Vereinigte Linkspartei

Aus Sagradien
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Der Partido Comunista Sagradês (kurz PCS deutsch Kommunistische Partei Sagradiens oder Sagradische Kommunistische Partei, KPS) ist die älteste noch heute bestehende Partei Sagradiens. Sie wurde 1920 unter dem Namen Sección Sagradêsa de la Internacional Comunista gegründet und trägt ihren heutigen Namen seit 1921.

Geschichte

Die sagradische Arbeiterbewegung, die sich seit dem späten 19. Jahrhundert vor allem im Partido Socialista organisierte, war wesentlich in einen reformistischen und einen revolutionären Flügel gespalten, aus dessen Tradition heraus auch der Partido Comunista entstand. Die KPS ging 1920 als sagradische Sektion der Dritten Internationale (Komintern) aus Teilen der 1917 von der sagradischen Sozialistischen Partei abgespalteten Unabhängigen Sozialistischen Partei (PSI) hervor. Diese hatte sich besonders im Protest gegen die im August 1917 erfolgte Beteiligung sozialistischer Minister an der Regierung Calbane sowie aus einer unterschiedlichen Beurteilung der bolschewistischen Bewegung in Russland von der reformistischen Mehrheit des PS getrennt. 1919 trat der PSI zusammen mit einer linken Minderheit des Rest-PS um Julen Cresca der Dritten Internationale (Komintern) bei, woraufhin sich der reformistische Flügel abspaltete und wie im Falle der Demokratischen Marxisten Daniel Moscús in den PS zurückkehrte oder wie im Falle des Partido Marxista Integralista von Gabriel Acosta fortan eigenständig operierte. Zum 1. Januar 1920 kam es zur Fusion des Partido Socialista – Sección de la Internacional Comunista (PS-SIC) von Julen Cresca und der Rest-PSI unter Lorenzo Sabal zur Sección Sagradêsa de la Internacional Comunista (SSIC), die sich seit 1921 Partido Comunista Sagradês nannte.

Unter Sabals Führung umfasste die PCS Sabals Nascença Revolucionária, die Comunistas Internacionalistas (CI) von Julen Cresca sowie die linksradikalen rätekommunistischen Lavoradores Socialistas (LS) von María Arxet. In der Partei kam es schnell zu Auseinandersetzungen zwischen den Gruppen, in denen Sabals Anhänger bald die Oberhand gewannen und zahlreiche als Opportunisten diffamierte Gegner ausschließen konnte, darunter den gesamten Räteflügel.

Bei den Parlamentswahlen 1921 konnten die Kommunisten 30 Sitze in der Abgeordnetenkammer gewinnen, 1925 33 und 1926 bereits 50. In den Zwanziger Jahren stieg die Partei zur Massenpartei auf. Ihr bestes Ergebnis erreichte sie bei den Wahlen 1932 mit knapp 15 Prozent der Stimmen. Zu Hochburgen der Kommunisten wurden bald der industrialisierte Norden Ceundalias um Portofín, die Hafenstadt Ligre North, die Industriegebiete in Bordez und Sarmay sowie die sagradischen Großstädte Semess, Óstino, Tulis und Artir.