Movimiento Republicano de la Libertá

Aus Sagradien
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Das Movimiento Republicano de la Libertá (kurz MRL, deutsch Republikanische Freiheitsbewegung) war eine sagradische liberale Partei in der frühen Dritten Republik (1946-1961) und eine der Vorläuferparteien der heutigen UDS.

Das MRL ging aus dem bürgerlich-liberalen Wahlbündnis Reagrupamiento Independiente (RI) hervor, das ursprünglich anlässlich der Parlamentswahl 1938 begründet worden war, um die säkularen Parteien der rechten Mitte zu sammeln. Dem RI gehörten unter anderem die wichtigste liberale Mitte-Rechts-Partei der Zweiten Republik, die Aliança Republicana (ARL) Daniel Lapontes, sowie der rechte Flügel der Radikalen Partei, der Partido Radical Independiente an. Nachdem das RI bei der Parlamentswahl 1945 fast zehn Prozent der Stimmen geholt hatte, kam es zu Bemühungen, die einzelnen Mitgliedsparteien in einer neuen liberalen Mitte-Rechts-Partei zu sammeln. Aus diesem Vorhaben ging im Februar 1946 schließlich die Republikanische Freiheitsbewegung hervor, in der neben der ARL weitere kleine Splitterparteien des liberalen Spektrums aufgingen. Wichtige Politiker der MRL waren Daniel Laponte, António Miguel Verón und Gerardo Ferrera.

Die MRL gehörte anders als die Radikale Partei und die Christdemokraten nicht der Konsensregierung der sogenannten Demokratischen Koaltion an, da sie jede Zusammenarbeit mit der Kommunistischen Partei ablehnte und das Programm der Regierung als sozialistisch und wirtschaftsfeindlich ablehnte. Damit profilierte sich die neue Partei als Hüterin einer freien Marktwirtschaft und vertrag klassisch-liberale Grundsätze. In der Frage einer neuen Verfassung sprach sich das MRL daher gegen den Verfassungsentwurf der Demokratischen Koalition aus, da sie die darin enthaltene Möglichkeit zu Enteignungen als Angriff auf das Eigentumsrecht ansah.