Erster Asumarischer Krieg

Aus Sagradien
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Der Asumarische Krieg von 1657 bis 1669 war eine militärische Auseinandersetzung zwischen Micolinien und Sagradien, zeitweise unter Beteiligung weiterer Mächte, um die Vorherrschaft im Blauen Meer und auf der Konsettenhalbinsel sowie um Thronfolge des kinderlosen Karl IX. von Micolinien.

Vorgeschichte

Nach den Servettinischen Kriegen 1477-1506 stellte die Großmacht Sagradien unter den Santori-Königen eine Hegemonialmacht über die westliche europäische Peripherie dar und kontrollierte neben Golen und Westligrien auch den gesamten Süden der micolinischen Halbinsel. Nach inneren Wirren in Micolinien versuchte die aufstrebende Macht seit dem frühen 17. Jahrhundert die Vorherrschaft Sagradiens zu brechen und Gebiete zurückzugewinnen. Im Ligrischen Krieg von 1620 verbündete sich Micolinien mit England gegen Sagradien und versuchte einen Angriff auf das westligrische Küstengebiet. Bis 1624 konnte sich Sagradien jedoch behaupten und seine Stellung sichern.

In der Folgezeit waren die Schicksale beider Mächte eng miteinander verknüpft. Bis 1633 regierte in Micolinien die Santori-Prinzessin Maria Charlotte von Sagradien für den minderjährigen König Karl IX.. Dessen Schwester Katharina von Micolinien gewann als Ehefrau des sagradischen Königs Gabriel VI. zeitweise entscheidenden Einfluss auf dessen Politik und Karl IX. selbst heiratete in dritter Ehe schließlich deren Tochter, seine Nichte Maria Teresa von Sagradien.

Als sich jedoch eine kinderlose Ehe zwischen Karl IX. und Maria Teresa abzeichnete und die Nachfolge damit vakant wurde, drängten die micolinischen Stände den kinderlosen König, seinen Neffen Johann von Albero aus einer Nebenlinie des Königshauses zum Nachfolger zu designieren. Sagradien unter Kardinalbischof Bernabêu erkannte aber die Thronfolge nicht an und erhob für Karls Schwester Katharina und ihre Nachkommen Anspruch auf den Thron.