Javier Paranda
- Bis 1974: FC Pineda
- 1974-1982: FC l'Artir
- 1982-1984: Lesnário FC
- 1984-1998: Juvantêsa Sport
| Javier Paranda | ||
| Spielerinformationen | ||
| Voller Name | Roger Javier Paranda Bevén | |
| Geburtstag | 13.08.1960 | |
| Geburtsort | Artir-Pineda | |
| Position | Abwehr | |
| Vereine in der Jugend | ||
| 1968–1974 | FC Pineda | |
| 1974–1978 | FC l'Artir | |
| Vereine als Aktiver | ||
| 1978–1982 | FC l'Artir | |
| 1982-1984 | Lesnário FC | |
| 1984-1998 | Juvantêsa Sport | |
| Nationalmannschaft | ||
| 1983–1994 | Sagradien | 93 |
| Vereine als Trainer | ||
| 1999–3/02 | Servettense SC (Assistenztrainer) | |
| 3/02–2005 | Servettense SC | |
| 2005–2006 | Real Saragossa | |
Roger Javier Paranda Bevén (*1960 in l’Artir-Pineda) ist ein früherer sagradischer Fußballspieler, Trainer und heutiger Funktionär beim sagradischen Fußballverband FSF. In den Achtziger und Neunziger Jahren gehörte „il Capitán“ Paranda zu den besten Abwehrspielern der Welt. Der Linksfuß wurde vor allem als Innenverteidiger oder auf der linken Seite eingesetzt.
Inhaltsverzeichnis
Spielerkarriere
Als Vereinsspieler
Roger Paranda wuchs im Artirer Arbeiterviertel Pineda auf und spielte bis 1974 auch beim ansässigen Fußballklub FC Pineda, bevor er zum FC l’Artir wechselte, wo er 1979 im Alter von 19 Jahren sein erstes Profispiel bestritt. Schnell wurde er Stammspieler und wechselte 1982 zum FC Lesnário aus Biniar, wo er zum Nationalspieler und Leistungsträger reifte, ehe er 1984 den Schritt zum sagradischen Spitzenklub Juvantêsa SC wagte, wo nach den Erfolgen der späten Siebziger und frühen Achtziger Jahre nun ein neues Team aufgebaut wurde. Paranda sollte schnell eine der Stützen der Mannschaft werden und gehörte von Beginn an zur Stammformation der Tulinesen, die mit den Argentiniern José Román Toricci und Ernesto Juan Lombardi sowie den Topstürmern Luca Morientes und später Jean-Armand Repain Ende der Achtziger Jahre über ein Team von Weltklasse verfügten.
Bereits in seinem ersten Jahr in Tulis gewann Paranda unter dem dänischen Trainer Ole Erik Simonsen die sagradische Meisterschaft, ehe das Team unter Simsonsens Nachfolger Carles Notero 1988, 1989 und 1990 dreimal in Folge die sagradische Meisterschaft sowie 1987 den Pokalwettbewerb und den UEFA-Cup gewann. In der Saison 1989/90 stand Paranda mit der Juvantêsa im Finale des Europapokals der Landesmeister, das die Blaugrünen jedoch knapp gegen den AC Mailand verloren.
In der Spielzeit 1990/1991 verletzte sich Paranda schwer und fiel einige Monate aus, sein Klub gewann zwar die Copa Sagradia, konnte aber als Tabellenvierter den Titel in der Liga nicht erneut verteidigen. In der Saison 1991/1992 gehörte Paranda wieder zum Team und gewann mit den Tulinesen den Europapokal der Pokalsieger. In der Folgesaison wurde Paranda mit Tulis erneut Pokalsieger und löste im Laufe der Saison – zunächst vertretungsweise, dann dauerhaft – Nestor Veba als Kapitän der Mannschaft ab.
Unter Trainer Ticiano de la Costa wurde seit 1993 um Paranda als Kapitän erneut ein neues Team aufgebaut, zu dessen Stützpfeilern die Nationalspieler und Weltstars Daniel Pessué und Paulo Varigell gehören sollten. Mit diesem neuen Team gewann Paranda nochmals zwei Meisterschaften (1995, 1998) sowie zum zweiten Mal in seiner Karriere den UEFA-Pokal. Nach der erfolgreichen Saison 1997/1998 beendete Paranda als Kapitän der Mannschaft im Alter von 38 Jahren seine aktive Spielerkarriere, nachdem er bis zuletzt Stammspieler im Abwehrzentrum gewesen war. In 14 Jahren bei der Juvantêsa hatte er sechsmal die Premera Liga, dreimal die Copa Sagradia, zweimal den UEFA-Cup sowie einmal den Europapokal der Pokalsieger gewonnen und hatte in zwei Finalspielen des Landesmeisterpokals gestanden.
Karriere im Nationalteam
Zwischen 1983 und 1994 bestritt Paranda 93 A-Länderspiele für Sagradien und nahm an drei Welt- (1986, 1990, 1994) und zwei Europameisterschaften (1988, 1992) teil. Nach der WM 1994 beendete er seine Nationalmannschaftskarriere, nachdem er seit 1991 als Kapitän der „Azûr“ fungiert hatte. Nachdem er 1994 Carles Notero als Rekordnationalspieler Sagradiens abgelöst hatte, gab er diesen Titel 1997 an seinen Mannschaftskollegen Paulo Varigell ab.
Stationen und Erfolge als Spieler
Stationen als Spieler
- Bis 1974: FC Pineda
- 1974-1982: FC l'Artir
- 1982-1984: Lesnário FC
- 1984-1998: Juvantêsa Sport
Erfolge als Spieler
Mit Juvantêsa
- 6 Mal Sagradischer Meister (1985, 1988, 1989, 1990, 1995, 1998)
- 3 Mal Sagradischer Pokalsieger (1987, 1991, 1993)
- 2 Mal UEFA-Cup-Sieger (1987, 1997)
- 1 Mal Sieger im Europapokal der Pokalsieger (1992)
- 1 Mal Finalist im Europapokal der Landesmeister (1990)
Mit dem Nationalteam
- 93 A-Länderspiele für Sagradien (1983-1994)
- Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 und 1990
- Teilnahme an der Fußball-Europameisterschaft 1988 und 1992
Auszeichnungen
Nach der aktiven Spielerkarriere
Vereinstrainer
Bereits während seiner aktiven Spielerkarriere ließ sich Paranda zum Trainer ausbilden und beendete seinen Lehrgang 1999, um gleich darauf seine ebenfalls erfolgreiche Trainerkarriere als Assistenztrainer von Sergio Quella beim micolinischen Rekordmeister Servettense SC zu starten, wo er im März 2002 nach drei Jahren zum Cheftrainer befördert wurde. In den drei Jahren als Cheftrainer in Mikolinien wurde Paranda mit Servette zweimal Mikolinischer Fußballmeister (2003, 2004). Im Juli 2005 unterschrieb Paranda einen Vertrag als Trainer beim spanischen Erstligisten Real Zaragoza, den er bis ins Finale der Copa del Rey führte, wo die Mannschaft mit 1:4 gegen Espanyol Barcelona verlor. In der Liga kam Parandas Team nur auf Platz 11, sodass der Trainer nach einem Jahr seinen Stuhl räumen musste, zumal er nicht über das Vertrauen des neuen Klubeigners Apagito Iglesias verfügte.
Stationen
- 1999-03/02: Co-Trainer Servettense SC (MIC)
- 03/02-2005: Cheftrainer Servettense SC (MIC)
- 2005-2006: Cheftrainer Real Saragossa (ESP)
Erfolge
- Mikolinischer Meister 2003, 2004
Beim Verband
Nachdem Parandas ehemaliger Chefcoach in Tulis Ticiano De la Costa im August 2006 überraschend seine Tätigkeit als Technischer Direktor des FSF beendet hatte, um bei Atlético Semestín Sportdirektor zu werden, führte der Verband auch mit Ex-Nationalspieler Paranda Gespräche um die Nachfolge, dieser galt aber nur als Außenseiter. Nachdem die anfänglichen Wunschkandidaten Simón González und Joán Restávio beide auf das Amt verzichtet hatten und lange Verhandlungen mit Ex-Coach Francisco Nélez Clemente sowie dem Dänen Ole Erik Simonsen gescheitert waren, wurde Paranda am 12. Januar 2007 als neuer Technischer Direktor des FSF vorgestellt. Nach Luca Martínez und Ticiano De la Costa ist er erst der dritte und jüngste Ex-Vereinstrainer, der diesen Posten im Verband bekleidet. Als Technischer Direktor ist Paranda für die Organisation des gesamten sportlichen Bereichs zuständig und koordiniert u.a. die Arbeit der Jugendauswahlteams Sagradiens.