Südliche Seen
Als Südsagradische Seen (Lâgus del Sur) wird eine Gruppe von vier zusammenhängenden Seen bezeichnet, die in der südsagradischen Niederpinebene (Plana Pinial) liegen. Der größte von ihnen ist der Duraner See (Lâgu Dourán), der nördlich der Stadt Dourán vom Niederpin gespeist wird und sich in südöstliche Richtung erstreckt. Dort hat er einen größeren nordöstlichen Seitenarm, der auch als Lâgu Giuvel bezeichnet wird. Der Duraner See fließt in südliche Richtung über den Pin in den Atlantik ab und bildet direkt hinter dem See ein Mündungsdelta (Bocas del Pin).
Mit dem Douraner See sind zwei weitere Seen verbunden. Im Südosten ist der angrenzende Varesaner See (Lâgu Varesano) über den kurzen Fluss Vareso del Lâgu mit dem Douraner See verbunden. Über diesen fließt der Vareso-Fluss in den Pin. Betrachtet man Douraner See (inkl. Giuvel) und Varesaner See zusammen, dann handelt es sich um den größten See Sagradiens.
Im Nordosten nahe der Stadt Miyón wiederum ist der Douraner See über einen künstlichen Kanal mit dem benachbarten Miyón-See (Lâgu de Miyón) verbunden. Der Miyón-See wird vom Fluss Sùr gespeist und hat als einziger der vier südlichen Seen nicht den Pin, sondern den Sùr als Abfluss in Richtung Blauem Meer.