Konsetten

Aus Sagradien
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Die Konsetten sind ein Hochgebirge in Westeuropa.


Die Konsetten entstanden während des Devon vor ca. 400-350 Millionen Jahren durch plattentektonische Verschiebungen. Bereits mit der Kaledonischen Orogenese war der Kleinkontinent Avalonia, zu dem auch der Nordteil der heutigen Konsettenhalbinsel gehörte, mit den Kontinenten Laurentia und Baltica zusammengestoßen und war zur Südküste des neuen Kontinents Euroamerika (Laurussia) geworden. Dadurch entstand die Piranische Kordillere.

Während der variszischen Orogenese kam es dann zur Kollision der armorikanischen Mikrokontinente, die sich zuvor vom Kontinent Gondwana gelöst hatten, mit Avalonia bzw. dem neuen Nordkontinent Laurussia. Dies führte in Europa nach teilweiser flacher Meeresüberflutung zur Auffaltung eines Systems von Hochgebirgen, die in mehreren Phasen vom Devon bis zum Ende des Paläozoikums dauerte. Die Konsetten sind das höchste Gebirge Europas, das in diesem Zusammenhang entstand. Durch den Zusammenstoß von Laurussia mit Armorika entstand schließlich auch die gesamte Konsettenhalbinsel, indem deren südlichen Teile mit den nördlichen zusammenstießen.

Im Oberkarbon (vor ca. 310 Mio. Jahren) vereinigte sich schließlich unter Schließung des Rheischen Ozeans Laurussia mit Gondwana, wodurch die Konsetten weiter angehoben wurden.

Während der Zeit des Superkontinents Pangaea war die Konsettenhalbinsel ebenso wie die Iberische Platte Teil Armorikas. Erst mit dem Zusammenbruch Pangaeas begann vor 126-85 Millionen Jahren die Öffnung des Kantabrischen Meeres sowie der Straße von Benarra durch Rotation der Iberischen Platte gegen den Urzeigersinn. Dadurch wurde die Konsettenhalbinsel noch weiter nach Nordwesten verschoben und das Konsettengebirge zusätzlich gestaucht.