Cristina de Sántori: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Cristina de Sántori Duquêsa d'Armôria''' (*1705, †1766) war eine [[Sagradien|sagradisch]]-[[Cuentez|cuentesische]] Prinzessin aus dem [[Haus Sántori]] und [[Herzog von Armôria|Herzogin von Armorien]]. Als jüngere Schwester von [[Fürst von Cuentez|Fürst]] [[Johann Franz]] von Cuentez und Schwägerin von [[Maria I.]] von Sagradien übte sie von 1748 bis 1753 gemeinsam mit einem [[Regent]]schaftsrat die Vormundschaft für ihren minderjährigen Neffen [[David II.]] im [[Königreich Sagradien]] und im [[Fürstentum Cuentez]] aus. Ein wichtiges Mitglied des fünf-, seit 1752 siebenköpfigen Regentschaftsrats war ihr Ehemann [[Jâcque de Godolfín, Herzog von Armôria]]. | '''Cristina de Sántori Duquêsa d'Armôria''' (*1705, †1766) war eine [[Sagradien|sagradisch]]-[[Cuentez|cuentesische]] Prinzessin aus dem [[Haus Sántori]] und [[Herzog von Armôria|Herzogin von Armorien]]. Als jüngere Schwester von [[Fürst von Cuentez|Fürst]] [[Johann Franz]] von Cuentez und Schwägerin von [[Maria I.]] von Sagradien übte sie von 1748 bis 1753 gemeinsam mit einem [[Regent]]schaftsrat die Vormundschaft für ihren minderjährigen Neffen [[David II.]] im [[Königreich Sagradien]] und im [[Fürstentum Cuentez]] aus. Ein wichtiges Mitglied des fünf-, seit 1752 siebenköpfigen Regentschaftsrats war ihr Ehemann [[Jâcque de Godolfín, Herzog von Armôria]]. | ||
Aktuelle Version vom 21. Dezember 2025, 17:31 Uhr
Cristina de Sántori Duquêsa d'Armôria (*1705, †1766) war eine sagradisch-cuentesische Prinzessin aus dem Haus Sántori und Herzogin von Armorien. Als jüngere Schwester von Fürst Johann Franz von Cuentez und Schwägerin von Maria I. von Sagradien übte sie von 1748 bis 1753 gemeinsam mit einem Regentschaftsrat die Vormundschaft für ihren minderjährigen Neffen David II. im Königreich Sagradien und im Fürstentum Cuentez aus. Ein wichtiges Mitglied des fünf-, seit 1752 siebenköpfigen Regentschaftsrats war ihr Ehemann Jâcque de Godolfín, Herzog von Armôria.
Die Regentschaft war von zahlreichen Machtkämpfen innerhalb des regierenden Gremiums geprägt, in dem u.a. Joaquín de Montxerent, Erzbischof von Viça, mit Godolfín um die Vorherrschaft stritt. Zudem versuchte der Herzog von Sessin David Alexander aus der wichtigsten existenten Nebenlinie der Sántori vergeblich, seine Stellung als Präsumptiverbe der Sántori-Dynastie durchzusetzen. Seine Forderung an Cristina, ihm die offizielle Regentschaft zu übertragen und ihn als Erben anzuerkennen, wurde von den Gegnern Sesins im Hochadel und im Rat zurückgewiesen, die um ihren Einfluss bangen mussten.
Cristinas Regentschaft endete 1753 mit dem Tod des jungen Königs David II., auf den seine Schwester Maria Franziska folgte. Die Herzogin zog sich in der Folge weitgehend aus der Politik zurück und spielte in den Machtkämpfen, welche die Regierungszeit Marias II. überschatteten, keine große Rolle. Nach dem Tod ihres Ehemanns 1756 - die Ehe war kinderlos geblieben – lebte sie abgeschieden.