Aerich der Große: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Aerich I. der Große''' (''Arrigo le Gran'' oder ''Aeric le Gran'', *825; †882) war im [[Sagradien]] des 9. Jahrhunderts n. Chr. ein christlicher [[Alkonen|alkonischer]] Adliger, der in den Quellen als ''Dux Alconum'' und als ''König von Liez und Corar'' bezeichnet wird. Er gilt als Begründer des [[Arrigiden|arrigidischen]] Herrschergeschlechts und des ''zweiten [[Alkonenreich]]s'' ([[Königreich Liez-Corar]]) im Süden der sagradischen Halbinsel.   
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'''Aerich I. der Große''' (''Arrigo le Gran'' oder ''Aeric le Gran'', *825; †882) war im [[Sagradien]] des 9. Jahrhunderts n. Chr. ein christlicher [[Alkonen|alkonischer]] Adliger, der in den Quellen als ''Dux Alconum'' und als ''König von Liez und Corar'' bezeichnet wird. Er gilt als Begründer des [[Arrigiden|arrigidischen]] Herrschergeschlechts und des [[Königreich Liez-Corar|Königreichs von Liez und Corar]] im Süden der sagradischen Halbinsel.   
  
 
Arrigo wurde 825 als Sohn des westalkonischen Fürsten [[Berrigo von Liez]] geboren. Sein Vater hatte bereits erfolgreich versucht, sein Herrschaftsgebiet im alkonischen Süden Sagradiens auszuweiten und hatte in Kriegen gegen Numerer und benachbarte alkonischen Fürsten Gebiete im heutigen [[Corar]] und [[Oller]] erobert. Als er 847 starb, kam es zum Nachfolgestreit zwischen Arrigo und seinem jüngeren Bruder [[Regrigo von Liez und Corar|Regrigo]]. Arrigo rief die [[Numerer]] zuhilfe konnte so seinen Bruder besiegen. Er schloss ein Bündnis mit Graf [[Olto von Ollér]], eroberte später aber selbst [[l'Artir]] und [[Sácrez]] und zwang Olto, seine Oberhoheit anzuerkennen. Bei dem Versuch, 871 [[Pergía]] und das numerische ''Helqaz'' ([[San Silvestre de Croël]]) zu erobern, erlitt Arrigo eine empfindliche Niederlage gegen den Numererfürsten [[Ibn Al-Menar]].  
 
Arrigo wurde 825 als Sohn des westalkonischen Fürsten [[Berrigo von Liez]] geboren. Sein Vater hatte bereits erfolgreich versucht, sein Herrschaftsgebiet im alkonischen Süden Sagradiens auszuweiten und hatte in Kriegen gegen Numerer und benachbarte alkonischen Fürsten Gebiete im heutigen [[Corar]] und [[Oller]] erobert. Als er 847 starb, kam es zum Nachfolgestreit zwischen Arrigo und seinem jüngeren Bruder [[Regrigo von Liez und Corar|Regrigo]]. Arrigo rief die [[Numerer]] zuhilfe konnte so seinen Bruder besiegen. Er schloss ein Bündnis mit Graf [[Olto von Ollér]], eroberte später aber selbst [[l'Artir]] und [[Sácrez]] und zwang Olto, seine Oberhoheit anzuerkennen. Bei dem Versuch, 871 [[Pergía]] und das numerische ''Helqaz'' ([[San Silvestre de Croël]]) zu erobern, erlitt Arrigo eine empfindliche Niederlage gegen den Numererfürsten [[Ibn Al-Menar]].  

Version vom 16:27, 3. Nov 2025

Aerich I. der Große (Arrigo le Gran oder Aeric le Gran, *825; †882) war im Sagradien des 9. Jahrhunderts n. Chr. ein christlicher alkonischer Adliger, der in den Quellen als Dux Alconum und als König von Liez und Corar bezeichnet wird. Er gilt als Begründer des arrigidischen Herrschergeschlechts und des Königreichs von Liez und Corar im Süden der sagradischen Halbinsel.

Arrigo wurde 825 als Sohn des westalkonischen Fürsten Berrigo von Liez geboren. Sein Vater hatte bereits erfolgreich versucht, sein Herrschaftsgebiet im alkonischen Süden Sagradiens auszuweiten und hatte in Kriegen gegen Numerer und benachbarte alkonischen Fürsten Gebiete im heutigen Corar und Oller erobert. Als er 847 starb, kam es zum Nachfolgestreit zwischen Arrigo und seinem jüngeren Bruder Regrigo. Arrigo rief die Numerer zuhilfe konnte so seinen Bruder besiegen. Er schloss ein Bündnis mit Graf Olto von Ollér, eroberte später aber selbst l'Artir und Sácrez und zwang Olto, seine Oberhoheit anzuerkennen. Bei dem Versuch, 871 Pergía und das numerische Helqaz (San Silvestre de Croël) zu erobern, erlitt Arrigo eine empfindliche Niederlage gegen den Numererfürsten Ibn Al-Menar.

Daraufhin schloss Arrigo vorübergehend Frieden mit den Numerern, die ihn nun als souveränen Fürsten anerkannten, und zog gegen das durch Thronfolgestreitigkeiten und Teilungen geschwächte Sarmay. 873 bereits stand er vor Tulis, konnte die freie Stadt aber nicht einnehmen. 874 erreichte er die Eingliederung Sesíns und beendete seine Sarmaienkriege, um sich wiederum gegen die Numerer zu wenden, die inzwischen Artir zurückerobert hatten. Binnen kurzer Zeit setzte Arrigo den Numerern drei empfindliche Niederlagen in Ollér zu und eroberte Artir zurück. Arrigo war nun auf dem Höhepunkt seiner Macht angelangt und herrschte über ein großes christliches Königreich, das mit seinen Teilreichen Liez, Corar, Ollér, Südpin und Sesín eine Hegemoniestellung im Süden der Halbinsel einnahm. Zentrum war die frühere Römerstadt Belaçón in Liez.