Sportivo de Vesaey: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Die ''Albirôisa'' spielt traditionell in rot-weiß gestreiften Trikots und weißen oder schwarzen Hosen. Ihre Heimspiele trägt Sportivo im städtischen [[Estâdiu Fusér]] aus, das bei Ligaspielen Platz für 39.800 Zuschauer bietet. | ||
=== Geschichte === | === Geschichte === | ||
Version vom 16:48, 19. Aug 2025
| Sportivo de Vesaey | ||
| Voller Name | Sportivo de Vesaey | |
| Ort | Vesaey | |
| Spitzname | Albirôisa | |
| Gegründet | 1905 | |
| Vereinsfarben | weiß-rot | |
| Stadion | Estâdiu Fusér | |
| Kapazität | 39.800 | |
| Eigentümer | ||
| Präsident | ||
| Cheftrainer | Francisco Irruabi | |
| Sportdirektor | Francisco Copados | |
| Spielklasse | Premera Liga | |
Sportivo de Vesaey ist ein sagradischer Fußballverein aus der sesinischen Regionalhauptstadt Vesaey. Der Verein ist seit der Spielzeit 2018/2019 in der ersten sagradischen Fußballliga vertreten, wo er die überwiegende Zeit der Vereinsgeschichte spielte. Zu den größten Erfolgen in der Klubhistorie zählen der Gewinn der sagradischen Fußballmeisterschaft 1993 sowie der Copa Sagradia 1949 und 1951.
Die Albirôisa spielt traditionell in rot-weiß gestreiften Trikots und weißen oder schwarzen Hosen. Ihre Heimspiele trägt Sportivo im städtischen Estâdiu Fusér aus, das bei Ligaspielen Platz für 39.800 Zuschauer bietet. Über den Minderheitseigner John Textor ist Sportivo de Vesaey Mitglied der britischen Eagle Football Group, zu der auch Olympique Lyonnais, RWDM Brüssel und Botafogo FR gehören.
Geschichte
Der Club Sportivo de Vesaey wurde 1905 gegründet und war längere Zeit nur der zweiterfolgreichste Klub in der Stadt hinter den Blauen vom Vesaeyer Athletic Club, die 1914 bereits die sagradische Meisterschaft gewinnen konnten. Nach Einführung des Profifußballs in Sagradien in den 1920er Jahren stiegen aber schnell die Rotweißen zum wichtigsten Klub der Stadt auf und gehörten 1931 zu den Gründungsmitgliedern der Premera Liga.
Die bis dahin erfolgreichste Periode der Vereinsgeschichte erlebten die Sesiner in den Jahren nach Ende des Zweiten Weltkriegs, in denen Sportivo 1949 und 1951 jeweils die Copa Sagradia gewinnen konnte. Für längere Zeit blieben dies die einzigen größeren Titel des Klubs. Trotzdem gehörte Sportivo bis zum Jahr 1977 ununterbrochen der Premera Liga an und wurde in der Saison 1974/1975 sagradischer Vizemeister hinter dem FC Semesta. Aber nur zwei Jahre später stieg der Klub erstmals in die Segona Liga ab und spielte anschließend drei Spielzeiten in der Segona Liga. Nach der Rückkehr ins sagradische Oberhaus zur Saison 1980/81 erlebte der Klub eine neue Blütezeit. Nach der Vizemeisterschaft 1985 gehörte Sportivo regelmäßig zu den Kandidaten für die internationalen Plätze und brachte einige Topspieler wie Luca Morientes und Marcelo Duarte hervor.
Mit dem Wechsel der beiden Italien-Legionäre Diego Juván (im Januar 1992) und Francisco Irruabi (im Sommer 1992) sowie der Rückkehr von Nationalspieler Joaquín (ebenfalls im Sommer 1992) wurde Vesaey schlagartig zum Meisterschaftsaspiranten. Unter dem erfahrenen Trainer Arcélio Iniagui gelang es dem Team in der Saison 1992/93, erstmals überhaupt in der Vereinsgeschichte die sagradische Meisterschaft zu gewinnen. Am Ende der Saison lag Vesaey vor den Favoriten aus Tulis, Bosa und Semest.
Iniagui verließ Sportivo im Jahr 1994, nachdem der Klub die erneute Qualifikation für den internationalen Wettbewerb verpasst hatte. Auch in den folgenden Spielzeiten landete das Team im Mittelfeld der Liga und konnte nicht an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen. Erst unter Trainer Ramón José-Vells gelang es dem Klub, sich wieder im oberen Tabellendrittel festzusetzen. In den Spielzeiten 1999/2000 und 2000/2001 konnte sich Sportivo Vesaey jeweils auch für die UEFA Champions League qualifizieren.
Nachdem José-Vells den Klub im Sommer 2001 verlassen hatte, geriet Vesaey in der Saison 2003/2004 völlig überraschend in Abstiegsnot. Es folgte eine Zeit häufiger Trainerwechsel und permanenten Abstiegskampfs, die am Ende der Saison 2006/2007 schließlich im Abstieg der Albirôisa in die Segôna Liga resultierte.
Nachdem die Albirôisa den unmittelbaren Wiederaufstieg verpasst hatte, kehrte Sportivo mit Manuel Cardoso als Trainer zur Saison 2009/2010 ins sagradische Oberhaus zurück und konnte den unmittelbaren Wiederabstieg knapp verhindern. Mit Marco Tinita als neuem Trainer setzte sich der Klub wieder im Mittelfeld der Liga fest, ehe er in der Saison 2013/2014 wieder in Abstiegsgefahr geriet. Tinita wurde zur Saison 2014/2015 durch Luis Fernán Santoro als Cheftrainer ersetzt, der die Weißroten gleich in seiner ersten Spielzeit in die Europaleague führen konnte. Nach Platz 9 in der Folgesaison geriet Sportivo in der Spielzeit 2016/2017 wieder in Abstiegsnot. Santoro wurde im Dezember 2016 durch Domênco Ollez ersetzt, der aber in Vesaey keinen Umschwung einleiten konnte und den Verein im April 2017 wieder verließ.
Unter dem bisherigen Trainer der Reservemannschaft Dián Iraiguiz konnte der Abstieg nicht mehr verhindert werden, der junge Trainer führte die Albirôisa aber 2018 zum unmittelbaren Wiederaufstieg in die Premera Liga. Zusammen mit Sportdirektor Francisco Copados baute Iraiguiz eine talentierte Mannschaft auf, die gleich im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg wieder ins obere Tabellendrittel vordringen konnte.
Erfolge
- Premera Liga 1993
- Copa Sagradia 1949, 1951
- Aufstieg in die Premera Liga 1939, 1965, 1980, 2009, 2018 (5x)