Fernand Ayrou: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Fernand Ayrou''' ist ein [[mikolinischer]] Politiker. Er gehörte bis 2024 der sozialdemokratischen Partei [[PSL]] an und vertrat die Sozialisten in der [[Regierung Clement]] sowie in der Nachfolgeregierung [[Kabinett Daniel Barnay I|Barnay]], zunächst als Minister für Außenhandel und Zusammenarbeit (2010-2015), dann als Minister für Arbeit, Generationen und Soziale Sicherung (2015-2020). Im Kabinett Barnay fungierte er zugleich als erster Stellvertreter des [[Staatsminister]]s. | '''Fernand Ayrou''' ist ein [[mikolinischer]] Politiker. Er gehörte bis 2024 der sozialdemokratischen Partei [[PSL]] an und vertrat die Sozialisten in der [[Regierung Clement]] sowie in der Nachfolgeregierung [[Kabinett Daniel Barnay I|Barnay]], zunächst als Minister für Außenhandel und Zusammenarbeit (2010-2015), dann als Minister für Arbeit, Generationen und Soziale Sicherung (2015-2020). Im Kabinett Barnay fungierte er zugleich als erster Stellvertreter des [[Staatsminister]]s. | ||
| − | Nach der verlorenen [[Mikolinische Parlamentswahl 2020|Parlamentswahl 2020]] bewarb sich Ayrou 2022 um das Amt des Generalsekretärs der PSL, verlor die Abstimmung aber gegen seine frühere Ministerkollegin [[Catarina Micou]]. Nach anhaltenden Differenzen mit Micou erklärte Ayrou 2024 seinen Austritt aus der PSL und kündigte die Gründung einer eigenen politischen Partei an, die sich als Alternative in der Mitte des politischen Spektrums ansieht. Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2025|Parlamentswahl 2025]] gelang ihm mit der neuen Partei [[Les Reformistes]] auf Anhieb der Sprung auf den vierten Platz unter den politischen Parteien. Die Reformer schnitten damit besser ab als Ayrous frühere Partei, die nur auf dem fünften Platz landete. In der neuen [[Regierung Corinn]] übernahm Ayrou das Amt des zweiten stellvertretenden Staatsministers. | + | Nach der verlorenen [[Mikolinische Parlamentswahl 2020|Parlamentswahl 2020]] bewarb sich Ayrou 2022 um das Amt des Generalsekretärs der PSL, verlor die Abstimmung aber gegen seine frühere Ministerkollegin [[Catarina Micou]]. Nach anhaltenden Differenzen mit Micou erklärte Ayrou 2024 seinen Austritt aus der PSL und kündigte die Gründung einer eigenen politischen Partei an, die sich als Alternative in der Mitte des politischen Spektrums ansieht. Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2025|Parlamentswahl 2025]] gelang ihm mit der neuen Partei [[Les Reformistes]] auf Anhieb der Sprung auf den vierten Platz unter den politischen Parteien. Die Reformer schnitten damit besser ab als Ayrous frühere Partei, die nur auf dem fünften Platz landete. In der neuen [[Regierung Corinn]] übernahm Ayrou das Amt des zweiten stellvertretenden Staatsministers. Zudem fungiert er als Minister für Infrastruktur und Staatsreformen. |
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Aktuelle Version vom 26. Mai 2025, 14:48 Uhr
Fernand Ayrou ist ein mikolinischer Politiker. Er gehörte bis 2024 der sozialdemokratischen Partei PSL an und vertrat die Sozialisten in der Regierung Clement sowie in der Nachfolgeregierung Barnay, zunächst als Minister für Außenhandel und Zusammenarbeit (2010-2015), dann als Minister für Arbeit, Generationen und Soziale Sicherung (2015-2020). Im Kabinett Barnay fungierte er zugleich als erster Stellvertreter des Staatsministers.
Nach der verlorenen Parlamentswahl 2020 bewarb sich Ayrou 2022 um das Amt des Generalsekretärs der PSL, verlor die Abstimmung aber gegen seine frühere Ministerkollegin Catarina Micou. Nach anhaltenden Differenzen mit Micou erklärte Ayrou 2024 seinen Austritt aus der PSL und kündigte die Gründung einer eigenen politischen Partei an, die sich als Alternative in der Mitte des politischen Spektrums ansieht. Bei der Parlamentswahl 2025 gelang ihm mit der neuen Partei Les Reformistes auf Anhieb der Sprung auf den vierten Platz unter den politischen Parteien. Die Reformer schnitten damit besser ab als Ayrous frühere Partei, die nur auf dem fünften Platz landete. In der neuen Regierung Corinn übernahm Ayrou das Amt des zweiten stellvertretenden Staatsministers. Zudem fungiert er als Minister für Infrastruktur und Staatsreformen.