Albert Nobel: Unterschied zwischen den Versionen
| Zeile 3: | Zeile 3: | ||
Der in [[Nanthés]] geborene Westmikolinier Nobel begann seine politische Karriere in der Provinzpolitik von [[Piranien]], wo er 1990 Finanzminister, 1992 schließlich Regierungspräsident wurde. Als einer der mächtigsten Landesfürsten des [[CDM]] wurde Nobel nach der Niederlage der Christdemokraten bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 1996|Parlamentswahl 1996]] zum neuen Parteivorsitzenden gewählt und trat bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2000|Parlamentswahl 2000]] als Spitzenkandidat an. | Der in [[Nanthés]] geborene Westmikolinier Nobel begann seine politische Karriere in der Provinzpolitik von [[Piranien]], wo er 1990 Finanzminister, 1992 schließlich Regierungspräsident wurde. Als einer der mächtigsten Landesfürsten des [[CDM]] wurde Nobel nach der Niederlage der Christdemokraten bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 1996|Parlamentswahl 1996]] zum neuen Parteivorsitzenden gewählt und trat bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2000|Parlamentswahl 2000]] als Spitzenkandidat an. | ||
| − | Nach dem Wahlsieg der Mitte-Rechts-Parteien bildete Nobel eine bürgerliche Regierungskoalition aus [[CDM]], [[UPD]] und [[DL]], die aber bei der [[Parlamentswahl 2004]] durch den Überraschungserfolg der rechtspopulistischen [[Acció Marc Nabert]] (AMN) ihre parlamentarische Mehrheit verlor. Trotz Widerständen aus der eigenen Partei ging Nobel daraufhin ein rechtes Regierungsbündnis mit Naberts AMN und der rechtsliberalen [[UPD]] ein, das aber keine zwei Jahre lang hielt. Aus [[Mikolinische Parlamentswahl 2006|vorgezogenen Wahlen]] ging Nobels [[CDM]] gestärkt hervor, sodass er seine bürgerliche Regierungskoalition mit [[UPD|Rechts-]] und [[DL|Linksliberalen]] erneuerte. | + | Nach dem Wahlsieg der Mitte-Rechts-Parteien bildete Nobel eine bürgerliche Regierungskoalition aus [[CDM]], [[UPD]] und [[DL]], die aber bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2004|Parlamentswahl 2004]] durch den Überraschungserfolg der rechtspopulistischen [[Acció Marc Nabert]] (AMN) ihre parlamentarische Mehrheit verlor. Trotz Widerständen aus der eigenen Partei ging Nobel daraufhin ein rechtes Regierungsbündnis mit Naberts AMN und der rechtsliberalen [[UPD]] ein, das aber keine zwei Jahre lang hielt. Aus [[Mikolinische Parlamentswahl 2006|vorgezogenen Wahlen]] ging Nobels [[CDM]] gestärkt hervor, sodass er seine bürgerliche Regierungskoalition mit [[UPD|Rechts-]] und [[DL|Linksliberalen]] erneuerte. |
Im Jahr 2008 verzichtete Nobel nach elf Jahren an der Spitze seiner Partei auf den [[CDM]]-Vorsitz und schlug als Nachfolgerin die populäre Finanzministerin [[Piera Miquel]] vor, die er zuvor bereits zu seiner "Kronprinzessin" aufgebaut hatte. Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|Parlamentswahl 2010]] trat Nobel nicht mehr als Spitzenkandidat seiner Partei an und schied nach zehn Jahren aus dem Regierungsamt. Nachfolger wurde der sozialistische Wahlsieger [[Joann Clement]]. | Im Jahr 2008 verzichtete Nobel nach elf Jahren an der Spitze seiner Partei auf den [[CDM]]-Vorsitz und schlug als Nachfolgerin die populäre Finanzministerin [[Piera Miquel]] vor, die er zuvor bereits zu seiner "Kronprinzessin" aufgebaut hatte. Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|Parlamentswahl 2010]] trat Nobel nicht mehr als Spitzenkandidat seiner Partei an und schied nach zehn Jahren aus dem Regierungsamt. Nachfolger wurde der sozialistische Wahlsieger [[Joann Clement]]. | ||
Aktuelle Version vom 22. Mai 2025, 12:48 Uhr
Albert Nobel (*1952 in Nanthés) ist ein mikolinischer Politiker der christdemokratischen Partei CDM. Von 2000 bis 2010 war er mikolinischer Staatsminister.
Der in Nanthés geborene Westmikolinier Nobel begann seine politische Karriere in der Provinzpolitik von Piranien, wo er 1990 Finanzminister, 1992 schließlich Regierungspräsident wurde. Als einer der mächtigsten Landesfürsten des CDM wurde Nobel nach der Niederlage der Christdemokraten bei der Parlamentswahl 1996 zum neuen Parteivorsitzenden gewählt und trat bei der Parlamentswahl 2000 als Spitzenkandidat an.
Nach dem Wahlsieg der Mitte-Rechts-Parteien bildete Nobel eine bürgerliche Regierungskoalition aus CDM, UPD und DL, die aber bei der Parlamentswahl 2004 durch den Überraschungserfolg der rechtspopulistischen Acció Marc Nabert (AMN) ihre parlamentarische Mehrheit verlor. Trotz Widerständen aus der eigenen Partei ging Nobel daraufhin ein rechtes Regierungsbündnis mit Naberts AMN und der rechtsliberalen UPD ein, das aber keine zwei Jahre lang hielt. Aus vorgezogenen Wahlen ging Nobels CDM gestärkt hervor, sodass er seine bürgerliche Regierungskoalition mit Rechts- und Linksliberalen erneuerte.
Im Jahr 2008 verzichtete Nobel nach elf Jahren an der Spitze seiner Partei auf den CDM-Vorsitz und schlug als Nachfolgerin die populäre Finanzministerin Piera Miquel vor, die er zuvor bereits zu seiner "Kronprinzessin" aufgebaut hatte. Bei der Parlamentswahl 2010 trat Nobel nicht mehr als Spitzenkandidat seiner Partei an und schied nach zehn Jahren aus dem Regierungsamt. Nachfolger wurde der sozialistische Wahlsieger Joann Clement.
Öffentliche Ämter[bearbeiten]
- 1990-1992: Finanzminister der Provinz Piranien
- 1992-1998: Regierungspräsident der Provinz Piranien
- 2000-2010: Mikolinischer Staatsminister (Kabinett Albert Nobel I, II und III)
- 2000-2004: zugleich Minister für Nationale Verteidigung
- 2006-2010: zugleich Minister für Nationale Verteidigung