Lorenzo Estrubal: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | '''Lorenzo Estrubal Barrí''' (*1920 in Márbaro de la [[Veza]]; | + | '''Lorenzo Estrubal Barrí''' (* 1920 in Márbaro de la [[Veza]]; † 2006) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker und langjähriger Parteivorsitzender der liberalen [[UDS]] (1970-1989) sowie der bis heute am längsten amtierende [[Außenminister]] der [[Sagradische Republik|Sagradischen Republik]] (1977-1979; 1982-1992). |
Lorenzo Estrubal stammte aus einer vermögenden [[Ceundâlia|ceundalischen]] Industriellenfamilie aus Márbaro am Unterlauf der [[Veza]] in der Nähe von [[Óstino]], wo sein Vater, ein Unternehmer und [[Aliança Republicana|republikanisch-liberaler]] Politiker, eine Eisenfabrik führte. Nach dem Besuch der Schule studierte Estrubal Rechtswissenschaften und schlug eine Anwalts- und Richterkarriere ein. Seine politische Karriere begann Estrubal als Abgeordneter im Stadtparlament von [[Óstino]] für die liberalkonservative Sammlungspartei [[MPD]], die er jedoch 1952 verließ, ehe diese in der konservativ-katholischen [[CSD]] aufging. Bei den [[Kommunalwahlen 1952]] kandidierte er erfolgreich als Unabhängiger und rief danach mit einigen Mitstreitern seine eigene Partei, die [[Coalición Democrática del Progreso]] ins Leben, die als eine Art liberale Nachfolgeorganisation des MPD bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954]] 0,4 Prozent der Stimmen erhielt. Neben Estrubal, der zugleich als Parteisekretär der CDP fungierte, zog der gute Freund seines Vaters Walter Marcián ins Parlament ein, wo die Partei zur Mitte-Rechts-Mehrheit der [[Kabinett Luciaro V|Regierung Luciaro]] gehörte. | Lorenzo Estrubal stammte aus einer vermögenden [[Ceundâlia|ceundalischen]] Industriellenfamilie aus Márbaro am Unterlauf der [[Veza]] in der Nähe von [[Óstino]], wo sein Vater, ein Unternehmer und [[Aliança Republicana|republikanisch-liberaler]] Politiker, eine Eisenfabrik führte. Nach dem Besuch der Schule studierte Estrubal Rechtswissenschaften und schlug eine Anwalts- und Richterkarriere ein. Seine politische Karriere begann Estrubal als Abgeordneter im Stadtparlament von [[Óstino]] für die liberalkonservative Sammlungspartei [[MPD]], die er jedoch 1952 verließ, ehe diese in der konservativ-katholischen [[CSD]] aufging. Bei den [[Kommunalwahlen 1952]] kandidierte er erfolgreich als Unabhängiger und rief danach mit einigen Mitstreitern seine eigene Partei, die [[Coalición Democrática del Progreso]] ins Leben, die als eine Art liberale Nachfolgeorganisation des MPD bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954]] 0,4 Prozent der Stimmen erhielt. Neben Estrubal, der zugleich als Parteisekretär der CDP fungierte, zog der gute Freund seines Vaters Walter Marcián ins Parlament ein, wo die Partei zur Mitte-Rechts-Mehrheit der [[Kabinett Luciaro V|Regierung Luciaro]] gehörte. | ||
Version vom 04:02, 18. Dez 2011
Lorenzo Estrubal Barrí (* 1920 in Márbaro de la Veza; † 2006) war ein sagradischer Politiker und langjähriger Parteivorsitzender der liberalen UDS (1970-1989) sowie der bis heute am längsten amtierende Außenminister der Sagradischen Republik (1977-1979; 1982-1992).
Lorenzo Estrubal stammte aus einer vermögenden ceundalischen Industriellenfamilie aus Márbaro am Unterlauf der Veza in der Nähe von Óstino, wo sein Vater, ein Unternehmer und republikanisch-liberaler Politiker, eine Eisenfabrik führte. Nach dem Besuch der Schule studierte Estrubal Rechtswissenschaften und schlug eine Anwalts- und Richterkarriere ein. Seine politische Karriere begann Estrubal als Abgeordneter im Stadtparlament von Óstino für die liberalkonservative Sammlungspartei MPD, die er jedoch 1952 verließ, ehe diese in der konservativ-katholischen CSD aufging. Bei den Kommunalwahlen 1952 kandidierte er erfolgreich als Unabhängiger und rief danach mit einigen Mitstreitern seine eigene Partei, die Coalición Democrática del Progreso ins Leben, die als eine Art liberale Nachfolgeorganisation des MPD bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954 0,4 Prozent der Stimmen erhielt. Neben Estrubal, der zugleich als Parteisekretär der CDP fungierte, zog der gute Freund seines Vaters Walter Marcián ins Parlament ein, wo die Partei zur Mitte-Rechts-Mehrheit der Regierung Luciaro gehörte.