Jacq-Alexandre Bertrand: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Jacq-Alexandre Bertrand''' (*1970) ist ein [[mikolinischer]] Politiker ([[CDM]]). Der Christdemokrat war von 2010 bis 2015 mikolinischer Minister für Auswärtige und Europäische Angelegenheiten im [[Kabinett Joann Clement]] und seit 2014 zugleich 1. Stellvertreter des [[Staatsminister]]s. Seit 2020 hat er beide Ämter in der [[Kabinett Daniel Barnay II|Regierung Barnay II]] erneut inne. Von 2014 bis 2022 war er zudem Parteivorsitzender der christdemokratischen [[CDM|Zentrumspartei (CDM)]].  
 
'''Jacq-Alexandre Bertrand''' (*1970) ist ein [[mikolinischer]] Politiker ([[CDM]]). Der Christdemokrat war von 2010 bis 2015 mikolinischer Minister für Auswärtige und Europäische Angelegenheiten im [[Kabinett Joann Clement]] und seit 2014 zugleich 1. Stellvertreter des [[Staatsminister]]s. Seit 2020 hat er beide Ämter in der [[Kabinett Daniel Barnay II|Regierung Barnay II]] erneut inne. Von 2014 bis 2022 war er zudem Parteivorsitzender der christdemokratischen [[CDM|Zentrumspartei (CDM)]].  
  
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Jacq-Alexandre Bertrand ist der Sohn des früheren mikolinischen [[Staatsminister]]s [[Martin Bertrand]]. Als solcher schlug Jacq-Alexandre nach seinem Jurastudium zunächst eine Diplomatenkarriere ein und bekleidete verschiedene Positionen im diplomatischen Dienst des Königreichs.  
 
Jacq-Alexandre Bertrand ist der Sohn des früheren mikolinischen [[Staatsminister]]s [[Martin Bertrand]]. Als solcher schlug Jacq-Alexandre nach seinem Jurastudium zunächst eine Diplomatenkarriere ein und bekleidete verschiedene Positionen im diplomatischen Dienst des Königreichs.  
  
 
Im Jahr 2003/2004 arbeitete Bertrand als Referent bei der Europäischen Kommission in Brüssel, ehe er bei der [[Europawahl 2004]] selbst ins Europäische Parlament gewählt wurde. Dort spezialisierte sich Bertrand auf außen- und sicherheitspolitische Fragen. Nach der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|mikolinischen Parlamentswahl 2010]] wurde Bertrand zum Minister für Außen- und Europapolitik im [[Kabinett Joann Clement]] berufen. Dieses Amt hatte zuvor bereits sein Vater ausgeübt.
 
Im Jahr 2003/2004 arbeitete Bertrand als Referent bei der Europäischen Kommission in Brüssel, ehe er bei der [[Europawahl 2004]] selbst ins Europäische Parlament gewählt wurde. Dort spezialisierte sich Bertrand auf außen- und sicherheitspolitische Fragen. Nach der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|mikolinischen Parlamentswahl 2010]] wurde Bertrand zum Minister für Außen- und Europapolitik im [[Kabinett Joann Clement]] berufen. Dieses Amt hatte zuvor bereits sein Vater ausgeübt.
  
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Nach dem angekündigten Rücktritt [[Piera Miquel]]s vom Parteivorsitz der [[CDM|Zentrumsdemokraten]] im Sommer 2014 folgte ihr Bertrand schließlich sowohl als Parteichef als auch als Vizestaatsminister nach. Unter Bertrands Führung mussten die Christdemokraten bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2015|Mikolinischen Parlamentswahl 2015]] eine schmerzliche Niederlage hinnehmen und belegten mit 15,6 Prozent der Stimmen abgeschlagen nur den dritten Platz hinter der oppositionellen [[UPD]] und der mitregierenden [[PSL]]. Mit Bildung der [[Kabinett Daniel Barnay|Regierung von Daniel Barnay]] schieden die Christdemokraten nach 15 Jahren aus der Regierung aus.
 
Nach dem angekündigten Rücktritt [[Piera Miquel]]s vom Parteivorsitz der [[CDM|Zentrumsdemokraten]] im Sommer 2014 folgte ihr Bertrand schließlich sowohl als Parteichef als auch als Vizestaatsminister nach. Unter Bertrands Führung mussten die Christdemokraten bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2015|Mikolinischen Parlamentswahl 2015]] eine schmerzliche Niederlage hinnehmen und belegten mit 15,6 Prozent der Stimmen abgeschlagen nur den dritten Platz hinter der oppositionellen [[UPD]] und der mitregierenden [[PSL]]. Mit Bildung der [[Kabinett Daniel Barnay|Regierung von Daniel Barnay]] schieden die Christdemokraten nach 15 Jahren aus der Regierung aus.
  
Nach fünf Jahren als Oppositionschef führte Bertrand das CDM in die [[Mikolinische Parlamentswahl 2020]], wo sich die Zentristen trotz Verlusten auf dem zweiten Platz landeten. In der neu gebildeten blau-grünen Vierparteienkoalition übernahm Bertrand wie schon fünf Jahre zuvor die beiden Ämter des Ministers für Internationale und Europäische Angelegenheiten sowie des 1. Stellvertreters des Staatsministers.  
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Nach fünf Jahren als Oppositionschef führte Bertrand das CDM in die [[Mikolinische Parlamentswahl 2020]], wo sich die Zentristen trotz Verlusten auf dem zweiten Platz landeten.  
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Nach anhaltender Kritik an seinem Kurs trat Bertrand 2022 von seinem Amt als Parteichef des CDM zurück. Nachfolger wurde [[Loïs Corinn]], der aber nicht in die Regierung wechselte. Bertrand behielt weiter seine Ämter als Außenminister und stellvertretender Regierungschef.  
  
 
[[Kategorie: Mikolinischer Politiker|Bertrand Jr]]
 
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[[Kategorie: Außenminister Mikoliniens|Bertrand Jr]]
 
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[[Kategorie: Politiker des CDM|Bertrand Jr]]
 
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Version vom 15:25, 11. Dez 2023

Jacq-Alexandre Bertrand (*1970) ist ein mikolinischer Politiker (CDM). Der Christdemokrat war von 2010 bis 2015 mikolinischer Minister für Auswärtige und Europäische Angelegenheiten im Kabinett Joann Clement und seit 2014 zugleich 1. Stellvertreter des Staatsministers. Seit 2020 hat er beide Ämter in der Regierung Barnay II erneut inne. Von 2014 bis 2022 war er zudem Parteivorsitzender der christdemokratischen Zentrumspartei (CDM).

Aufstieg zum Außenminister

Jacq-Alexandre Bertrand ist der Sohn des früheren mikolinischen Staatsministers Martin Bertrand. Als solcher schlug Jacq-Alexandre nach seinem Jurastudium zunächst eine Diplomatenkarriere ein und bekleidete verschiedene Positionen im diplomatischen Dienst des Königreichs.

Im Jahr 2003/2004 arbeitete Bertrand als Referent bei der Europäischen Kommission in Brüssel, ehe er bei der Europawahl 2004 selbst ins Europäische Parlament gewählt wurde. Dort spezialisierte sich Bertrand auf außen- und sicherheitspolitische Fragen. Nach der mikolinischen Parlamentswahl 2010 wurde Bertrand zum Minister für Außen- und Europapolitik im Kabinett Joann Clement berufen. Dieses Amt hatte zuvor bereits sein Vater ausgeübt.

Parteichef der Zentristen

Nach dem angekündigten Rücktritt Piera Miquels vom Parteivorsitz der Zentrumsdemokraten im Sommer 2014 folgte ihr Bertrand schließlich sowohl als Parteichef als auch als Vizestaatsminister nach. Unter Bertrands Führung mussten die Christdemokraten bei der Mikolinischen Parlamentswahl 2015 eine schmerzliche Niederlage hinnehmen und belegten mit 15,6 Prozent der Stimmen abgeschlagen nur den dritten Platz hinter der oppositionellen UPD und der mitregierenden PSL. Mit Bildung der Regierung von Daniel Barnay schieden die Christdemokraten nach 15 Jahren aus der Regierung aus.

Nach fünf Jahren als Oppositionschef führte Bertrand das CDM in die Mikolinische Parlamentswahl 2020, wo sich die Zentristen trotz Verlusten auf dem zweiten Platz landeten.

Erneut Außenminister

In der neu gebildeten blau-grünen Vierparteienkoalition übernahm Bertrand wie schon fünf Jahre zuvor die beiden Ämter des Ministers für Internationale und Europäische Angelegenheiten sowie des 1. Stellvertreters des Staatsministers.

Nach anhaltender Kritik an seinem Kurs trat Bertrand 2022 von seinem Amt als Parteichef des CDM zurück. Nachfolger wurde Loïs Corinn, der aber nicht in die Regierung wechselte. Bertrand behielt weiter seine Ämter als Außenminister und stellvertretender Regierungschef.