Francisco Berlioz: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 12:02, 25. Jan 2020

SadiCarnot.jpg

Francisco María Berlioz Murial (*1856, †1928) war ein sagradischer Politiker (AR) und Staatsmann. Er war von 1912 bis 1919 der dritte Präsident der Sagradischen Republik.

Der aus einer Industriellenfamilie stammende Berlioz absolvierte ein Ingenieurstudium und wurde danach Verwaltungsbeamter und anschließend im Jahr 1895 in die sagradische Abgeordnetenkammer gewählt, wo er sich den liberalen Moderatas anschloss. Im Jahr 1896 wurde Berlioz erstmals zum Minister berufen und fungierte in den Regierungen von Francisco de Brentano und Luciano Tropexas nacheinander als Handelsminister und als Finanzminister.

Nach der vorgezogenen Parlamentswahl 1909 wurde Berlioz erstmals zum Präsidenten des Ministerrats ernannt, ehe er im Februar 1911 an seinen Parteikollegen Ricardo Alemà übergab, in dessen Regierung Berlioz das Amt des Justizministers übernahm. Im Januar 1912 wurde Berlioz schließlich als Kompromisskandidat der liberal-säkularen Parteien zum Präsidenten der Republik gewählt. Seiner Wahl ging ein Bündnis seiner Partei mit dem linksliberalen Partíu Radical voraus. Im Gegenzug ernannte Berlioz den Radikalen Cristoval Sánchez zum Ministerpräsidenten.

Als Staatspräsident konnte Berlioz keine nachhaltigen Akzente setzen und stand lange Zeit im Schatten seiner einflussreichen Vorgänger Luis Cavaller und Joán Cardinal. Es gelang ihm aber, Sagradien im Einvernehmen mit den Parteien der Nationalversammlung aus dem Ersten Weltkrieg herauszuhalten. Im Januar 1919 verzichtete Berlioz nach sieben Amtsjahren auf eine Wiederwahl und zog sich stattdessen aus der Politik zurück.