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Version vom 11:36, 25. Nov 2019
Daniela Rosenthal-Valdés (*1953 in La Cripón) ist eine sagradische Politikerin (PPC). Sie war von 1992 bis 1999 Ministerin der Regierung Otero und von 2006 bis 2013 Präsidentin der sagradischen Abgeordnetenkammer. Seit 2015 ist sie Präsidentin der Sagradischen Republik.
Als Nachkomme einer jüdischen Familie ist Rosenthal-Valdés Kuratoriumsmitglied in der Sagradischen Gemeinschaft für jüdische Kultur (ASCJ) und Mitglied im Zentralkomitee des Congreso de Comunitáes Judías de Sagradia (CCJS). Innerhalb der christdemokratischen PPC wird sie dem links-zentristischen, sozialliberal orientierten Flügel zugerechnet.
Nachdem Rosenthal-Valdés ihre Karriere in der Regionalpolitik von Amôria begonnen hatte, wurde sie im Jahr 1992 zur Erziehungsministerin im Kabinett Otero I berufen. 1994 wurde sie zudem erstmals in die sagradische Abgeordnetenkammer gewählt und übernahm daraufhin das Ministerium für öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation im Kabinett Otero II. Nach der Parlamentswahl 1998, die für die regierenden Mitte-Rechts-Parteien zu einer Niederlage führten, wurde Rosenthal-Valdés parlamentarische Sekretärin der PPC-Gruppe in der Abgeordnetenkammer und 2002 schließlich Generalsekretärin ihrer Partei. In dieser Funktion arbeitete sie mit Parteichef Miquel Ánibal Luisanto zusammen. Ihre Nominierung galt als Zeichen des Ausgleichs an den zentristischen Parteiflügel.
Nach dem Sieg der Konservativen bei der Parlamentswahl 2006 wurde Rosenthal-Valdés zur Präsidentin der sagradischen Abgeordnetenkammer gewählt, ehe sie 2013 die Vizepräsidentschaft übernahm. Bei der Präsidentschaftswahl in Sagradien 2015 kandidierte Rosenthal-Valdés um die Nachfolge ihres Parteifreundes Roberto Vidéas-Braga und erreichte im ersten Wahlgang mit 30,2 Prozent die meisten Stimmen aller Bewerber. In der Stichwahl gegen den grünen Kandidaten Javier Carles Etxeberría konnte sie sich mit 57,1 Prozent der Stimmen klar durchsetzen.
Öffentliche Ämter
- 1989-1992: Beigeordnete Rätin für Erziehung, Kultur und Familie der Region Armôria
- 1992-1994: Ministerin für Erziehung und Familie im Kabinett Otero I
- 1994-1999: Ministerin für Öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation im Kabinett Otero II
- 2006-2013: Präsidentin der sagradischen Abgeordnetenkammer
- 2013-2015: Vizepräsidentin der sagradischen Abgeordnetenkammer
- seit 2015: Präsidentin der Republik
Mandate
- 1985-1993: Mitglied des Regionalrats von Armôria (PPC)
- seit 1994: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer (PPC)
Parteifunktionen
- 1981-1985: Vorsitzende der PPC-Jugend Armôria
- 1998-2002: Parlamentarische Sekretärin der PPC-Gruppe in der sagradischen Abgeordnetenkammer
- 2002-2006: Generalsekretärin des PPC
