Luise I. von Mikolinien: Unterschied zwischen den Versionen

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Prinzessin Luisa Agnatia wurde 1835 als Tochter von Prinzessin Francise von Mikolinien und Prinz [[Charl von Albero-Poléi, Herzog von Montanien]] geboren. Ihre Großeltern mütterlicherseits waren Königin [[Karoline II. von Mikolinien|Karoline II.]] und ihr Mann König [[Michael III. von Mikolinien|Michael III.]], väterlicherseits stammte sie aus der Nebenlinie [[Haus Albero|Albero-Poléi]].
 
Prinzessin Luisa Agnatia wurde 1835 als Tochter von Prinzessin Francise von Mikolinien und Prinz [[Charl von Albero-Poléi, Herzog von Montanien]] geboren. Ihre Großeltern mütterlicherseits waren Königin [[Karoline II. von Mikolinien|Karoline II.]] und ihr Mann König [[Michael III. von Mikolinien|Michael III.]], väterlicherseits stammte sie aus der Nebenlinie [[Haus Albero|Albero-Poléi]].
  
Weil sowohl ihre beiden Eltern als auch ihr Onkel Prinz Michael von Peruzien bereits vor ihrem Großvater [[Michael III. von Mikolinien|Michael III.]] gestorben waren, folgte Luisa im Alter von 17 Jahren ihren Großeltern als Königin auf dem mikolinischen Thron nach. Zu dieser Zeit war sie noch unverheiratet, wurde aber für mündig erklärt und regierte fortan eigenständig das Land.
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Weil sowohl ihre beiden Eltern als auch ihr Onkel [[Michael, Prinz von Peruzien]] bereits vor ihrem Großvater [[Michael III. von Mikolinien|Michael III.]] gestorben waren, folgte Luisa im Alter von 17 Jahren ihren Großeltern als Königin auf dem mikolinischen Thron nach. Zu dieser Zeit war sie noch unverheiratet, wurde aber für mündig erklärt und regierte fortan eigenständig das Land.
  
 
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Version vom 01:05, 29. Nov 2017

Luisa Agnatia Federica Francise von Mikolinien und Álbero-Poléi (*1835; †1909) war eine Prinzessin aus dem mikolinischen Königshaus Albero und von 1852 bis zu ihrem Tod 1909 als Luise I. Königin von Mikolinien, Peruzien und Golen sowie Großherzogin von Macedi.

Herkunft und Thronbesteigung

Prinzessin Luisa Agnatia wurde 1835 als Tochter von Prinzessin Francise von Mikolinien und Prinz Charl von Albero-Poléi, Herzog von Montanien geboren. Ihre Großeltern mütterlicherseits waren Königin Karoline II. und ihr Mann König Michael III., väterlicherseits stammte sie aus der Nebenlinie Albero-Poléi.

Weil sowohl ihre beiden Eltern als auch ihr Onkel Michael, Prinz von Peruzien bereits vor ihrem Großvater Michael III. gestorben waren, folgte Luisa im Alter von 17 Jahren ihren Großeltern als Königin auf dem mikolinischen Thron nach. Zu dieser Zeit war sie noch unverheiratet, wurde aber für mündig erklärt und regierte fortan eigenständig das Land.

Regierungszeit

Die Regierungszeit Luises war eine der dynamischsten Epochen in der Geschichte des Landes und geprägt von der Industrialisierung des Landes und vom Übergang der mikolinischen Monarchie zur parlamentarischen Regierungsform.

Bereits 1856 erließ Luise eine vergleichsweise liberale Verfassung, die die traditionelle Ständeversammlung durch ein Zweikammerparlament ersetzte, von der aber nur die Zweite Kammer per Zensuswahl demokratisch legitimiert war. Diese Verfassung wurde im Jahr 1879 umfassend revidiert und der Durchbruch zur Demokratie vollzogen. Die Stellung der Kammern gegenüber der Exekutive wurde ebenso gestärkt wie die der Zweiten gegenüber der Ersten Kammer. Der Monarch behielt zwar seine Stellung als Oberhaupt der Exekutive, de facto überließ Luise aber dem Parlament eine starke Mitsprache bei der Auswahl ihrer Regierungen.

Unter den liberalen Staatsministern Luvis Renard (1890-1897) und Fernand Esquill (1902-1907) wurde gegen den Willen der konservativen Rechten eine Reihe von Wirtschafts- und Sozialreformen durchgesetzt, die das Land modernisieren sollten. Dazu gehörte die Einführung des allgemeinen Männerwahlrechts im Jahr 1906.

Ehe und Nachkommen

Im Jahr 1854 heiratete die junge Königin den belgischen Prinzen Frederic von Sachsen-Coburg-Gotha, Sohn des belgischen Königs Leopold I., der aber anders als ihr Großvater nicht zum König erhoben wurde, sondern lediglich den Titel eines Prinzgemahls und eines Herzogs von Kont erhielt.

Aus der Ehe mit Prinz Federic gingen fünf Kinder hervor. Die beiden Söhne Prinz Federic Albert von Mikolinien, Herzog von Montanien (†1890) und Charl Aquim von Mikolinien, Prinz von Perucía (†1902) starben jedoch beide vor der Königin selbst, sodass Charl Aquims Sohn Henrique Joann von Mikolinien als Enkel Luises zu ihrem Präsumptiverben aufstieg. Noch vor dem Tod seiner Großmutter aber verzichtete dieser auf den Thron. An seiner Stelle bestimmte das mikolinische Parlament schließlich den nächsten männlichen Nachkommen Luises, Prinz Johann, zum Thronfolger. Er war der älteste Sohn von Luises Tochter Maria Federica und ihres Mannes Karl Alexander von Battenberg. Luise bestimmte jedoch, dass das Königshaus weiterhin an erster Stelle den Namen Albero tragen sollte. Nach ihrem Tod 1909 folgte ihr Prinz Johann als Johann V. von Mikolinien auf dem Thron nach.