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'''Isabel Maier Serrán''' (*1945 in Santiago de Chile, †1993 im Pazifik) war eine [[Sagradien|sagradische]] Umwelt-, Frauen- und Menschenrechtsaktivistin und [[Verdes|grüne]] Politikerin. Als Gründungsmitglied und Politische Sprecherin der sagradischen [[Verdes|Grünen Partei]] galt sie bis zu ihrem Tod bei einem Flugzeugabsturz im Jahr 1993 als Führungspersönlichkeit und Integrationsfigur der grün-alternativen Bewegung in [[Sagradien]]. | '''Isabel Maier Serrán''' (*1945 in Santiago de Chile, †1993 im Pazifik) war eine [[Sagradien|sagradische]] Umwelt-, Frauen- und Menschenrechtsaktivistin und [[Verdes|grüne]] Politikerin. Als Gründungsmitglied und Politische Sprecherin der sagradischen [[Verdes|Grünen Partei]] galt sie bis zu ihrem Tod bei einem Flugzeugabsturz im Jahr 1993 als Führungspersönlichkeit und Integrationsfigur der grün-alternativen Bewegung in [[Sagradien]]. | ||
Version vom 14:07, 27. Feb 2017
Isabel Maier Serrán (*1945 in Santiago de Chile, †1993 im Pazifik) war eine sagradische Umwelt-, Frauen- und Menschenrechtsaktivistin und grüne Politikerin. Als Gründungsmitglied und Politische Sprecherin der sagradischen Grünen Partei galt sie bis zu ihrem Tod bei einem Flugzeugabsturz im Jahr 1993 als Führungspersönlichkeit und Integrationsfigur der grün-alternativen Bewegung in Sagradien.
Leben und Karriere
Die in Chile geborene Diplomatentochter Maier Serrán studierte in Semess und Boston und nahm 1968 an den Studentenprotesten in Sagradien teil. Sie studierte Sozialwissenschaften, Philosophie und Wirtschaftswissenschaften und engagierte sich in der Hochschulpolitik. Als typische Vertreterin der Neuen Linken nahm sie seit den 1970er Jahren an zahlreichen Anti-Atomkraft-Protesten teil und gehörte seit 1977 der Vereinigung Ecología 77 an, die sich als Dachverband der aufstrebenden Umweltbewegung verstand. 1979 erstmals in den Sprecherkreis der Eco77 gewählt, vertrat sie das Konzept einer aktiven Teilnahme am demokratischen Willensbildungsprozess.
1981 wurde Maier Serrán in Alconía erstmals in den dortigen Regionalrat gewählt. 1984 gehörte sie zu den Gründungsmitgliedern der grün-alternativen Partei Verdes Celarcoes und wurde zur politischen Sprecherin der Partei gewählt. Als Spitzenkandidatin führte die mediengewandte Maier Serrán die Partei 1986 erstmals in die sagradische Abgeordnetenkammer, wo sie bald als unumstrittene Führerin der Grünen galt. Nach der Vereinigung der Regenbogen-Grünen mit der Democrâcia Ecologista von Carles Vergil zur heutigen Grünen Partei im Jahr 1989 wurde sie neben Vergil zu einer der beiden gleichberechtigten Politischen Sprecher der Partei gewählt, blieb aber nach Vergils Austritt aus der Partei im Jahr 1991 als unumstrittene Führerin zurück.
Im Jahr 1993 kam Isabel Maier Serrán gemeinsam mit mehreren grünen Abgeordneten und Mitarbeitern bei einem Flugzeugabsturz im Südpazifik ums Leben. Sie gilt bis heute als Parteiikone der Grünen und wird vor allem grünen Frauen als Vorbild genannt. Neben ihrem engagierten Eintreten für eine neue nachhaltige Umwelt- und Energiepolitik wurde sie auch als Vertreterin einer radikalen Menschenrechts- und Frauenpolitik bekannt. In ihrer Zeit als Abgeordnete kam es immer wieder zu heftigen verbalen Auseinandersetzungen mit männlichen Kollegen im Parlament.
Politische Funktionen
- 1979-1981: Mitglied im Sprecherkreis der Vereinigung Ecología 77
- 1981-1984: Mitglied des Regionalrats von Alconía
- 1984-1989: Politische Sprecherin der Verdes Celarcoes
- 1989-1993: Politische Sprecherin der Verdes
- 1986-1993: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer