Estefán Gaeta d'Alejandro: Unterschied zwischen den Versionen
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| − | [[Bild:Deschanel1.jpg|thumb]] | + | [[Bild:Deschanel1.jpg|thumb|200px]] |
'''Estefán Gaeta d'Alejandro''' (*1874, †1956) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker und Staatsmann der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]]. Als Parteiführer der katholisch-konservativen [[UP|Volksunion]] war er von 1927 bis 1929 [[Präsident des Ministerrats]] und anschließend von 1929 bis 1936 [[Präsident der Sagradischen Republik]]. | '''Estefán Gaeta d'Alejandro''' (*1874, †1956) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker und Staatsmann der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]]. Als Parteiführer der katholisch-konservativen [[UP|Volksunion]] war er von 1927 bis 1929 [[Präsident des Ministerrats]] und anschließend von 1929 bis 1936 [[Präsident der Sagradischen Republik]]. | ||
Version vom 21:38, 22. Feb 2017
Estefán Gaeta d'Alejandro (*1874, †1956) war ein sagradischer Politiker und Staatsmann der Zweiten Republik. Als Parteiführer der katholisch-konservativen Volksunion war er von 1927 bis 1929 Präsident des Ministerrats und anschließend von 1929 bis 1936 Präsident der Sagradischen Republik.
Als Staatspräsident versuchte Gaeta, eine starke Rolle unabhängig vom Parlament zu spielen und strebte eine Präsidentialisierung des sagradischen Regierungssystems an. Darin wurde er von Kritikern des parlamentarischen Regierungssystems der Republik und von Vertretern eines stärker autoritär geprägten Kurses unterstützt.
Die Zeit seiner Präsidentschaft waren geprägt von wirtschaftlichen und politischen Krisen. So setzte Gaeta in der Weltwirtschaftskrise auf einen Austeritätskurs zur Eindämmung der Schuldenkrise.
In der Herbstkrise 1934 musste sich Gaeta antirepublikanischer Angriffe seitens der rechtsextremen Divisionsbewegung erwehren und reagierte mit harter Hand. Nach faschistischen Demonstrationen verhängte er den Ausnahmezustand und verbot die faschistischen Aufmärsche. Er entließ daraufhin seinen Rivalen Manuel Sants-Igualde aus dem Premieramt und betraute den Nationalbankpräsidenten Sergio Rafael Dini mit der Regierungsführung.
Bei der Präsidentschaftswahl 1936 unterlag er als Kandidat des Nationalen Blocks dem sozialistischen Volksfront-Kandidaten Santiago Laval und verfehlte die angestrebte Wiederwahl. In der Folge zog er sich aus der aktiven Politik zurück.