Marcelo Venizelos: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | '''Marcelo Orestis Lomas Venizelos''' (*1969) ist ein [[sagradischer]] Journalist und Politiker. Er war bis 2013 Mitglied der liberalen [[UDS]] | + | '''Marcelo Orestis Lomas Venizelos''' (*1969) ist ein [[sagradischer]] Journalist und Politiker. Er war bis 2013 Mitglied der liberalen [[UDS]]. Seit 2014 ist er Parteivorsitzender der neu gegründeten Partei [[Ils Progresistas]]. |
Im Zuge der Staatsschuldenkrise im Euroraum profilierte sich Venizelos als scharfer Kritiker der Euro-Rettungsmaßnahmen und setzte sich öffentlich für eine Abkehr von der gemeinsamen Währungspolitik ein. Damit avancierte Venizelos zum öffentlichen Aushängeschild der parteiinternen Opposition gegen die europafreundliche Parteiführung um den Vorsitzenden [[Luca Orrieva]]. | Im Zuge der Staatsschuldenkrise im Euroraum profilierte sich Venizelos als scharfer Kritiker der Euro-Rettungsmaßnahmen und setzte sich öffentlich für eine Abkehr von der gemeinsamen Währungspolitik ein. Damit avancierte Venizelos zum öffentlichen Aushängeschild der parteiinternen Opposition gegen die europafreundliche Parteiführung um den Vorsitzenden [[Luca Orrieva]]. | ||
Version vom 22:59, 3. Feb 2017
Marcelo Orestis Lomas Venizelos (*1969) ist ein sagradischer Journalist und Politiker. Er war bis 2013 Mitglied der liberalen UDS. Seit 2014 ist er Parteivorsitzender der neu gegründeten Partei Ils Progresistas.
Im Zuge der Staatsschuldenkrise im Euroraum profilierte sich Venizelos als scharfer Kritiker der Euro-Rettungsmaßnahmen und setzte sich öffentlich für eine Abkehr von der gemeinsamen Währungspolitik ein. Damit avancierte Venizelos zum öffentlichen Aushängeschild der parteiinternen Opposition gegen die europafreundliche Parteiführung um den Vorsitzenden Luca Orrieva.
Auf dem Parteitag der Liberalen im Frühjahr 2011 kam es schließlich zum offenen Putsch der radikal-liberalen Opposition gegen die Parteiführung Orrieva. Auf dem Parteitag sprach Venizelos nicht nur zum Euro-Thema, sondern forderte auch eine energischere Wirtschaftspolitik, die Einführung eines neuen Steuersystems nach Vorbild der "Flat Tax" und eine "neue Wachstumspolitik". Die Liberalen müssten in der Regierung endlich einhalten, was sie den Wählern versprochen hätten: niedrigere Steuern, weniger Bürokratie und mehr Wettbewerb auf allen Feldern.
Von Orrievas Umfeld wurde ihm Populismus und Europa-Feindlichkeit vorgeworfen. Auch dank der Gegenkampagne der Parteiführung scheiterte Venizelos' Antrag knapp, die Transfermaßnahmen in der EU auf unbestimmte Zeit auszusetzen.
