Les Progresistas: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Venizelos war zuvor Mitglied der liberalen [[UDS]] gewesen und hatte im Jahr 2011 vergeblich versucht, die Partei auf einen euro-kritischen Kurs zu lenken und der Eurorettungspolitik der [[Kabinett Luisanto|Regierung Luisanto]] ihre Unterstützung zu verweigern. Nach der Wahlniederlage der Liberalen bei der [[Parlamentswahl 2013]] verließ Venizelos die Partei und gründete mit einigen Mitstreitern eine eigene Partei, die sich selbst als klassisch-liberale Partei verstand. Zunächst wurde die Parteineugründung als ''LIBER'' registriert, wobei Liber ein Akronym für ''liberal'', ''eurorealista'' und '' | + | Venizelos war zuvor Mitglied der liberalen [[UDS]] gewesen und hatte im Jahr 2011 vergeblich versucht, die Partei auf einen euro-kritischen Kurs zu lenken und der Eurorettungspolitik der [[Kabinett Luisanto|Regierung Luisanto]] ihre Unterstützung zu verweigern. Nach der Wahlniederlage der Liberalen bei der [[Parlamentswahl 2013]] verließ Venizelos die Partei und gründete mit einigen Mitstreitern eine eigene Partei, die sich selbst als klassisch-liberale Partei verstand. Zunächst wurde die Parteineugründung als ''LIBER'' registriert, wobei Liber ein Akronym für ''liberal'', ''eurorealista'' und ''renovador'' sein sollte. Die Partei verstand sich als "Partei des gesunden Menschenverstandes" und trat im Gegensatz zur UDS dezidiert euro-kritisch auf. |
Nach drohender Klage eines politischen Vereins namens ''liber'' benannte sich die Partei um. Nachdem Venizelos mehrere Varianten wie ''Partíu Progresista'', ''Novoes Liberales'' und ''Partíu Libertista'' vorgeschlagen hatte, registrierte sich die Partei schließlich Ende 2014 unter dem Namen ''Ils Progresistas''. Medien und Kritiker interpretierten diese Namenswahl als Anspielung auf die rechtspopulistischen nordischen ''Fortschrittsparteien'', Parteivertreter beriefen sich dagegen auf die [[mikolinische]] rechtsliberale [[UPD]]. | Nach drohender Klage eines politischen Vereins namens ''liber'' benannte sich die Partei um. Nachdem Venizelos mehrere Varianten wie ''Partíu Progresista'', ''Novoes Liberales'' und ''Partíu Libertista'' vorgeschlagen hatte, registrierte sich die Partei schließlich Ende 2014 unter dem Namen ''Ils Progresistas''. Medien und Kritiker interpretierten diese Namenswahl als Anspielung auf die rechtspopulistischen nordischen ''Fortschrittsparteien'', Parteivertreter beriefen sich dagegen auf die [[mikolinische]] rechtsliberale [[UPD]]. | ||
Version vom 17:21, 21. Jan 2017
| Ils Progresistas | ||
| Parteivorsitzender | Marcelo Venizelos | |
| Generalsekretärin | María Cofaru | |
| Gründung | 2014 | |
| Jugendorganisation | ||
| Zeitung | Il Progreso | |
| Ausrichtung | Wirtschaftsliberalismus Konservativer Liberalismus Euroskeptizismus Populismus | |
| Position | Mitte-Rechts | |
| International | ||
| Europapartei | ||
| EP-Fraktion | ||
| Farbe | dunkelgrün | |
Ils Progresistas (P, Die Fortschrittlichen) ist eine wirtschaftsliberale und europaskeptische Partei in Sagradien. Die Partei wurde im Januar 2014 durch den griechisch-sagradischen Journalisten Marcelo Venizelos gegründet und stellt Vertreter in mehreren sagradischen Regionalräten. Bis Ende 2014 trug die Partei den Namen Liber - liberal - eurorealista - renovador.
Inhaltsverzeichnis
Gründung
Venizelos war zuvor Mitglied der liberalen UDS gewesen und hatte im Jahr 2011 vergeblich versucht, die Partei auf einen euro-kritischen Kurs zu lenken und der Eurorettungspolitik der Regierung Luisanto ihre Unterstützung zu verweigern. Nach der Wahlniederlage der Liberalen bei der Parlamentswahl 2013 verließ Venizelos die Partei und gründete mit einigen Mitstreitern eine eigene Partei, die sich selbst als klassisch-liberale Partei verstand. Zunächst wurde die Parteineugründung als LIBER registriert, wobei Liber ein Akronym für liberal, eurorealista und renovador sein sollte. Die Partei verstand sich als "Partei des gesunden Menschenverstandes" und trat im Gegensatz zur UDS dezidiert euro-kritisch auf.
Nach drohender Klage eines politischen Vereins namens liber benannte sich die Partei um. Nachdem Venizelos mehrere Varianten wie Partíu Progresista, Novoes Liberales und Partíu Libertista vorgeschlagen hatte, registrierte sich die Partei schließlich Ende 2014 unter dem Namen Ils Progresistas. Medien und Kritiker interpretierten diese Namenswahl als Anspielung auf die rechtspopulistischen nordischen Fortschrittsparteien, Parteivertreter beriefen sich dagegen auf die mikolinische rechtsliberale UPD.
Finanzierung
Eine gewisse Rolle beim Entstehen der Partei spielt der sagradisch-amerikanische Unternehmer Fernando Carríu-Aimán, der als Hauptsponsor der Partei gilt. In Presseberichten wird Carríu-Aimán auch als Drahtzieher im Hintergrund beschrieben, der auch ohne formelles Amt Einfluss auf die Parteiführung und den Kurs der Partei nehme. Die Stiftung des Unternehmers, der in der Öffentlichkeit kaum auftritt, hat diese Darstellung ebenso zurückgewiesen wie die Parteiführung der Progresistas.
Ziele
Das Programm der Progressiven besteht aus einer Mischung liberaler und konservativer Elemente. Wesentliche Ziele der Partei sind der Austritt Sagradiens aus der Europäischen Währungsunion, eine Reform der Europäischen Union mit der Beschränkung auf eine reine Freihandelszone und die Einführung einer "Flat Tax". Zudem sollen Freihandelsverträge mit den USA und anderen Staaten der Welt geschlossen werden. Die Partei tritt zudem für die Erhaltung der Atomkraft in Sagradien ein.
Daneben soll Sagradien ein neues wirtschaftsfreundlicheres Einwanderungsgesetz erhalten und konsequent zwischen Einwanderern und hilfsbedürftigen Flüchtlingen unterscheiden. Kriminell gewordene Flüchtlinge sollen sofort das Land verlassen müssen. In der Gesellschaftspolitik tritt die Partei dagegen liberal auf und setzt sich für die Einführung einer Homo-Ehe ein. Sie ist aber gegen eine offensive Anerkennungspolitik und gegen das, was sie eine "Umerziehungspolitik" und "Subventionierung sexueller Minderheiten auf Kosten der Mehrheit" nennt. Sexuelle Orientierung soll vielmehr Privatsache sein.
Erfolg bei Wahlen
Die Progressiven traten erstmals eigenständig bei der Europawahl am 25. Mai 2014 an und erreichte mit Venizelos als Spitzenkandidaten 1,6 Prozent der Stimmen. Bei der zeitgleich abgehaltenen Regionalwahl in Sarmay 2014 trat Venizelos ebenfalls mit einer eigenen Liste an und gewann auf Anhieb 7,1 Prozent der Stimmen. In der Region Semestina-Capital bildete die Partei eine gemeinsame Wahlliste mit der Volkspartei an und gehörte seither zur Regierungskoalition von Laura d'Alejandro-Fabil.
Bei den Regionalwahlen in der Eskada 2015, in Ceundâlia 2016 sowie in Sesín 2016 scheiterten die Progressiven jeweils deutlich an der Dreiprozent-Hürde.