Sagradische Fußballnationalmannschaft: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 20:09, 11. Jul 2016

Sagradien
Sagradia
FSF.jpg
Spitzname l'Azûr, la Selección
Verband Federación Sagradêsa de Fútbol (FSF)
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Adidas
Trainer Francisco Irruabi
Kapitän vakant
Rekordspieler Alberto Ferrera (140)
Rekordtorschütze Diego Rosário (53)
Heimstadion Wechselnd
FIFA-Code SAG
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 12
Beste Ergebnisse Weltmeister 2010
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 9
Beste Ergebnisse Europameister 1976, 2008
Konföderationen-Pokal
Endrundenteilnahmen 3
Beste Ergebnisse Dritter 2003, 2009, 2013
Olympische Spiele
Teilnahmen 4
Beste Ergebnisse Silbermedaille (1924)
Trikot TrikotSG2016a.jpg

Die Sagradische Fußballnationalmannschaft der Männer, auch als Selección oder aufgrund der blauen Trikots als l'Azûr bezeichnet, ist eine der weltweit erfolgreichsten Nationalmannschaften im Fußball.

Sagradien gewann bisher einen Welt- (2010) und zwei Europameistertitel (1976, 2008). Zudem stand die Mannschaft in einem weiteren Weltmeisterschaftsfinale (1958), wurde einmal WM-Dritter (1998) und zweimal Vize-Europameister (2000 und 2012). Beim olympischen Fußballturnier in Paris 1924 holte die Mannschaft die Silbermedaille.

Ihre erfolgreichsten Zeiten erlebte die "Azûr" in den Fünfziger, in den Siebziger und in den Neunziger Jahren, ehe sie in den Jahren 2008-2012 zusammen mit Konkurrent Spanien die Weltspitze dominierte. Als erste große Spielergeneration gilt die Mannschaft um die beiden Spanien-Legionäre Sebastián Santêsa und Carles Barjuán sowie den gebürtigen Argentinier Luis Perotti, die bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 im eigenen Land das Finale erreiche, sich dort aber Brasilien geschlagen geben musste. Nach einer längeren Durststrecke wurde diese erste große Generation von einer zweiten um die Weltstars Carles Notero und Luis Etxeberría beerbt, die mit dem Finalsieg bei der Fußball-Europameisterschaft 1976 in Mikolinien den ersten großen Titel gewinnen konnte. In den 1990er Jahren erreichte die sogenannte "Goldene Generation" um Daniel Pessué, Mário Selsia und Eduardo Sabrada einen Dritten Platz bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 sowie einen Zweiten Platz bei der EURO 2000, verpasste aber einen Titelerfolg. Die bisher erfolgreichsten Jahre gestaltete die Mannschaft um José María Del Piey, David Pedrosa und Diego Rosário, die bei nacheinander bei drei großen Turnieren jeweils im Finale stand, zusammen mit Spanien die Weltspitze dominierte und dabei Europa- und erstmals überhaupt in der Geschichte des Verbands Weltmeister wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Ära Desanctis und die Vizeweltmeisterschaft 1958

Nach der verpassten WM-Qualifikation 1954 übernahm 1955 António Desanctis als Auswahltrainer die "Azûr" und prägte etwa ein Jahrzehnt die Geschicke des Teams. Unter seiner Regie nahm Sagradien an den Weltmeisterschaften 1958 im eigenen Land sowie 1966 in England teil. Starspieler der Fünfziger Jahren waren Sebastián Santesa und Luis Perotti, die ein erfolgreiches Offensivgespann bildeten. Bei der Heim-Weltmeisterschaft 1958 erreichte das FSF-Team schließlich den bis dahin größten Erfolg in der Verbandsgeschichte. Legendär wurde der Sturm dieses Teams mit der Flügelzange vom FC Duerez Martín Nacesta und Fernando Volêu, dem Spielmacherduo von der Juvantêsa Luis Perotti und dem eingebürgerten uruguayischen Weltmeister Walter Ernesto Guigou sowie Sturmspitze Sebastián Santesa von Real Madrid, der zum überragenden Spieler der Weltmeisterschaft wurde und in sechs Spielen 13 Tore erzielte. Das Team von Kapitän Martín Nacesta erreichte vor heimischer Kulisse das Finale in Semest, verlor dort aber mit 2:5 gegen den Favoriten aus Brasilien mit dem Starsturm Garrincha, Didi, Vavá, Mário Zagallo und dem jungen Pelé.

Bei der folgenden Weltmeisterschaft 1962 war Sagradien genauso wenig vertreten wie bei den ersten Europameisterschaften der Sechziger Jahre und kehrte erst 1966 unter der Leitung Desanctis' wieder auf die höchste internationale Bühne zurück. Vom Team von 1958 waren bei der WM in England nur noch Kapitän Carles Barjuán und Verteidiger José António vertreten. Stars der Mannschaft waren die beiden Stürmer Francisco Simonés und Luis Vidrigo, doch gelang es dem Team nicht, die Vorrunde zu überstehen und ins Achtelfinale des Turniers einzuziehen. Trainer Desanctis trat 1968 endgültig von der Bühne. Zuvor hatten auch die letzten Mitglieder der umjubelten "58er Generation" ihre Nationalmannschaftskarrieren beendet.

Die Ära Escarret: Europameister 1976 und WM-Vierter 1978

In den Folgejahren blieben die Erfolge des Teams aus und die Weltmeisterschaften 1970 und 1974 fanden ebenso ohne sagradische Beteiligung statt wie die EM-Endrunden 1968 und 1972.

Erst Mitte der Siebziger Jahre gelang es Sagradien, ein neues talentiertes Team aufzubauen, deren unumstrittene Stars und Leitfiguren Carles Notero und Luis Etxeberría waren. Besonders Mittelfeldspieler Carles Notero, genannt il Rei ("der König") drückte dieser Generation seinen Stempel auf. Mit taktischer Klugheit, technischer Finesse und spielerischer Kreativität gab er als Kapitän die Anweisungen und bildete gemeinsam mit dem offensiveren Joán Restruça ein Spielmacherduo, das die Stürmerstars geschickt einzusetzen wusste. Gemeinsam führten sie die Mannschaft unter der Regie von Trainer Manuel Escarret bei der Europameisterschaft 1976 in Micolinien bis ins Finale, wo sich die Mannschaft schließlich in einem spannenden Elfmeterschießen gegen den amtierenden Weltmeister Deutschland durchsetzen konnte und bei der ersten EM-Endrundenteilnahme überhaupt den ersten Europameistertitel in der Verbandsgeschichte erringen konnte.

In den Folgejahren gehörte das Team um Notero, Restruça, Ebrulla und Etxeberría zu den stärksten Mannschaften Europas und erreichte bei der Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien schließlich nach starken Leistungen in der Vorrunde sowie in der Zwischenrunde, u.a. gegen Italien und die Bundesrepublik Deutschland, das Spiel um Platz 3, wo das Team erst gegen die Rekordweltmeister Brasilien den Kürzeren zog.

Umbrüche der Achtziger Jahre und Ära Martínez

Nachdem Erfolgstrainer Manuel Escarret 1978 zurückgetreten war, zogen sich unter seinem Nachfolger Santiago Arrántxez auch Schlüsselspieler wie Luis Etxeberría und Carles Notero aus dem Team zurück, das schließlich bei der Europameisterschaft 1980 in einer starken Vorrunde gegen Deutschland, Niederlande und die Tschechoslowakei enttäuschte und statt seinen Titel zu verteidigen bereits nach der Vorrunde nach Hause fahren musste. In der Folge kehrten Trainer Escarret und sein Führungsspieler Carles Notero noch einmal ins Team zurück, das bei der Weltmeisterschaft 1982 in Spanien schließlich zum dritten Mal in Folge die 2. Finalrunde erreichte, dort aber gegen Frankreich den Kürzeren zog.

Nachdem das Team unter Manuel Escarret - nun abermals ohne Notero, der nach 88 A-Länderspielen endgültig aus der Nationalmannschaft ausgeschieden war - die Qualifikation für die Europameisterschaft 1984 in Frankreich verpasst hatte, wurde unter Escarrets Nachfolger Luca Martínez ein Umbruch im Team vollzogen. Um international erfolgreiche Führungsspieler wie Sergio Kappa und Sergio Quella, Torwartlegende Nestor Veba sowie dem Stürmer Luca Morientes, absoluter Star des Teams, wurde eine neue Mannschaft geformt, die sich schließlich für die Weltmeitschaft 1986 qualifizierte und dort bis ins Achtelfinale vordringen konnte, wo gegen Gastgeber Mexiko Schluss war. Bei der Euro 1988 erreichte die Mannschaft schließlich die erste Halbfinalteilnahme seit 1976 und schied in einem umkämpften Spiel gegen die Sowjetunion aus.

Zwar musste Stürmerstar Morientes in der Folge seine internationale Karriere aus Verletzungsgründen beenden, doch verfügte Sagradien Ende der Achtziger Jahre mit Diego Juván von Inter Mailand und José António Hernandes vom FC Barcelona über einen zwei absolute Superstars, die gemeinsam einen vermeintlichen Traumsturm bildeten. Dazu kamen mehrere Spieler wie Mittelfeldregisseur Francisco Irruabi oder das Abwehrduo Roger Javier Paranda und Cristiano Munquez von Meister Juvantêsa Sport, die zuvor zweimal in Folge das Europapokalfinale erreicht hatten. Insgesamt gehörte das Team, das bei Sagradien der Weltmeisterschaft 1990 vertreten sollte, zu den Mitfavoriten des Turniers. Jedoch konnte die Mannschaft von Kapitän Roberto Santís und Trainer Martínez die hohen Erwartungen nicht erfüllen und lieferte eine enttäuschende Leistung ab. Nach schwachen Auftritten und Niederlagen gegen Gastgeber Italien sowie die Tschechoslowakei reichte ein Sieg gegen die USA im letzten Gruppen spiel nicht aus, um das schmachvolle Ausscheiden nach der Vorrunde abzuwenden. Damit hatte Sagradien erstmals seit 1974 nicht die zweite WM-Runde erreicht.

Krisen der frühen 1990er und Ära Notero

Nach der WM folgten auf Trainer Martínez mit Gustavo Detânia der bisherige U-21-Trainer des Landes. Unter Detânia qualifizierte sich das Team für die Fußball-Europameisterschaft 1992 in Schweden, doch kam die Mannschaft in einer starken Gruppe mit Weltmeister Deutschland, Europameister Niederlande und dem Team der GUS nicht über die Vorrunde hinaus. Damit war die "Azûr" wie bereits beim WM-Turnier zwei Jahre zuvor nach der ersten Runde ausgeschieden.

Detânia trat nach dem Turnier als Trainer zurück und wurde durch Bernardo Tolosa ersetzt, der das Team aber ebenfalls nicht zurück in die Erfolgsspur bringen konnte. Vielmehr erlebte die Selección unter Tolosa einen absoluten Tiefpunkt, als das Team nach schwachen Leistungen in den Gruppenspielen die Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 1994 in den Vereinigten Staaten verpasste. Damit fand erstmals seit 1974 wieder eine WM-Endrunde ohne die Mannschaft Sagradiens statt.

Nach der Enttäuschung übernahm im Januar 1994 mit Carles Notero die gefeierte Legende der Vergangenheit und zudem einer der erfolgreichsten Klubtrainer der letzten Jahre das Ruder als Nationaltrainer der "Azûr". Unter Notero, der einen maßvollen Umbruch im Team einleitete und das Team ganz auf seine Starspieler Daniel Pessué, Enrico Torc und Mário Selsia zuschnitt, qualifizierte sich Sagradien für Euro 1996 in England. Dort konnte Sagradien zwar auf den zurückgekehrten José António Hernandes setzen, während Topstürmer Diego Juván verletzungsbedingt fehlte. Star der Mannschaft wurde jedoch ein anderer, nämlich der erst 21-jährige Andrés Geroscânia von Vizemeister SC Mistrech 1895, der bei diesem Turnier seinen Durchbruch erlebte. Nach zwei Vorrundensiegen gegen die Türkei und gegen Dänemark bei einer deutlich Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen Portugal erreichte Sagradien nur als Gruppenzweiter das Viertelfinale, wo schließlich gegen den späteren Europameister Deutschland Endstation war.

In der Folge mehrte sich die Kritik an Trainer Notero, der mit mehreren Niederlagen und Unentschieden in die folgende WM-Qualifikation startete und zunehmend Schwierigkeiten hatte, die Mannschaft richtig auf- und einzustellen. Als die WM-Qualifikation schließlich auf der Kippe stand und er sich bereits mehrere Duelle mit der kritischen Presse geliefert hatte, die ihm das starre Festhalten an leistungsschwachen Spielern und Fehler bei der taktischen Einstellung des Teams vorwarf, trat Notero im April 1997 von seinem Amt als Nationaltrainer zurück. Nachfolger wurde sein früherer Nationalmannschaftskollege Selle Ebrulla, ebenfalls Europameister von 1976, der zuvor mit den sagradischen Jugendnationalteams Erfolge hatte feiern können und eine personelle Neuausrichtung versprach.

Erfolge unter Selle Ebrulla 1997-2000

Unter Trainer Selle Ebrulla qualifizierte sich Sagradien schließlich doch für die Weltmeisterschaft in Frankreich, wo das Team in der Vorrunde auf Kolumbien, England und Tunesien traf. Trainer Ebrulla stellte für das Turnier eine ausgewogene Mannschaft aus erfahrenen Altstars wie Kapitän Paulo Varigell, Abwehr-Routinier Cristiano Munquez und Stürmerstar Diego Juván sowie jungen Talenten wie David Rinchestro, Luca Sarabanda und dem aus Oguana stammenden Marcelo Anderson Lukinga zusammen, das von Mittelfeldregisseur Daniel Pessué überragend dirigiert wurde. In der Vorrunde schlug man Kolumbien und England und zog damit trotz eiens Unentschiedens gegen Tunesien als Gruppenerster ins Achtelfinale ein. Dort traf Sagradien auf Kroatien. Mit 2:0 besiegte die „Azûr“ das Ausnahmeteam um Davor Suker und qualifizierte sich anschließend mit einem 3:0-Erfolg gegen Deutschland eindrucksvoll für das Halbfinale, wo schließlich gegen Gastgeber Frankreich Schluss war. Im Spiel um Platz Drei machte Sagradien mit einem 2:1-Sieg gegen die Niederlande den größten WM-Erfolg seit der Vizeweltmeisterschaft 1958 perfekt. Shootingstar im sagradischen Team war Eduardo Sabrada vom AC Gerón, der mit sechs Treffern Torschützenkönig des Turniers wurde.

Nach dem WM-Erfolg beendeten zahlreiche Spieler wie Munquez, Juván oder Emanuel Kappa ihre Nationalmannschaftskarrieren, sodass nun einige jüngere Spieler wie Mikel Andrêu in Schlüsselpositionen kamen. Das WM-Team blieb im Kern aber bestehen und bestritt auch die Europameisterschaft 2000 in Belgien und den Niederlanden, wo sich Sagradien nach einem Unentschieden gegen Deutschland und einer Niederlage gegen Portugal in den ersten beiden Spielen durch einen 3:2-Sieg im letzten Gruppenspiel in der Todesgruppe doch noch durchsetzen konnte und das Viertelfinale erreichte. Ein 2:1-Erfolg gegen Italien und ein anschließender Sieg gegen die Niederlande im Elfmeterschießen sicherten Sagradien schließlich die erste EM-Finalteilnahme seit 1976. Mit einem überragenden Mário Selsia im Tor, einem stark aufspielenden Paulo Varigell als Abwehrchef und Libero sowie seinem weltklasse-Strategen Daniel Pessué im zentralen Mittelfeld besaß Sagradien bei diesem Turnier eine stabile Mittelachse, die das Gerüst der Mannschaft bildete. Dennoch verlor Sagradien das Finalspiel gegen Weltmeister Frankreich in der Verlängerung durch ein Golden Goal von David Trezeguet und wurde nur Vizeeuropameister. Für Paulo Varigell war das Finale das 130. und letzte Länderspiel. Mit 37 Jahren beendete der Rekordnationalspieler danach seine aktive Spielerkarriere.

Enttäuschungen bei der WM 2002 und der EURO 2004

Trotz seiner Leistungen und Erfolge trat Selle Ebrulla nach dem Turnier als Trainer der Nationalelf zurück, nachdem Verhandlungen über eine Vertragsverlängrung mit dem Verband gescheitert waren. Ebrullas Nachfolge trat sein bisheriger Assistent Francisco Nélez Clemente an, der die WM-Qualifikation 2002 sicher schaffte und das Team anschließend bei der Endrunde in Japan und Korea betreute. Er ließ die Mannschaft im Kern zusammen und setzte auf ein eingespieltes Team, dem nach seinem zwischenzeitigen Rückzug aus der "Azûr" auch der zurückgekehrte Pessué wieder angehörte. In einer mittelschweren Vorrunden-Gruppe mit Gastgeber Japan, Tunesien und Russland erreichte Sagradien nach einem Unentschieden gegen Japan und zwei Siege gegen Tunesien und Russland nur den zweiten Platz hinter Japan und traf damit im Achtelfinale auf den späteren Turniersieger Brasilien, gegen den man mit 1:2 unterlag und aus dem Turnier ausschied.

Unter Nélez Clemente nahm Sagradien als Vizeeuropameister beim Confederations Cup 2003 in Frankreich teil und wurde Dritter. Bei der EURO 2004 schließlich gehörte Sagradien mit den Spielern des frisch gebackenen Championsleague-Siegers Juvantêsa Sport zu den Mitfavoriten auf einen Titel. In einer stark besetzten Vorrunde traf das Team um seinen müden und angeschlagenen Superstar José María Del Piey auf die Mannschaften aus Frankreich, England und der Schweiz. Bereits im ersten Spiel gegen die Schweiz verletzte sich Abwehrchef António López schwer und musste danach das Turnier beenden, im Training folgte zudem eine Verletzung von Marcelo Anderson, der ebenfalls nicht mehr für Sagradien auflaufen konnte. Trotz des Verletzungspechs trat das sagradische Team ohne den nach der WM 2002 zurückgetretenen Daniel Pessué enttäuschend auf und schied schließlich nach einem mageren 0:0 gegen die Schweiz, einem 2:2 gegen Frankreich und einer 2:4-Niederlage gegen England nach der Vorrunde aus. Trainer Nélez Clemente musste nach dem Turnier seinen Stuhl räumen. Ihm war vor allem eine falsche Nominierungspraxis vorgeworfen worden, da Nélez auf formstarke Stürmer verzichtet und stattdessen die in der Krise befindlichen Eduardo Sabrada und Andrés Geroscânia gesetzt hatte.

Die Ära Verrano und die Europameisterschaft 2008

Die Nachfolge Nélez Clementes als Chef der "Azûr" trat Eduardo Verrano an, der zuvor als Klubtrainer Erfolge in Mistrech und Gerón hatte feiern können, jedoch selbst auf keine erfolgreiche Nationalmannschaftskarriere als Spieler verweisen konnte. Verrano stand für eine konsequente Jugendarbeit und führte zahlreiche Reformen im Team ein. Aufgrund seines als respektlos bezeichneten Umgangs mit verdienten Altstars zog er damit zunächst zahlreiche Kritik auf sich. Da er die Torwartlegende Mário Selsia 2005 als Nummer 1 im Tor absetzte, zog dieser sich aus der Mannschaft zurück, Nachfolger wurde schließlich Raúl António Penza. Auch sonst bezog Verrano mit David Pedrosa, Rafael Ceres, Rafael Velozo und Juliano Valpieta jüngere Spieler ins Team ein, die in den Jugendnationalteams bereits Erfolge hatten feiern können, und verzichtete dafür auf etablierte Spieler wie die Vize-Europameister Mikel Andrêu, Anderson Lukinga, José López oder Andrés Geroscânia. Bei der WM 2006 konnte sich Sagradien in einer Gruppe mit Spanien, Saudi-Arabien und Tunesien als Gruppenzweiter durchsetzen und erreichte danach nach einem Sieg gegen die Schweiz das Viertelfinale, wo gegen den späteren Weltmeister Italien Schluss war.

Eigentliches Ziel Verranos bildete stattdessen auch nicht die WM, sondern die Euro 2008 im eigenen Land. Für die Euro stellte Verrano ein ausgewogenes und spielstarkes Team zusammen. Angeführt von Kapitän David Rinchestro, Abwehrroutinier Eduardo Costane und Superstar José María Del Piey überzeugte Sagradien nach einer enttäuschenden Auftaktniederlage gegen Portugal wie bereits 2006 mit beherztem Offensivfußball, gewann aber die wichtigen Spiele und zog schließlich nach Vorrundensiegen gegen die Schweiz und Tschechien und anschließenden knappen Siegen gegen Kroatien und Deutschland ins Finale ein, wo Sagradien auf Spanien traf. Vor heimischer Kulisse im Semestiner Olympiastadion siegte Sagradien mit 2:1 und machte damit den zweiten EM-Titel nach 1976 perfekt. Überragender Spieler der Euro war José María Del Piey, der zum Spieler des Turniers gewählt wurde und damit endgültig aus dem Schatten von Legenden wie Carles Notero oder Dani Pessué heraustreten konnte.

Internationale Dominanz und Weltmeisterschaft 2010

Der Sieg Sagradiens über Spanien im Europameisterschaftsfinale wurde zum Auftakt eines mehrjährigen spannenden Dauerduells der beiden stärksten Nationalmannschaften der Welt, die auch bei der Weltmeisterschaft 2010 und der Europameisterschaft 2012 jeweils im Finale aufeinandertrafen. Trotz seines großen Erfolges trat Nationaltrainer Eduardo Verrano nach dem Gewinn der Europameisterschaft von seinem Amt zurück und verzichtete auf eine ihm angebotene Vertragsverlängerung, um wieder als Klubtrainer zu arbeiten. Nachfolger wurde nach kurzer Suche sein Vor-Vorgänger Selle Ebrulla, der bereits zuvor immer wieder gehandelt worden war und nach seinem ersten Engagement als Nationaltrainer mit dem FC Bosa zwei Meisterschaften gewonnen hatte. Ebrulla setzte den Kurs seines Vorgängers im Grunde fort und ergänzte das erfolgreiche Team nur sehr behutsam um neue Spieler. Obwohl mit David Rinchestro und Diego Rosário wichtige Spieler der Vergangenheit ihre Karriere nach der Euro beendet hatten (Rosário kehrte nachher jedoch wieder zurück), spielte das Team in der Folge unverändert auf höchstem Niveau und dominierte in der Folge das internationale Geschehen. Besonders die Offensiv- und Kreativabteilung um David Pedrosa, José María Del Piey, Chahid Belazal und Fernando Borrard gehörte in der Folge zur absoluten Weltspitze, ergänzt durch eine stabile Defensivabteilung um Alberto Ferrera und Joaquín Nabarro. Spieler wie Alberto, Pedrosa oder Nabarro, die in der Folge zu den europäischen Spitzenklubs Manchester United, FC Barcelona und Real Madrid wechselten, gehörten nun bei ihren Vereinen zu den absoluten Stars und Schlüsselspielern.

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika erlebte dieses herausragende Team schließlich die große Krönung. Als Europameister angereist, wurde die Mannschaft ihrem Favoritenstatus gerecht und überzeugte in fast allen Partien mit energischem Offensivfußball, perfektem Teamwork und einer taktischen Meisterleistung. Nach einem Unentschieden im ersten Vorrundenspiel gegen die Niederlande und danach zwei Siegen gegen Kamerun und Japan zog das Team um Kapitän José María Del Piey ungeschlagen als Gruppensieger ins Achtelfinale ein, wo ein deutliches 4:1 gegen das Nachbarland Micolinien den Weg ins Finale eröffnete. Die knappen Siege gegen den fünfmaligen Weltmeister Brasilien (1:1 und 4:2 n.E.) und den einmaligen Weltmeister Uruguay (3:2) in Viertel- und Halbfinale brachten das Team von Trainer Ebrulla schließlich ins Finale des Turniers, wo die "Azûr" nach 2008 erneut auf die spanische Auswahl traf, die zu dieser Zeit neben dem sagradischen zur absoluten Weltspitze gehörte und mit ihrem überragenden Tiki-Taka-Stil für Aufsehen sorgte. Nach einem umkämpften Spiel, in dem sich beiden spielerisch stärksten Mannschaften des Turniers gegenseitig lange neutralisierten, musste Sagradien in die Verlängerung, wo ein Tor von David Pedrosa, einem der stärksten Spieler des Turniers, schließlich zum Sieg führte und Sagradien zum ersten Mal überhaupt einen Weltmeistertitel einbrachte.

EURO 2012: Niederlage gegen Spanien

Ohne seinen verletzten Mittelfeldregisseur Rafael Velozo und mit einem angeschlagenen Abwehrchef Alberto Ferrera reiste die "Azûr" 2012 zur Europameisterschaft in Polen und der Ukraine, wo es galt, den im eigenen Land gewonnenen Europameistertitel gegen den Dauerrivalen Spanien sowie die erstarkte Mannschaft Deutschlands zu verteidigen. In einer nominell starken Vorrundengruppe mit Gastgeber Ukraine, England sowie Frankreich erwischte die Mannschaft um Kapitän José María Del Piey einen durchwachsenen Start mit einem Unentschieden gegen die Ukraine, konnte sich schließlich aber dank Siegen gegen England und Frankreich souverän als Gruppensieger durchsetzen. Jedoch gelang es erst im dritten Vorrundenspiel gegen äußerst schwache Franzosen, an die alte Spielstärke anzuknüpfen und mit einem überzeugenden 3:0 die bekannte Dominanz auf dem Platz auszustrahlen. Bereits im Viertelfinale wurde dem Spiel der Azûr bereits wieder heftiger Widerstand von Seiten eines groß aufspielenden Italien entgegengebracht, das schließlich die Entscheidung im Elfmeterschießen erzwang. Dank sicherer Schützen zog die "Selección" ins Halbfinale ein, wo zwei schnelle Tore in der ersten Halbzeit gegen das nominell sehr starke Teams Deutschlands die dritte Finaleteilnahme bei einem großen Turnier in Folge sicherte, ein Erfolg, der in Sagradien bereits überschwänglich gefeiert wurde, und zuvor nur dem Team Deutschlands zwischen 1972 und 1976 gelungen war.

Beim Endspiel in Kiew kam es zum erneuten Duell mit dem spanischen Star-Ensemble um Cesc Fabregas, Andrés Iniesta und Xavi Hernandez, die bis dahin aber ebenfalls nicht restlos überzeugt hatten. In der Neuauflage des Europameisterschaftsendspiels 2008 und des Weltmeisterschaftsfinales 2010 gelang es nach einem spannenden Spiel und der Entscheidung zum 3:1 in der Verlängerung schließlich im dritten Anlauf erstmals der spanischen "Roja", die sagradische "Azûr" zu besiegen und den zweiten Europameisterschaftstitel zu gewinnen. Der Traum von Titelverteidigung und "Triple" war damit aus Sicht des FSF-Teams geplatzt. Die Mannschaft hatte aber abermals bestätigt, dass sie auch weiterhin zur absoluten Weltspitze gehört.

Vorrundenaus bei der WM 2014 und Ende der Ära Ebrulla

Obwohl von kritischen Beobachtern gefordert, blieb auch in der Folge der Finalniederlage ein größerer Umbruch im Team aus. Kapitän und Star José María Del Piey blieb der einzige, der nach dem Turnier seinen Rückritt aus der Nationalmannschaft erklärte und sich auch nicht von Trainer, Fans und Öffentlichkeit zu einem Comeback überreden ließ. Davon unabhängig setzte Trainer Selle Ebrulla auch weiterhin auf sein bewährtes Starensemble, zu dem nach seiner Verletzung auch Rafael Velozo wieder hinzustieß. Beim folgenden Confederations Cup 2013, bei dem Sagradien als amtierender Weltmeister gesetzt war, traf eine im Kern unveränderte Mannschaft nach Vorrundenspielen gegen Mexiko, Japan und Brasilien im Halbfinale erneut auf den Dauerrivalen Spanien und musste dabei erneut in die Verlängerung. Nach 120 Minuten entschied das Elfmeterschießen das Duell zugunsten des Europameisters. Im Spiel um Platz 3 gegen Uruguay setzte sich Sagradien schließlich mit 3:0 klar durch.

In die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien ging das Team schließlich mit widersprüchlichen Signalen. Einerseits gehörte das Team erneut zu den absoluten Favoriten, nachdem seit 2008 jedes Turnier mindestens mit Platz 3 geendet hatte. Auf der anderen Seite fehlten im Vergleich zur Euro 2012 mit Juliano Valpieta, José María Del Piey und dem verletzten Kapitän Alberto Ferrera drei wichtige Stützen des Teams und auch andere Leistungsträger wie Diego Cesar, David Pedrosa oder Cristiano gingen nicht in Topform in das Turnier. Mit der Berufung junger Nachwuchskräfte wie Paul Ibareki und Tiago Solêr Amavisca anstelle etablierter Kräfte wie Chahid Belazal oder Gabri Arrántxez versuchte Ebrulla zwar neue Akzente zu setzen, hielt im Großen und Ganzen aber am Kern der Weltmeistermannschaft von 2010 fest.

Im ersten Spiel gegen Kolumbien musste Sagradien eine deutliche 0:3-Niederlage verkraften und stand damit bereits nach einem Spiel mit dem Rücken zur Wand. Nach einem 3:1-Sieg gegen Japan im zweiten Spiel traf Sagradien im letzten Gruppenspiel auf die Fußballnationalmannschaft von Belhami, das vom früheren Nationaltrainer Eduardo Verrano betreut wurde und mit Sagradien um das Weiterkommen ins Achtelfinale konkurrierte. Am Ende reichte Sagradien ein hart umkämpftes 2:2-Unentschieden nicht aus, um in die Runde der letzten 16 vorzudringen. Wie bereits Frankreich 2002 oder Italien 2010 musste damit der amtierende Weltmeister bereits nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Trainer Selle Ebrulla wurde danach vor allem dafür kritisiert, zu lange am Stamm der Erfolgsmannschaft von 2008 und 2010 festgehalten und den notwendigen Umbruch verpasst zu haben. Im Anschluss an das vorzeitige Ausscheiden aus dem Turnier erklärten langjährige Leistungsträger wie Dani und Rafael Velozo schließlich ebenso ihren Rücktritt aus dem Nationalteam wie Nationaltrainer Selle Ebrulla, der die Leitung der "Azûr" an den früheren Nationalspieler Francisco Irruabi übergab.

Neuaufbau unter Francisco Irruabi

Mit Francisco Irruabi, der zuvor mit wechselndem Erfolg Vereinsmannschaften in Sagradien und Russland trainiert hatte, kamen neue Impulse ins Team. Zwar überredete Irruabi entgegen öffentlicher Erwartungen den verletzten Kapitän Alberto Ferrera, nach seiner Genesung wieder in die Mannschaft zurückzukehren. Auch holte er Chahid Belazal zurück ins Team und erklärte ihn zu einer wichtigen Stütze. Er verzichtete aber zunächst auf eine Wiederberufung Fernando Borrards, der bei der Weltmeisterschaft als Unruheherd gegolten hatte, und band stattdessen jüngere Spieler in die Mannschaft ein.

Bei der EURO 2016 lief Sagradien mit einem Team auf, dessen Kern noch immer aus früheren Weltmeistern bestand, das aber durch jüngere Spieler ergänzt wurde. Dazu gehörten vielversprechende Talente wie Helguer Asturiz, Kevin Mawinga, Daúd Chaboul und Lwarquín Jardel. Mit David Aranjuez, Damián Prieto und Fran Celades wurden zudem erfahrenere Spieler nominiert, die zuvor nicht zum Kader der "Azûr" gehört hatten. Dafür verzichtete Irruabi auf eine Nominierung der beiden Stürmerstars Fernando Borrard und David López sowie auf Abwehrroutinier Juliano Valpieta.

Personen

Rekordspieler

Rekordspieler nach Einsätzen (Stand: 30. Juli 2016)
Platz Spieler Zeitraum Spiele
1 Alberto Ferrera 2000 – 2016 140
2 Mário Selsia 1992 – 2006 130
3 Paulo Varigell 1985 – 2000 118
4 José María Del Piey 2000 – 2012 114
5 Eduardo Costane 1996 – 2010 112
David Pedrosa 2004 – aktiv 112
7 Diego Rosário 1999 – 2010 107
8 David Rinchestro 1997 – 2008 105
9 Juliano Valpieta 2005 – 2016 98
Rafael Velozo 2004 – 2014 97
11 Daniel Pessué 1990 – 2002 96
12 Javier Paranda 1983 – 1994 93
13 Chahid Belazal 2006 – aktiv 91
14 Joaquín Nabarro 2006 – aktiv 89
15 Carles Notero 1971 – 1982 88
16 Dani 2003 – 2014 87
17 Mikel Andrêu 1998 – 2010 85
18 Cristiano Munquez 1987 – 1998 82
19 Nestor Veba 1982 – 1992 79
Alêsi Javier 1999 – 2008 79
Gerardo Demonça 2006 – aktiv 79
Rekordtorschützen (Stand: 30. Juli 2016)
Platz Spieler Zeitraum Tore Spiele
1 Diego Rosário 1999 – 2010 53 107
2 Sebastian Santesa 1953 – 1960 44 47
3 Fernando Borrard 2007 - aktiv 36 76
4 Eduardo Sabrada 1997 – 2006 35 78
5 Chahid Belazal 2006 - aktiv 34 91
6 David Pedrosa 2004 – aktiv 32 112
7 José María Del Piey 2000 – 2012 31 114
8 Luis Etxeberría 1967 – 1978 29 77
9 Luca Morientes 1981 – 1988 28 49
Daniel Pessué 1990 – 2002 28 96
11 José António Hernandes 1985 – 1996 27 52
12 Diego Juván 1985-1998 24 62
Francisco Simonés 1963-1971 24 43
14 Iacinto Defilipis 1925-1936 22 31
15 Andrés Geroscânia 1996-2005 21 57
16 Luis Manuel Perotti 1954 – 1966 19 25
David López 2011 – aktiv 19 38

Spielführer der sagradischen Nationalmannschaft

Stammtorhüter der sagradischen Nationalmannschaft

Cheftrainer der Sagradischen Fußballnationalmannschaft

Amtsbeginn Amtsende Cheftrainer Assistent Erfolge
1952 1954 Istvan Grósz
1954 1955 Iacinto Defilipis
1955 interim Istvan Grósz (2 Spiele)
1955 1961 António Desanctis WM 1958: 2.
1961 interim Iacinto Defilipis (1 Spiel)
1961 Jul 1966 António Desanctis Manuel Escarret WM 1966: Vorrunde
Okt 1966 Nov 1967 Carles Sabadell
Nov 1967 interim Corrado de María / Manuel Escarret (1 Spiel)
Feb 1968 Jul 1968 António Desanctis Manuel Escarret
Jul 1968 Okt 1969 Joán Fernando Rivaldis
Nov 1969 Feb 1970 Lorenzo Vermello (2 Spiele)
Mär 1970 Jul 1974 Santiago Flores Manuel Escarret
Jul 1974 Jul 1978 Manuel Escarret Santiago Mirréu EM 1976: 1.; WM 1978: 4.
Jul 1978 Jul 1980 Santiago Arrántxez Fernando Castro Ruí EM 1980: Vorrunde
Jul 1980 Okt 1983 Manuel Escarret Santiago Mirréu WM 1982: 2. Finalrunde
Okt 1983 interim Sebastian Santesa (1 Spiel)
Jan 1984 Aug 1990 Luca Martínez Ivan Andrés Munitis WM 1986: Achtelfinale; EM 1988: Halbfinale; WM 1990: Vorrunde
Aug 1990 Aug 1992 Gustavo Detânia Rafael Sánchez
Aug 1992 Nov 1993 Bernardo Tolosa David Joán Serrano EM 1992: Vorrunde
Feb 1994 Apr 1997 Carles Notero Sergio Quella EM 1996: Viertelfinale
Apr 1997 Jul 2000 Selle Ebrulla Francisco Nélez Clemente WM 1998: 3.; EM 2000: 2.
Aug 2000 Aug 2004 Francisco Nélez Clemente Ariel Sóprez WM 2002: Achtelfinale; EM 2004: Vorrunde
Aug 2004 Jul 2008 Eduardo Verrano Sabino Selés, Joán Correra WM 2006: Viertelfinale; EM 2008: 1.
Aug 2008 Jul 2014 Selle Ebrulla Diego Juván, Emanuel Kappa WM 2010: 1.; EM 2012: 2.; WM 2014: Vorrunde
Aug 2014 Francisco Irruabi David Ourel, Fernando Nessuno

Führungsstab (2008-2014)

Amt Amtsinhaber Nationalität
Cheftrainer (Seleccionador) Selle Ebrulla Sagradien
Assistent (Entrenador) Diego Juván Sagradien
Assistent (Entrenador) Emanuel Kappa Sagradien
Torwarttrainer (Entrenador-Porterœs) José Luis Amâncio Sagradien
Teammanagerin (General-Executiva) María Dolores Amador Sagradien


Führungsstab (seit 2014)

Amt Amtsinhaber Nationalität
Cheftrainer (Seleccionador) Francisco Irruabi Sagradien
Assistent (Entrenador) Fernando Nessuno Sagradien
Assistent (Entrenador) David Ourel Sagradien
Torwarttrainer (Entrenador-Porterœs) Manuel Perrín Sagradien
Teammanagerin (General-Executiva) María Dolores Amador Sagradien

Große Turniere

Sagradien bei Weltmeisterschaften

Jahr Gastgeberland Platzierung
1930 in Uruguay nicht teilgenommen
1934 in Italien Achtelfinale
1938 in Frankreich nicht qualifiziert
1950 in Brasilien nicht teilgenommen
1954 in der Schweiz nicht qualifiziert
1958 in Sagradien Vizeweltmeister
1962 in Chile nicht qualifiziert
1966 in England Vorrunde
1970 in Mexiko nicht qualifiziert
1974 in Deutschland nicht qualifiziert
1978 in Argentinien Vierter
1982 in Spanien Zwischenrunde
1986 in Mexiko Achtelfinale
1990 in Italien Vorrunde
1994 in den Vereinigten Staaten nicht qualifiziert
1998 in Frankreich Dritter
2002 in Japan und Südkorea Achtelfinale
2006 in Deutschland Viertelfinale
2010 in Südafrika Weltmeister
2014 in Brasilien Vorrunde

Sagradien bei Europameisterschaften

Jahr Gastgeberland Platzierung
1960 in Frankreich nicht teilgenommen
1964 in Spanien nicht qualifiziert
1968 in Italien nicht qualifiziert
1972 in Belgien nicht qualifiziert
1976 in Mikolinien Europameister
1980 in Italien Vorrunde
1984 in Frankreich nicht qualifiziert
1988 in BR Deutschland Halbfinale
1992 in Schweden Vorrunde
1996 in England Viertelfinale
2000 in Belgien und Niederlande Vize-Europameister
2004 in Portugal Vorrunde
2008 in Sagradien Europameister
2012 in Polen und Ukraine Vize-Europameister
2016 in Frankreich Achtelfinale

Sagradien beim Konföderationen-Pokal

Jahr Gastgeberland Platzierung
1997 in Saudi-Arabien nicht qualifiziert
1999 in Mexiko nicht qualifiziert
2001 in Korea und Japan nicht qualifiziert
2003 in Frankreich 3. Platz
2005 in Deutschland nicht qualifiziert
2009 in Südafrika 3. Platz
2013 in Brasilien 3. Platz

Sagradien bei den Olympischen Fußballturnieren für A-Nationalmannschaften

Jahr Gastgeberland Platzierung
1908 in London nicht teilgenommen
1912 in Servette 4. Platz
1920 in Antwerpen Achtelfinale
1924 in Paris Silbermedaille
1928 in Amsterdam nicht teilgenommen
1936 in Berlin nicht teilgenommen
1948 in London Viertelfinale

Jugendmannschaften

U-21-Fußballnationalmannschaft

Sagradien bei U-21-Fußball-Europameisterschaften

1. Platz
2. Platz
3. Platz

U-20-Fußballnationalmannschaft

Sagradien bei U-20-Fußballweltmeisterschaften

1. Platz
2. Platz
3. Platz

U-19-Fußballnationalmannschaft

Sagradien bei U-19-Fußball-Europameisterschaften

1. Platz
2. Platz

U-17-Fußballnationalmannschaft

Sagradien bei U-17-Fußball-Weltmeisterschaften

1. Platz
2. Platz

Sagradien bei U-17-Fußball-Europameisterschaften

1. Platz