Sagradische Fußballnationalmannschaft: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 19:06, 11. Jul 2016
| Sagradien Sagradia | ||
| Spitzname | l'Azûr, la Selección | |
| Verband | Federación Sagradêsa de Fútbol (FSF) | |
| Konföderation | UEFA | |
| Technischer Sponsor | Adidas | |
| Trainer | Francisco Irruabi | |
| Kapitän | vakant | |
| Rekordspieler | Alberto Ferrera (140) | |
| Rekordtorschütze | Diego Rosário (53) | |
| Heimstadion | Wechselnd | |
| FIFA-Code | SAG | |
| Erfolge bei Turnieren | ||
| Weltmeisterschaft | ||
| Endrundenteilnahmen | 12 | |
| Beste Ergebnisse | Weltmeister 2010 | |
| Europameisterschaft | ||
| Endrundenteilnahmen | 9 | |
| Beste Ergebnisse | Europameister 1976, 2008 | |
| Konföderationen-Pokal | ||
| Endrundenteilnahmen | 3 | |
| Beste Ergebnisse | Dritter 2003, 2009, 2013 | |
| Olympische Spiele | ||
| Teilnahmen | 4 | |
| Beste Ergebnisse | Silbermedaille (1924) | |
| Trikot | ||
Die Sagradische Fußballnationalmannschaft der Männer, auch als Selección oder aufgrund der blauen Trikots als l'Azûr bezeichnet, ist eine der weltweit erfolgreichsten Nationalmannschaften im Fußball.
Sagradien gewann bisher einen Welt- (2010) und zwei Europameistertitel (1976, 2008). Zudem stand die Mannschaft in einem weiteren Weltmeisterschaftsfinale (1958), wurde einmal WM-Dritter (1998) und zweimal Vize-Europameister (2000 und 2012). Beim olympischen Fußballturnier in Paris 1924 holte die Mannschaft die Silbermedaille.
Ihre erfolgreichsten Zeiten erlebte die "Azûr" in den Fünfziger, in den Siebziger und in den Neunziger Jahren, ehe sie in den Jahren 2008-2012 zusammen mit Konkurrent Spanien die Weltspitze dominierte. Als erste große Spielergeneration gilt die Mannschaft um die beiden Spanien-Legionäre Sebastián Santêsa und Carles Barjuán sowie den gebürtigen Argentinier Luis Perotti, die bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 im eigenen Land das Finale erreiche, sich dort aber Brasilien geschlagen geben musste. Nach einer längeren Durststrecke wurde diese erste große Generation von einer zweiten um die Weltstars Carles Notero und Luis Etxeberría beerbt, die mit dem Finalsieg bei der Fußball-Europameisterschaft 1976 in Mikolinien den ersten großen Titel gewinnen konnte. In den 1990er Jahren erreichte die sogenannte "Goldene Generation" um Daniel Pessué, Mário Selsia und Eduardo Sabrada einen Dritten Platz bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 sowie einen Zweiten Platz bei der EURO 2000, verpasste aber einen Titelerfolg. Die bisher erfolgreichsten Jahre gestaltete die Mannschaft um José María Del Piey, David Pedrosa und Diego Rosário, die bei nacheinander bei drei großen Turnieren jeweils im Finale stand, zusammen mit Spanien die Weltspitze dominierte und dabei Europa- und erstmals überhaupt in der Geschichte des Verbands Weltmeister wurde.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Geschichte
- 1.1 Die Ära Desanctis und die Vizeweltmeisterschaft 1958
- 1.2 Die Ära Escarret: Europameister 1976 und WM-Vierter 1978
- 1.3 Umbrüche der Achtziger Jahre und Ära Martínez
- 1.4 Krisen der frühen 1990er und Ära Notero
- 1.5 Erfolge unter Selle Ebrulla 1997-2000
- 1.6 Enttäuschungen bei der WM 2002 und der EURO 2004
- 1.7 Die Ära Verrano und die Europameisterschaft 2008
- 1.8 Internationale Dominanz und Weltmeisterschaft 2010
- 1.9 EURO 2012: Niederlage gegen Spanien
- 1.10 Vorrundenaus bei der WM 2014 und Ende der Ära Ebrulla
- 1.11 Neuaufbau unter Francisco Irruabi
- 2 Personen
- 3 Große Turniere
- 4 Jugendmannschaften
Geschichte
Die Ära Desanctis und die Vizeweltmeisterschaft 1958
Nach der verpassten WM-Qualifikation 1954 übernahm 1955 António Desanctis als Auswahltrainer die "Azûr" und prägte etwa ein Jahrzehnt die Geschicke des Teams. Unter seiner Regie nahm Sagradien an den Weltmeisterschaften 1958 im eigenen Land sowie 1966 in England teil. Starspieler der Fünfziger Jahren waren Sebastián Santesa und Luis Perotti, die ein erfolgreiches Offensivgespann bildeten. Bei der Heim-Weltmeisterschaft 1958 erreichte das FSF-Team schließlich den bis dahin größten Erfolg in der Verbandsgeschichte. Legendär wurde der Sturm dieses Teams mit der Flügelzange vom FC Duerez Martín Nacesta und Fernando Volêu, dem Spielmacherduo von der Juvantêsa Luis Perotti und dem eingebürgerten uruguayischen Weltmeister Walter Ernesto Guigou sowie Sturmspitze Sebastián Santesa von Real Madrid, der zum überragenden Spieler der Weltmeisterschaft wurde und in sechs Spielen 13 Tore erzielte. Das Team von Kapitän Martín Nacesta erreichte vor heimischer Kulisse das Finale in Semest, verlor dort aber mit 2:5 gegen den Favoriten aus Brasilien mit dem Starsturm Garrincha, Didi, Vavá, Mário Zagallo und dem jungen Pelé.
Bei der folgenden Weltmeisterschaft 1962 war Sagradien genauso wenig vertreten wie bei den ersten Europameisterschaften der Sechziger Jahre und kehrte erst 1966 unter der Leitung Desanctis' wieder auf die höchste internationale Bühne zurück. Vom Team von 1958 waren bei der WM in England nur noch Kapitän Carles Barjuán und Verteidiger José António vertreten. Stars der Mannschaft waren die beiden Stürmer Francisco Simonés und Luis Vidrigo, doch gelang es dem Team nicht, die Vorrunde zu überstehen und ins Achtelfinale des Turniers einzuziehen. Trainer Desanctis trat 1968 endgültig von der Bühne. Zuvor hatten auch die letzten Mitglieder der umjubelten "58er Generation" ihre Nationalmannschaftskarrieren beendet.
Die Ära Escarret: Europameister 1976 und WM-Vierter 1978
In den Folgejahren blieben die Erfolge des Teams aus und die Weltmeisterschaften 1970 und 1974 fanden ebenso ohne sagradische Beteiligung statt wie die EM-Endrunden 1968 und 1972.
Erst Mitte der Siebziger Jahre gelang es Sagradien, ein neues talentiertes Team aufzubauen, deren unumstrittene Stars und Leitfiguren Carles Notero und Luis Etxeberría waren. Besonders Mittelfeldspieler Carles Notero, genannt il Rei ("der König") drückte dieser Generation seinen Stempel auf. Mit taktischer Klugheit, technischer Finesse und spielerischer Kreativität gab er als Kapitän die Anweisungen und bildete gemeinsam mit dem offensiveren Joán Restruça ein Spielmacherduo, das die Stürmerstars geschickt einzusetzen wusste. Gemeinsam führten sie die Mannschaft unter der Regie von Trainer Manuel Escarret bei der Europameisterschaft 1976 in Micolinien bis ins Finale, wo sich die Mannschaft schließlich in einem spannenden Elfmeterschießen gegen den amtierenden Weltmeister Deutschland durchsetzen konnte und bei der ersten EM-Endrundenteilnahme überhaupt den ersten Europameistertitel in der Verbandsgeschichte erringen konnte.
In den Folgejahren gehörte das Team um Notero, Restruça, Ebrulla und Etxeberría zu den stärksten Mannschaften Europas und erreichte bei der Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien schließlich nach starken Leistungen in der Vorrunde sowie in der Zwischenrunde, u.a. gegen Italien und die Bundesrepublik Deutschland, das Spiel um Platz 3, wo das Team erst gegen die Rekordweltmeister Brasilien den Kürzeren zog.
Umbrüche der Achtziger Jahre und Ära Martínez
Nachdem Erfolgstrainer Manuel Escarret 1978 zurückgetreten war, zogen sich unter seinem Nachfolger Santiago Arrántxez auch Schlüsselspieler wie Luis Etxeberría und Carles Notero aus dem Team zurück, das schließlich bei der Europameisterschaft 1980 in einer starken Vorrunde gegen Deutschland, Niederlande und die Tschechoslowakei enttäuschte und statt seinen Titel zu verteidigen bereits nach der Vorrunde nach Hause fahren musste. In der Folge kehrten Trainer Escarret und sein Führungsspieler Carles Notero noch einmal ins Team zurück, das bei der Weltmeisterschaft 1982 in Spanien schließlich zum dritten Mal in Folge die 2. Finalrunde erreichte, dort aber gegen Frankreich den Kürzeren zog.
Nachdem das Team unter Manuel Escarret - nun abermals ohne Notero, der nach 88 A-Länderspielen endgültig aus der Nationalmannschaft ausgeschieden war - die Qualifikation für die Europameisterschaft 1984 in Frankreich verpasst hatte, wurde unter Escarrets Nachfolger Luca Martínez ein Umbruch im Team vollzogen. Um international erfolgreiche Führungsspieler wie Sergio Kappa und Sergio Quella, Torwartlegende Nestor Veba sowie dem Stürmer Luca Morientes, absoluter Star des Teams, wurde eine neue Mannschaft geformt, die sich schließlich für die Weltmeitschaft 1986 qualifizierte und dort bis ins Achtelfinale vordringen konnte, wo gegen Gastgeber Mexiko Schluss war. Bei der Euro 1988 erreichte die Mannschaft schließlich die erste Halbfinalteilnahme seit 1976 und schied in einem umkämpften Spiel gegen die Sowjetunion aus.
Zwar musste Stürmerstar Morientes in der Folge seine internationale Karriere aus Verletzungsgründen beenden, doch verfügte Sagradien Ende der Achtziger Jahre mit Diego Juván von Inter Mailand und José António Hernandes vom FC Barcelona über einen zwei absolute Superstars, die gemeinsam einen vermeintlichen Traumsturm bildeten. Dazu kamen mehrere Spieler wie Mittelfeldregisseur Francisco Irruabi oder das Abwehrduo Roger Javier Paranda und Cristiano Munquez von Meister Juvantêsa Sport, die zuvor zweimal in Folge das Europapokalfinale erreicht hatten. Insgesamt gehörte das Team, das bei Sagradien der Weltmeisterschaft 1990 vertreten sollte, zu den Mitfavoriten des Turniers. Jedoch konnte die Mannschaft von Kapitän Roberto Santís und Trainer Martínez die hohen Erwartungen nicht erfüllen und lieferte eine enttäuschende Leistung ab. Nach schwachen Auftritten und Niederlagen gegen Gastgeber Italien sowie die Tschechoslowakei reichte ein Sieg gegen die USA im letzten Gruppen spiel nicht aus, um das schmachvolle Ausscheiden nach der Vorrunde abzuwenden. Damit hatte Sagradien erstmals seit 1974 nicht die zweite WM-Runde erreicht.
Krisen der frühen 1990er und Ära Notero
Nach der WM folgten auf Trainer Martínez mit Gustavo Detânia der bisherige U-21-Trainer des Landes. Unter Detânia qualifizierte sich das Team für die Fußball-Europameisterschaft 1992 in Schweden, doch kam die Mannschaft in einer starken Gruppe mit Weltmeister Deutschland, Europameister Niederlande und dem Team der GUS nicht über die Vorrunde hinaus. Damit war die "Azûr" wie bereits beim WM-Turnier zwei Jahre zuvor nach der ersten Runde ausgeschieden.
Detânia trat nach dem Turnier als Trainer zurück und wurde durch Bernardo Tolosa ersetzt, der das Team aber ebenfalls nicht zurück in die Erfolgsspur bringen konnte. Vielmehr erlebte die Selección unter Tolosa einen absoluten Tiefpunkt, als das Team nach schwachen Leistungen in den Gruppenspielen die Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 1994 in den Vereinigten Staaten verpasste. Damit fand erstmals seit 1974 wieder eine WM-Endrunde ohne die Mannschaft Sagradiens statt.
Nach der Enttäuschung übernahm im Januar 1994 mit Carles Notero die gefeierte Legende der Vergangenheit und zudem einer der erfolgreichsten Klubtrainer der letzten Jahre das Ruder als Nationaltrainer der "Azûr". Unter Notero, der einen maßvollen Umbruch im Team einleitete und das Team ganz auf seine Starspieler Daniel Pessué, Enrico Torc und Mário Selsia zuschnitt, qualifizierte sich Sagradien für Euro 1996 in England. Dort konnte Sagradien zwar auf den zurückgekehrten José António Hernandes setzen, während Topstürmer Diego Juván verletzungsbedingt fehlte. Star der Mannschaft wurde jedoch ein anderer, nämlich der erst 21-jährige Andrés Geroscânia von Vizemeister SC Mistrech 1895, der bei diesem Turnier seinen Durchbruch erlebte. Nach zwei Vorrundensiegen gegen die Türkei und gegen Dänemark bei einer deutlich Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen Portugal erreichte Sagradien nur als Gruppenzweiter das Viertelfinale, wo schließlich gegen den späteren Europameister Deutschland Endstation war.
In der Folge mehrte sich die Kritik an Trainer Notero, der mit mehreren Niederlagen und Unentschieden in die folgende WM-Qualifikation startete und zunehmend Schwierigkeiten hatte, die Mannschaft richtig auf- und einzustellen. Als die WM-Qualifikation schließlich auf der Kippe stand und er sich bereits mehrere Duelle mit der kritischen Presse geliefert hatte, die ihm das starre Festhalten an leistungsschwachen Spielern und Fehler bei der taktischen Einstellung des Teams vorwarf, trat Notero im April 1997 von seinem Amt als Nationaltrainer zurück. Nachfolger wurde sein früherer Nationalmannschaftskollege Selle Ebrulla, ebenfalls Europameister von 1976, der zuvor mit den sagradischen Jugendnationalteams Erfolge hatte feiern können und eine personelle Neuausrichtung versprach.
Erfolge unter Selle Ebrulla 1997-2000
Unter Trainer Selle Ebrulla qualifizierte sich Sagradien schließlich doch für die Weltmeisterschaft in Frankreich, wo das Team in der Vorrunde auf Kolumbien, England und Tunesien traf. Trainer Ebrulla stellte für das Turnier eine ausgewogene Mannschaft aus erfahrenen Altstars wie Kapitän Paulo Varigell, Abwehr-Routinier Cristiano Munquez und Stürmerstar Diego Juván sowie jungen Talenten wie David Rinchestro, Luca Sarabanda und dem aus Oguana stammenden Marcelo Anderson Lukinga zusammen, das von Mittelfeldregisseur Daniel Pessué überragend dirigiert wurde. In der Vorrunde schlug man Kolumbien und England und zog damit trotz eiens Unentschiedens gegen Tunesien als Gruppenerster ins Achtelfinale ein. Dort traf Sagradien auf Kroatien. Mit 2:0 besiegte die „Azûr“ das Ausnahmeteam um Davor Suker und qualifizierte sich anschließend mit einem 3:0-Erfolg gegen Deutschland eindrucksvoll für das Halbfinale, wo schließlich gegen Gastgeber Frankreich Schluss war. Im Spiel um Platz Drei machte Sagradien mit einem 2:1-Sieg gegen die Niederlande den größten WM-Erfolg seit der Vizeweltmeisterschaft 1958 perfekt. Shootingstar im sagradischen Team war Eduardo Sabrada vom AC Gerón, der mit sechs Treffern Torschützenkönig des Turniers wurde.
Nach dem WM-Erfolg beendeten zahlreiche Spieler wie Munquez, Juván oder Emanuel Kappa ihre Nationalmannschaftskarrieren, sodass nun einige jüngere Spieler wie Mikel Andrêu in Schlüsselpositionen kamen. Das WM-Team blieb im Kern aber bestehen und bestritt auch die Europameisterschaft 2000 in Belgien und den Niederlanden, wo sich Sagradien nach einem Unentschieden gegen Deutschland und einer Niederlage gegen Portugal in den ersten beiden Spielen durch einen 3:2-Sieg im letzten Gruppenspiel in der Todesgruppe doch noch durchsetzen konnte und das Viertelfinale erreichte. Ein 2:1-Erfolg gegen Italien und ein anschließender Sieg gegen die Niederlande im Elfmeterschießen sicherten Sagradien schließlich die erste EM-Finalteilnahme seit 1976. Mit einem überragenden Mário Selsia im Tor, einem stark aufspielenden Paulo Varigell als Abwehrchef und Libero sowie seinem weltklasse-Strategen Daniel Pessué im zentralen Mittelfeld besaß Sagradien bei diesem Turnier eine stabile Mittelachse, die das Gerüst der Mannschaft bildete. Dennoch verlor Sagradien das Finalspiel gegen Weltmeister Frankreich in der Verlängerung durch ein Golden Goal von David Trezeguet und wurde nur Vizeeuropameister. Für Paulo Varigell war das Finale das 130. und letzte Länderspiel. Mit 37 Jahren beendete der Rekordnationalspieler danach seine aktive Spielerkarriere.
Enttäuschungen bei der WM 2002 und der EURO 2004
Trotz seiner Leistungen und Erfolge trat Selle Ebrulla nach dem Turnier als Trainer der Nationalelf zurück, nachdem Verhandlungen über eine Vertragsverlängrung mit dem Verband gescheitert waren. Ebrullas Nachfolge trat sein bisheriger Assistent Francisco Nélez Clemente an, der die WM-Qualifikation 2002 sicher schaffte und das Team anschließend bei der Endrunde in Japan und Korea betreute. Er ließ die Mannschaft im Kern zusammen und setzte auf ein eingespieltes Team, dem nach seinem zwischenzeitigen Rückzug aus der "Azûr" auch der zurückgekehrte Pessué wieder angehörte. In einer mittelschweren Vorrunden-Gruppe mit Gastgeber Japan, Tunesien und Russland erreichte Sagradien nach einem Unentschieden gegen Japan und zwei Siege gegen Tunesien und Russland nur den zweiten Platz hinter Japan und traf damit im Achtelfinale auf den späteren Turniersieger Brasilien, gegen den man mit 1:2 unterlag und aus dem Turnier ausschied.
Unter Nélez Clemente nahm Sagradien als Vizeeuropameister beim Confederations Cup 2003 in Frankreich teil und wurde Dritter. Bei der EURO 2004 schließlich gehörte Sagradien mit den Spielern des frisch gebackenen Championsleague-Siegers Juvantêsa Sport zu den Mitfavoriten auf einen Titel. In einer stark besetzten Vorrunde traf das Team um seinen müden und angeschlagenen Superstar José María Del Piey auf die Mannschaften aus Frankreich, England und der Schweiz. Bereits im ersten Spiel gegen die Schweiz verletzte sich Abwehrchef António López schwer und musste danach das Turnier beenden, im Training folgte zudem eine Verletzung von Marcelo Anderson, der ebenfalls nicht mehr für Sagradien auflaufen konnte. Trotz des Verletzungspechs trat das sagradische Team ohne den nach der WM 2002 zurückgetretenen Daniel Pessué enttäuschend auf und schied schließlich nach einem mageren 0:0 gegen die Schweiz, einem 2:2 gegen Frankreich und einer 2:4-Niederlage gegen England nach der Vorrunde aus. Trainer Nélez Clemente musste nach dem Turnier seinen Stuhl räumen. Ihm war vor allem eine falsche Nominierungspraxis vorgeworfen worden, da Nélez auf formstarke Stürmer verzichtet und stattdessen die in der Krise befindlichen Eduardo Sabrada und Andrés Geroscânia gesetzt hatte.
Die Ära Verrano und die Europameisterschaft 2008
Die Nachfolge Nélez Clementes als Chef der "Azûr" trat Eduardo Verrano an, der zuvor als Klubtrainer Erfolge in Mistrech und Gerón hatte feiern können, jedoch selbst auf keine erfolgreiche Nationalmannschaftskarriere als Spieler verweisen konnte. Verrano stand für eine konsequente Jugendarbeit und führte zahlreiche Reformen im Team ein. Aufgrund seines als respektlos bezeichneten Umgangs mit verdienten Altstars zog er damit zunächst zahlreiche Kritik auf sich. Da er die Torwartlegende Mário Selsia 2005 als Nummer 1 im Tor absetzte, zog dieser sich aus der Mannschaft zurück, Nachfolger wurde schließlich Raúl António Penza. Auch sonst bezog Verrano mit David Pedrosa, Rafael Ceres, Rafael Velozo und Juliano Valpieta jüngere Spieler ins Team ein, die in den Jugendnationalteams bereits Erfolge hatten feiern können, und verzichtete dafür auf etablierte Spieler wie die Vize-Europameister Mikel Andrêu, Anderson Lukinga, José López oder Andrés Geroscânia. Bei der WM 2006 konnte sich Sagradien in einer Gruppe mit Spanien, Saudi-Arabien und Tunesien als Gruppenzweiter durchsetzen und erreichte danach nach einem Sieg gegen die Schweiz das Viertelfinale, wo gegen den späteren Weltmeister Italien Schluss war.
Eigentliches Ziel Verranos bildete stattdessen auch nicht die WM, sondern die Euro 2008 im eigenen Land. Für die Euro stellte Verrano ein ausgewogenes und spielstarkes Team zusammen. Angeführt von Kapitän David Rinchestro, Abwehrroutinier Eduardo Costane und Superstar José María Del Piey überzeugte Sagradien nach einer enttäuschenden Auftaktniederlage gegen Portugal wie bereits 2006 mit beherztem Offensivfußball, gewann aber die wichtigen Spiele und zog schließlich nach Vorrundensiegen gegen die Schweiz und Tschechien und anschließenden knappen Siegen gegen Kroatien und Deutschland ins Finale ein, wo Sagradien auf Spanien traf. Vor heimischer Kulisse im Semestiner Olympiastadion siegte Sagradien mit 2:1 und machte damit den zweiten EM-Titel nach 1976 perfekt. Überragender Spieler der Euro war José María Del Piey, der zum Spieler des Turniers gewählt wurde und damit endgültig aus dem Schatten von Legenden wie Carles Notero oder Dani Pessué heraustreten konnte.
Internationale Dominanz und Weltmeisterschaft 2010
Der Sieg Sagradiens über Spanien im Europameisterschaftsfinale wurde zum Auftakt eines mehrjährigen spannenden Dauerduells der beiden stärksten Nationalmannschaften der Welt, die auch bei der Weltmeisterschaft 2010 und der Europameisterschaft 2012 jeweils im Finale aufeinandertrafen. Trotz seines großen Erfolges trat Nationaltrainer Eduardo Verrano nach dem Gewinn der Europameisterschaft von seinem Amt zurück und verzichtete auf eine ihm angebotene Vertragsverlängerung, um wieder als Klubtrainer zu arbeiten. Nachfolger wurde nach kurzer Suche sein Vor-Vorgänger Selle Ebrulla, der bereits zuvor immer wieder gehandelt worden war und nach seinem ersten Engagement als Nationaltrainer mit dem FC Bosa zwei Meisterschaften gewonnen hatte. Ebrulla setzte den Kurs seines Vorgängers im Grunde fort und ergänzte das erfolgreiche Team nur sehr behutsam um neue Spieler. Obwohl mit David Rinchestro und Diego Rosário wichtige Spieler der Vergangenheit ihre Karriere nach der Euro beendet hatten (Rosário kehrte nachher jedoch wieder zurück), spielte das Team in der Folge unverändert auf höchstem Niveau und dominierte in der Folge das internationale Geschehen. Besonders die Offensiv- und Kreativabteilung um David Pedrosa, José María Del Piey, Chahid Belazal und Fernando Borrard gehörte in der Folge zur absoluten Weltspitze, ergänzt durch eine stabile Defensivabteilung um Alberto Ferrera und Joaquín Nabarro. Spieler wie Alberto, Pedrosa oder Nabarro, die in der Folge zu den europäischen Spitzenklubs Manchester United, FC Barcelona und Real Madrid wechselten, gehörten nun bei ihren Vereinen zu den absoluten Stars und Schlüsselspielern.
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika erlebte dieses herausragende Team schließlich die große Krönung. Als Europameister angereist, wurde die Mannschaft ihrem Favoritenstatus gerecht und überzeugte in fast allen Partien mit energischem Offensivfußball, perfektem Teamwork und einer taktischen Meisterleistung. Nach einem Unentschieden im ersten Vorrundenspiel gegen die Niederlande und danach zwei Siegen gegen Kamerun und Japan zog das Team um Kapitän José María Del Piey ungeschlagen als Gruppensieger ins Achtelfinale ein, wo ein deutliches 4:1 gegen das Nachbarland Micolinien den Weg ins Finale eröffnete. Die knappen Siege gegen den fünfmaligen Weltmeister Brasilien (1:1 und 4:2 n.E.) und den einmaligen Weltmeister Uruguay (3:2) in Viertel- und Halbfinale brachten das Team von Trainer Ebrulla schließlich ins Finale des Turniers, wo die "Azûr" nach 2008 erneut auf die spanische Auswahl traf, die zu dieser Zeit neben dem sagradischen zur absoluten Weltspitze gehörte und mit ihrem überragenden Tiki-Taka-Stil für Aufsehen sorgte. Nach einem umkämpften Spiel, in dem sich beiden spielerisch stärksten Mannschaften des Turniers gegenseitig lange neutralisierten, musste Sagradien in die Verlängerung, wo ein Tor von David Pedrosa, einem der stärksten Spieler des Turniers, schließlich zum Sieg führte und Sagradien zum ersten Mal überhaupt einen Weltmeistertitel einbrachte.
EURO 2012: Niederlage gegen Spanien
Ohne seinen verletzten Mittelfeldregisseur Rafael Velozo und mit einem angeschlagenen Abwehrchef Alberto Ferrera reiste die "Azûr" 2012 zur Europameisterschaft in Polen und der Ukraine, wo es galt, den im eigenen Land gewonnenen Europameistertitel gegen den Dauerrivalen Spanien sowie die erstarkte Mannschaft Deutschlands zu verteidigen. In einer nominell starken Vorrundengruppe mit Gastgeber Ukraine, England sowie Frankreich erwischte die Mannschaft um Kapitän José María Del Piey einen durchwachsenen Start mit einem Unentschieden gegen die Ukraine, konnte sich schließlich aber dank Siegen gegen England und Frankreich souverän als Gruppensieger durchsetzen. Jedoch gelang es erst im dritten Vorrundenspiel gegen äußerst schwache Franzosen, an die alte Spielstärke anzuknüpfen und mit einem überzeugenden 3:0 die bekannte Dominanz auf dem Platz auszustrahlen. Bereits im Viertelfinale wurde dem Spiel der Azûr bereits wieder heftiger Widerstand von Seiten eines groß aufspielenden Italien entgegengebracht, das schließlich die Entscheidung im Elfmeterschießen erzwang. Dank sicherer Schützen zog die "Selección" ins Halbfinale ein, wo zwei schnelle Tore in der ersten Halbzeit gegen das nominell sehr starke Teams Deutschlands die dritte Finaleteilnahme bei einem großen Turnier in Folge sicherte, ein Erfolg, der in Sagradien bereits überschwänglich gefeiert wurde, und zuvor nur dem Team Deutschlands zwischen 1972 und 1976 gelungen war.
Beim Endspiel in Kiew kam es zum erneuten Duell mit dem spanischen Star-Ensemble um Cesc Fabregas, Andrés Iniesta und Xavi Hernandez, die bis dahin aber ebenfalls nicht restlos überzeugt hatten. In der Neuauflage des Europameisterschaftsendspiels 2008 und des Weltmeisterschaftsfinales 2010 gelang es nach einem spannenden Spiel und der Entscheidung zum 3:1 in der Verlängerung schließlich im dritten Anlauf erstmals der spanischen "Roja", die sagradische "Azûr" zu besiegen und den zweiten Europameisterschaftstitel zu gewinnen. Der Traum von Titelverteidigung und "Triple" war damit aus Sicht des FSF-Teams geplatzt. Die Mannschaft hatte aber abermals bestätigt, dass sie auch weiterhin zur absoluten Weltspitze gehört.
Vorrundenaus bei der WM 2014 und Ende der Ära Ebrulla
Obwohl von kritischen Beobachtern gefordert, blieb auch in der Folge der Finalniederlage ein größerer Umbruch im Team aus. Kapitän und Star José María Del Piey blieb der einzige, der nach dem Turnier seinen Rückritt aus der Nationalmannschaft erklärte und sich auch nicht von Trainer, Fans und Öffentlichkeit zu einem Comeback überreden ließ. Davon unabhängig setzte Trainer Selle Ebrulla auch weiterhin auf sein bewährtes Starensemble, zu dem nach seiner Verletzung auch Rafael Velozo wieder hinzustieß. Beim folgenden Confederations Cup 2013, bei dem Sagradien als amtierender Weltmeister gesetzt war, traf eine im Kern unveränderte Mannschaft nach Vorrundenspielen gegen Mexiko, Japan und Brasilien im Halbfinale erneut auf den Dauerrivalen Spanien und musste dabei erneut in die Verlängerung. Nach 120 Minuten entschied das Elfmeterschießen das Duell zugunsten des Europameisters. Im Spiel um Platz 3 gegen Uruguay setzte sich Sagradien schließlich mit 3:0 klar durch.
In die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien ging das Team schließlich mit widersprüchlichen Signalen. Einerseits gehörte das Team erneut zu den absoluten Favoriten, nachdem seit 2008 jedes Turnier mindestens mit Platz 3 geendet hatte. Auf der anderen Seite fehlten im Vergleich zur Euro 2012 mit Juliano Valpieta, José María Del Piey und dem verletzten Kapitän Alberto Ferrera drei wichtige Stützen des Teams und auch andere Leistungsträger wie Diego Cesar, David Pedrosa oder Cristiano gingen nicht in Topform in das Turnier. Mit der Berufung junger Nachwuchskräfte wie Paul Ibareki und Tiago Solêr Amavisca anstelle etablierter Kräfte wie Chahid Belazal oder Gabri Arrántxez versuchte Ebrulla zwar neue Akzente zu setzen, hielt im Großen und Ganzen aber am Kern der Weltmeistermannschaft von 2010 fest.
Im ersten Spiel gegen Kolumbien musste Sagradien eine deutliche 0:3-Niederlage verkraften und stand damit bereits nach einem Spiel mit dem Rücken zur Wand. Nach einem 3:1-Sieg gegen Japan im zweiten Spiel traf Sagradien im letzten Gruppenspiel auf die Fußballnationalmannschaft von Belhami, das vom früheren Nationaltrainer Eduardo Verrano betreut wurde und mit Sagradien um das Weiterkommen ins Achtelfinale konkurrierte. Am Ende reichte Sagradien ein hart umkämpftes 2:2-Unentschieden nicht aus, um in die Runde der letzten 16 vorzudringen. Wie bereits Frankreich 2002 oder Italien 2010 musste damit der amtierende Weltmeister bereits nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Trainer Selle Ebrulla wurde danach vor allem dafür kritisiert, zu lange am Stamm der Erfolgsmannschaft von 2008 und 2010 festgehalten und den notwendigen Umbruch verpasst zu haben. Im Anschluss an das vorzeitige Ausscheiden aus dem Turnier erklärten langjährige Leistungsträger wie Dani und Rafael Velozo schließlich ebenso ihren Rücktritt aus dem Nationalteam wie Nationaltrainer Selle Ebrulla, der die Leitung der "Azûr" an den früheren Nationalspieler Francisco Irruabi übergab.
Neuaufbau unter Francisco Irruabi
Mit Francisco Irruabi, der zuvor mit wechselndem Erfolg Vereinsmannschaften in Sagradien und Russland trainiert hatte, kamen neue Impulse ins Team. Zwar überredete Irruabi entgegen öffentlicher Erwartungen den verletzten Kapitän Alberto Ferrera, nach seiner Genesung wieder in die Mannschaft zurückzukehren. Auch holte er Chahid Belazal zurück ins Team und erklärte ihn zu einer wichtigen Stütze. Er verzichtete aber zunächst auf eine Wiederberufung Fernando Borrards, der bei der Weltmeisterschaft als Unruheherd gegolten hatte, und band stattdessen jüngere Spieler in die Mannschaft ein.
Bei der EURO 2016 lief Sagradien mit einem Team auf, dessen Kern noch immer aus früheren Weltmeistern bestand, das aber durch jüngere Spieler ergänzt wurde. Dazu gehörten vielversprechende Talente wie Helguer Asturiz, Kevin Mawinga, Daúd Chaboul und Lwarquín Jardel. Mit David Aranjuez, Damián Prieto und Fran Celades wurden zudem erfahrenere Spieler nominiert, die zuvor nicht zum Kader der "Azûr" gehört hatten. Dafür verzichtete Irruabi auf eine Nominierung der beiden Stürmerstars Fernando Borrard und David López sowie auf Abwehrroutinier Juliano Valpieta.
Personen
Rekordspieler
| Platz | Spieler | Zeitraum | Spiele |
|---|---|---|---|
| 1 | Alberto Ferrera | 2000 – 2016 | 140 |
| 2 | Mário Selsia | 1992 – 2006 | 130 |
| 3 | Paulo Varigell | 1985 – 2000 | 118 |
| 4 | José María Del Piey | 2000 – 2012 | 114 |
| 5 | Eduardo Costane | 1996 – 2010 | 112 |
| David Pedrosa | 2004 – aktiv | 112 | |
| 7 | Diego Rosário | 1999 – 2010 | 107 |
| 8 | David Rinchestro | 1997 – 2008 | 105 |
| 9 | Juliano Valpieta | 2005 – 2016 | 98 |
| Rafael Velozo | 2004 – 2014 | 97 | |
| 11 | Daniel Pessué | 1990 – 2002 | 96 |
| 12 | Javier Paranda | 1983 – 1994 | 93 |
| 13 | Chahid Belazal | 2006 – aktiv | 91 |
| 14 | Joaquín Nabarro | 2006 – aktiv | 89 |
| 15 | Carles Notero | 1971 – 1982 | 88 |
| 16 | Dani | 2003 – 2014 | 87 |
| 17 | Mikel Andrêu | 1998 – 2010 | 85 |
| 18 | Cristiano Munquez | 1987 – 1998 | 82 |
| 19 | Nestor Veba | 1982 – 1992 | 79 |
| Alêsi Javier | 1999 – 2008 | 79 | |
| Gerardo Demonça | 2006 – aktiv | 79 |
| Platz | Spieler | Zeitraum | Tore | Spiele |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Diego Rosário | 1999 – 2010 | 53 | 107 |
| 2 | Sebastian Santesa | 1953 – 1960 | 44 | 47 |
| 3 | Fernando Borrard | 2007 - aktiv | 36 | 76 |
| 4 | Eduardo Sabrada | 1997 – 2006 | 35 | 78 |
| 5 | Chahid Belazal | 2006 - aktiv | 34 | 91 |
| 6 | David Pedrosa | 2004 – aktiv | 32 | 112 |
| 7 | José María Del Piey | 2000 – 2012 | 31 | 114 |
| 8 | Luis Etxeberría | 1967 – 1978 | 29 | 77 |
| 9 | Luca Morientes | 1981 – 1988 | 28 | 49 |
| Daniel Pessué | 1990 – 2002 | 28 | 96 | |
| 11 | José António Hernandes | 1985 – 1996 | 27 | 52 |
| 12 | Diego Juván | 1985-1998 | 24 | 62 |
| Francisco Simonés | 1963-1971 | 24 | 43 | |
| 14 | Iacinto Defilipis | 1925-1936 | 22 | 31 |
| 15 | Andrés Geroscânia | 1996-2005 | 21 | 57 |
| 16 | Luis Manuel Perotti | 1954 – 1966 | 19 | 25 |
| David López | 2011 – aktiv | 19 | 38 | |
Spielführer der sagradischen Nationalmannschaft
- 1928-1935: Iacinto Defilipis
- bis 1960: Martín Nacesta
- 1963-1969: Carles Barjuán
- 1969-1971: Francisco Simonés
- 1971-1974: Joán Santêres
- 1974-1975: Luis Etxeberría
- 1975-1980: Carles Notero
- 1980-1983: Ticiano De la Costa
- 1983-1984: Francisco Nélez Clemente
- 1984-1988: Sergio Quella
- 1988-1991: Roberto Santís
- 1991-1994: Javier Paranda
- 1994-2000: Paulo Varigell
- 2000-2002: Daniel Pessué
- 2002-2004: Mário Selsia
- 2004-2008: David Rinchestro
- 2008-2012: José María Del Piey
- 2012-2016: Alberto Ferrera
Stammtorhüter der sagradischen Nationalmannschaft
- Walter Serrano (Lesnário FC)
- Selle Ibagaza (FC Duerez)
- 1967-1970: António Barmiguel (Lesnário FC)
- 1970-1977: Jorge Illeste (FC Bosa)
- 1977-1980: Hernán Luciano (Juvantêsa Sport)
- 1980-1983: Jorge María Marcone (FC Duerez)
- 1983-1984: Santiago Guivares (Mesarque SC)
- 1984-1992: Nestor Veba (Juvantêsa Sport)
- 1992-1994: Manuel Chabonet (FC Semesta)
- 1994-2006: Mário Selsia (Juvantêsa Sport)
- 2006-2010: Raúl António Penza (Manchester United)
- Seit 2010: Lionel Gaitán Eskerro (Juvantêsa Sport)
Cheftrainer der Sagradischen Fußballnationalmannschaft
Führungsstab (2008-2014)
| Amt | Amtsinhaber | Nationalität |
| Cheftrainer (Seleccionador) | Selle Ebrulla | Sagradien |
| Assistent (Entrenador) | Diego Juván | Sagradien |
| Assistent (Entrenador) | Emanuel Kappa | Sagradien |
| Torwarttrainer (Entrenador-Porterœs) | José Luis Amâncio | Sagradien |
| Teammanagerin (General-Executiva) | María Dolores Amador | Sagradien |
Führungsstab (seit 2014)
| Amt | Amtsinhaber | Nationalität |
| Cheftrainer (Seleccionador) | Francisco Irruabi | Sagradien |
| Assistent (Entrenador) | Fernando Nessuno | Sagradien |
| Assistent (Entrenador) | David Ourel | Sagradien |
| Torwarttrainer (Entrenador-Porterœs) | Manuel Perrín | Sagradien |
| Teammanagerin (General-Executiva) | María Dolores Amador | Sagradien |
Große Turniere
Sagradien bei Weltmeisterschaften
| Jahr | Gastgeberland | Platzierung |
| 1930 | in Uruguay | nicht teilgenommen |
| 1934 | in Italien | Achtelfinale |
| 1938 | in Frankreich | nicht qualifiziert |
| 1950 | in Brasilien | nicht teilgenommen |
| 1954 | in der Schweiz | nicht qualifiziert |
| 1958 | in Sagradien | Vizeweltmeister |
| 1962 | in Chile | nicht qualifiziert |
| 1966 | in England | Vorrunde |
| 1970 | in Mexiko | nicht qualifiziert |
| 1974 | in Deutschland | nicht qualifiziert |
| 1978 | in Argentinien | Vierter |
| 1982 | in Spanien | Zwischenrunde |
| 1986 | in Mexiko | Achtelfinale |
| 1990 | in Italien | Vorrunde |
| 1994 | in den Vereinigten Staaten | nicht qualifiziert |
| 1998 | in Frankreich | Dritter |
| 2002 | in Japan und Südkorea | Achtelfinale |
| 2006 | in Deutschland | Viertelfinale |
| 2010 | in Südafrika | Weltmeister |
| 2014 | in Brasilien | Vorrunde |
Sagradien bei Europameisterschaften
| Jahr | Gastgeberland | Platzierung |
| 1960 | in Frankreich | nicht teilgenommen |
| 1964 | in Spanien | nicht qualifiziert |
| 1968 | in Italien | nicht qualifiziert |
| 1972 | in Belgien | nicht qualifiziert |
| 1976 | in Mikolinien | Europameister |
| 1980 | in Italien | Vorrunde |
| 1984 | in Frankreich | nicht qualifiziert |
| 1988 | in BR Deutschland | Halbfinale |
| 1992 | in Schweden | Vorrunde |
| 1996 | in England | Viertelfinale |
| 2000 | in Belgien und Niederlande | Vize-Europameister |
| 2004 | in Portugal | Vorrunde |
| 2008 | in Sagradien | Europameister |
| 2012 | in Polen und Ukraine | Vize-Europameister |
| 2016 | in Frankreich | Achtelfinale |
Sagradien beim Konföderationen-Pokal
| Jahr | Gastgeberland | Platzierung |
| 1997 | in Saudi-Arabien | nicht qualifiziert |
| 1999 | in Mexiko | nicht qualifiziert |
| 2001 | in Korea und Japan | nicht qualifiziert |
| 2003 | in Frankreich | 3. Platz |
| 2005 | in Deutschland | nicht qualifiziert |
| 2009 | in Südafrika | 3. Platz |
| 2013 | in Brasilien | 3. Platz |
Sagradien bei den Olympischen Fußballturnieren für A-Nationalmannschaften
| Jahr | Gastgeberland | Platzierung |
| 1908 | in London | nicht teilgenommen |
| 1912 | in Servette | 4. Platz |
| 1920 | in Antwerpen | Achtelfinale |
| 1924 | in Paris | Silbermedaille |
| 1928 | in Amsterdam | nicht teilgenommen |
| 1936 | in Berlin | nicht teilgenommen |
| 1948 | in London | Viertelfinale |
Jugendmannschaften
U-21-Fußballnationalmannschaft
Sagradien bei U-21-Fußball-Europameisterschaften
1. Platz
- U-21-Fußball-Europameisterschaft 2011 (Bester Spieler des Turniers: David Albet)
- U-21-Fußball-Europameisterschaft 1996
- U-21-Fußball-Europameisterschaft 1986