Martin von Ostino: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Joseph I.''' (von Sagradien) von Óstino, (*1345, †1398) war [[König von Sagradien]] (1395/1396), erster und einziger König aus dem [[Haus Óstino]]. Wurde nach dem Tod des letzten [[Haus Redanior|Redanior]]-Königs [[Gabriel IV.]] in [[Sagradien]] mit [[Mikolinien|micklinischer]] Unterstützung König, musste nach einem Jahr aber bereits abdanken, was den [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] zwischen Sagradien und Mikolinien auslöste. | '''Joseph I.''' (von Sagradien) von Óstino, (*1345, †1398) war [[König von Sagradien]] (1395/1396), erster und einziger König aus dem [[Haus Óstino]]. Wurde nach dem Tod des letzten [[Haus Redanior|Redanior]]-Königs [[Gabriel IV.]] in [[Sagradien]] mit [[Mikolinien|micklinischer]] Unterstützung König, musste nach einem Jahr aber bereits abdanken, was den [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] zwischen Sagradien und Mikolinien auslöste. | ||
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Nach dem [[Vertrag von Álbero]], in dem Gabriel auf den mikolinischen Thron verzichten musste, erhob sich Joseph selbst gegen König Gabriel, versöhnte sich 1392 aber wieder mit ihm, da er hoffte, vom kinderlosen Gabriel als Erbe eingesetzt zu werden. Gegen diese Bestrebungen lehnte sich Miquel de Vesaey, ebenfalls ein Schwager Gabriels, auf und es kam zum "[[Krieg der zwei Herzöge]]" zwischen Joseph, der 1393 seinem Vater als [[Herzog von Óstino]] nachgefolgt war, und Miquel de Vesaey, dem [[Herzog von Sesín]], um die Thronfolge Gabriels. Nachdem er sich im Krieg nicht durchsetzen konnte, floh er nach Mikolinien, wo er 1394 mit seinem Vetter [[Karl VI. von Mikolinien]] ein Bündnis gegen den König Gabriel und seinen Konkurrenten Miquel de Vesaey schloss ([[Vertrag von Nanthés]]). | Nach dem [[Vertrag von Álbero]], in dem Gabriel auf den mikolinischen Thron verzichten musste, erhob sich Joseph selbst gegen König Gabriel, versöhnte sich 1392 aber wieder mit ihm, da er hoffte, vom kinderlosen Gabriel als Erbe eingesetzt zu werden. Gegen diese Bestrebungen lehnte sich Miquel de Vesaey, ebenfalls ein Schwager Gabriels, auf und es kam zum "[[Krieg der zwei Herzöge]]" zwischen Joseph, der 1393 seinem Vater als [[Herzog von Óstino]] nachgefolgt war, und Miquel de Vesaey, dem [[Herzog von Sesín]], um die Thronfolge Gabriels. Nachdem er sich im Krieg nicht durchsetzen konnte, floh er nach Mikolinien, wo er 1394 mit seinem Vetter [[Karl VI. von Mikolinien]] ein Bündnis gegen den König Gabriel und seinen Konkurrenten Miquel de Vesaey schloss ([[Vertrag von Nanthés]]). | ||
Version vom 23:12, 15. Dez 2015
Joseph I. (von Sagradien) von Óstino, (*1345, †1398) war König von Sagradien (1395/1396), erster und einziger König aus dem Haus Óstino. Wurde nach dem Tod des letzten Redanior-Königs Gabriel IV. in Sagradien mit micklinischer Unterstützung König, musste nach einem Jahr aber bereits abdanken, was den Sechzigjährigen Krieg zwischen Sagradien und Mikolinien auslöste.
Joseph wurde 1345 in Óstino als Sohn des Herzogs Johann von Óstino und Adelina von Rantiata geboren. Seine Großmutter Maria von Gerón war eine Schwester Martins des Guten und eine Nichte Roberts I. und Jakobs II., sein Vater damit ein Cousin Martins VII., er selbst zudem Vetter Karls von Interea, dessen Mutter eine Schwester Johanns von Óstino war und der sich 1386 gegen König Gabriel IV. von Sagradien erhob und selbst als Karl V. den mikolinischen Thron bestieg.
José de Óstino heiratete 1369 Charlotte von Gerón, eine Schwester Gabriels IV. Da dieser kinderlos war, kam es bereits zu Lebzeiten zu Nachfolgekämpfen um das Erbe des vermeintlich letzten Redanior-Königs, in denen Joseph als Schwager und naher Verwandter Gabriels als einer der aussichtsreichen Kandidaten galt. Während sein Konkurrent Michael von Vesaey als Enkel Martins des Guten nach Blutsverwandtschaft die höheren Rechte auf den Thron hatte, leitete Joseph seine höheren Rechte von seiner Ehefrau Carlota ab.
Nach dem Vertrag von Álbero, in dem Gabriel auf den mikolinischen Thron verzichten musste, erhob sich Joseph selbst gegen König Gabriel, versöhnte sich 1392 aber wieder mit ihm, da er hoffte, vom kinderlosen Gabriel als Erbe eingesetzt zu werden. Gegen diese Bestrebungen lehnte sich Miquel de Vesaey, ebenfalls ein Schwager Gabriels, auf und es kam zum "Krieg der zwei Herzöge" zwischen Joseph, der 1393 seinem Vater als Herzog von Óstino nachgefolgt war, und Miquel de Vesaey, dem Herzog von Sesín, um die Thronfolge Gabriels. Nachdem er sich im Krieg nicht durchsetzen konnte, floh er nach Mikolinien, wo er 1394 mit seinem Vetter Karl VI. von Mikolinien ein Bündnis gegen den König Gabriel und seinen Konkurrenten Miquel de Vesaey schloss (Vertrag von Nanthés).
Unmittelbar nach dem Vertragsschluss zog Joseph mit einem mikolinischen Heer nach Sagradien, wo er gegen Gabriel zog. Dieser rief Miquel de Vesaey zu Hilfe, der aber seine Unterstützung verweigerte. In der Schlacht von Meném siegte Joseph über den König und nahm ihn gefangen. Er zwang den König, ihn als Erben einzusetzen, was die gegnerische Vesaey-Partei aber nicht anerkannte. Wenige Monate später, im Februar 1395, starb Gabriel IV. in der Gefangenschaft Josephs und dieser erhob sich selbst zum König. Mit mikolinischer Unterstützung konnte er seinen Konkurrenten Miquel de Vesaey im April und im August 1395 bei Bosa und Lesta besiegen. Vesaey floh nach Cuentez, wo er den Winter verbrachte, stellte im Frühjahr 1396 aber ein neues Heer gegen Joseph auf. Diesesmal musste Joseph auf mikolinische Hilfe verzichten, da Karl seine Heere zurückgerufen hatte, um Aufstände in Mikolinien niederzuschlagen. Womöglich hoffte er zudem, von den Streitigkeiten in Sagradien zu profitieren und selbst nach der Krone greifen zu können.
Im Mai 1396 wurde Joseph bei Xenópolis vernichtend geschlagen und geriet selbst in Gefangenschaft des Herzogs von Sesín. Joseph musste auf die Krone verzichten und wurde ins Kloster Martiniac verbannt. Der Herzog von Sesín ließ sich im Frühjahr 1397 als Michael I. zum König krönen. Karl VI. von Mikolinien erkannte die Abdankung Josephs von Óstino nicht an, entführte Josephs minderjährigen Sohn Johann das Kind, um ihn vor Vesaey zu schützen, und fiel in Perucía ein, was den Sechzigjährigen Krieg auslöste.
Als Joseph von Óstino 1398 in vesaeyischer Gefangenschaft starb, erklärte Karl dessen 13-jährigen Sohn zum sagradischen König und verheiratete ihn mit seiner Tochter Caroline. Im Vertrag von Mont Sinicia verzichtete Johann das Kind schließlich zugunsten des Mikoliners auf die Krone Perucías und Golens. Johann von Óstino fiel schließlich im Alter von 17 Jahren in der Schlacht von Calzac im Jahr 1402. Nach seinem Tod erhob Karl VI. von Mikolinien selbst Anspruch auf die sagradische Krone und widerrief damit den Vertrag von Albero.