Peter von Sagradien: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Das Verhältnis zwischen Peter und seinem Bruder blieb bis zu dessen Tod 1491 angespannt. Als Jakob III. starb, wurde dessen neunzehnjähriger Sohn [[Jakob IV.]] König von Sagradien und Conte von Tulis. Im Gegensatz zu seinem Vater hatte Jakob ein gutes Verhältnis zu seinem Onkel Piero, der bald zu einem wichtigen Berater des noch jungen Königs wurde. Piero war es auch, der Jakob schon rasch nach dessen Thronbesteigung dazu riet, die Kriege seines Vaters gegen | + | Das Verhältnis zwischen Peter und seinem Bruder blieb bis zu dessen Tod 1491 angespannt. Als Jakob III. starb, wurde dessen neunzehnjähriger Sohn [[Jakob IV.]] König von Sagradien und Conte von Tulis. Im Gegensatz zu seinem Vater hatte Jakob ein gutes Verhältnis zu seinem Onkel Piero, der bald zu einem wichtigen Berater des noch jungen Königs wurde. Piero war es auch, der Jakob schon rasch nach dessen Thronbesteigung dazu riet, die Kriege seines Vaters gegen Mikolinien wieder aufzunehmen. Nach dem Tod [[Philipp von Saséia|Herzog Philipps II. von Servette]] 1490 hatte Mikolinien einen neuerlichen Krieg gegen Servette begonnen und die Herrschaft [[Isabel de Sántori]]s, der Schwester Peters I. und Witwe Philipps in Frage gestellt, die für ihren minderjährigen Sohn regierte. Nachdem Isabel zwischenzeitig durch mikolinische Truppen aus Servette vertrieben worden war, konnten sagradische Truppen die Herrschaft Isabels wiederherstellen, verloren bis 1496 aber die Oberhand. Die Einnahme Servettes 1496 beendete das Regime Isabels und brachte Servette unter unmittelbare mikolinische Verwaltung. Erst 1497 konnte ein sagradisches Heer unter Führung Don Pieros die Stadt zurückerobern. Piero setzte eigenmächtig Isabels minderjährige Tochter [[Antonia von Servette]] als neue Herzogin ein, jedoch musste Isabel zustimmen, die Regentschaft an Piero abzutreten und ihm die Hand der noch minderjährigen Tochter zu geben. Die Hochzeit zwischen dem 42-jährigen Piero und der erst sechzehnjährigen Antonia fand 1498 statt. Als es im Folgejahr zu einem neuen Krieg zwischen Sagradien und Mikolinien um das mikolinisch besetzte Golen kam, nahm Piero keine Rücksicht mehr auf Mikolinien und übernahm auch offiziell von Antonia die Herrschaft und den Herzogstitel. Die Servettinischen Lande gehörten seither zum Imperium der Sántori. |
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| − | Die Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern Pieros, auch ''Servetenses'' genannt, und den Getreuen Katharinas in Sagradien, die später als [[Lilienkriege]] bekannt wurden, versuchte | + | Die Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern Pieros, auch ''Servetenses'' genannt, und den Getreuen Katharinas in Sagradien, die später als [[Lilienkriege]] bekannt wurden, versuchte Mikolinien zu nutzen, das 1503 erneut Krieg um die Servettinischen Lande führte, zu denen auch das [[Herzogtum Salua]] und die Fürstentümer [[Fürstentum Saséia|Saséia]] und [[Fürstentum Marbore|Marbore]] gehörten. Nach rund einem Jahr der Kämpfe schloss Peter mit [[Aquim II. von Mikolinien]] den [[Friede von Sáloa|Friedensvertrag von Sáloa]], der die seit 1477 andauernden [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] um die Herrschaft im Süden der mikolinischen Halbinsel beendete. Damit konnte sich das Haus Santori offiziell und dauerhaft die Herrschaft über die Servettinischen Lande sichern, musste die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Pirania|Südpiranien]] aber an die mikolinische Krone zurückgeben. Auch [[Féiroa]] wurde abgetreten, kam aber bereits zwanzig Jahre später wieder unter santorische Kontrolle. Die Regentschaft in Servette übernahm Peters Cousine Fürstin [[Johanna von Santori]], während Piero nun in Tulis regierte. |
=== Abdankung und Rückzug nach Servette === | === Abdankung und Rückzug nach Servette === | ||
| − | Nach dem Tod Antonias von Servette heiratete Peter, der selbst noch immer ohne ehelich geborene Kinder war, 1507 in dritter Ehe Marie de Lorraine, die Tochter Herzog Renés II. von Lothringen aus dem Haus Vaudémont. Die Abwesenheit Pieros von Servette und die unglückliche Herrschaft Johannas von Sántori führte nun zu Konflikten in | + | Nach dem Tod Antonias von Servette heiratete Peter, der selbst noch immer ohne ehelich geborene Kinder war, 1507 in dritter Ehe Marie de Lorraine, die Tochter Herzog Renés II. von Lothringen aus dem Haus Vaudémont. Die Abwesenheit Pieros von Servette und die unglückliche Herrschaft Johannas von Sántori führte nun zu Konflikten in Südmikolinien. Seit dem Jahr 1507 kam es zu mehreren Bauernaufständen in Servette, zu dem Peter schließlich 1508 nach Mikolinien eilen musste. In der Zwischenzeit eroberten die Anhänger von Peters Nichte Katharina weite Teile Sagradiens. Als Peter 1509 zurückkam, war die Krone Sagradiens de facto bereits für ihn verloren und [[Carles von Biniar]] hatte die eigentliche Macht inne. Peter entschied sich daher unter dem Druck seiner Gegner und weil er sah, dass er nicht alle Gebiete seiner Herrschaft halten konnte, zur Abdankung als König von Sagradien. Im [[Vertrag von Vérisa]] sicherte er seiner Nichte Catarina und ihrem Mann zu, noch binnen eines Jahres zugunsten Katharinas und ihrer Kinder auf den Thron zu verzichten. Wenig später tat er dies und dankte ab, übergab die Herrschaft aber nicht wie vorgesehen an Katharina und Filipe, sondern unmittelbar an ihren 18-jährigen Sohn [[David I.|David]], der in der Folge aus den Niederlanden nach Sagradien zurückkehrte und zum neuen König gekrönt wurde. |
| − | Peter selbst kehrte nie wieder an den Hof in Tulis zurück, sondern residierte fortan in [[Servette]] und war als [[Herzog von Servette]] bekannt. Hier überließ er die Regierungsgeschäfte weitgehend einem Rat von servettinischen Adligen und lebte ein zurückgezogenes Leben. 1514 erkrankte er schwer und zog sich nach dem Tod seiner langjährigen Geliebten [[Maria von Arvelate]] wenige Monate später ganz aus der Regierung zurück. Nach der Emanzipation König Davids I. von seiner Mutter und dem Grafen von Biniar kam es 1514 zur endgültigen Versöhnung zwischen David und Peter. Beide schlossen schließlich 1515 den [[Vetrag von Alvat]], in dem die Aussöhnung auch offiziell wurde und Peter seine Nachfolgerechte in Servette an die Nachkommen seines Großneffen David und seiner Tochter Luísa übertrug. 1515 schließlich wurde David und Luísas Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Piero|Andreas Peter]] geboren und Peter wurde als Taufpate bestimmt. Da er selbst keine Aussicht mehr auf eigene Kinder hatte, bestimmte Peter gemäß dem Vertrag von Alvat sein neues Enkelkind, den Infanten von Sagradien, zum Nachfolger in den Servettinischen Landen. Im Gegenzug legitimierte David I. Peters uneheliche Kinder [[Philipp von Veracrucia]] und [[Antonia von Macedi]]. Letztere wurde später selbst Statthalterin des Königs in Servette. Peter zog sich auf sein Landgut ''Vil-de-Mer'' an der | + | Peter selbst kehrte nie wieder an den Hof in Tulis zurück, sondern residierte fortan in [[Servette]] und war als [[Herzog von Servette]] bekannt. Hier überließ er die Regierungsgeschäfte weitgehend einem Rat von servettinischen Adligen und lebte ein zurückgezogenes Leben. 1514 erkrankte er schwer und zog sich nach dem Tod seiner langjährigen Geliebten [[Maria von Arvelate]] wenige Monate später ganz aus der Regierung zurück. Nach der Emanzipation König Davids I. von seiner Mutter und dem Grafen von Biniar kam es 1514 zur endgültigen Versöhnung zwischen David und Peter. Beide schlossen schließlich 1515 den [[Vetrag von Alvat]], in dem die Aussöhnung auch offiziell wurde und Peter seine Nachfolgerechte in Servette an die Nachkommen seines Großneffen David und seiner Tochter Luísa übertrug. 1515 schließlich wurde David und Luísas Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Piero|Andreas Peter]] geboren und Peter wurde als Taufpate bestimmt. Da er selbst keine Aussicht mehr auf eigene Kinder hatte, bestimmte Peter gemäß dem Vertrag von Alvat sein neues Enkelkind, den Infanten von Sagradien, zum Nachfolger in den Servettinischen Landen. Im Gegenzug legitimierte David I. Peters uneheliche Kinder [[Philipp von Veracrucia]] und [[Antonia von Macedi]]. Letztere wurde später selbst Statthalterin des Königs in Servette. Peter zog sich auf sein Landgut ''Vil-de-Mer'' an der südmikolinischen Atlantikküste zurück, wo er wenige Wochen später bereits im Alter von 59 Jahren starb. |
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Version vom 15:18, 30. Nov 2015
Peter von Sagradien (*1456; †1515) war der jüngere Bruder von König Jakob III., Herzog von Corar (1471-1502) und als Ehemann von Antonia von Servette seit 1498 Herzog von Servette (bis 1515, bis 1499 Mitregent) und damit Begründer der Santori-Dynastie im Herzogtum Servette. Nach dem Tod seines Bruders und danach seines kinderlosen Neffen Jakob IV. riss er 1502 anstelle seiner Nichte Katharina den sagradischen Thron an sich und war bis zu seiner Abdankung im Jahr 1509 König von Sagradien.
Inhaltsverzeichnis
Herkunft
Don Piero Andrés Alexandro de Sántori wurde 1456 als jüngster gemeinsamer Sohn des tulinesischen Regenten David de Sántori und der sagradischen Prinzessin Isabel de Vesaey in La Cordí geboren. Er war damit ein Enkel sowohl António de Sántoris, als auch des sagradischen Königs Michael II. aus dem Haus Vesaey. Peters älterer Bruder war Don Santiago, der nach dem Tod Michaels II. 1457 als Jakob III. zum sagradischen König proklamiert wurde und nach dem Tod des Vaters 1568 die Regentschaft antrat. Wenige Stunden nach Peters Geburt war seine Mutter Isabel im Kindbett gestorben. Die Erziehung des Knaben übernahm daher seine Tante Joana. Piero wurde nach seiner Geburt zum Herzog von Corar bestimmt und wuchs am Hof seines Bruders auf. Im Jahr 1480 heiratete Prinz Peter Johanna von Golen, die Tochter des Markgrafen Ludwig von Golen.
Konflikte mit seinem Bruder
Nach dem Tod seines älteren Halbbruders Joán Prudente im Jahr 1475 hatte sich Piero Hoffnungen auf die Audakenwürde in Tulis gemacht, wurde aber von seinem Bruder übergangen, der sich selbst zum Conte machte. In der Folge kam es zu mehreren Konflikten zwischen dem ehrgeizigen Prinzen und seinem Bruder um die Beteiligung an dessen Herrschaft. In den Servettinischen Kriegen Jakobs III. übernahm Peter mehrere Kommandos, stellte sich in Friedenszeiten aber immer wieder gegen seinen Bruder. Als sich Peter im Jahr 1485 einem Adelsaufstand gegen seinen Bruder, der Schwurbruderschaft der Barone anschloss, die sich gegen die Machtpolitik des Königs richtete, kam es zum offenen Bruch, Piero wurde zeitweise als Gefangener seines Bruders festgesetzt und erst 1489 kam es zur Versöhnung. Zwischendurch waren ihm Verbindungen zu seinem abtrünnigen Neffen Filipe de las Marcas nachgesagt worden, der ebenfalls gegen Jakob III. rebellierte.
Zweiter Servettinischer Krieg
Das Verhältnis zwischen Peter und seinem Bruder blieb bis zu dessen Tod 1491 angespannt. Als Jakob III. starb, wurde dessen neunzehnjähriger Sohn Jakob IV. König von Sagradien und Conte von Tulis. Im Gegensatz zu seinem Vater hatte Jakob ein gutes Verhältnis zu seinem Onkel Piero, der bald zu einem wichtigen Berater des noch jungen Königs wurde. Piero war es auch, der Jakob schon rasch nach dessen Thronbesteigung dazu riet, die Kriege seines Vaters gegen Mikolinien wieder aufzunehmen. Nach dem Tod Herzog Philipps II. von Servette 1490 hatte Mikolinien einen neuerlichen Krieg gegen Servette begonnen und die Herrschaft Isabel de Sántoris, der Schwester Peters I. und Witwe Philipps in Frage gestellt, die für ihren minderjährigen Sohn regierte. Nachdem Isabel zwischenzeitig durch mikolinische Truppen aus Servette vertrieben worden war, konnten sagradische Truppen die Herrschaft Isabels wiederherstellen, verloren bis 1496 aber die Oberhand. Die Einnahme Servettes 1496 beendete das Regime Isabels und brachte Servette unter unmittelbare mikolinische Verwaltung. Erst 1497 konnte ein sagradisches Heer unter Führung Don Pieros die Stadt zurückerobern. Piero setzte eigenmächtig Isabels minderjährige Tochter Antonia von Servette als neue Herzogin ein, jedoch musste Isabel zustimmen, die Regentschaft an Piero abzutreten und ihm die Hand der noch minderjährigen Tochter zu geben. Die Hochzeit zwischen dem 42-jährigen Piero und der erst sechzehnjährigen Antonia fand 1498 statt. Als es im Folgejahr zu einem neuen Krieg zwischen Sagradien und Mikolinien um das mikolinisch besetzte Golen kam, nahm Piero keine Rücksicht mehr auf Mikolinien und übernahm auch offiziell von Antonia die Herrschaft und den Herzogstitel. Die Servettinischen Lande gehörten seither zum Imperium der Sántori.
Thronbesteigung in Sagradien
Im Jahr 1502 starb Peters Neffe König Jakob im Alter von 30 Jahren nach einem Reitunfall und hinterließ keine Kinder, die ihm hätten nachfolgen können. Jakobs Schwester Catarina de Sántori beanspruchte die Nachfolge. Der Hochadel aber stellte sich gegen Katharina, die mit Filipe de las Marcas verheiratet war, und schloss ein Bündnis mit Piero, der schließlich ein Heer rüstete und noch im Jahr 1502 nach Sagradien zog und gewaltsam den Thron an sich riss. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, David und Philipp, ließ Piero gefangen nehmen. In der Schlacht bei Munir konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in Noyar als Peter I. offziell zum König gekrönt. Doch hatte er mit ständigen Rebellionen und Aufständen des Adels in der Provinz des Reiches, u.a. gegen den Grafen von Biniar zu kämpfen, der sich als Anführer der Rebellion etablierte.
Dritter Servettinischer Krieg
Die Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern Pieros, auch Servetenses genannt, und den Getreuen Katharinas in Sagradien, die später als Lilienkriege bekannt wurden, versuchte Mikolinien zu nutzen, das 1503 erneut Krieg um die Servettinischen Lande führte, zu denen auch das Herzogtum Salua und die Fürstentümer Saséia und Marbore gehörten. Nach rund einem Jahr der Kämpfe schloss Peter mit Aquim II. von Mikolinien den Friedensvertrag von Sáloa, der die seit 1477 andauernden Servettinischen Kriege um die Herrschaft im Süden der mikolinischen Halbinsel beendete. Damit konnte sich das Haus Santori offiziell und dauerhaft die Herrschaft über die Servettinischen Lande sichern, musste die Pfandschaften in Lukien und Südpiranien aber an die mikolinische Krone zurückgeben. Auch Féiroa wurde abgetreten, kam aber bereits zwanzig Jahre später wieder unter santorische Kontrolle. Die Regentschaft in Servette übernahm Peters Cousine Fürstin Johanna von Santori, während Piero nun in Tulis regierte.
Abdankung und Rückzug nach Servette
Nach dem Tod Antonias von Servette heiratete Peter, der selbst noch immer ohne ehelich geborene Kinder war, 1507 in dritter Ehe Marie de Lorraine, die Tochter Herzog Renés II. von Lothringen aus dem Haus Vaudémont. Die Abwesenheit Pieros von Servette und die unglückliche Herrschaft Johannas von Sántori führte nun zu Konflikten in Südmikolinien. Seit dem Jahr 1507 kam es zu mehreren Bauernaufständen in Servette, zu dem Peter schließlich 1508 nach Mikolinien eilen musste. In der Zwischenzeit eroberten die Anhänger von Peters Nichte Katharina weite Teile Sagradiens. Als Peter 1509 zurückkam, war die Krone Sagradiens de facto bereits für ihn verloren und Carles von Biniar hatte die eigentliche Macht inne. Peter entschied sich daher unter dem Druck seiner Gegner und weil er sah, dass er nicht alle Gebiete seiner Herrschaft halten konnte, zur Abdankung als König von Sagradien. Im Vertrag von Vérisa sicherte er seiner Nichte Catarina und ihrem Mann zu, noch binnen eines Jahres zugunsten Katharinas und ihrer Kinder auf den Thron zu verzichten. Wenig später tat er dies und dankte ab, übergab die Herrschaft aber nicht wie vorgesehen an Katharina und Filipe, sondern unmittelbar an ihren 18-jährigen Sohn David, der in der Folge aus den Niederlanden nach Sagradien zurückkehrte und zum neuen König gekrönt wurde.
Peter selbst kehrte nie wieder an den Hof in Tulis zurück, sondern residierte fortan in Servette und war als Herzog von Servette bekannt. Hier überließ er die Regierungsgeschäfte weitgehend einem Rat von servettinischen Adligen und lebte ein zurückgezogenes Leben. 1514 erkrankte er schwer und zog sich nach dem Tod seiner langjährigen Geliebten Maria von Arvelate wenige Monate später ganz aus der Regierung zurück. Nach der Emanzipation König Davids I. von seiner Mutter und dem Grafen von Biniar kam es 1514 zur endgültigen Versöhnung zwischen David und Peter. Beide schlossen schließlich 1515 den Vetrag von Alvat, in dem die Aussöhnung auch offiziell wurde und Peter seine Nachfolgerechte in Servette an die Nachkommen seines Großneffen David und seiner Tochter Luísa übertrug. 1515 schließlich wurde David und Luísas Sohn und Thronfolger Andreas Peter geboren und Peter wurde als Taufpate bestimmt. Da er selbst keine Aussicht mehr auf eigene Kinder hatte, bestimmte Peter gemäß dem Vertrag von Alvat sein neues Enkelkind, den Infanten von Sagradien, zum Nachfolger in den Servettinischen Landen. Im Gegenzug legitimierte David I. Peters uneheliche Kinder Philipp von Veracrucia und Antonia von Macedi. Letztere wurde später selbst Statthalterin des Königs in Servette. Peter zog sich auf sein Landgut Vil-de-Mer an der südmikolinischen Atlantikküste zurück, wo er wenige Wochen später bereits im Alter von 59 Jahren starb.