Chahid Belazal: Unterschied zwischen den Versionen

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In der Saison 2010/2011 verteidigte Belazal mit der [[Juvantêsa]] zum dritten Mal in Folge den nationalen Titel. Mit 17 Saisontoren war er in dieser Saison bester Torschütze seines Klubs, nachdem [[Silva Kalé]] mehrere Monate ausgefallen war. In der Folgespielzeit war aber auch Belazal von Verletzungspech und schlechter Fitness geplagt und konnte daher nicht an seine vorherige Torquote anknüpfen. Dennoch gehörte Belazal auch bei der [[EURO 2012]] zum sagradischen Kader, kam aber aufgrund seiner Formschwäche über die Rolle eines Einwechselspielers nicht hinaus. Von seinen fünf Spielen bestritt er nur eines von Beginn an. Am Ende verlor Sagradien das Finale gegen Dauerrivalen Spanien.
 
In der Saison 2010/2011 verteidigte Belazal mit der [[Juvantêsa]] zum dritten Mal in Folge den nationalen Titel. Mit 17 Saisontoren war er in dieser Saison bester Torschütze seines Klubs, nachdem [[Silva Kalé]] mehrere Monate ausgefallen war. In der Folgespielzeit war aber auch Belazal von Verletzungspech und schlechter Fitness geplagt und konnte daher nicht an seine vorherige Torquote anknüpfen. Dennoch gehörte Belazal auch bei der [[EURO 2012]] zum sagradischen Kader, kam aber aufgrund seiner Formschwäche über die Rolle eines Einwechselspielers nicht hinaus. Von seinen fünf Spielen bestritt er nur eines von Beginn an. Am Ende verlor Sagradien das Finale gegen Dauerrivalen Spanien.
  
In der Saison 2012/2013 wiederum gehörte Belazal - nun meist auf dem rechten Flügel eingesetzt - zu den absoluten Leistungsträgern seiner Mannschaft und hatte mit Toren und Vorlagen erheblichen Anteil am Erfolg seiner Mannschaft in der Meisterschaft. Aufgrund einer Verletzung verpasste er jedoch die Teilnahme am FIFA [[Confederations Cup 2013]]. Auch in der Saison 2013/2014 konnte Belazal als Rechtsaußen überzeugen und empfahl sich für eine Berufung in den vorläufigen Kader Sagradiens für die [[Fußball-Weltmeisterschaft 2014]]. Obwohl einer der Leistungsträger in den vergangenen Jahren wurde Belazal völlig überraschend nicht für den endgültigen 23-Mann-Kader berücksichtigt. Auswahltrainer [[Selle Ebrulla]] rechtfertigte die in Sagradien hoch umstrittene Entscheidung mit dem Überangebot an Offensivspielern und der mangelnden Fitness Belazals nach einer langen Saison. Zuvor hatte Belazal im entscheidenden Testspiel gegen Serbien, bei dem er als Einwechselspieler in der zweiten Halbzeit ins Spiel gekommen war, nicht überzeugen können. Ohne Belazal musste Sagradien jedoch bereits nach der Vorrunde die Heimreise aus Brasilien antreten.
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In der Saison 2012/2013 wiederum gehörte Belazal - nun meist auf dem rechten Flügel eingesetzt - zu den absoluten Leistungsträgern seiner Mannschaft und hatte mit Toren und Vorlagen erheblichen Anteil am Erfolg seiner Mannschaft in der Meisterschaft. Beim [[Confederations Cup 2013]] belegte Belazal mit Sagradien wie bereits 2009 den dritten Platz. Auch in der Saison 2013/2014 konnte Belazal als Rechtsaußen überzeugen und empfahl sich für eine Berufung in den vorläufigen Kader Sagradiens für die [[Fußball-Weltmeisterschaft 2014]]. Obwohl einer der Leistungsträger in den vergangenen Jahren wurde Belazal völlig überraschend nicht für den endgültigen 23-Mann-Kader berücksichtigt. Auswahltrainer [[Selle Ebrulla]] rechtfertigte die in Sagradien hoch umstrittene Entscheidung mit dem Überangebot an Offensivspielern und der mangelnden Fitness Belazals nach einer langen Saison. Zuvor hatte Belazal im entscheidenden Testspiel gegen Serbien, bei dem er als Einwechselspieler in der zweiten Halbzeit ins Spiel gekommen war, nicht überzeugen können. Ohne Belazal musste Sagradien jedoch bereits nach der Vorrunde die Heimreise aus Brasilien antreten.
  
 
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* Teilnahme an der [[Fußballweltmeisterschaft 2006]] und [[Fußballweltmeisterschaft 2010|2010]] (Weltmeister)  
 
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* Teilnahme an der [[EURO 2008]] (Europameister) und [[EURO 2012]] (Vize-Europameister)
 
* Teilnahme an der [[EURO 2008]] (Europameister) und [[EURO 2012]] (Vize-Europameister)
* Teilnahme am [[Confederations Cup 2009]] (Dritter)
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* Teilnahme am [[Confederations Cup 2009]] (Dritter) und [[Confederations Cup 2013|2013]] (Dritter)
 
* Teilnahme an der [[U-17-Fußball-Europameisterschaft 2003]] (Europameister)
 
* Teilnahme an der [[U-17-Fußball-Europameisterschaft 2003]] (Europameister)
 
* Teilnahme an der [[U-17-Fußball-Weltmeisterschaft 2003]] (Vize-Weltmeister)
 
* Teilnahme an der [[U-17-Fußball-Weltmeisterschaft 2003]] (Vize-Weltmeister)

Version vom 23:04, 3. Sep 2014

David Karim Belazal (*17.04.1987 in Artir), ist ein libanesisch-sagradischer Fußballspieler, der als Stürmer für Juvantêsa Sport und die sagradische Fußballnationalmannschaft spielt.

Er ist ein antrittsschneller und kampfstarker Stürmer, der meist als hängende Spitze oder Außenstürmer eingesetzt wird, aber auch im vorderen Sturmzentrum spielen kann. Der aus der Jugendabteilung der Juvantêsa stammende kampfstarke Angreifer gilt bei den Fans der "Blu i Verde" als absoluter Publikumsliebling und gehört zum Kreis der Führungsspieler.

In seiner Karriere gewann Belazal mit dem Verein mehrere nationale Meisterschaften sowie die UEFA Champions League 2010. Außerdem wurde er mit Sagradien zwischen 2008 und 2012 Fußball-Europameister, Weltmeister sowie Vize-Europameister.

Spielerkarriere

Frühe Karriere bei der Juvantêsa

David Karim Belazal wurde 1987 in Artir als Sohn einer libanesisch-christlichn Familie geboren und kam mit 7 Jahren nach Tulis, wo er das Fußballspielen beim Vorortverein AC Ollar begann. Später spielte er bei FC Bernabêu, ehe er 1999 von den Juvantêsa-Scouts für die Jugendakademie des Klubs verpflichtet wurde. In seiner Jugendzeit durchlief Belazal alle sagradischen Jugendnationalteams, wo er einige Erfolge feiern konnte. Mit der sagradischen U-17-Auswahl wurde Belazal im Jahr 2003 Europameister und Vizeweltmeister, ehe er im Folgejahr im Finale der U-19-Europameisterschaft scheiterte. Im Herbst 2003 debütierte der damals 16-jährige Belazal für die zweite Mannschaft der Juvantêsa, ehe er im September 2004 erstmals in der Premera Liga eingewechselt wurde und danach einen Profivertrag erhielt. Er konnte sich schnell als Joker etablieren. Bei der U-20-WM 2005 gehörte Belazal zu den dominierenden Spielern, musste sich im Finale aber Argentinien mit Lionel Messi geschlagen geben.

In der Saison 2005/2006 schaffte Belazal endgültig den Durchbruch bei der Juvantêsa und konnte sich einen Stammplatz erkämpfen. In 28 Ligaspielen erzielte er 12 Saisontore und wurde im März 2006 erstmals in die sagradische Nationalmannschaft berufen, wo er beim 2:0-Sieg gegen Japan für Eduardo Sabrada eingewechselt wurde. Überraschend nominierte Nationaltrainer Eduardo Verrano den damals 19-Jährigen für die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland, wo David aber nur im Viertelfinale gegen Italien eingesetzt wurde, das Sagradien in der Verlängerung mit 1:2 velor. Nach der Weltmeisterschaft wurde Belazal zum besten Nachwuchsspieler der vergangenen Premera Liga-Saison gewählt.

In der Saison 2006/2007 hatte Belazal zunächst Probleme, sich als zentraler Stürmer vor dem brasilianischen Neuzugang Juli durchzusetzen und verlor seinen Stammplatz zeitweise an den Argentinier Daniel José Bereki, der eine starke Hinrunde spielte und nach den ersten 19 Spielen mit 10 Saisontreffern bester Torschütze der Juvantêsa war. Erst Berekis Formtief in der Rückrunde brachte Belazal zurück ins Team, der neben den Brasilianer Juli zurück in die Stammelf rutschte und insgesamt 10 Saisontore erzielte. In der Hinrunde der Saison 2007/2008 gehörte Belazal zu den besten Spielern der Juvantêsa und war mit 11 Saisontoren der beste Torschütze des Teams. Dabei wurde er von Trainer Bernard Coutier öfters als einzige Spitze eingesetzt, da sein Sturmpartner Juli längere Zeit pausieren musste. In der Rückrunde fiel er in ein kleines Tief, wurde mit 17 Saisontoren am Ende der Saison aber bester Torschütze der Juvantêsa.

Erfolge in Nationalmannschaft und Verein

Bei der EURO 2008 im eigenen Land, bei dem Sagradien erstmals seit 1976 Europameister wurde, wurde Belazal in fünf von sechs Spielen eingesetzt, vornehmlich als linker Flügelspieler, wo er sowohl das Eröffnungsspiel gegen Portugal als auch das Finale gegen Spanien bestritt, das Sagradien mit 2:1 gewann. Mit seinem einzigen Tor in der 88. Minute des Viertelfinales, das dem Team die Verlängerung gegen Kroatien sicherte, trug Belazal wesentlich zum Erfolg bei dem Turnier bei.

In der Spielzeit 2008/2009 wurde Belazal vornehnlich als hängende Spitze oder auf dem linken Flügel eingesetzt, da der Platz in der Sturmspitze von dem neu verpflichteten Silva Kalé ausgefüllt wurde. Schnell gewöhnte er sich an seine neue Rolle, die ihn eher als Zuarbeiter für den Stürmer aus Belhami definierte. Am Ende der Runde konnte sich Belazal mit seinem Team über die erste Meisterschaft seit 2004 freuen. Im Folgejahr verteidigte die Juvantêsa ihren Meistertitel erfolgreich und erreichte zudem das Finale der Champions League. Im Finale wurde Belazal von Beginn an als einzige Spitze eingesetzt, später jedoch für Silva Kalé ausgewechselt. Das Finale endete in einem 3:2-Erfolg der Juvantêsa, die damit zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte den europäischen Thron erklimmen konnte. Nachdem er in der Saison 2008/2009 erstmals seit 2005 weniger als zehn Saisontore hatte erzielen können, dafür aber durch eine Vielzahl an Torvorlagen glänzte, knüpfte er in der Saison 2009/2010 mit 14 Treffern wieder an alte Torerfolge an.

Nachdem Belazal mit Sagradien beim Confederations Cup 2009 in Südafrika den Dritten Platz erreicht hatte, nahm er mit Sagradien auch an der dortigen Weltmeisterschaft 2010 teil. Er wurde in den ersten beiden Gruppenspielen von Beginn an eingesetzt, fehlte im dritten Spiel jedoch verletzungsbedingt und kam danach nur noch als Einwechselspieler zum Einsatz. Als Joker gelang ihm auch sein einziges Turniertor beim 4:1-Achtelfinalsieg gegen das Team Micoliniens. Sowohl im Halbfinale gegen Uruguay als auch im Finale gegen Spanien kam Belazal als Einwechselspieler ins Turnier. Nach dem 1:0-Finalsieg nach Verlängerung konnte sich Belazal über die Trophäe freuen und gehörte zu dem Team, das erstmals für Sagradien eine Fußballweltmeisterschaft gewann.

Leistungsträger im Verein, Ergänzungsspieler im Nationalteam

In der Saison 2010/2011 verteidigte Belazal mit der Juvantêsa zum dritten Mal in Folge den nationalen Titel. Mit 17 Saisontoren war er in dieser Saison bester Torschütze seines Klubs, nachdem Silva Kalé mehrere Monate ausgefallen war. In der Folgespielzeit war aber auch Belazal von Verletzungspech und schlechter Fitness geplagt und konnte daher nicht an seine vorherige Torquote anknüpfen. Dennoch gehörte Belazal auch bei der EURO 2012 zum sagradischen Kader, kam aber aufgrund seiner Formschwäche über die Rolle eines Einwechselspielers nicht hinaus. Von seinen fünf Spielen bestritt er nur eines von Beginn an. Am Ende verlor Sagradien das Finale gegen Dauerrivalen Spanien.

In der Saison 2012/2013 wiederum gehörte Belazal - nun meist auf dem rechten Flügel eingesetzt - zu den absoluten Leistungsträgern seiner Mannschaft und hatte mit Toren und Vorlagen erheblichen Anteil am Erfolg seiner Mannschaft in der Meisterschaft. Beim Confederations Cup 2013 belegte Belazal mit Sagradien wie bereits 2009 den dritten Platz. Auch in der Saison 2013/2014 konnte Belazal als Rechtsaußen überzeugen und empfahl sich für eine Berufung in den vorläufigen Kader Sagradiens für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014. Obwohl einer der Leistungsträger in den vergangenen Jahren wurde Belazal völlig überraschend nicht für den endgültigen 23-Mann-Kader berücksichtigt. Auswahltrainer Selle Ebrulla rechtfertigte die in Sagradien hoch umstrittene Entscheidung mit dem Überangebot an Offensivspielern und der mangelnden Fitness Belazals nach einer langen Saison. Zuvor hatte Belazal im entscheidenden Testspiel gegen Serbien, bei dem er als Einwechselspieler in der zweiten Halbzeit ins Spiel gekommen war, nicht überzeugen können. Ohne Belazal musste Sagradien jedoch bereits nach der Vorrunde die Heimreise aus Brasilien antreten.

Sonstiges

Bei seinen ersten Einsätzen im ersten Team der Juvantêsa erhielt Belazal die Nummer 32. Diese behielt er auch in den folgenden Spielzeiten, in denen er bereits zum festen Stamm der Mannschaft zählte. Nach der Spielzeit 2007/2008 erbte Belazal von Daniel José Bereki schließlich die Nummer 7, die er seither trägt. Auch in der Nationalmannschaft erhielt Belazal vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 die Nummer 7, nachdem er zuvor die 17 getragen hatte.

Stationen und Erfolge

Stationen als Spieler
Erfolge im Verein
Erfolge im Nationalteam
Auszeichnungen