Angel Ribero: Unterschied zwischen den Versionen
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Vor seiner politischen Karriere arbeitete Ribero in der Wirtschaft. Landesweite Bekanntheit erlangte er als Geschäftsführer der sagradischen Handelskammer. Als solcher machte er sich als Vertreter einer liberalen Wirtschaftsordnung und eines freien Handels einen Namen. Als Parteiloser wurde Ribero schließlich auf die Liste der rechtsliberalen [[UDS]] für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979]] gewählt und bewarb ich erstmals um ein Parlamentsmandat. | Vor seiner politischen Karriere arbeitete Ribero in der Wirtschaft. Landesweite Bekanntheit erlangte er als Geschäftsführer der sagradischen Handelskammer. Als solcher machte er sich als Vertreter einer liberalen Wirtschaftsordnung und eines freien Handels einen Namen. Als Parteiloser wurde Ribero schließlich auf die Liste der rechtsliberalen [[UDS]] für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979]] gewählt und bewarb ich erstmals um ein Parlamentsmandat. | ||
| − | In der [[Abgeordnetenkammer]] übernahm Ribero die Rolle des Wirtschaftsexperten der Fraktion und wurde nach seinem Eintritt in die Partei 1980 dem rechten Flügel der Fraktion zugerechnet. 1981 wurde er erstmals in die Parteispitze gewäht. Nach dem Erfolg der Liberalen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982]] wurde Ribero Staatssekretär beim Ministerpräsidenten mit der Zuständigkeit für Europafragen, verließ das Amt jedoch 1983, als er von [[Lorenzo Estrubal]] als Nachfolger des zurückgetretenen [[Daniel Argente]] zum Parteisekretär der [[UDS]] berufen wurde. In diesem Amt verblieb Ribero fünf Jahre lang und leitete u.a. die Kampagne zur [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986]], die in einem | + | In der [[Abgeordnetenkammer]] übernahm Ribero die Rolle des Wirtschaftsexperten der Fraktion und wurde nach seinem Eintritt in die Partei 1980 dem rechten Flügel der Fraktion zugerechnet. 1981 wurde er erstmals in die Parteispitze gewäht. Nach dem Erfolg der Liberalen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982]] wurde Ribero Staatssekretär beim Ministerpräsidenten mit der Zuständigkeit für Europafragen, verließ das Amt jedoch 1983, als er von [[Lorenzo Estrubal]] als Nachfolger des zurückgetretenen [[Daniel Argente]] zum Parteisekretär der [[UDS]] berufen wurde. In diesem Amt verblieb Ribero fünf Jahre lang und leitete u.a. die Kampagne zur [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986]], die in einem klaren Wahlsieg der regierenden Mitte-Rechts-Allianz resultierte. In der [[Kabinett Moya III|dritten Regierung Moya]] wurde Ribero nach der Wahl zum [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] berufen. |
| − | Nachdem UDS-Chef [[Lorenzo Estrubal]] nach 19 Jahren seinen Verzicht auf die Führung der Partei angekündigt hatte, bewarb sich Angel Ribero um die Nachfolge des Parteipatriarchen. Schließlich konnte er sich im Nachfolgerennen durchsetzen und wurde | + | Nachdem UDS-Chef [[Lorenzo Estrubal]] nach 19 Jahren seinen Verzicht auf die Führung der Partei angekündigt hatte, bewarb sich Angel Ribero 1989 um die Nachfolge des Parteipatriarchen. Schließlich konnte er sich im Nachfolgerennen durchsetzen und wurde als Kandidat des Vorstands zum Parteivorsitzenden der UDS gewählt. Als solcher führte er die Partei als Spitzenkandidat in die [[Parlamentswahl 1990]], die aber mit einer Niederlage für die regierende Mitte-Rechts-Koalition endete. |
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Ribero blieb im Parlament und wurde bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] wiedergewählt. Nach dem Wechsel von Partei- und Fraktionschef Bahamonte in die EU-Kommission wurde Ribero als dessen Nachfolger zum Fraktionssprecher der UDS in der Abgeordnetenkammer gewählt. Diesen Posten räumte er nach der verlorenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]], in deren Folge Ribero sich aus der Politik zurückzog. Stattdessen ging er wieder zurück in die Wirtschaft und wurde im Jahr 1999 Manager des Verlagshauses [[Robredo-Santís]]. Auf diesem Posten blieb er bis Ende 2002, als er im Alter von 66 Jahren aus dem Unternehmen ausschied. | Ribero blieb im Parlament und wurde bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] wiedergewählt. Nach dem Wechsel von Partei- und Fraktionschef Bahamonte in die EU-Kommission wurde Ribero als dessen Nachfolger zum Fraktionssprecher der UDS in der Abgeordnetenkammer gewählt. Diesen Posten räumte er nach der verlorenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]], in deren Folge Ribero sich aus der Politik zurückzog. Stattdessen ging er wieder zurück in die Wirtschaft und wurde im Jahr 1999 Manager des Verlagshauses [[Robredo-Santís]]. Auf diesem Posten blieb er bis Ende 2002, als er im Alter von 66 Jahren aus dem Unternehmen ausschied. | ||
Version vom 15:20, 16. Feb 2014
Angel Fernandes Ribero (*1936 in Sena/Amôria) ist ein sagradischer Manager und ehemaliger Politiker (UDS).
Inhaltsverzeichnis
Leben und Wirken
Vor seiner politischen Karriere arbeitete Ribero in der Wirtschaft. Landesweite Bekanntheit erlangte er als Geschäftsführer der sagradischen Handelskammer. Als solcher machte er sich als Vertreter einer liberalen Wirtschaftsordnung und eines freien Handels einen Namen. Als Parteiloser wurde Ribero schließlich auf die Liste der rechtsliberalen UDS für die Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979 gewählt und bewarb ich erstmals um ein Parlamentsmandat.
In der Abgeordnetenkammer übernahm Ribero die Rolle des Wirtschaftsexperten der Fraktion und wurde nach seinem Eintritt in die Partei 1980 dem rechten Flügel der Fraktion zugerechnet. 1981 wurde er erstmals in die Parteispitze gewäht. Nach dem Erfolg der Liberalen bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982 wurde Ribero Staatssekretär beim Ministerpräsidenten mit der Zuständigkeit für Europafragen, verließ das Amt jedoch 1983, als er von Lorenzo Estrubal als Nachfolger des zurückgetretenen Daniel Argente zum Parteisekretär der UDS berufen wurde. In diesem Amt verblieb Ribero fünf Jahre lang und leitete u.a. die Kampagne zur Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986, die in einem klaren Wahlsieg der regierenden Mitte-Rechts-Allianz resultierte. In der dritten Regierung Moya wurde Ribero nach der Wahl zum Minister für Wirtschaft und Industrie berufen.
Nachdem UDS-Chef Lorenzo Estrubal nach 19 Jahren seinen Verzicht auf die Führung der Partei angekündigt hatte, bewarb sich Angel Ribero 1989 um die Nachfolge des Parteipatriarchen. Schließlich konnte er sich im Nachfolgerennen durchsetzen und wurde als Kandidat des Vorstands zum Parteivorsitzenden der UDS gewählt. Als solcher führte er die Partei als Spitzenkandidat in die Parlamentswahl 1990, die aber mit einer Niederlage für die regierende Mitte-Rechts-Koalition endete.
Im April 1992 erklärte Angel Ribero seinen Rücktritt vom Amt des Parteivorsitzenden der Liberalen. Vorausgegangen war wiederholte Kritik am Führungskurs des Vorsitzenden. Anlass des Rücktritts war jedoch das Bekanntwerden eines privaten Fehlverhaltens Ribero, der wiederholt falsche Angaben in Steuerfragen gemacht hatte. Neuer Vorsitzender der UDS wurde Mário Bahamonte.
Ribero blieb im Parlament und wurde bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994 wiedergewählt. Nach dem Wechsel von Partei- und Fraktionschef Bahamonte in die EU-Kommission wurde Ribero als dessen Nachfolger zum Fraktionssprecher der UDS in der Abgeordnetenkammer gewählt. Diesen Posten räumte er nach der verlorenen Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998, in deren Folge Ribero sich aus der Politik zurückzog. Stattdessen ging er wieder zurück in die Wirtschaft und wurde im Jahr 1999 Manager des Verlagshauses Robredo-Santís. Auf diesem Posten blieb er bis Ende 2002, als er im Alter von 66 Jahren aus dem Unternehmen ausschied.
Politische Funktionen
Öffentliche Ämter
- 1982-1983: Staatssekretär für europäische Fragen beim Ministerpräsidenten (Kabinett Moya I)
- 1988-1992: Minister für Wirtschaft und Industrie im Kabinett Ricardes II und Otero I
Mandate
- 1979-1998: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer (UDS)
Parteifunktionen
- 1983-1988: Parteisekretär der UDS
- 1989-1992: Parteivorsitzender der UDS
- 1995-1998: Sprecher der UDS-Gruppe in der Abgeordnetenkammer