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| + | Im Anschluss an seine aktive Karriere arbeitete Luca Morientes u.a. als TV-Experte und begann ein Studium der Betriebswirtschaftslehre. Daneben absolvierte er eine Sportlehrer-Ausbildung und kehrte schließlich im Jahr 1999 zu seinem früheren Verein als Trainer der dritten Mannschaft der [[Juvantêsa]] zurück. Diese betreute er insgesamt fünf Jahre lang, ehe er 2004 von seinem Posten zurücktrat. | ||
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| + | Nach der Wahl des neuen [[Juvantêsa]]-Vereinspräsidenten [[Joán Següer Rovira]] im Januar 2008 präsentierte dieser den früheren Topstürmer des Vereins als Teil seines Teams für die sportliche Führung. Noch im selben Monat trat Morientes die Stelle des Fußball-Direktors beim sagradischen Rekordmeister an. | ||
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Version vom 19:19, 20. Jul 2012
Luca Francisco Brêu Morientes (*1959 in Siedéa, Sur-Pinial) ist ein ehemaliger sagradischer Fußballspieler und heutiger Manager. Der frühere Weltklassestürmer von Sportivo Vesaey und Juvantêsa Sport wurde in seiner Karriere insgesamt dreimal Torschützenkönig der Premera Liga (1983, 1985, 1986), zweimal Sagradiens Fußballer des Jahres (1985, 1986), insgesamt fünfmal sagradischer Fußballmeister und gewann den UEFA-Pokal des Jahres 1987.
Nach mehreren Jahren als Jugendtrainer seines früheren Vereins Juvantêsa Sport fungiert Morientes seit Januar 2008 als Fußballdirektor des Klubs und ist damit für das Spieler-Management verantwortlich.
Inhaltsverzeichnis
Karriere als Spieler
Im Verein
Der Siedéa gebürtige Morientes begann das Fußballspielen bei seinem Heimatklub SC Siedéa und später in der Jugend des AC Scola, ehe er mit 19 Jahren für Sportivo Vesaey in der Segona Liga debütierte. In vier Jahren in Vesaey erlebte er den Aufstieg in die Premera Liga 1980, den Gewinn der Torjägerkanone der zweiten Liga im gleichen Jahr sowie in den beiden Folgejahren die Etablierung in Liga 1 und das Vordringen in den UEFA-Cup. In dieser Zeit reifte Morientes zu einem der besten Stürmer der Liga und wechselte im Sommer 1982 zum sagradischen Rekordmeister Juvantêsa Sport aus Tulis, wo er zu einem der besten Stürmer der Welt wurde, insgesamt fünf sagradische Meistertitel, eine Copa Sagradia und drei Torjägerkanonen als bester Torschütze der Premera Liga gewann. Krönung seiner Erfolgskarriere war die Spielzeit 1986/1987, in der Morientes mit der Juvantêsa ins Finale des UEFA-Cups vordrang und mit dem erstmaligen Sieg in diesem Wettbewerb den Grundstein für eine neue Erfolgsära des Klubs legte. Am Ende des Jahres wurde Morientes bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres Zweiter hinter dem Niederländer Ruud Gullit vom AC Mailand.
Zwei Jahre später stand die Juvantêsa ohne den verletzten Morientes erstmals seit neun Jahren wieder im Finale des Europapokals der Landesmeister, wo das Team aber deutlich mit 0:4 gegen den AC Mailand unterlag. Es folgte eine endlose Leidensgeschichte des am Knie verletzten Weltklassestürmers, der bereits einen Teil der Saison 1988/89 verpasst hatte und die gesamte Folgespielzeit ausfiel. Bei der erneuten Finalniederlage im Europapokal gegen Mailand im Jahr 1990 saß Morientes wie bereits im Vorjahr verletzt auf der Tribüne. Auch in der Folgespielzeit 1990/91 scheiterten alle Comebackversuche Morientes', der schließlich im Dezember 1990, mehr als anderthalb Jahre nach seinem letzten Pflichtspiel für die Juvantêsa, im Alter von 31 Jahren seinen Rücktritt vom Profisport bekannt gab und seinen Vertrag in Tulis auflöste.
Nach zwei Jahren kehrte Morientes noch einmal als Spieler des unterklassigen FC la Cordí auf den Fußballplatz zurück und trat bis 1996 für den sechstklassigen AC Ollar aus dem Tulineser Vorort Ollar de Barregat an, ehe er auch diese zweite Amateur-Karriere beendete.
Im Nationalteam
Im Jahr 1981 gab Luca Morientes sein Debüt für die sagradische Fußballnationalmannschaft unter Trainer Manuel Escarret und nahm anschließend mit Sagradien an der Fußball-Weltmeisterschaft 1982 in Spanien teil, wo die Mannschaft in der 2. Finalrunde ausschied. Nach einem anschließenden Umbruch im Team des Europameisters von 1976 und der verpassten Teilnahme an der Fußball-Europameisterschaft 1984 in Frankreich war Morientes der absolute Star der "Selección", die Sagradien bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko vertrat. Nachdem er zwei starke erste Partien in der Vorrundengruppe gezeigt hatte, führte Morientes seine Mannschaft im dritten Gruppenspiel gegen Argentinien in Vertretung von Sergio Quella als Kapitän aufs Feld, sah jedoch in der 34. Minute wegen groben Foulspiels die rote Karte und verpasste daher das Achtelfinale gegen Mexiko. Sagradien verlor die Partie mit 0:2 und schied aus dem Wettbewerb aus.
Trotz dieses verhängnisvollen Ausrutschers und einer folgenden Disziplinarstrafe kehrte Morientes ins Team zurück und gehörte auch bei der Fußball-Europameisterschaft 1988 zu den Leistungsträgern der "Azûr" und spielte das stärkste Turnier seiner Karriere. Mit wichtigen Toren in der Vorrunde gegen Spanien und Italien sicherte Morientes seinem Team schließlich den Einzug in die Vorschlussrunde gegen die Sowjetunion, doch musste Morientes aufgrund einer Verletzung am Knie auf einen Einsatz von Beginn an im Halfinalspiel verzichten. Ohne Morientes geriet Sagradien mit 0:2 in Rückstand, woran auch der schließlich doch noch eingewechselte Morientes nichts ändern konnte. Sagradien und Morientes mussten ihre Europameisterschaftsträume begraben. Später bezeichnete Morientes seine selbst gewollte Einwechslung als Fehler. Ob seine folgende Verletzungsgeschichte aber damit zusammenhängt ist unklar. Nach dem Turnier kehrte Morientes nochmals für zwei Spiele in den Kreis der "Azûr" zurück, ehe er durch seine langwierige Knieverletzung an einer Fortsetzung seiner Nationalmannschaftskarriere gehindert wurde. Sein letztes Länderspiel bestritt er im Herbst 1988 in der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 1990.
Stationen und Erfolge als Spieler
Stationen
- Bis 1975: SC Siedéa
- 1975-1978: AC Scola
- 1978-1982: Sportivo Vesaey
- 1982-12/90: Juvantêsa Sport
- 1993-1994: FC La Cordí
- 1994-1996: AC Ollar
Erfolge im Verein
- Sagradischer Meister 1983, 1985, 1988, 1989, 1990
- Sagradischer Pokalsieger 1987
- UEFA-Cup-Sieger 1987
- Finalist im Europapokal der Landesmeister 1989, 1990
Erfolge im Nationalteam
- 49 A-Länderspiele für Sagradien (1981-1988)
- Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 1982 und 1986
- Teilnahme an der Fußball-Europameisterschaft 1988
Persönliche Ehrungen
- Torschützenkönig der Premera Liga 1983, 1985, 1986
- Torschützenkönig der Segona Liga 1980
- Sagradiens Fußballer des Jahres 1985, 1986
- Zweiter bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres 1987
Karriere als Trainer und Manager
Im Anschluss an seine aktive Karriere arbeitete Luca Morientes u.a. als TV-Experte und begann ein Studium der Betriebswirtschaftslehre. Daneben absolvierte er eine Sportlehrer-Ausbildung und kehrte schließlich im Jahr 1999 zu seinem früheren Verein als Trainer der dritten Mannschaft der Juvantêsa zurück. Diese betreute er insgesamt fünf Jahre lang, ehe er 2004 von seinem Posten zurücktrat.
Nach der Wahl des neuen Juvantêsa-Vereinspräsidenten Joán Següer Rovira im Januar 2008 präsentierte dieser den früheren Topstürmer des Vereins als Teil seines Teams für die sportliche Führung. Noch im selben Monat trat Morientes die Stelle des Fußball-Direktors beim sagradischen Rekordmeister an.