José Hernandes: Unterschied zwischen den Versionen

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'''José António Hernandez de Villa''' (*1963 in [[Lucavil]]) ist ein ehemaliger [[Sagradien|sagradischer]] Fußballspieler und heutiger Trainer, der in seiner aktiven Karriere als Stürmer mit dem [[FC Duerez]], dem [[AC Gerón]] und dem [[FC Bosa]] dreimal [[Premera Liga|sagradischer Meister]] sowie mit dem FC Barcelona spanischer Meister wurde. Zudem gewann er einmal die Champions League und einmal den Europapokal der Pokalsieger. Hernandez gehörte in den späten Achtziger und frühen Neunziger Jahren zu den besten Stürmern der Welt und bestritt zwischen 1985 und 1996 52 A-Länderspiele für [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]].
 
'''José António Hernandez de Villa''' (*1963 in [[Lucavil]]) ist ein ehemaliger [[Sagradien|sagradischer]] Fußballspieler und heutiger Trainer, der in seiner aktiven Karriere als Stürmer mit dem [[FC Duerez]], dem [[AC Gerón]] und dem [[FC Bosa]] dreimal [[Premera Liga|sagradischer Meister]] sowie mit dem FC Barcelona spanischer Meister wurde. Zudem gewann er einmal die Champions League und einmal den Europapokal der Pokalsieger. Hernandez gehörte in den späten Achtziger und frühen Neunziger Jahren zu den besten Stürmern der Welt und bestritt zwischen 1985 und 1996 52 A-Länderspiele für [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]].
  
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=== Karrierestart und Durchbruch in Duerez ===
 
José António Hernandez wurde 1963 im [[Alconía|alkonischen]] [[Lucavil]] geboren und begann bei der heimischen ''Asociación Sportiva'' seine Fußballerkarriere. Mit 15 Jahren wurde er von den Talentscouts des [[FC Duerez]] entdeckt, die ihn in die Jugend des alkonischen Topklubs holten. Im Alter von 20 Jahren bestritt Hernandez 1983 sein erstes Profispiel für die erste Mannschaft des FC Duerez. Gleich in seiner ersten vollen Saison in der [[Premera Liga]] wurde er 1984 mit dem FC Duerez [[Sagradischer Fußballmeister|sagradischer Meister]]. Dabei kam er meist als Joker zum Einsatz und trug mit fünf Saisontoren zum Meisterschaftserfolg bei. In der Folgesaison eroberte sich Hernandez einen Stammplatz neben Stürmerlegende [[Manuel Monterri]] und empfahl sich mit starken Leistungen auch dem Nationaltrainer [[Luca Martínez]], der Hernandez im August 1985 erstmals in die [[sagradische Fußballnationalmannschaft]] berief. Im Dezember 1985 bestritt Hernandez sein erstes A-Länderspiel. Für die [[Fußball-Weltmeisterschaft 1986|Weltmeisterschaft 1986]] in Mexiko wurde der 23-Jährige jedoch nicht berufen. Erst nach dem Turnier konnte sich Hernandez in den Stamm der Nationalelf spielen. Nach einer starken Saison mit Duerez nahm Hernandez an der [[Fußball-Europameisterschaft 1988|EM 1988]] in Deutschland teil. In den ersten beiden Spielen gehörte er nicht zur Stammelf, wurde aber jeweils eingewechselt. Da aber weder [[Luis Olivera]] noch [[Diego Juván]] als Partner von Starstürmer [[Luca Morientes]] überzeugen konnten, bestritt Hernandez nach der Verletzung Morientes’ das letzte Gruppenspiel gegen Italien von Beginn an als einzige Spitze. Mit zwei Toren sicherte er der sagradischen Mannschaft den Einzug ins Halbfinale, wo Hernandez an der Seite Luis Oliveras die 0:2-Niederlage gegen die Sowjetunion nicht verhindern konnte.
 
José António Hernandez wurde 1963 im [[Alconía|alkonischen]] [[Lucavil]] geboren und begann bei der heimischen ''Asociación Sportiva'' seine Fußballerkarriere. Mit 15 Jahren wurde er von den Talentscouts des [[FC Duerez]] entdeckt, die ihn in die Jugend des alkonischen Topklubs holten. Im Alter von 20 Jahren bestritt Hernandez 1983 sein erstes Profispiel für die erste Mannschaft des FC Duerez. Gleich in seiner ersten vollen Saison in der [[Premera Liga]] wurde er 1984 mit dem FC Duerez [[Sagradischer Fußballmeister|sagradischer Meister]]. Dabei kam er meist als Joker zum Einsatz und trug mit fünf Saisontoren zum Meisterschaftserfolg bei. In der Folgesaison eroberte sich Hernandez einen Stammplatz neben Stürmerlegende [[Manuel Monterri]] und empfahl sich mit starken Leistungen auch dem Nationaltrainer [[Luca Martínez]], der Hernandez im August 1985 erstmals in die [[sagradische Fußballnationalmannschaft]] berief. Im Dezember 1985 bestritt Hernandez sein erstes A-Länderspiel. Für die [[Fußball-Weltmeisterschaft 1986|Weltmeisterschaft 1986]] in Mexiko wurde der 23-Jährige jedoch nicht berufen. Erst nach dem Turnier konnte sich Hernandez in den Stamm der Nationalelf spielen. Nach einer starken Saison mit Duerez nahm Hernandez an der [[Fußball-Europameisterschaft 1988|EM 1988]] in Deutschland teil. In den ersten beiden Spielen gehörte er nicht zur Stammelf, wurde aber jeweils eingewechselt. Da aber weder [[Luis Olivera]] noch [[Diego Juván]] als Partner von Starstürmer [[Luca Morientes]] überzeugen konnten, bestritt Hernandez nach der Verletzung Morientes’ das letzte Gruppenspiel gegen Italien von Beginn an als einzige Spitze. Mit zwei Toren sicherte er der sagradischen Mannschaft den Einzug ins Halbfinale, wo Hernandez an der Seite Luis Oliveras die 0:2-Niederlage gegen die Sowjetunion nicht verhindern konnte.
  
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=== Jahre als Weltstar in Barcelona und Meister mit Gerón ===
 
Aufgrund seiner starken Leistungen im letzten Gruppenspiel wurden die europäischen Topklubs auf Hernandez aufmerksam. Dieser wechselte schließlich nach dem Turnier zum FC Barcelona, wo er fortan zum entstehenden Dreamteam von Johan Cruyff gehörte und zum Weltstar reifte. Im Finale des Europapokals der Pokalsieger 1989 gegen Sampdoria Genua traf Hernandez in der 4. Minute zum 1:0 und trug damit wesentlich zum Europapokal-Erfolg bei. In der Folgesaison gewann Hernandez mit Barcelona die Copa del Rey und fuhr als absoluter Topstar zum [[Fußball-Weltmeisterschaft 1990|Weltcup 1990]] in Italien, wo er einen Traumsturm mit [[Diego Juván]] von Inter Mailand bilden sollte, aber restlos enttäuschte. In den ersten beiden Gruppenspielen gegen Italien und die Tschechoslowakei gelang Hernandez kein Treffer, nach seinen schwachen Leistungen wurde er im dritten bedeutungslosen Gruppenspiel gegen die Vereinigten Staaten nicht mehr eingesetzt.  
 
Aufgrund seiner starken Leistungen im letzten Gruppenspiel wurden die europäischen Topklubs auf Hernandez aufmerksam. Dieser wechselte schließlich nach dem Turnier zum FC Barcelona, wo er fortan zum entstehenden Dreamteam von Johan Cruyff gehörte und zum Weltstar reifte. Im Finale des Europapokals der Pokalsieger 1989 gegen Sampdoria Genua traf Hernandez in der 4. Minute zum 1:0 und trug damit wesentlich zum Europapokal-Erfolg bei. In der Folgesaison gewann Hernandez mit Barcelona die Copa del Rey und fuhr als absoluter Topstar zum [[Fußball-Weltmeisterschaft 1990|Weltcup 1990]] in Italien, wo er einen Traumsturm mit [[Diego Juván]] von Inter Mailand bilden sollte, aber restlos enttäuschte. In den ersten beiden Gruppenspielen gegen Italien und die Tschechoslowakei gelang Hernandez kein Treffer, nach seinen schwachen Leistungen wurde er im dritten bedeutungslosen Gruppenspiel gegen die Vereinigten Staaten nicht mehr eingesetzt.  
  
 
In der Folge begann für Hernandez eine schwere Zeit. Mehrere kleinere Verletzungen kosteten ihn seinen Stammplatz beim FC Barcelona, wo nach dem Zugang von Hristo Stoitchkov kein Platz mehr für ihn blieb, im Nationalteam wurde er nach der enttäuschenden WM vorerst nicht mehr nominiert. Nach der trotz gewonnener Meisterschaft für Hernandez persönlich enttäuschenden Saison 1990/1991 wechselte der Stürmer auf Leihbasis zum sagradischen Erstligisten [[AC Gerón]], wo er bald wieder an alte Erfolge anknüpfen konnte. Zusammen mit [[Diego Cruzera]] und dem Brasilianer [[Zé Georgio]] bildete Hernandez ein brandgefährliches Offensiv-Trio. Nach einer Traumsaison 1991/1992 wurde der AC Gerón völlig überraschend sagradischer Meister vor dem [[FC Semesta]]. Mit 20 Saisontoren wurde Hernandez Torschützenkönig der [[Premera Liga]], kurz danach wurde er zu [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] gewählt.
 
In der Folge begann für Hernandez eine schwere Zeit. Mehrere kleinere Verletzungen kosteten ihn seinen Stammplatz beim FC Barcelona, wo nach dem Zugang von Hristo Stoitchkov kein Platz mehr für ihn blieb, im Nationalteam wurde er nach der enttäuschenden WM vorerst nicht mehr nominiert. Nach der trotz gewonnener Meisterschaft für Hernandez persönlich enttäuschenden Saison 1990/1991 wechselte der Stürmer auf Leihbasis zum sagradischen Erstligisten [[AC Gerón]], wo er bald wieder an alte Erfolge anknüpfen konnte. Zusammen mit [[Diego Cruzera]] und dem Brasilianer [[Zé Georgio]] bildete Hernandez ein brandgefährliches Offensiv-Trio. Nach einer Traumsaison 1991/1992 wurde der AC Gerón völlig überraschend sagradischer Meister vor dem [[FC Semesta]]. Mit 20 Saisontoren wurde Hernandez Torschützenkönig der [[Premera Liga]], kurz danach wurde er zu [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] gewählt.
  
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=== Erfolge beim FC Bosa ===
 
Nach seinen starken Saisonleistungen kehrte Hernandez auch ins Nationalteam zurück. Bei der [[EURO 1992|Europameisterschaft 1992]] in Schweden gehörte in allen drei Gruppenspielen zur Startelf. Jedoch gelangen ihm erst im dritten Gruppenspiel gegen die GUS zwei Tore, sodass er abermals das vorzeitige Ausscheiden des Teams nicht verhindern konnte. Anders als 1990 wurde Hernandez aber nicht für das Scheitern Sagradiens verantwortlich gemacht. Nach dem Turnier wechselte Hernandez für eine Millionenablöse zum [[FC Bosa]], wo er an der Seite von [[Luis Olivera]] stürmte. In seiner ersten Saison in Bosa konnte er seine Torjägerkanone mit 22 Ligatreffern verteidigen. Dennoch blieben die großen Erfolge mit dem FC Bosa vorerst aus. In der Saison 1993/1994 wurde Hernandez mehrmals von kleineren Verletzungen zurückgeworfen. Kurz vor der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1994]] verletzte er sich schwer und musste daraufhin auf eine WM-Teilnahme verzichten. Aufgrund seiner Verletzung verpasste Hernandez auch den Saisonstart 1994/1995 und konnte erst spät wieder zu seiner alten Form zurückfinden. In der Saison 1995/1996 bildete Hernandez zusammen mit dem Franzosen [[Jean-Armand Repain]] und dem Paraguayer [[Juán María Cozas]] erneut ein gefährliches Offensivtrio. Mit 12 Saisontoren trug Hernandez zum Gewinn der sagradischen Meisterschaft bei.
 
Nach seinen starken Saisonleistungen kehrte Hernandez auch ins Nationalteam zurück. Bei der [[EURO 1992|Europameisterschaft 1992]] in Schweden gehörte in allen drei Gruppenspielen zur Startelf. Jedoch gelangen ihm erst im dritten Gruppenspiel gegen die GUS zwei Tore, sodass er abermals das vorzeitige Ausscheiden des Teams nicht verhindern konnte. Anders als 1990 wurde Hernandez aber nicht für das Scheitern Sagradiens verantwortlich gemacht. Nach dem Turnier wechselte Hernandez für eine Millionenablöse zum [[FC Bosa]], wo er an der Seite von [[Luis Olivera]] stürmte. In seiner ersten Saison in Bosa konnte er seine Torjägerkanone mit 22 Ligatreffern verteidigen. Dennoch blieben die großen Erfolge mit dem FC Bosa vorerst aus. In der Saison 1993/1994 wurde Hernandez mehrmals von kleineren Verletzungen zurückgeworfen. Kurz vor der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1994]] verletzte er sich schwer und musste daraufhin auf eine WM-Teilnahme verzichten. Aufgrund seiner Verletzung verpasste Hernandez auch den Saisonstart 1994/1995 und konnte erst spät wieder zu seiner alten Form zurückfinden. In der Saison 1995/1996 bildete Hernandez zusammen mit dem Franzosen [[Jean-Armand Repain]] und dem Paraguayer [[Juán María Cozas]] erneut ein gefährliches Offensivtrio. Mit 12 Saisontoren trug Hernandez zum Gewinn der sagradischen Meisterschaft bei.
  
 
Auch in der Nationalmannschaft gehörte Hernandez nach seiner Genesung wieder zum Team von Nationaltrainer [[Carles Notero]], der den mittlerweile 33-Jährigen nach starken Leistungen in der Qualifikation schließlich für die [[EURO 1996|Europameisterschaft 1996]] in England nominierte. An der Seite des Jungstars [[Andrés Geroscânia]] bestritt Hernandez die ersten beiden Vorrundenspiele, bei denen sich Sagradien gegen die Türkei und gegen Dänemark durchsetzen konnte. Gegen Dänemark gelang Hernandez ein Treffer. Im dritten Gruppenspiel geschont, griff Hernandez im Viertelfinale gegen Deutschland wieder ins Turnier ein, konnte aber keinen Treffer erzielen. Die 1:2-Niederlage gegen Deutschland blieb sein letztes Spiel im Trikot der „Azûr“. Nach dem Turnier beendete er seine Nationalmannschaftskarriere. In 52 A-Länderspielen hatte Hernandez 27 Tore erzielt.  
 
Auch in der Nationalmannschaft gehörte Hernandez nach seiner Genesung wieder zum Team von Nationaltrainer [[Carles Notero]], der den mittlerweile 33-Jährigen nach starken Leistungen in der Qualifikation schließlich für die [[EURO 1996|Europameisterschaft 1996]] in England nominierte. An der Seite des Jungstars [[Andrés Geroscânia]] bestritt Hernandez die ersten beiden Vorrundenspiele, bei denen sich Sagradien gegen die Türkei und gegen Dänemark durchsetzen konnte. Gegen Dänemark gelang Hernandez ein Treffer. Im dritten Gruppenspiel geschont, griff Hernandez im Viertelfinale gegen Deutschland wieder ins Turnier ein, konnte aber keinen Treffer erzielen. Die 1:2-Niederlage gegen Deutschland blieb sein letztes Spiel im Trikot der „Azûr“. Nach dem Turnier beendete er seine Nationalmannschaftskarriere. In 52 A-Länderspielen hatte Hernandez 27 Tore erzielt.  
  
In der Saison 1996/1997 musste Hernandez beim FC Bosa aufgrund einer Systemänderung zunehmend auf der Bank Platz nehmen. Beim 3:1-Erfolg des FC Bosa im Championsleague-Finale 1997 gegen Juventus Turin wurde Hernandez nicht eingesetzt, sein auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert. Nachdem Hernandez zunächst an ein Karriereende gedacht hatte, nahm er für die Saison 1997/1998 ein Angebot des italienischen Erstligisten SSC Neapel für einen Einjahres-Vertrag an. In Neapel kam Hernandez aber nicht über die Rolle eines Einwechselspielers hinaus, sodass er den Verein am Saisonende wieder verließ.  
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=== Karriereherbst in Italien und Semess ===
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In der Saison 1996/1997 musste Hernandez beim FC Bosa aufgrund einer Systemänderung zunehmend auf der Bank Platz nehmen. Beim 3:1-Erfolg des FC Bosa im Championsleague-Finale 1997 gegen Juventus Turin wurde Hernandez nicht eingesetzt, sein auslaufender Vertrag wurde danach nicht verlängert. Nachdem Hernandez zunächst an ein Karriereende gedacht hatte, nahm er für die Saison 1997/1998 ein Angebot des italienischen Erstligisten SSC Neapel für einen Einjahres-Vertrag an. In Neapel kam Hernandez aber nicht über die Rolle eines Einwechselspielers hinaus, sodass er den Verein am Saisonende wieder verließ.  
  
Überraschend gab Hernandez im Sommer 1998 bekannt, zukünftig für den sagradischen Zweitligisten Atlético Semestín auf Torejagd zu gehen. Zusammen mit Manuel Cuélez und dem jungen José López gehörte er zum ambitionierten Team des Hauptstadtklubs, das nach tollen Leistungen souverän den Aufstieg in die Premera Liga schaffte. Mit 19 Saisontreffer wurde der 35-jährige Hernandez zusammen mit Luis Jâo Figo vom FC Diegue Torschützenkönig der Segona Liga. In der Folge bestritt Hernandez noch eine letzte Erstligasaison, in der Atlético als Tabellenzehnter frühzeitig den Klassenerhalt schaffte. Nach Ende der Spielzeit 1999/2000 wurde Hernandez als Trainer des Drittligisten CF Malesc vorgestellt. Kurz nach Saisonbeginn schnürte Hernandez abermals die Schuhe und wurde Spielertrainer. Nur knapp konnte Malesc den Abstieg in die Vierte Liga verhindern, sodass Hernandez nach dem letzten Spieltag zurücktrat und seine aktive Spielerkarriere endgültig beendete.
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Überraschend gab Hernandez im Sommer 1998 bekannt, zukünftig für den sagradischen Zweitligisten [[Atlético Semestín]] auf Torejagd zu gehen. Zusammen mit [[Manuel Cuélez]] und dem jungen [[José López]] gehörte er zum ambitionierten Team des finanzstarken Hauptstadtklubs, das nach tollen Leistungen souverän den Aufstieg in die [[Premera Liga]] schaffte. Mit 19 Saisontreffern wurde der 35-jährige Hernandez zusammen mit [[Luis Jâo Figo]] vom [[FC Diegue]] Torschützenkönig der [[Segona Liga]]. In der Folge bestritt Hernandez noch eine letzte [[Premera Liga|Erstligasaison]], in der Atlético als Tabellenzehnter frühzeitig den Klassenerhalt schaffte. Nach Ende der Spielzeit 1999/2000 wurde Hernandez als Trainer des Drittligisten [[CF Malesc]] vorgestellt. Kurz nach Saisonbeginn schnürte Hernandez abermals die Schuhe und wurde Spielertrainer. Nur knapp konnte Malesc den Abstieg in die Vierte Liga verhindern, sodass Hernandez nach dem letzten Spieltag zurücktrat und seine aktive Spielerkarriere endgültig beendete.
Im Sommer 2002 wurde José António Hernandez als Trainer des türkischen Erstligisten Antalyaspor vorgestellt. In der Türkei blieb Hernandez aber nur ein Jahr, ehe er in Italien bei Reggina Calcio anheuerte. Nach schwachen Leistungen zu Beginn der Saison 2004/2005 wurde Hernandez im Oktober 2004 als Trainer entlassen. Wenige Monate später übernahm Hernandez den Trainerposten beim sagradischen Zweitligisten RCD Londez, wo ihm in der Spielzeit 2005/2006 der Aufstieg in die Premera Liga gelang. In den folgenden Spielzeiten konnte Hernandez das Team in der Premera Liga etablieren, wurde kurz vor Saisonende 2007/2008 aber infolge einer Negativserie entlassen. Zu Beginn der Saison 2008/2009 übernahm Hernandez daraufhin den Trainerstuhl des Ligakonkurrenten FC Lesnário, konnte die Erwartungen aber nicht erfüllen und einigte sich schließlich mit dem Verein auf eine Vertragsauflösung zum Saisonende 2009.
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=== Karriere als Trainer ===
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Im Sommer 2002 wurde José António Hernandez als Trainer des türkischen Erstligisten Antalyaspor vorgestellt. In der Türkei blieb Hernandez aber nur ein Jahr, ehe er in Italien bei Reggina Calcio anheuerte. Nach schwachen Leistungen zu Beginn der Saison 2004/2005 wurde Hernandez im Oktober 2004 als Trainer entlassen. Wenige Monate später übernahm Hernandez den Trainerposten beim sagradischen Zweitligisten [[RCD Londez]], wo ihm in der Spielzeit 2005/2006 der Aufstieg in die [[Premera Liga]] gelang. In den folgenden Spielzeiten konnte Hernandez das Team in der Premera Liga etablieren, wurde kurz vor Saisonende 2007/2008 aber infolge einer Negativserie entlassen. Zu Beginn der Saison 2008/2009 übernahm Hernandez daraufhin den Trainerstuhl des Ligakonkurrenten [[Lesnário FC]], konnte die Erwartungen aber nicht erfüllen und einigte sich schließlich mit dem Verein auf eine Vertragsauflösung zum Saisonende 2009.

Version vom 09:30, 19. Jun 2012

José António Hernandez de Villa (*1963 in Lucavil) ist ein ehemaliger sagradischer Fußballspieler und heutiger Trainer, der in seiner aktiven Karriere als Stürmer mit dem FC Duerez, dem AC Gerón und dem FC Bosa dreimal sagradischer Meister sowie mit dem FC Barcelona spanischer Meister wurde. Zudem gewann er einmal die Champions League und einmal den Europapokal der Pokalsieger. Hernandez gehörte in den späten Achtziger und frühen Neunziger Jahren zu den besten Stürmern der Welt und bestritt zwischen 1985 und 1996 52 A-Länderspiele für Sagradien.

Karrierestart und Durchbruch in Duerez

José António Hernandez wurde 1963 im alkonischen Lucavil geboren und begann bei der heimischen Asociación Sportiva seine Fußballerkarriere. Mit 15 Jahren wurde er von den Talentscouts des FC Duerez entdeckt, die ihn in die Jugend des alkonischen Topklubs holten. Im Alter von 20 Jahren bestritt Hernandez 1983 sein erstes Profispiel für die erste Mannschaft des FC Duerez. Gleich in seiner ersten vollen Saison in der Premera Liga wurde er 1984 mit dem FC Duerez sagradischer Meister. Dabei kam er meist als Joker zum Einsatz und trug mit fünf Saisontoren zum Meisterschaftserfolg bei. In der Folgesaison eroberte sich Hernandez einen Stammplatz neben Stürmerlegende Manuel Monterri und empfahl sich mit starken Leistungen auch dem Nationaltrainer Luca Martínez, der Hernandez im August 1985 erstmals in die sagradische Fußballnationalmannschaft berief. Im Dezember 1985 bestritt Hernandez sein erstes A-Länderspiel. Für die Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko wurde der 23-Jährige jedoch nicht berufen. Erst nach dem Turnier konnte sich Hernandez in den Stamm der Nationalelf spielen. Nach einer starken Saison mit Duerez nahm Hernandez an der EM 1988 in Deutschland teil. In den ersten beiden Spielen gehörte er nicht zur Stammelf, wurde aber jeweils eingewechselt. Da aber weder Luis Olivera noch Diego Juván als Partner von Starstürmer Luca Morientes überzeugen konnten, bestritt Hernandez nach der Verletzung Morientes’ das letzte Gruppenspiel gegen Italien von Beginn an als einzige Spitze. Mit zwei Toren sicherte er der sagradischen Mannschaft den Einzug ins Halbfinale, wo Hernandez an der Seite Luis Oliveras die 0:2-Niederlage gegen die Sowjetunion nicht verhindern konnte.

Jahre als Weltstar in Barcelona und Meister mit Gerón

Aufgrund seiner starken Leistungen im letzten Gruppenspiel wurden die europäischen Topklubs auf Hernandez aufmerksam. Dieser wechselte schließlich nach dem Turnier zum FC Barcelona, wo er fortan zum entstehenden Dreamteam von Johan Cruyff gehörte und zum Weltstar reifte. Im Finale des Europapokals der Pokalsieger 1989 gegen Sampdoria Genua traf Hernandez in der 4. Minute zum 1:0 und trug damit wesentlich zum Europapokal-Erfolg bei. In der Folgesaison gewann Hernandez mit Barcelona die Copa del Rey und fuhr als absoluter Topstar zum Weltcup 1990 in Italien, wo er einen Traumsturm mit Diego Juván von Inter Mailand bilden sollte, aber restlos enttäuschte. In den ersten beiden Gruppenspielen gegen Italien und die Tschechoslowakei gelang Hernandez kein Treffer, nach seinen schwachen Leistungen wurde er im dritten bedeutungslosen Gruppenspiel gegen die Vereinigten Staaten nicht mehr eingesetzt.

In der Folge begann für Hernandez eine schwere Zeit. Mehrere kleinere Verletzungen kosteten ihn seinen Stammplatz beim FC Barcelona, wo nach dem Zugang von Hristo Stoitchkov kein Platz mehr für ihn blieb, im Nationalteam wurde er nach der enttäuschenden WM vorerst nicht mehr nominiert. Nach der trotz gewonnener Meisterschaft für Hernandez persönlich enttäuschenden Saison 1990/1991 wechselte der Stürmer auf Leihbasis zum sagradischen Erstligisten AC Gerón, wo er bald wieder an alte Erfolge anknüpfen konnte. Zusammen mit Diego Cruzera und dem Brasilianer Zé Georgio bildete Hernandez ein brandgefährliches Offensiv-Trio. Nach einer Traumsaison 1991/1992 wurde der AC Gerón völlig überraschend sagradischer Meister vor dem FC Semesta. Mit 20 Saisontoren wurde Hernandez Torschützenkönig der Premera Liga, kurz danach wurde er zu Sagradiens Fußballer des Jahres gewählt.

Erfolge beim FC Bosa

Nach seinen starken Saisonleistungen kehrte Hernandez auch ins Nationalteam zurück. Bei der Europameisterschaft 1992 in Schweden gehörte in allen drei Gruppenspielen zur Startelf. Jedoch gelangen ihm erst im dritten Gruppenspiel gegen die GUS zwei Tore, sodass er abermals das vorzeitige Ausscheiden des Teams nicht verhindern konnte. Anders als 1990 wurde Hernandez aber nicht für das Scheitern Sagradiens verantwortlich gemacht. Nach dem Turnier wechselte Hernandez für eine Millionenablöse zum FC Bosa, wo er an der Seite von Luis Olivera stürmte. In seiner ersten Saison in Bosa konnte er seine Torjägerkanone mit 22 Ligatreffern verteidigen. Dennoch blieben die großen Erfolge mit dem FC Bosa vorerst aus. In der Saison 1993/1994 wurde Hernandez mehrmals von kleineren Verletzungen zurückgeworfen. Kurz vor der Fußball-Weltmeisterschaft 1994 verletzte er sich schwer und musste daraufhin auf eine WM-Teilnahme verzichten. Aufgrund seiner Verletzung verpasste Hernandez auch den Saisonstart 1994/1995 und konnte erst spät wieder zu seiner alten Form zurückfinden. In der Saison 1995/1996 bildete Hernandez zusammen mit dem Franzosen Jean-Armand Repain und dem Paraguayer Juán María Cozas erneut ein gefährliches Offensivtrio. Mit 12 Saisontoren trug Hernandez zum Gewinn der sagradischen Meisterschaft bei.

Auch in der Nationalmannschaft gehörte Hernandez nach seiner Genesung wieder zum Team von Nationaltrainer Carles Notero, der den mittlerweile 33-Jährigen nach starken Leistungen in der Qualifikation schließlich für die Europameisterschaft 1996 in England nominierte. An der Seite des Jungstars Andrés Geroscânia bestritt Hernandez die ersten beiden Vorrundenspiele, bei denen sich Sagradien gegen die Türkei und gegen Dänemark durchsetzen konnte. Gegen Dänemark gelang Hernandez ein Treffer. Im dritten Gruppenspiel geschont, griff Hernandez im Viertelfinale gegen Deutschland wieder ins Turnier ein, konnte aber keinen Treffer erzielen. Die 1:2-Niederlage gegen Deutschland blieb sein letztes Spiel im Trikot der „Azûr“. Nach dem Turnier beendete er seine Nationalmannschaftskarriere. In 52 A-Länderspielen hatte Hernandez 27 Tore erzielt.

Karriereherbst in Italien und Semess

In der Saison 1996/1997 musste Hernandez beim FC Bosa aufgrund einer Systemänderung zunehmend auf der Bank Platz nehmen. Beim 3:1-Erfolg des FC Bosa im Championsleague-Finale 1997 gegen Juventus Turin wurde Hernandez nicht eingesetzt, sein auslaufender Vertrag wurde danach nicht verlängert. Nachdem Hernandez zunächst an ein Karriereende gedacht hatte, nahm er für die Saison 1997/1998 ein Angebot des italienischen Erstligisten SSC Neapel für einen Einjahres-Vertrag an. In Neapel kam Hernandez aber nicht über die Rolle eines Einwechselspielers hinaus, sodass er den Verein am Saisonende wieder verließ.

Überraschend gab Hernandez im Sommer 1998 bekannt, zukünftig für den sagradischen Zweitligisten Atlético Semestín auf Torejagd zu gehen. Zusammen mit Manuel Cuélez und dem jungen José López gehörte er zum ambitionierten Team des finanzstarken Hauptstadtklubs, das nach tollen Leistungen souverän den Aufstieg in die Premera Liga schaffte. Mit 19 Saisontreffern wurde der 35-jährige Hernandez zusammen mit Luis Jâo Figo vom FC Diegue Torschützenkönig der Segona Liga. In der Folge bestritt Hernandez noch eine letzte Erstligasaison, in der Atlético als Tabellenzehnter frühzeitig den Klassenerhalt schaffte. Nach Ende der Spielzeit 1999/2000 wurde Hernandez als Trainer des Drittligisten CF Malesc vorgestellt. Kurz nach Saisonbeginn schnürte Hernandez abermals die Schuhe und wurde Spielertrainer. Nur knapp konnte Malesc den Abstieg in die Vierte Liga verhindern, sodass Hernandez nach dem letzten Spieltag zurücktrat und seine aktive Spielerkarriere endgültig beendete.

Karriere als Trainer

Im Sommer 2002 wurde José António Hernandez als Trainer des türkischen Erstligisten Antalyaspor vorgestellt. In der Türkei blieb Hernandez aber nur ein Jahr, ehe er in Italien bei Reggina Calcio anheuerte. Nach schwachen Leistungen zu Beginn der Saison 2004/2005 wurde Hernandez im Oktober 2004 als Trainer entlassen. Wenige Monate später übernahm Hernandez den Trainerposten beim sagradischen Zweitligisten RCD Londez, wo ihm in der Spielzeit 2005/2006 der Aufstieg in die Premera Liga gelang. In den folgenden Spielzeiten konnte Hernandez das Team in der Premera Liga etablieren, wurde kurz vor Saisonende 2007/2008 aber infolge einer Negativserie entlassen. Zu Beginn der Saison 2008/2009 übernahm Hernandez daraufhin den Trainerstuhl des Ligakonkurrenten Lesnário FC, konnte die Erwartungen aber nicht erfüllen und einigte sich schließlich mit dem Verein auf eine Vertragsauflösung zum Saisonende 2009.