Javier Ibarra Rodríguez: Unterschied zwischen den Versionen

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Nach der Wahl Luca Orrievas zum Parteivorsitzenden der UDS trat Ibarra 2001 in die Partei ein. Er unterstützte vor allem Orrievas Projekt eines "bürgerlichen Liberalismus" (''Liberalismo Cívico''), den er als moderne Interpretation des radikaldemokratischen Erbes ansah. Bei der Europawahl 2004 wurde er wiedergewählt. Seither saß er dem Justizausschuss im Europaparlament vor.
 
Nach der Wahl Luca Orrievas zum Parteivorsitzenden der UDS trat Ibarra 2001 in die Partei ein. Er unterstützte vor allem Orrievas Projekt eines "bürgerlichen Liberalismus" (''Liberalismo Cívico''), den er als moderne Interpretation des radikaldemokratischen Erbes ansah. Bei der Europawahl 2004 wurde er wiedergewählt. Seither saß er dem Justizausschuss im Europaparlament vor.
  
Nachdem er bereits im Jahr 2003 zum Gründer des linksliberalen Thinktanks [[Iniciativa Democrâcia i Solidaritá]] (d/s) gehört hatte, ging Ibarra zunehmend auf Abstand zu UDS-Chef Orrieva, den er für seine Annäherung an die politische Rechte kritisierte. Bereits die Zusammenarbeit der Partei mit der rechtspopulistischen [[PSP]] bei den [[Regionalwahlen 2005]] führten zu heftigen Verwerfungen zwischen Ibarra und der Parteiführung der UDS, der er Verrat an den Ideen des Liberalismus vorwarf. Nach der Bildung einer konservativ-liberalen Minderheitsregierung im Herbst 2006, die sich im Parlament auf die Zusammenarbeit mit der [[PSP]] stützte, kam es endgültig zum Bruch zwischen Ibarra und der UDS. Im Januar 2007 verließ er die Partei, sein Mandat im Europaparlament legte er wenige Wochen später ebenfalls nieder.  
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Nachdem er bereits im Jahr 2003 zum Gründer des linksliberalen Thinktanks [[Iniciativa Democrâcia i Solidaritá]] (d/s) gehört hatte, ging Ibarra zunehmend auf Abstand zu UDS-Chef Orrieva, den er für seine Annäherung an die politische Rechte kritisierte. Bereits die Zusammenarbeit der Partei mit der rechtspopulistischen [[PSP]] bei den [[Regionalwahlen 2005]] führten zu heftigen Verwerfungen zwischen Ibarra und der Parteiführung der UDS, der er Verrat an den Ideen des Liberalismus vorwarf. Nach der Bildung einer konservativ-liberalen Minderheitsregierung im Herbst 2006, die sich im Parlament auf die Zusammenarbeit mit der [[PSP]] stützte, kam es endgültig zum Bruch zwischen Ibarra und der UDS. Im Januar 2007 verließ er die Partei, sein Mandat im Europaparlament legte er wenige Wochen später ebenfalls nieder. Nach dem Austritt von vier UDS-Abgeordneten aus der liberalen Fraktion trat Ibarra öffentlich als Anwalt der "vier Evangelisten" auf und kündigte die Gründung einer linksliberalen Sammlungsbewegung an.
 
 
 
 
 
 
  
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Mit seinem [[Movimiento de la Refundación Radical-Democrática]] (RRD) versuchte Javier Ibarra in der Folge, an das Erbe der sagradischen [[PRD|Radikaldemokratischen Partei]] anzuknüpfen.
  
 
=== Öffentliche Ämter ===
 
=== Öffentliche Ämter ===

Version vom 22:31, 8. Jan 2012

Javier Ibarra Rodríguez (1960 in Malesc) ist ein sagradischer Bürgerrechtsanwalt und Politiker (seit 2011 parteilos). Seti 2012 bekleidet er den Posten des sagradischen Justizministers in der Regierung von Mercé Serrat Cabarell.

Javier Ibarra machte sich in Sagradien einen Namen als Anwalt mit dem Spezialgebiet Bürgerrechte. Dabei vertrat er u.a. Asylbewerber, Migranten und Ausländerverbände. In Folge dieses Engagements wurde Ibarra im Jahr 1997 zum Generalsekretär der Sagradisch-Arabischen Gesellschaft ernannt.

Nach dem Gang in die Opposition begann die liberale UDS unter dem Einfluss ihres Generalsekretärs Luca Orrieva Ende der Neunziger Jahre, gezielt um parteilose Politiker und Persönlichkeiten des linksliberalen Spektrums zu werben und auf offenen Listen kandidieren zu lassen. Im Rahmen dieses Engagements zog der bekennende Radikaldemokrat Javier Ibarra 1999 über die UDS-Liste ins Europaparlament ein, wo er zum Stellvertretenden Vorsitzenden des Menschenrechtsausschusses gewählt wurde.

Nach der Wahl Luca Orrievas zum Parteivorsitzenden der UDS trat Ibarra 2001 in die Partei ein. Er unterstützte vor allem Orrievas Projekt eines "bürgerlichen Liberalismus" (Liberalismo Cívico), den er als moderne Interpretation des radikaldemokratischen Erbes ansah. Bei der Europawahl 2004 wurde er wiedergewählt. Seither saß er dem Justizausschuss im Europaparlament vor.

Nachdem er bereits im Jahr 2003 zum Gründer des linksliberalen Thinktanks Iniciativa Democrâcia i Solidaritá (d/s) gehört hatte, ging Ibarra zunehmend auf Abstand zu UDS-Chef Orrieva, den er für seine Annäherung an die politische Rechte kritisierte. Bereits die Zusammenarbeit der Partei mit der rechtspopulistischen PSP bei den Regionalwahlen 2005 führten zu heftigen Verwerfungen zwischen Ibarra und der Parteiführung der UDS, der er Verrat an den Ideen des Liberalismus vorwarf. Nach der Bildung einer konservativ-liberalen Minderheitsregierung im Herbst 2006, die sich im Parlament auf die Zusammenarbeit mit der PSP stützte, kam es endgültig zum Bruch zwischen Ibarra und der UDS. Im Januar 2007 verließ er die Partei, sein Mandat im Europaparlament legte er wenige Wochen später ebenfalls nieder. Nach dem Austritt von vier UDS-Abgeordneten aus der liberalen Fraktion trat Ibarra öffentlich als Anwalt der "vier Evangelisten" auf und kündigte die Gründung einer linksliberalen Sammlungsbewegung an.

Mit seinem Movimiento de la Refundación Radical-Democrática (RRD) versuchte Javier Ibarra in der Folge, an das Erbe der sagradischen Radikaldemokratischen Partei anzuknüpfen.

Öffentliche Ämter

Mandate

Parteifunktionen