Belhami: Unterschied zwischen den Versionen

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Der überwiegende Teil der Bevölkerung lebt im Süden des Landes im Ballungsgebiet um die Hauptstadt [[Nouaquexot]] am Atlantik sowie im Gebiet des Senegalflusses mit den Städten [[Rosso]], [[Bogué]] und [[Aleg]]. Der Norden ist durch karge Wüstengebiete geprägt und dünn besiedelt. Größere Städte sind [[Nouadhibou]], [[Atar]] und [[La Güera]].  
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Der überwiegende Teil der Bevölkerung lebt im Süden des Landes im Ballungsgebiet um die Hauptstadt [[Nouaquexot]] am Atlantik sowie in den Regionen Trarza und Brakna im Gebiet des Senegalflusses mit den Städten [[Rosso]], [[Bogué]] und [[Aleg]]. Der Norden mit den Regionen Aousserd, Nouadhibou, Inchiri und Adrar ist durch karge Wüstengebiete geprägt und dünn besiedelt. Größere Städte sind [[Nouadhibou]], [[Atar]] und [[La Güera]].
 
 
 
 
 
 
As of 2021, Mauritania had a population of about 4.6 million, with roughly a third concentrated in the capital and largest city, Nouakchott, on the Atlantic coast. The local population is composed of three main ethnicities: Bidhan or white Moors, Haratin or black moors,[90] and Sub-Saharans. The population is 40% Haratin, 30% Bidhan, and 30% others (mostly Black Sub-Saharans). Local statistics bureau estimations indicate that the Bidhan represent around 30% of citizens. The majority of the country speaks Hassaniya Arabic. The Bidhan are of mixed Arab-Berber descent while the Haratin are a distinct ethnic group believed to be descended from ancient Saharans.[91] They are descendants of the original inhabitants of the Tassili n'Ajjer and Acacus Mountain sites from the Epipalaeolithic era.[92][93] The remaining 30% of the population largely consists of various ethnic groups of West African descent, such as the Niger-Congo-speaking Halpulaar (Fulbe), Soninke, Bambara and Wolof.[1]
 
  
 
=== Volksgruppen ===
 
=== Volksgruppen ===

Version vom 11:24, 14. Jun 2026

Republik von Belhami
al-Jumhūrīyah al-Belhamīyah (Arabisch)
República de Belhami (Sagradisch)
FlaggeBelhami.jpg
Flagge
Wappen
Amtssprache Arabisch
Sagradisch
Hauptstadt Nuaquexot
Staatsform Semi-Präsidentielle Republik
Staatsoberhaupt Präsident
Regierungschef Premierminister
Fläche
Einwohnerzahl 7.502.539 (Stand: Dezember 2015)
Bruttoinlandsprodukt
  • total (nominal)
2013
Human Development Index
Währung Belhami-Denar
Nationalhymne
Nationalfeiertag
Zeitzone
Kfz-Kennzeichen BLH
ISO 3166 BL, BLH
Internet-TLD .bl
Telefonvorwahl
KarteBelhami.png

Die Republik von Belhami (arabisch al-Jumhūrīyah al-Belhamīyah, sagradisch República de Belhami) ist ein Staat an der nordwestlichen afrikanischen Atlantikküste mit 7.5 Millionen Einwohnern. Die Republik grenzt im Süden an Senegal, im Osten an Mauretanien und im Norden an das von Marokko besetzte Territorium der Westsahara sowie an den Landesstreifen, der von der Frente Polisario zur Demokratischen Arabischen Republik Sahara ausgerufen wurde.

Hauptstadt der Republik Belhami und zugleich größte Siedlung ist Nuaquexot (arabisch Nawākšūṭ), zweitgrößte Stadt und Zentrum im Süden ist Rosso.

Belhami ist Mitglied der Vereinten Nationen, der Afrikanischen Union (AU), der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), der Union des Arabischen Maghreb (UAM), der Arabischen Liga sowie der Gemeinschaft sagrophoner Staaten (Sagrofonía). Es war einer der wenigen Mitgliedsstaaten der Arabischen Liga, die diplomatische Beziehungen zum Staat Israel unterhielten.

Geschichte

Das Gebiet des heutigen Belhami wurde 1872 vom Königreich Sagradien zum Protektorat erklärt und blieb dies zunächst auch nach Ausrufung der Sagradischen Republik, ehe das Gebiet 1904 auch formal zur Kolonie Sagradisch-Westafrika (Africa Occidental) erklärt wurde. Zwischen 1885 und 1899 führte Sagradien mehrere Kriege gegen einheimische Berber, in denen die Kolonialmacht zwischenzeitig schwere Niederlagen einstecken musste, die mit zum Sturz der Monarchie im Jahr 1891/92 führten.

Als erste sagradische Kolonie in Afrika erhielt Belhami 1946 die Selbstverwaltung in Form der Westafrikanischen Föderation mit einem eigenen Parlament und einer eigenen Regierung. Infolge eines Unabhängigkeitsreferendums ging aus der Föderation 1955 die unabhängige Republik Belhami hervor.

Demografie

Der überwiegende Teil der Bevölkerung lebt im Süden des Landes im Ballungsgebiet um die Hauptstadt Nouaquexot am Atlantik sowie in den Regionen Trarza und Brakna im Gebiet des Senegalflusses mit den Städten Rosso, Bogué und Aleg. Der Norden mit den Regionen Aousserd, Nouadhibou, Inchiri und Adrar ist durch karge Wüstengebiete geprägt und dünn besiedelt. Größere Städte sind Nouadhibou, Atar und La Güera.

Volksgruppen

In Belhami treffen arabische, berberische und schwarzafrikanische Völkergruppen zusammen, die sich stark miteinander vermischt haben. Etwa 40 Prozent der Bevölkerung werden den Haratin zugerechnet, 30 Prozent den arabisch-berberischen Bidhan. Die restlichen 30 Prozent sind mehrheitlich schwarze sub-saharische Bevölkerung westafrikanischer Abstammung.

Der Kompromiss zwischen den verschiedenen Kulturen Belhamis ist wichtig für den Zusammenhalt der Nation. Traditionell wird das Land – auch geographisch – gemäß diesen Volksgruppen in das sogenannte Ard al-Bīdān, was „Land der Weißen“ bedeutet, und Ard as-Sūdān, „Land der Schwarzen“, unterteilt. Die Kategorie „Schwarzafrikaner“ (nêgrafricanœs) fasst sämtliche nicht-arabischsprachigen Belhamis zusammen. Heute gilt der Islam als Bindung zwischen den verschiedenen Ethnien und nimmt daher einen wichtigen Stellenwert in der Gesellschaft Belhamis ein.

Sprachen

Formell Gleichberechtigte Amtssprachen sind das Arabische sowie das während der Kolonialzeit offiziell gesprochene Sagradisch. Beide sind auch Unterrichtssprachen in Belhami.

Gesprochen wird überwiegend Hassania, die maurische Varietät des Arabischen. Etwa 70 Prozent der Bevölkerung sprechen Hassania. Dazu kommen diverse als Nationalsprachen anerkannte westatlantischen Sprachen und Berbersprachen.

Religion

Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung Belhamis gehört der malikitischen Rechtsschule des sunnitischen Islam an. Daneben gibt es eine kleine christliche, vorwiegend katholische Minderheit.