Philipp von Vesaey: Unterschied zwischen den Versionen
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Seine Mutter war zunächst eine Geliebte von König [[Gabriel II.]], die erst durch die Trennung Gabriels von seiner ersten Frau Beatrix von Schwaben und die anschließende Hochzeit mit Josefa zur Königin geworden war. Da die Kirche die Trennung aber nicht anerkannte, war die Legitimität Philipps von Beginn an umstritten und blieb es lange Zeit auch. Seine Mutter Josefa von Liez war von 1220 bis 1225 sagradische Regentin für ihren Stiefsohn [[Gabriel III.]] und versuchte währenddessen, den Status ihres Sohns als Thronfolger zu etablieren, konnte sich aber nicht durchsetzen. Zwar wurde Philipp 1223 als legitim anerkannt, König Gabriel widerrief dies aber kurz vor seinem Tod. | Seine Mutter war zunächst eine Geliebte von König [[Gabriel II.]], die erst durch die Trennung Gabriels von seiner ersten Frau Beatrix von Schwaben und die anschließende Hochzeit mit Josefa zur Königin geworden war. Da die Kirche die Trennung aber nicht anerkannte, war die Legitimität Philipps von Beginn an umstritten und blieb es lange Zeit auch. Seine Mutter Josefa von Liez war von 1220 bis 1225 sagradische Regentin für ihren Stiefsohn [[Gabriel III.]] und versuchte währenddessen, den Status ihres Sohns als Thronfolger zu etablieren, konnte sich aber nicht durchsetzen. Zwar wurde Philipp 1223 als legitim anerkannt, König Gabriel widerrief dies aber kurz vor seinem Tod. | ||
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Aktuelle Version vom 12. Januar 2026, 19:42 Uhr
Philipp, Fürst von Vesaey (*1217; †1256) war ein sagradischer Adliger. Er war der jüngste Sohn des sagradischen Königs Gabriel II. aus dessen zweiter Ehe mit Josefa von Liez und ein jüngerer Halbbruder der Könige Gabriel III. und Philipp IV. Hermes. Er gilt als Begründer des Hauses Vesaey, einer Nebenlinie des Königshauses Cliece, und fungierte unter Philipp Hermes zeitweise als Regent von Sagradien 1250-1254.
Seine Mutter war zunächst eine Geliebte von König Gabriel II., die erst durch die Trennung Gabriels von seiner ersten Frau Beatrix von Schwaben und die anschließende Hochzeit mit Josefa zur Königin geworden war. Da die Kirche die Trennung aber nicht anerkannte, war die Legitimität Philipps von Beginn an umstritten und blieb es lange Zeit auch. Seine Mutter Josefa von Liez war von 1220 bis 1225 sagradische Regentin für ihren Stiefsohn Gabriel III. und versuchte währenddessen, den Status ihres Sohns als Thronfolger zu etablieren, konnte sich aber nicht durchsetzen. Zwar wurde Philipp 1223 als legitim anerkannt, König Gabriel widerrief dies aber kurz vor seinem Tod.
Nach dem Tod Gabriels III. kam es zum Krieg zwischen Philipp und dem neuen König Philipp Hermes, der als Krieg der Philippe bekannt wurde. Unterstützt wurde Philipp dabei von seinem Onkel Sergi von Liez, dessen Tochter Maria er heiratete. Der Krieg wurde 1236 beigelegt, nachdem Philipps Frau Johanna von Scola mit dem Prinzen Philipp einen Sohn und Thronfolger geboren hatte. Während des peruzinischen Kriegs seines Halbbruders Philipp Hermes fungierte Philipp von Vesaey von 1350 bis 1354 als Regent.