Johanna von Santéi: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Johanna von Santéi''' (*1262, †1299, [[Peruzinische Sprache|peruzinisch]] und [[Mikolinische Sprache|mikolinisch]] ''Joanna de Santéi'') war von 1292 bis 1295 [[König von Peruzien|Königin]] und danach bis zu ihrem Tod [[König von Peruzien|Titularkönigin von Peruzien]]. | '''Johanna von Santéi''' (*1262, †1299, [[Peruzinische Sprache|peruzinisch]] und [[Mikolinische Sprache|mikolinisch]] ''Joanna de Santéi'') war von 1292 bis 1295 [[König von Peruzien|Königin]] und danach bis zu ihrem Tod [[König von Peruzien|Titularkönigin von Peruzien]]. | ||
| − | Johanna von Santéi war die einzige Tochter Johannas von Peruzien und [[Heinrich von Santéi]]s. Ihr Großvater mütterlicherseits war König [[Martin der Zänker]] von Peruzien, ihr Großvater väterlicherseits König [[ | + | Johanna von Santéi war die einzige Tochter Johannas von Peruzien und [[Heinrich von Santéi]]s. Ihr Großvater mütterlicherseits war König [[Martin der Zänker]] von Peruzien, ihr Großvater väterlicherseits König [[Ruchard II. von Mikolinien]]. Johannas gleichnamige Mutter war zwei Jahre alt, als ihr Vater Martin der Zänker starb und ihr jüngerer posthum geborener Bruder [[Martin Posthumus]] den Thron in Peruzien bestieg. Als dieser 1249 mit sieben Jahren starb, versuchte eine Hofpartei vergeblich, die damals erst neunjährige Johanna zur Königin zu erheben, was Martins illegitimer Sohn [[Renart von Soria]] verhinderte. |
| − | In der Folge war Johanna von Peruzien in der Obhut der Familie ihrer Mutter, den Garrols, aufgewachsen und nach dem Sieg [[Philipp der Schweigsame|Philipps von Redanior]] in der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 nach Mikolinien geflohen, wo sie als potenzielle peruzinische Thronerbin mit dem mikolinischen Prinzen Heinrich von Santéi, einem Sohn | + | In der Folge war Johanna von Peruzien in der Obhut der Familie ihrer Mutter, den Garrols, aufgewachsen und nach dem Sieg [[Philipp der Schweigsame|Philipps von Redanior]] in der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 nach Mikolinien geflohen, wo sie als potenzielle peruzinische Thronerbin mit dem mikolinischen Prinzen Heinrich von Santéi, einem Sohn Ruchards II., verheiratet wurde. Die einzige Tochter der beiden, Johanna von Santéi kam 1262 zur Welt und wuchs in Mikolinien auf. 1283 heiratete Johanna ihren Vetter [[Philipp von Álbero]], ebenfalls ein Enkel Ruchards II., der über enge Kontakte zum peruzinischen Hochadel verfügte und sich bald mit dem mikolinischen König [[Roduich I. von Mikolinien|Rodique I.]] verbündete. |
Nach dem Tod [[Martin IV. Felix|Martins IV. von Sagradien und Peruzien]] im Jahr 1289 kam es im Königreich Peruzien zu einer Krise, als die peruzinischen Stände die Nachfolge von dessen Bruder [[Robert von Sagradien|Robert I.]] nicht anerkannten und zum Aufstand rüsteten. In dieser Situation schloss sich Johannas Mann Philipp dem Aufstand an. Ehe es jedoch zur Schlacht kam, erkrankte Robert von Sagradien schwer und starb im Jahr 1292, sodass dessen erst zwölfjähriger Sohn [[Johann III.]] in Sagradien zum König erhoben wurde. Philipp von Álbero brachte dagegen die peruzinischen Stände dazu, die Nachfolge nicht anzuerkennen. Stattdessen erhoben diese Johanna von Santéi als legitime Erbin Martins des Zänkers zur Königin und Philipp zum Mitregenten, woraufhin es erneut zum Krieg kam. In der [[Schlacht von Vel-Franc]] 1295 unterlagen die Heere Philipps von Álbero gegen die des sagradischen Heerführers [[Joseph von Scola]]. Philipp wurde in der Schlacht getötet, sodass Johanna das Land verlassen musste und Joseph von Scola im Namen Philipps von Sagradien die Herrschaft der Redanior in Peruzien restaurieren konnte. | Nach dem Tod [[Martin IV. Felix|Martins IV. von Sagradien und Peruzien]] im Jahr 1289 kam es im Königreich Peruzien zu einer Krise, als die peruzinischen Stände die Nachfolge von dessen Bruder [[Robert von Sagradien|Robert I.]] nicht anerkannten und zum Aufstand rüsteten. In dieser Situation schloss sich Johannas Mann Philipp dem Aufstand an. Ehe es jedoch zur Schlacht kam, erkrankte Robert von Sagradien schwer und starb im Jahr 1292, sodass dessen erst zwölfjähriger Sohn [[Johann III.]] in Sagradien zum König erhoben wurde. Philipp von Álbero brachte dagegen die peruzinischen Stände dazu, die Nachfolge nicht anzuerkennen. Stattdessen erhoben diese Johanna von Santéi als legitime Erbin Martins des Zänkers zur Königin und Philipp zum Mitregenten, woraufhin es erneut zum Krieg kam. In der [[Schlacht von Vel-Franc]] 1295 unterlagen die Heere Philipps von Álbero gegen die des sagradischen Heerführers [[Joseph von Scola]]. Philipp wurde in der Schlacht getötet, sodass Johanna das Land verlassen musste und Joseph von Scola im Namen Philipps von Sagradien die Herrschaft der Redanior in Peruzien restaurieren konnte. | ||
Version vom 23:01, 12. Nov 2025
Johanna von Santéi (*1262, †1299, peruzinisch und mikolinisch Joanna de Santéi) war von 1292 bis 1295 Königin und danach bis zu ihrem Tod Titularkönigin von Peruzien.
Johanna von Santéi war die einzige Tochter Johannas von Peruzien und Heinrich von Santéis. Ihr Großvater mütterlicherseits war König Martin der Zänker von Peruzien, ihr Großvater väterlicherseits König Ruchard II. von Mikolinien. Johannas gleichnamige Mutter war zwei Jahre alt, als ihr Vater Martin der Zänker starb und ihr jüngerer posthum geborener Bruder Martin Posthumus den Thron in Peruzien bestieg. Als dieser 1249 mit sieben Jahren starb, versuchte eine Hofpartei vergeblich, die damals erst neunjährige Johanna zur Königin zu erheben, was Martins illegitimer Sohn Renart von Soria verhinderte.
In der Folge war Johanna von Peruzien in der Obhut der Familie ihrer Mutter, den Garrols, aufgewachsen und nach dem Sieg Philipps von Redanior in der Schlacht von Porinéi 1255 nach Mikolinien geflohen, wo sie als potenzielle peruzinische Thronerbin mit dem mikolinischen Prinzen Heinrich von Santéi, einem Sohn Ruchards II., verheiratet wurde. Die einzige Tochter der beiden, Johanna von Santéi kam 1262 zur Welt und wuchs in Mikolinien auf. 1283 heiratete Johanna ihren Vetter Philipp von Álbero, ebenfalls ein Enkel Ruchards II., der über enge Kontakte zum peruzinischen Hochadel verfügte und sich bald mit dem mikolinischen König Rodique I. verbündete.
Nach dem Tod Martins IV. von Sagradien und Peruzien im Jahr 1289 kam es im Königreich Peruzien zu einer Krise, als die peruzinischen Stände die Nachfolge von dessen Bruder Robert I. nicht anerkannten und zum Aufstand rüsteten. In dieser Situation schloss sich Johannas Mann Philipp dem Aufstand an. Ehe es jedoch zur Schlacht kam, erkrankte Robert von Sagradien schwer und starb im Jahr 1292, sodass dessen erst zwölfjähriger Sohn Johann III. in Sagradien zum König erhoben wurde. Philipp von Álbero brachte dagegen die peruzinischen Stände dazu, die Nachfolge nicht anzuerkennen. Stattdessen erhoben diese Johanna von Santéi als legitime Erbin Martins des Zänkers zur Königin und Philipp zum Mitregenten, woraufhin es erneut zum Krieg kam. In der Schlacht von Vel-Franc 1295 unterlagen die Heere Philipps von Álbero gegen die des sagradischen Heerführers Joseph von Scola. Philipp wurde in der Schlacht getötet, sodass Johanna das Land verlassen musste und Joseph von Scola im Namen Philipps von Sagradien die Herrschaft der Redanior in Peruzien restaurieren konnte.
Johanna blieb zwar bis zu ihrem Tod Titularkönigin, sah ihr Land aber nicht wieder.