Angel Ribero: Unterschied zwischen den Versionen
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Vor seiner politischen Karriere arbeitete Ribero in der Wirtschaft. Landesweite Bekanntheit erlangte er als Geschäftsführer der sagradischen Handelskammer. Als solcher machte er sich als Vertreter einer liberalen Wirtschaftsordnung und eines freien Handels einen Namen. 1977 wurde der damals noch parteilose Ribero als Vertreter der liberalen UDS unter dem Sozialisten [[Donado Ricardes]] zum Staatssekretär im Wirtschaftsministerium berufen. Nach dem Bruch der sozialistisch-liberalen Koalition 1979 schied er aus der Regierung aus und kandidierte bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979]] erstmals für die UDS um ein Parlamentsmandat, der er seit Ende 1978 angehörte. | Vor seiner politischen Karriere arbeitete Ribero in der Wirtschaft. Landesweite Bekanntheit erlangte er als Geschäftsführer der sagradischen Handelskammer. Als solcher machte er sich als Vertreter einer liberalen Wirtschaftsordnung und eines freien Handels einen Namen. 1977 wurde der damals noch parteilose Ribero als Vertreter der liberalen UDS unter dem Sozialisten [[Donado Ricardes]] zum Staatssekretär im Wirtschaftsministerium berufen. Nach dem Bruch der sozialistisch-liberalen Koalition 1979 schied er aus der Regierung aus und kandidierte bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979]] erstmals für die UDS um ein Parlamentsmandat, der er seit Ende 1978 angehörte. | ||
| − | In der [[Abgeordnetenkammer]] übernahm Ribero die Rolle des Wirtschaftsexperten seiner Partei und wurde dem rechten Flügel der Fraktion zugerechnet. 1981 wurde er erstmals in die Parteispitze gewäht. Nach dem Erfolg der Liberalen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982]] wurde Ribero Staatssekretär beim Ministerpräsidenten mit der Zuständigkeit für Europafragen, verließ das Amt jedoch 1983, als er von [[Lorenzo Estrubal]] als Nachfolger des zurückgetretenen [[Daniel Argente]] zum Parteisekretär der [[UDS]] berufen wurde. In diesem Amt verblieb Ribero fünf Jahre lang und leitete u.a. die Kampagne zur [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986]], die in einem Regierungswechsel endete. | + | In der [[Abgeordnetenkammer]] übernahm Ribero die Rolle des Wirtschaftsexperten seiner Partei und wurde dem rechten Flügel der Fraktion zugerechnet. 1981 wurde er erstmals in die Parteispitze gewäht. Nach dem Erfolg der Liberalen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982]] wurde Ribero Staatssekretär beim Ministerpräsidenten mit der Zuständigkeit für Europafragen, verließ das Amt jedoch 1983, als er von [[Lorenzo Estrubal]] als Nachfolger des zurückgetretenen [[Daniel Argente]] zum Parteisekretär der [[UDS]] berufen wurde. In diesem Amt verblieb Ribero fünf Jahre lang und leitete u.a. die Kampagne zur [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986]], die in einem Regierungswechsel endete. Seither gehörte die UDS zu einer neuen sozialistisch-liberalen Regierungskoalition unter [[Donado Ricardes]]. Nach einer [[Kabinett Ricardes II|Kabinettsumbildung]] im Mai 1988, bei dem die UDS die Zuständigkeit für das Finanzministerium gegen das Wirtschaftsministerium tauschte, trat Ribero als neuer [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] in die Regierung ein, wo er die Nachfolge des Sozialisten [[Bernardo Véllez]] antrat. |
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| + | Nachdem UDS-Chef [[Lorenzo Estrubal]] nach 19 Jahren seinen Verzicht auf die Führung der Partei angekündigt hatte, bewarb sich Angel Ribero um die Nachfolge des Parteipatriarchen. Schließlich konnte er sich im Nachfolgerennen durchsetzen und wurde 1989 als Kandidat des Vorstands zum Parteivorsitzenden der UDS gewählt, Vizepremierminister blieb aber auch über die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] hinaus Lorenzo Estrubal. Im konservativ-liberalen [[Kabinett Otero I]] seit Herbst 1990 blieb Ribero Wirtschaftsminister. Als Parteivorsitzender der Liberalen gelang es ihm jedoch immer weniger, die Rolle eines starken Vorsitzenden auszufüllen. Stattdessen machte sich bald Unmut gegen Ribero breit. | ||
Version vom 11:44, 31. Dez 2011
Angel Fernandes Ribero (*1930 in Sena/Amôria) ist ein sagradischer Manager und ehemaliger Politiker (UDS).
Vor seiner politischen Karriere arbeitete Ribero in der Wirtschaft. Landesweite Bekanntheit erlangte er als Geschäftsführer der sagradischen Handelskammer. Als solcher machte er sich als Vertreter einer liberalen Wirtschaftsordnung und eines freien Handels einen Namen. 1977 wurde der damals noch parteilose Ribero als Vertreter der liberalen UDS unter dem Sozialisten Donado Ricardes zum Staatssekretär im Wirtschaftsministerium berufen. Nach dem Bruch der sozialistisch-liberalen Koalition 1979 schied er aus der Regierung aus und kandidierte bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979 erstmals für die UDS um ein Parlamentsmandat, der er seit Ende 1978 angehörte.
In der Abgeordnetenkammer übernahm Ribero die Rolle des Wirtschaftsexperten seiner Partei und wurde dem rechten Flügel der Fraktion zugerechnet. 1981 wurde er erstmals in die Parteispitze gewäht. Nach dem Erfolg der Liberalen bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982 wurde Ribero Staatssekretär beim Ministerpräsidenten mit der Zuständigkeit für Europafragen, verließ das Amt jedoch 1983, als er von Lorenzo Estrubal als Nachfolger des zurückgetretenen Daniel Argente zum Parteisekretär der UDS berufen wurde. In diesem Amt verblieb Ribero fünf Jahre lang und leitete u.a. die Kampagne zur Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986, die in einem Regierungswechsel endete. Seither gehörte die UDS zu einer neuen sozialistisch-liberalen Regierungskoalition unter Donado Ricardes. Nach einer Kabinettsumbildung im Mai 1988, bei dem die UDS die Zuständigkeit für das Finanzministerium gegen das Wirtschaftsministerium tauschte, trat Ribero als neuer Minister für Wirtschaft und Industrie in die Regierung ein, wo er die Nachfolge des Sozialisten Bernardo Véllez antrat.
Nachdem UDS-Chef Lorenzo Estrubal nach 19 Jahren seinen Verzicht auf die Führung der Partei angekündigt hatte, bewarb sich Angel Ribero um die Nachfolge des Parteipatriarchen. Schließlich konnte er sich im Nachfolgerennen durchsetzen und wurde 1989 als Kandidat des Vorstands zum Parteivorsitzenden der UDS gewählt, Vizepremierminister blieb aber auch über die Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990 hinaus Lorenzo Estrubal. Im konservativ-liberalen Kabinett Otero I seit Herbst 1990 blieb Ribero Wirtschaftsminister. Als Parteivorsitzender der Liberalen gelang es ihm jedoch immer weniger, die Rolle eines starken Vorsitzenden auszufüllen. Stattdessen machte sich bald Unmut gegen Ribero breit.