Edición Carles Narbón & C: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Das Unternehmen wurde 1860 als reiner Buchverlag von [[Carles Narbón]] gegründet. Nachdem der Verlag in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, übernahm der [[Tulis|tulinesische]] Unternehmer [[Carles Saccín Laroux]] die Mehrheit des Unternehmens und verschmolz es mit seinem [[Editorial de Tùles]], in dem eine Reihe regionaler Zeitungen wie [[La Despetxa del Matí]] und [[Jornal de Tùles]] erschien. In der Folge stieg der Narbón-Verlag zu einer der größten Verlagsgruppen Sagradiens auf und erwarb eine Beteiligung an der [[Vôce Pública]], die schrittweise auf 49,5 Prozent angehoben wurde. | + | Das Unternehmen wurde 1860 als reiner Buchverlag von [[Carles Narbón]] gegründet. Im Laufe der Jahrzehnte machte sich der Verlag einen Namen als Heimstätte bedeutender zeitgenössischer Autoren wie [[Iano Madris]], [[Josemarí David]], [[José Manolo Rosenthal]], [[António Deçadro]] und [[Maximilián Berlín]]. |
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| + | Nachdem der Verlag in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, übernahm der [[Tulis|tulinesische]] Unternehmer [[Carles Saccín Laroux]] 1964 die Mehrheit des Unternehmens und verschmolz es mit seinem [[Editorial de Tùles]], in dem eine Reihe regionaler Zeitungen wie [[La Despetxa del Matí]] und [[Jornal de Tùles]] erschien. In der Folge stieg der Narbón-Verlag zu einer der größten Verlagsgruppen Sagradiens auf und erwarb eine Beteiligung an der [[Vôce Pública]], die schrittweise auf 49,5 Prozent angehoben wurde. | ||
1982 war Narbón an der Gründung des Fernsehsenders [[Teletùles]] beteiligt, aus dem später der nationale Privatsender [[Nueve]] hervorging. Narbón übertrug seine Anteile 1992 aber an die neu gegründete [[Avante Media SA]], die ebenfalls im Besitz der [[Tulus-Holding]] ist. Überlegungen, den am Printmarkt positionierten Verlag mit der Avante Group zu verschmelzen, wurden bisher nicht realisiert. Stattdessen bleiben beide Medienunternehmen unabhängig. | 1982 war Narbón an der Gründung des Fernsehsenders [[Teletùles]] beteiligt, aus dem später der nationale Privatsender [[Nueve]] hervorging. Narbón übertrug seine Anteile 1992 aber an die neu gegründete [[Avante Media SA]], die ebenfalls im Besitz der [[Tulus-Holding]] ist. Überlegungen, den am Printmarkt positionierten Verlag mit der Avante Group zu verschmelzen, wurden bisher nicht realisiert. Stattdessen bleiben beide Medienunternehmen unabhängig. | ||
Version vom 11:38, 11. Mai 2020
| Editorial Carles Narbón & C SA | ||
| Rechtsform | Societá Anónima | |
| Gründung | 1860 | |
| Sitz | Tulis | |
| Branche | Medien | |
Editorial Carles Narbón & C SA ist eine sagradische Verlagsgruppe mit Sitz in Tulis, die auf dem Buch-, Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt aktiv ist. Mehrheitseigner ist die Tulus SE, die Investmentgesellschaft der Véneres-Saccín-Familie.
Zu den Produkten des Narbón-Verlags gehören die Tageszeitungen La Despetxa del Matí und Il Jôrnu, das politische Wochenmagazin l'Etá und die Sportzeitung l'Once Azûr. Zudem ist der Verlag mit 49,5 Prozent an der Vôce Pública, einer der führenden landesweiten Tageszeitungen, beteiligt.
Geschichte
Das Unternehmen wurde 1860 als reiner Buchverlag von Carles Narbón gegründet. Im Laufe der Jahrzehnte machte sich der Verlag einen Namen als Heimstätte bedeutender zeitgenössischer Autoren wie Iano Madris, Josemarí David, José Manolo Rosenthal, António Deçadro und Maximilián Berlín.
Nachdem der Verlag in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, übernahm der tulinesische Unternehmer Carles Saccín Laroux 1964 die Mehrheit des Unternehmens und verschmolz es mit seinem Editorial de Tùles, in dem eine Reihe regionaler Zeitungen wie La Despetxa del Matí und Jornal de Tùles erschien. In der Folge stieg der Narbón-Verlag zu einer der größten Verlagsgruppen Sagradiens auf und erwarb eine Beteiligung an der Vôce Pública, die schrittweise auf 49,5 Prozent angehoben wurde.
1982 war Narbón an der Gründung des Fernsehsenders Teletùles beteiligt, aus dem später der nationale Privatsender Nueve hervorging. Narbón übertrug seine Anteile 1992 aber an die neu gegründete Avante Media SA, die ebenfalls im Besitz der Tulus-Holding ist. Überlegungen, den am Printmarkt positionierten Verlag mit der Avante Group zu verschmelzen, wurden bisher nicht realisiert. Stattdessen bleiben beide Medienunternehmen unabhängig.