Stefano Perón de Carilla: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Stefano Oscar de la Santa María Perón de Carilla''' (*1832; †1910) war ein [[sagradischer]] General, Politiker und Putschist. Der aus adligem Haus stammende Militär gehörte am Ende der Monarchie zur Generalität des Königtums und war Befehlshaber während der [[Sagradische Berberkriege|sagradischen Berberkriege]] der 1880er Jahre. Nach dem Ende der Monarchie war Perón an der Niederschlagung der [[Räterevolution 1891]] beteiligt und wurde danach als Gouverneur in die sagradische Kolonie [[Ríu Ogüé]] versetzt.  
 
'''Stefano Oscar de la Santa María Perón de Carilla''' (*1832; †1910) war ein [[sagradischer]] General, Politiker und Putschist. Der aus adligem Haus stammende Militär gehörte am Ende der Monarchie zur Generalität des Königtums und war Befehlshaber während der [[Sagradische Berberkriege|sagradischen Berberkriege]] der 1880er Jahre. Nach dem Ende der Monarchie war Perón an der Niederschlagung der [[Räterevolution 1891]] beteiligt und wurde danach als Gouverneur in die sagradische Kolonie [[Ríu Ogüé]] versetzt.  
  

Aktuelle Version vom 14. März 2020, 20:16 Uhr

JohannesBergansius.jpg

Stefano Oscar de la Santa María Perón de Carilla (*1832; †1910) war ein sagradischer General, Politiker und Putschist. Der aus adligem Haus stammende Militär gehörte am Ende der Monarchie zur Generalität des Königtums und war Befehlshaber während der sagradischen Berberkriege der 1880er Jahre. Nach dem Ende der Monarchie war Perón an der Niederschlagung der Räterevolution 1891 beteiligt und wurde danach als Gouverneur in die sagradische Kolonie Ríu Ogüé versetzt.

Ende 1897 kehrte Perón de Carilla nach Sagradien zurück und gehörte in der Folge zur Gruppe führender Militärs, die am 25. April 1898 versuchten, die Republik zu stürzen und die Monarchie wiedereinzuführen. In der von den Putschisten ausgerufenen Übergangsregierung war Perón de Carilla als Kriegsminister und Armeechef vorgesehen. Nachdem der Putsch gescheitert war, floh Perón de Carilla nach Mikolinien und wurde in absentia des Hochverrats schuldig gesprochen.

Nach dem Sieg der Rechten bei der Parlamentswahl 1903 wurde Perón de Carilla zusammen mit den übrigen Putschisten von der neuen Parlamentsmehrheit amnestiert und kehrte wenig später ins Land zurück. Bei der Präsidentschaftswahl 1905 wurde er vom ultranationalistischen Partíu Nacional Renovador als Kandidat unterstützt, verlor die Abstimmung aber gegen Joán Cardinal. Wenig später wurde er in den sagradischen Senat gewählt.