Domênco Scalfín: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Domênco Vitorino Scalfín Ferrandiz''' (*1861; †1936) war ein [[sagradischer]] Politiker und von 1934 bis zu seinem Rücktritt 1938 der siebte [[Präsident der Sagradischen Republik]].  
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'''Domênco Vitorino Scalfín Ferrandiz''' (*1863; †1938) war ein [[sagradischer]] Politiker und von 1934 bis zu seinem Rücktritt 1938 der siebte [[Präsident der Sagradischen Republik]].  
  
 
Der Katholik Scalfín gehörte der katholisch-konservativen [[Volksaktion]] an und stieg in den 1910er Jahren in die Parteiführung auf. In der [[Kabinett F. Tropexas|Regierung]] seines Parteifreundes [[Francisco Tropexas]] wurde Scalfín 1913 zum [[Minister für die Kolonien]] ernannt.  
 
Der Katholik Scalfín gehörte der katholisch-konservativen [[Volksaktion]] an und stieg in den 1910er Jahren in die Parteiführung auf. In der [[Kabinett F. Tropexas|Regierung]] seines Parteifreundes [[Francisco Tropexas]] wurde Scalfín 1913 zum [[Minister für die Kolonien]] ernannt.  
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1929 wurde Scalfín zum Präsidenten des sagradischen [[Senat]]s gewählt. Bei der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1934|Präsidentschaftswahl im Dezember 1934]] war Scalfín Kandidat um die Nachfolge seines Parteifreundes [[Estefán Gaeta]] und konnte sich unter anderem gegen [[Santiago Laval]] durchsetzen.  
 
1929 wurde Scalfín zum Präsidenten des sagradischen [[Senat]]s gewählt. Bei der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1934|Präsidentschaftswahl im Dezember 1934]] war Scalfín Kandidat um die Nachfolge seines Parteifreundes [[Estefán Gaeta]] und konnte sich unter anderem gegen [[Santiago Laval]] durchsetzen.  
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Im Januar 1938 trat der schwer erkrankte Präsident [[Domênco Scalfín]] von seinem Amt zurück, nachdem er bereits mehrere Monate lang kaum an den Staatsgeschäften hatte teilnehmen können. Darüber war es zu anhaltenden Konflikten zwischen der linken Parlamentsmehrheit und dem Plazarenya gekommen, in deren Zuge die Volksfrontparteien ein formelles Verfahren in die Wege leiteten, um den Präsidenten für amtsunfähig zu erklären. Der Rücktritt Scalfíns löste damit eine mehrmonatige Verfassungskrise auf. 
  
 
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Scalfín]]
 
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Version vom 15:49, 28. Feb 2020

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Domênco Vitorino Scalfín Ferrandiz (*1863; †1938) war ein sagradischer Politiker und von 1934 bis zu seinem Rücktritt 1938 der siebte Präsident der Sagradischen Republik.

Der Katholik Scalfín gehörte der katholisch-konservativen Volksaktion an und stieg in den 1910er Jahren in die Parteiführung auf. In der Regierung seines Parteifreundes Francisco Tropexas wurde Scalfín 1913 zum Minister für die Kolonien ernannt.

1924 war er maßgeblich an der Umformierung der katholischen Rechten zur rechtskonservativen Volksunion beteiligt und galt allgemein als deren "Gründervater". 1925 wurde er zunächst Verteidigungsminister in der Regierung von Estefán Gaeta und 1927 schließlich zum Finanzminister in der Regierung Ybagarriz berufen.

1929 wurde Scalfín zum Präsidenten des sagradischen Senats gewählt. Bei der Präsidentschaftswahl im Dezember 1934 war Scalfín Kandidat um die Nachfolge seines Parteifreundes Estefán Gaeta und konnte sich unter anderem gegen Santiago Laval durchsetzen.

Im Januar 1938 trat der schwer erkrankte Präsident Domênco Scalfín von seinem Amt zurück, nachdem er bereits mehrere Monate lang kaum an den Staatsgeschäften hatte teilnehmen können. Darüber war es zu anhaltenden Konflikten zwischen der linken Parlamentsmehrheit und dem Plazarenya gekommen, in deren Zuge die Volksfrontparteien ein formelles Verfahren in die Wege leiteten, um den Präsidenten für amtsunfähig zu erklären. Der Rücktritt Scalfíns löste damit eine mehrmonatige Verfassungskrise auf.