Isabel Mariam Saoni: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Isabel Mariam Saoni''' (*1971 in [[Mtwara]], [[Rovuma]]) ist eine [[sagradische]] Politikerin der sozialliberalen [[Radicales]]. Sie war von November 2014 bis Februar 2018 sagradische [[Erziehungsminister|Ministerin für Erziehung und Wissenschaft]]. Seit Juli 2019 ist sie Mitglied des Europäischen Parlaments, wo sie den Posten einer Vizepräsidentin bekleidet.
  
 
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Im Jahr 2009 wurde Isabel Mariam Saoni Mitglied der sozialliberalen Partei [[Radicales]], für die sie im selben Jahr in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] einzog. Dort übernahm sie die Funktion einer stellvertretenden Sprecherin für gesellschaftspolitische Fragen. Nach dem Wechsel von [[Nadina Kasparov-Sorín]] in die EU-Kommission wurde Saoni im November 2014 zur [[Erziehungsminister|Ministerin für Erziehung und Wissenschaft]] ernannt. Sie war die erste gebürtige Afrikanerin in diesem Amt. Nach der [[Parlamentswahl 2017]] und dem Regierungswechsel in Semest schied sie im Februar 2018 aus dem Ministeramt.  
  
Bei der [[Europawahl 2019]] führte Saoni ihre Partei als nationale Spitzenkandidatin an und wurde erstmals in ihrer Karriere ins Europäische Parlament gewählt.  
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Bei der [[Europawahl 2019]] führte Saoni ihre Partei als nationale Spitzenkandidatin an und wurde erstmals in ihrer Karriere ins Europäische Parlament gewählt. Wenig später wurde sie Vizepräsidentin des Parlaments.
  
 
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]
 
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[[Kategorie: Politiker der Radicales]]
 
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[[Kategorie: Erziehungsminister]]
 
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Version vom 18:44, 17. Okt 2019

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Isabel Mariam Saoni (*1971 in Mtwara, Rovuma) ist eine sagradische Politikerin der sozialliberalen Radicales. Sie war von November 2014 bis Februar 2018 sagradische Ministerin für Erziehung und Wissenschaft. Seit Juli 2019 ist sie Mitglied des Europäischen Parlaments, wo sie den Posten einer Vizepräsidentin bekleidet.

Die in Rovuma geborene Saoni kam 1983 als politischer Flüchtling mit ihren Eltern nach Sagradien, die als Anhänger der Opposition in ihrem Land verfolgt worden waren. Saoni lebte seither in Ostino.

Sie studierte Soziologie und Rechtswissenschaften und engagierte sich dort bereits als Studentin in einer Organisation zur Unterstützung von Asylbewerbern. 1996 gehörte sie zu den Gründern des Vereins Sagro-Africanœs und wurde später deren Generalsekretärin und erste Sprecherin.

Im Jahr 2009 wurde Isabel Mariam Saoni Mitglied der sozialliberalen Partei Radicales, für die sie im selben Jahr in die sagradische Abgeordnetenkammer einzog. Dort übernahm sie die Funktion einer stellvertretenden Sprecherin für gesellschaftspolitische Fragen. Nach dem Wechsel von Nadina Kasparov-Sorín in die EU-Kommission wurde Saoni im November 2014 zur Ministerin für Erziehung und Wissenschaft ernannt. Sie war die erste gebürtige Afrikanerin in diesem Amt. Nach der Parlamentswahl 2017 und dem Regierungswechsel in Semest schied sie im Februar 2018 aus dem Ministeramt.

Bei der Europawahl 2019 führte Saoni ihre Partei als nationale Spitzenkandidatin an und wurde erstmals in ihrer Karriere ins Europäische Parlament gewählt. Wenig später wurde sie Vizepräsidentin des Parlaments.