Maurizio Corbani: Unterschied zwischen den Versionen

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Unter Corbani zeigte sich das Team von Tulisium taktisch deutlich variabler als zuvor unter Sant-Estrell, wobei Corbani zunächst viel experimentierte und neben dem gewohnten 4-3-3 häufiger auch in einem 3-4-3 oder 3-2-2-3 mit Dreierkette spielen ließ, um dem offensivstarken Team die nötige defensive Stabilität zu verleihen. In der Liga konnte sich Tulisium zwar im Vergleich zum Vorjahr verbessern, spielte aber nicht kontant genug, um die Vorherrschaft des [[FC Bosa]] zu brechen. Dafür gelang es Corbani, mit Tulisium erstmals seit 2008 die [[Copa Sagradia]] zu gewinnen und damit persönlich seinen Pokal-Titel zu verteidigen, den er zuvor mit Duerez gewonnen hatte.
 
Unter Corbani zeigte sich das Team von Tulisium taktisch deutlich variabler als zuvor unter Sant-Estrell, wobei Corbani zunächst viel experimentierte und neben dem gewohnten 4-3-3 häufiger auch in einem 3-4-3 oder 3-2-2-3 mit Dreierkette spielen ließ, um dem offensivstarken Team die nötige defensive Stabilität zu verleihen. In der Liga konnte sich Tulisium zwar im Vergleich zum Vorjahr verbessern, spielte aber nicht kontant genug, um die Vorherrschaft des [[FC Bosa]] zu brechen. Dafür gelang es Corbani, mit Tulisium erstmals seit 2008 die [[Copa Sagradia]] zu gewinnen und damit persönlich seinen Pokal-Titel zu verteidigen, den er zuvor mit Duerez gewonnen hatte.
  
Im Sommer 2017 folgten weitere millionenschwere Investitionen ins Team, die dank des Verkaufs von [[Mahmud Fouradi]] und [[Younes Felloussi]] getätigt werden konnten. Corbanis Königstransfer stellte dabei die 51 Millionen teure Verpflichtung seines Landesmannes [[Andrea Giglian]] dar, der in Tulis sofort vom verletzten Kapitän [[Fernand Demont]] die Rolle des Abwehrchefs im Zentrum übernahm. Mit ihm und dem Deutschen [[Sonny-Rudolf Willom]] gelang es, die zuvor wackelige Abwehr deutlich zu stabilisieren. Als Resultat experimentierte Corbani im zweiten Jahr deutlich weniger als in seiner Debütsaison und setzte vermehrt auf ein 4-3-3 als taktischer Grundausrichtung, die situativ aber immer wieder zu einem 3-4-3 oder 5-3-2 umgeformt wurde.  
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Im Sommer 2017 folgten weitere millionenschwere Investitionen ins Team, die dank des Verkaufs von [[Mahmud Fouradi]] und [[Younes Felloussi]] getätigt werden konnten. Corbanis Königstransfer stellte dabei die 53 Millionen teure Verpflichtung seines Landesmannes und Wunschspielers [[Andrea Giglian]] dar, der in Tulis sofort vom verletzten Kapitän [[Fernand Demont]] die Rolle des Abwehrchefs im Zentrum übernahm. Mit ihm und dem Deutschen [[Sonny-Rudolf Willom]] gelang es, die zuvor wackelige Abwehr deutlich zu stabilisieren. Als Resultat experimentierte Corbani im zweiten Jahr deutlich weniger als in seiner Debütsaison und setzte vermehrt auf ein 4-3-3 als taktischer Grundausrichtung, die situativ aber immer wieder zu einem 3-4-3 oder 5-3-2 umgeformt wurde.  
  
 
Der kampfstarke, dynamische Jungnationalspieler [[Lwarquín Jardel]] nahm nun fest die Position in der defensiven Mittelfeldzentrale ein, eine Rolle, die er aber flexibel interpretierte. Mit [[Andrea Giglian]] in der Verteidigung sowie mit [[David Albet]] und [[Fadel Chakri]] auf den beiden Halbpositionen im Mittelfeld verfügte Corbanis Team zudem über drei exzellente Ballverteiler in der Zentrale. Während Albet hierbei die Rolle als Regisseur zukam, der gerne auch lange Bälle nutzte, glänzte Chakri stärker durch dynamisches Offensivspiel und Abschlüsse. Im Angriff wiederum besetzte [[Uriel de Alejandro]] nominell die zentrale Position, ließ sich aber auch gerne fallen, während [[Marlin Wilfrey]] von links oder [[Chahid Belazal]] von rechts in die Zentrale vordrangen.  
 
Der kampfstarke, dynamische Jungnationalspieler [[Lwarquín Jardel]] nahm nun fest die Position in der defensiven Mittelfeldzentrale ein, eine Rolle, die er aber flexibel interpretierte. Mit [[Andrea Giglian]] in der Verteidigung sowie mit [[David Albet]] und [[Fadel Chakri]] auf den beiden Halbpositionen im Mittelfeld verfügte Corbanis Team zudem über drei exzellente Ballverteiler in der Zentrale. Während Albet hierbei die Rolle als Regisseur zukam, der gerne auch lange Bälle nutzte, glänzte Chakri stärker durch dynamisches Offensivspiel und Abschlüsse. Im Angriff wiederum besetzte [[Uriel de Alejandro]] nominell die zentrale Position, ließ sich aber auch gerne fallen, während [[Marlin Wilfrey]] von links oder [[Chahid Belazal]] von rechts in die Zentrale vordrangen.  

Version vom 17:22, 17. Aug 2018

Maurizio Corbani
MuratYakin3.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Maurizio Corbani
Geburtstag 21.12.1970
Geburtsort Verona, Italien
Position Angriff
Vereine in der Jugend
–1985 Hellas Verona
1985–1988 SSC Napoli
Vereine als Aktiver
1988–1991 SSC Napoli
1991–1994 Torino Calcio
1994–1/96 Chelsea FC
1/96–1998 FC Duerez
1998–2000 Tulisium
2000–2004 Sportivo Vesaey
2004–1/06 Birmingham City
1/06–2007 Charlton Athletic
2007-2008 AS Livorno
Nationalmannschaft
1999–2003 Italien 19
Vereine als Trainer
2009–2010 US Grosseto
1/11–2012 Burnley FC
2012–2013 West Bromwich Albion
2013–2016 FC Duerez
2016– Tulisium Football Club

Maurizio Corbani (*1970 in Verona, Italien) ist ein früherer italienischer Fußballspieler und heutiger Trainer.

In seiner aktiven Laufbahn spielte Corbani als Stürmer in der italienischen Serie A, in der sagradischen Premera Liga sowie in der englischen Premier League. Die meisten Spiele bestritt er für Sportivo Vesaey. Mit dem FC Tulisium gewann Corbani 1999 das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League.

Nach seiner Spielerkarriere arbeitete Corbani als Trainer in England und Sagradien. Von 2013 bis 2016 war er Cheftrainer des FC Duerez, den er unter anderem zum Finalsieg in der Europa League 2015 und zum Gewinn der Copa Sagradia 2016 führte.

Seit 1. Juli 2016 steht er als Cheftrainer beim Tulisium Football Club unter Vertrag. Mit den Blaugrünen gewann Corbani die Copa Sagradia 2017 sowie das Double aus Pokal und Premera Liga 2018.

Karriere als Spieler

Der in Verona geborene Corbani begann seine Karriere beim ortsansässigen Hellas Verona und spielte danach in Italien für Neapel und Turin, ehe er 1994 zum FC Chelsea in die englische Premier League wechselte. In England konnte sich Corbani zunächst nicht dauerhaft durchsetzen und unterschrieb im Januar 1996 einen Vertrag beim FC Duerez in Sagradien. Obwohl Duerez nach der Saison in die Segôna Liga absteigen musste, blieb Corbani bei den "Weißen", fiel aufgrund von Verletzungen aber einen Großteil der Saison 1996/1997 aus. In der Spielzeit 1997/1998 gelang ihm ein eindrucksvolles Comeback, er wurde Torschützenkönig in der zweiten sagradischen Liga und stieg mit Duerez schließlich in die Premera Liga auf.

Seine herausragenden Leistungen machten größere Klubs auf ihn aufmerksam und zur Saison 1998/99 wechselte er schließlich zum Tulisium Football Club, wo er sich überraschend gegen Konkurrenten wie Tristán Lareác und Miquel Pin als Sturmpartner des Argentiniers Enrico Scola behaupten konnte. Das Duo Scola-Corbani schoss den Klub ins Finale der Champions League, der Copa Sagradia und zur sagradischen Meisterschaft und trug damit erheblich zum Gewinn des ersten Tripls in der Vereinsgeschichte bei.

Dennoch verlor Corbani in der Saison 1999/2000 seinen Stammplatz an Tristán Lareác und verließ schließlich im Sommer 2000 die Tulinesen. Er blieb aber in Sagradien und unterschrieb einen Vertrag bei Sportivo Vesaey, wo er vier Jahre lang im Angriff spielte. Nach der Saison 2003/2004 wechselte er zum englischen Premier-League-Klub Birmingham City und im Winter 2005/2006 zu Charlton Athletic.

Erfolge als Spieler

Mit Torino

  • Coppa Italia 1993

Mit Duerez

Mit Tulisium

Karriere als Trainer

Karriereende in Italien und Einstieg ins Trainergeschäft

Zur Saison 2007/2008 kehrte er noch einmal für ein Jahr nach Italien zurück, wo er für AS Livorno in der Serie A auf Torejagd ging. Nach seinem Karriereende 2008 wurde er in Italien Trainer bei US Grosseto in der Serie B, ehe er im Januar 2011 Cheftrainer des englischen Zweitliga-Vereins Burnley FC wurde.

Erfolge in Duerez

Nachdem Corbani in der Saison 2012/2013 den englischen Premier-League-Klub West Bromwich Albion betreut hatte, wurde er im Sommer 2013 als Nachfolger von Luis Etxeberría zum Cheftrainer des FC Duerez ernannt. In Duerez musste Corbani aufgrund der Transferpolitik des Vereins mit häufigeren Umbrüchen im Team zurecht kommen und daher verstärkt auf jüngere Spieler setzen. Zu den Spielern, die unter Corbani ihren Durchbruch im Team schafften, gehören Djamel Traoré, Helguer Asturiz, Jonatán Luso und Damián Prieto. Durch diese Jugend-Politik konnten die Abgänge von Spielern wie Cristiano Leira, Miquel Següero, Fran Celades und Miquel Messú verkraftet werden. Taktisch zeigte sich Duerez dabei variabel, setzte meist aber auf ein 4-3-3 oder ein 4-2-3-1 als Grundausrichtung.

In seiner ersten Saison in Duerez spielte Corbani mit den Blancœs in der UEFA Champions League und konnte sich in der Liga als Sechster erneut für den internationalen Wettbewerb qualifizieren, ehe das Team in der Saison 2014/2015 erneut Vierter wurde und damit die Qualifikation zur Champions League erreichte. In der Europa League stieß Corbani mit dem Team bis ins Finale vor, das die Weißen schließlich für sich entscheiden konnten. Corbani gelang damit der persönlich erste internationale Titel sowie der erste europäische Erfolg für Duerez seit 1969, sodass der Italiener wenig später noch vor Meistertrainer Xosé Sant-Estrell von Tulisium zu Sagradiens Trainer des Jahres gewählt.

An diese Erfolge konnte Corbani schließlich in der Saison 2015/2016 bedingt anknüpfen, in dem Duerez zwar die Premera Liga nur auf Platz 7 beendete, sich damit aber zum dritten Mal unter Corbani für das internationale Geschäft qualifizierte. Zudem gewann Corbani mit Duerez die Copa Sagradia und damit seinen ersten nationalen Titel als Trainer.

Tulisium

Die Arbeit Corbanis in Duerez machte zahlreiche internationale Topvereine auf ihn aufmerksam, darunter auch den sagradische Rekordmeister Tulisium, mit dem Corbani als Spieler die Champions League gewonnen hatte. Nachdem sich die Blaugrünen im Sommer 2016 von ihrem Trainer Xosé Sant-Estrell getrennt hatten, wurde Corbani wenig später als Nachfolger präsentiert, womit er 17 Jahre nach seinem Abgang an die Blaumeer-Metropole zurückkehrte.

In Tulis übernahm Corbani ein Weltklasse-Team, das aber auf einigen Positionen mit Problemen zu kämpfen hatte und nach den erfolgreichen Jahren unter Daniel Pessué noch immer nach seiner Balance suchte. Corbani führte daher einige gezielte Veränderungen herbei und konnte dazu erstmals auch umfassend auf dem Transfermarkt tätig werden. So wurden bereits im Sommer 2016 millionenschwere Transfers getätigt. Während Corbani Helguer Asturiz für 18 Millionen Euro Ablöse aus Duerez mitbrachte, kam der Innenverteidiger Rolando für 25 Millionen von Racing Servette. Für den französischen Stürmer Marlin Wilfrey wurde sogar eine vereinsinterne Rekordablösesumme von 71 Millionen Euro an den Ligakonkurrenten FC Semesta überwiesen, womit Tulisium seinen Ambitionen nach einem titellosen Jahr unterstrich. Wilfrey sollte fortan einen "Tridente" genannten Supersturm mit Klublegende Chahid Belazal und Superstar Uriel de Alejandro bilden, der vielfach mit dem BBC-Sturm Real Madrids und dem MSN-Angriff des FC Barcelona verglichen wurde.

Unter Corbani zeigte sich das Team von Tulisium taktisch deutlich variabler als zuvor unter Sant-Estrell, wobei Corbani zunächst viel experimentierte und neben dem gewohnten 4-3-3 häufiger auch in einem 3-4-3 oder 3-2-2-3 mit Dreierkette spielen ließ, um dem offensivstarken Team die nötige defensive Stabilität zu verleihen. In der Liga konnte sich Tulisium zwar im Vergleich zum Vorjahr verbessern, spielte aber nicht kontant genug, um die Vorherrschaft des FC Bosa zu brechen. Dafür gelang es Corbani, mit Tulisium erstmals seit 2008 die Copa Sagradia zu gewinnen und damit persönlich seinen Pokal-Titel zu verteidigen, den er zuvor mit Duerez gewonnen hatte.

Im Sommer 2017 folgten weitere millionenschwere Investitionen ins Team, die dank des Verkaufs von Mahmud Fouradi und Younes Felloussi getätigt werden konnten. Corbanis Königstransfer stellte dabei die 53 Millionen teure Verpflichtung seines Landesmannes und Wunschspielers Andrea Giglian dar, der in Tulis sofort vom verletzten Kapitän Fernand Demont die Rolle des Abwehrchefs im Zentrum übernahm. Mit ihm und dem Deutschen Sonny-Rudolf Willom gelang es, die zuvor wackelige Abwehr deutlich zu stabilisieren. Als Resultat experimentierte Corbani im zweiten Jahr deutlich weniger als in seiner Debütsaison und setzte vermehrt auf ein 4-3-3 als taktischer Grundausrichtung, die situativ aber immer wieder zu einem 3-4-3 oder 5-3-2 umgeformt wurde.

Der kampfstarke, dynamische Jungnationalspieler Lwarquín Jardel nahm nun fest die Position in der defensiven Mittelfeldzentrale ein, eine Rolle, die er aber flexibel interpretierte. Mit Andrea Giglian in der Verteidigung sowie mit David Albet und Fadel Chakri auf den beiden Halbpositionen im Mittelfeld verfügte Corbanis Team zudem über drei exzellente Ballverteiler in der Zentrale. Während Albet hierbei die Rolle als Regisseur zukam, der gerne auch lange Bälle nutzte, glänzte Chakri stärker durch dynamisches Offensivspiel und Abschlüsse. Im Angriff wiederum besetzte Uriel de Alejandro nominell die zentrale Position, ließ sich aber auch gerne fallen, während Marlin Wilfrey von links oder Chahid Belazal von rechts in die Zentrale vordrangen.

Mit diesem Team gelang es Tulisium unter Corbani, die Liga in der Saison 2017/2018 über die gesamte Strecke der Spielzeit zu dominieren und mit deutlichem Abstand zum zweitplatzierten CA Semestín die Sagradische Fußballmeisterschaft zu gewinnen. Für Corbani war es der erste Liga-Erfolg seiner Karriere.

Stationen als Trainer

Erfolge als Trainer

Mit Duerez

Mit Tulisium

Persönliche Auszeichnungen