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Version vom 17:04, 16. Sep 2015
Joán Román Fernandez (*1954 in Artir) ist ein ehemaliger sagradischer Fußballspieler und heutiger Trainer.
Inhaltsverzeichnis
Spielerkarriere
Der gebürtige Artirer begann seine Fußballkarriere bei Atlético l'Artir und wechselte 1975 zum sagradischen Spitzenklub Mesarque SC (1975-1979), wo er in vier Jahren zu Stammspieler reifte. Nach einem einjährigen Gastspiel bei UD Tulis (1979/1980) etablierte sich Fernandez in seinen Jahren bei den sagradischen Topklubs FC Bosa (1980-1985) und Juvantêsa Sport (1985-1989) als einer der besten Verteidiger der sagradischen Premera Liga. In dieser Zeit gewann er drei sagradische Meistertitel, dreimal die Copa Sagradia und zwei europäische Titel (Pokalsiegerwettbewerb 1985, UEFA-Pokal 1987).
Zwischen 1983 und 1987 bestritt Fernandez zudem 20 A-Länderspiele für die Sagradische Fußballnationalmannschaft und nahm an der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 teil.
Stationen
- Bis 1975: Atlético de l'Artir
- 1975-1979: Mesarque SC
- 1979-1980: Unión Desportiva 1880
- 1980-1985: FC Bosa
- 1985-1989: Juvantêsa Sport Club
Erfolge
Mit Mesarque
- Copa Sagradia 1976
Mit Bosa
- Premera Liga 1981
- Copa Sagradia 1984
- Europapokal der Pokalsieger 1985
Mit Juvantêsa
- Premera Liga 1988, 1989
- Copa Sagradia 1987
- UEFA-Pokal 1987
Mit Sagradien
- 20 A-Länderspiele für Sagradien (1983-1987)
- Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 1986
Trainerkarriere
Erste Stationen
Nachdem er seine aktive Spielerkarriere 1989 mit dem Gewinn der Premera Liga bei der Juvantêsa beendet hatte, kehrte Fernandez 1990 als Jugendtrainer zum FC Bosa zurück.
1992 erhielt er beim Erstliga-Absteiger FC Viça erstmals eine Chance, als Profitrainer zu arbeiten, verpasste aber in zwei Spielzeiten das Ziel des Wiederaufstiegs. Nach seiner Entlassung im April 1994 wurde Fernandez im November 1994 als neuer Übungsleiter bei RCD Londez vorgestellt, musste aber im März 1996 wieder zurücktreten.
Erfolge mit Diegue
Große Erfolge konnte Fernandez dagegen bei seinem Engagement beim FC Diegue feiern, den er im Januar 1997 als Drittligisten übernahm und binnen zwei Jahren in die Premera Liga führte. Dabei gelang ihm in der Saison 1998/1999 als Neuling in der Zweiten Liga der direkte Durchmarsch ins Oberhaus, wo sich Diegue zwei Jahre lang halten konnte.
Erst nach dem Wiederabstieg in die Segona Liga am Ende der Saison 2000/2001 trat Fernandez freiwillig von seinem Traineramt beim Inselklub zurück.
Mesarque
Im April 2002 wurde Fernandez als neuer Cheftrainer des akut abstiegsbedrohten Erstligisten Mesarque SC vorgestellt. Zwar gelang es ihm nicht mehr, den Verein vor dem Abstieg zu bewahren. In der Zweitligasaison 2002/2003 aber führte er die Cavalleres zum unmittelbaren Wiederaufstieg in die Premera Liga.
In der Spielzeit 2003/2004 konnte Fernandez seinen Klub im sicheren Mittelfeld platzieren und so den Klassenerhalt sichern. Völlig überraschend gab er schließlich im November 2004 seinen Rücktritt vom Traineramt bei den Bordezern bekannt.
FC Semesta
Nur wenige Wochen nach seinem Rücktritt in Mesarque wurde Fernandez als neuer Cheftrainer beim FC Semesta vorgestellt. Zuvor hatte es schwierige Verhandlungen zwischen den beiden Klubs um eine Ablösesumme gegeben.
In Semesta erhielt Joán Fernandez die schwierige Aufgabe, den sportlich und finanziell angeschlagenen Klub wieder in die Erfolgsspur zurückzuführen. Fernandez' Start in der Hauptstadt gestaltete sich turbulent und traf mit einer schweren Krise zusammen. Nach wenigen Wochen wurde mit Hernán Queray der sportliche Leiter des Klubs entlassen, wenig später musste Vereinspräsident Alfonso Garret i Garret zurücktreten.
Die neue Vereinsführung unter Präsident Fernando Ruiz Nerra und Generalmanager José del Vigo vertraute aber auf Fernandez und ließ diesem weitgehend freie Hand in der Umgestaltung des Teams. Aufgrund der finanziellen Probleme wagte Fernandez den radikalen Umbruch und ließ Großverdiener und Nationalspieler wie Anderson da Silva, Luca Sierra und Jean Pascal Diara ziehen. Stattdessen baute er ein neues Team auf und vertraute dabei auf jüngere Spieler wie Guy Perceval, Domênco Casseto, Adrián Mestu, Andrés Sariález und Miquel Olesar. Aufgrund eines Punktabzugs wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten in der Vergangenheit verpasste das Team die Teilnahme am internationalen Pokalwettbewerb im Jahr 2007/2008, kehrte aber zur Folgesaison mit Platz 3 wieder zurück und konnte sich 2008 bis 2010 dreimal in Folge für die Champions League qualifizieren.
Fernandez gelang es auf diese Weise, das Team trotz Quereln umzubauen und zu konsolidieren, außer dem Gewinn der Copa Sagradia im Jahr 2006 konnte er aber keine Titel vorweisen. Nachdem er die gestiegenen Erwartungen von Fans und Vereinsführung mit einem siebten Tabellenplatz in der Saison 2010/2011 nicht erfüllen konnte, einigte er sich mit dem Klub am Ende der Saison 2010/2011 auf eine vorzeitige Auflösung des bestehenden Vertragsverhältnisses. Sein Nachfolger wurde Luis Gracia, der das Team 2013 und 2014 zu zwei Pokalsiegen und einer Meisterschaft führen konnte.
Stationen
- 1990-1992: FC Bosa (Jugendtrainer)
- 1992-4/94: FC Viça (Cheftrainer)
- 11/94-3/96: RCD Londez
- 1/97-5/01: Diegue Cuentezal FC
- 4/02-11/04: Mesarque SC
- 12/04-2011: FC Semesta
- seit 2/13: Olympiakos Piräus (GRE)
Erfolge
Mit Diegue
- Aufstieg in die Segona Liga 1998
- Aufsiteg in die Premera Liga 1999
Mit Mesarque
- Aufstieg in die Premera Liga 2003
Mit Semesta
- Copa Sagradia 2006