Artir: Unterschied zwischen den Versionen

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Wahrzeichen und wichtigster Sakralbau der Stadt ist die gotische Kathedrale [[Sampiero i Paulo]]. Daneben ist die imposante mittelalterliche Burg erhalten.
 
Wahrzeichen und wichtigster Sakralbau der Stadt ist die gotische Kathedrale [[Sampiero i Paulo]]. Daneben ist die imposante mittelalterliche Burg erhalten.
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[[Kategorie: Städte in Sagradien|Noyar]]

Version vom 01:11, 24. Mai 2015

Artir (sagr. l'Artir) ist eine Stadt im mittleren Süden Sagradiens und mit einer Einwohnerzahl von knapp einer Million die drittgrößte Stadt des Landes nach Semest und Ostino und noch vor Tulis. In der Metropolregion leben mehr als 3 Millionen Menschen.

Die Stadt am Oberlauf des Ríu Sieza ist historische Hauptstadt der mittelalterlichen Provinz Ollér und war jahrhundertelang Sitz der Grafen von Ollér. Heute beherbergt sie die Regionalregierung von Oller sowie die Deputation der Provinz Artiral. Artir ist historisches Zentrum der Großregion Oberalkonien und gilt neben dem niederalkonischen Duerez als Zentrum der alkonischen Sprach- und Kulturgemeinschaft.

Geschichte

In der Gegend des heutigen Artir siedelten in vorrömischer und römischer Zeit die keltosagrischen Terii, die der unter Kaiser Trajan ins Leben gerufenen römischen Stadtgründung Colonia Ulpia Ara Teriorum ihren Namen gab, woraus später der zusammengezogene Stadtname Artiriorum wurde. Im Zuge der germanischen Völkerwanderung wurde Artir von Alkonen eingenommen, die hier eine ihrer Hauptstädte einrichteten, seit dem 8. Jahrhundert gehörte die Stadt unter dem Namen Al Aradir zum Machtbereich der muslimischen Numerer, die zuvor das Alkonenreich erobert und beerbt hatten. 861 vom Alkonenherzog Aerich erobert, wechselte die Stadt im Zuge des Kriegs Aerichs gegen die Numerer mehrere Male den Besitzer und wurde 917 schließlich ins Reich des gesamtsagradischen Königs Martin I. von Skanten eingegliedert. In der Folge bildete das mittelalterliche Artir ein Zentrum des südsagradischen Kulturraums und war nacheinander Residenzstadt der Herzöge von Oberalkonien und der Grafen von Oller sowie Sitz des Erzbistums Artir.

Im Rahmen der Verwaltungsreformen von 1891 wurde Artir Hauptstadt der Provinz Artiral, seit 1968/69 ist sie Sitz der Regionalregierung von Oller.

Sehenswürdigkeiten

Wahrzeichen und wichtigster Sakralbau der Stadt ist die gotische Kathedrale Sampiero i Paulo. Daneben ist die imposante mittelalterliche Burg erhalten.