CA Semestín: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 23:33, 3. Mai 2014

Der Club Atlético Semestín, kurz Atlético Semestín, Club Atlético oder CA, ist ein 1877 gegründeter Sportverein aus der sagradischen Hauptstadt Semess. Die erste Fußballmannschaft des Klubs spielt aktuell in der sagradischen Premera Liga.

Die Albazûres spielen traditionell in weißen Shirts und blauen Hosen. Sie tragen ihre Heimspiele im Estâdiu Olímpico in Semess aus, das sich der Klub mit dem Lokalrivalen FC Semesta teilt.

Ära Arxet

Im Frühjahr 1998 stieg eine Investorengruppe um den Textilfabrikaten Gaetano Arxet beim Zweitligisten ein und investierte mehrere Millionen in Spielertransfers. Mit Manuel Cuélez und José António Hernandes wurden zwei verdiente Nationalspieler und Altstars geholt, die das Team in kurzer Zeit auf Erfolgskurs brachten. Mit dem zweitligaerfahrenen Trainer Domênco Ollez feierte Atlético im Sommer 1999 die Rückkehr in die Erste Liga und besaß mit dem jungen Außenstürmer José López eines der größten Offensivtalente Sagradiens.

In der Premera Liga schaffte der Klub im ersten Jahr den Klassenerhalt souverän und wurde Zehnter in der Tabelle, geriet nach dem Karriereende von Hernandes und Cuélez und dem Wechsel von Jungstar López aber in eine Krise. Im September 2000 musste Ollez seinen Stuhl räumen. Sein Nachfolger Manuel Arrosa übernahm den Klub auf Platz 16 und führte ihn zurück ins gesicherte Mittelfeld, wo sich Atlético auch in den kommenden Spielzeiten wiederfand.

Beginn der Ära Fjedorow

Im Herbst 2004 übernahm Santiago Carles die Präsidentschaft des Klubs und kündigte einige neue Investitionen in den Kader an. Wenig später wurde bekannt, dass der russische Milliardär Maxim Fjedorow die Mehrheit der Klubaktien übernehmen werde. Dieser hatte sein Engagement beim verschuldeten Erstligisten als Geschäftspartner Carles’ von dessen Wahl zum Präsidenten abhängig gemacht und investierte nun mit dem Ziel, den Klub in die Championsleague führen zu können.

Derweil geriet Trainer Manuel Arrosa zunehmend unter Druck. Nachdem der CA stark in die Saison 2004/2005 gestartet war und die Hinrunde auf einem Championsleague-Platz abgeschlossen hatte, konnte die Mannschaft in den letzten zehn Pflichtspielen der Saison nur einen Sieg feiern und wurde letztlich nur Siebter, sodass Arrosa zum Ende der Saison seinen Stuhl räumen musste. Mit António Arías übernahm ein ehemaliger Meistertrainer, der mit dem senegalesischen Stürmer Lucien Moussa, dem tschechischen Nationalverteidiger Jakub Feska und dem italienischen Nationalspieler Michele Tossardi hochkarätige Verstärkungen vermelden durfte.

Meisterschaft und Championsleague

Nach einem Skandal um Carles und dessen Rücktritt installierte Klubeigner Fjedorow mit Oscar Merringues einen engen Vertrauten als Vereinspräsidenten. Obwohl Arías den Verein in der Saison 2005/2006 auf Tabellenplatz Fünf und damit ins internationale Geschäft geführt hatte, geriet er vereinsintern zunehmend unter Druck. Die Verpflichtung des ehemaligen Meistertrainers Ticiano De la Costa als Sportdirektor im Sommer 2006 wurde als Affront gegen den Trainer gewertet, der von Beginn der Saison an unter Druck stand. Trotz millionenschwerer Verstärkungen wie George Anthony Kalou, Luiz Velho und Luigi Maria Arita schaffte es Arías nicht, die nötigen Erfolge vorzuweisen und wurde bereits im September 2006 von Erfolgstrainer Joán Restávio abgelöst, dessen Engagement bei Atlético als Coup der Klubführung gewertet wurde.

Restávio schaffte es, aus dem bunten Sammelsurium namhafter Spieler eine Mannschaft zu formen, die vor allem mit ihrer Offensivabteilung überzeugen konnte. Eine Schwächephase der Großklubs Juvantêsa und FC Bosa zu Beginn der Rückrunde 2006/2007 brachte Atlético sogar an die Tabellenspitze, wo die Mannschaft sich schließlich bis zum Ende der Saison halten konnte. Damit konnte die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte gefeiert werden. Dennoch führten das Scheitern in der Vorrunde der UEFA Champions League in der Saison 2007/2008 sowie die enttäuschenden Auftritte in der Liga im März 2008 zur Entlassung des Erfolgstrainers.