Ticiano De la Costa: Unterschied zwischen den Versionen

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* 3/08-2008: [[Atlético Semestín]] <small>(zugleich Interimstrainer und Sportdirektor)</small>
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* 2008-2010: [[Cuernta Fútbol AS]] <small>(zugleich Generalmanager)</small>
  
 
=== Erfolge als Trainer ===
 
=== Erfolge als Trainer ===

Version vom 18:50, 14. Apr 2014

Ticiano Román Arrâs De la Costa (*1951 in Vierna) ist ein früherer sagradischer Fußballspieler, Fußballtrainer und Manager.

Der General gehörte als Spieler in den 1970er Jahren zu den besten Mittelfeldspielern Sagradiens und wurde mit der Sagradischen Fußballnationalmannschaft bei der EM-Endrunde 1976 Fußball-Europameister. Außerdem gewann er als Spieler zweimal den Europapokal der Landesmeister (mit Juvantêsa) und einmal den Pokalsiegerwettbewerb (mit FC Bosa).

Als Trainer führte er die Juvantêsa zu zwei nationalen Meisterschaften und einem UEFA-Pokal-Triumph.

Karriere als Spieler

Beginn der Karriere und Durchbruch

Der gebürtige Sagontiner Ticiano De la Costa begann seine Karriere bei seinem Heimatverein AC Vierna, für den er sein Profidebüt mit 19 Jahren in der Segona Liga gab. Mit 21 Jahren wechselte De la Costa 1972 in die Premera Liga zum FC Resales, ehe er 1973 zu Ligre North Sportivo wechelte.

In seiner Zeit in Ligre North wuchs De la Costa zu einem der besten Mittelfeldspieler der Liga heran und wurde Nationalspieler.

Erfolgsjahre bei Juvantêsa Sport

1976 schließlich wechselte er nach Tulis zum sagradischen Rekordmeister Juvantêsa Sport, wo er in den folgenden Jahren zusammen mit Francis Joann Decou, Joán Restruça und dem "König" Carles Notero eine der kreativstärksten und erfolgreichsten Mittelfeldabteilungen Europas bildete. Als defensivstarker Mittelfeldspieler und fleißiger Arbeiter fiel De la Costa dabei meist eine unterstützende Rolle zu. Dennoch sorgte De la Costa mit gefährlichen Weitschüssen auch selbst für Torgefahr.

Mit der Juvantêsa konnte De la Costa auch seine größten Erfolge als Spieler feiern, darunter drei sagradische Meisterschaften, einen Sieg in der Copa Sagradia und zwei Erfolge im Europapokal der Landesmeister. Damit prägte er wesentlich die bis dahin erfolgreichsten Jahre der Klubgeschichte.

Letzte Jahre in Bosa

Nachdem prägende Spieler wie Carles Notero, Francis Joann Decou und Joán Restruça das Team verlassen hatten, übernahm De la Costa selbst eine offensivere Rolle und führte die Mannschaft als Leistungsträger und Starspieler 1982 noch einmal zu einem Sieg in der Copa Sagradia. Nach der Saison wurde er erstmals überhaupt und das einzige Mal in seiner Karriere zu Sagradiens Fußballer des Jahres gewählt.

Nach diesem Erfolg nahm De la Costa Abschied von der Blu i Verde. Die letzten drei Jahre seiner aktiven Fußballerkarriere spielte er für den Erzrivalen FC Bosa, wo er zu den absoluten Führungsspielern gehörte und nochmals die Copa Sagradia gewinnen konnte. Außerdem wurde die Mannschaft 1984 Europapokalsieger der Pokalsieger. Nach der Saison 1984/85 erklärte De la Costa schließlich seinen Rücktritt vom aktiven Fußball und schlug eine Karriere als Trainer ein.

Nationalmannschaftskarriere

Als früherer Spieler der U-23-Auswahl seines Landes gab De la Costa im Jahr 1975 unter Trainer Manuel Escarret sein Debüt für die Sagradische A-Nationalmannschaft. Überraschend konnte er sich in der Kampagne zur Fußball-Europameisterschaft 1976 als Stammspieler im Mittelfeld des Teams durchsetzen und gehörte in der Finalrunde des Turniers in Micolinien zu den Leistungsträgern der Mannschaft, die mit ihren Starspielern Carles Notero und Luis Etxeberría schließlich erstmals in der Geschichte des Verbands den Europameistertitel gewann.

Auch bei den folgenden großen Turnieren, der Fußball-Weltmeisterschaft 1978 und der EURO 1980, gehörte De la Costa zum Stamm des sagradischen Teams. Nach dem Rücktritt Noteros aus der "Azûr" wurde De la Costa in der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 1982 zum Spielführer der Nationalmannschaft bestimmt und führte das Team anschließend zur Endrunde in Spanien. Nachdem Sagradien in der Qualifikation zur EURO 1984 gescheitert war, erklärte De la Costa 1983 seinen Rücktritt aus dem Nationalteam. Bis dahin hatte er 59 Spiele für die "Azûr" bestritten.

Stationen als Spieler

Erfolge als Spieler

Mit Juvantêsa
Mit Bosa
Mit dem Nationalteam
Persönliche Auszeichnungen

Karriere als Trainer und Funktionär

Trainer bei Lesnário und Bosa

Seinen ersten Job als Trainer trat De la Costa 1986 bei Lesnário FC in Biniar an, wo er zunächst bis Januar 1988 als Assistent von Arcélio Iniagui fungierte, ehe er von diesem den Cheftrainerposten übernahm. In vier Spielzeiten führte er Lesnário dreimal in die UEFA-Cup-Plätze und gewann mit dem Team um die Jungstars Daniel Pessué und Enrico Torc 1989 die Copa Sagradia.

1991 kehrte De la Costa schließlich als Trainer zu seinem alten Verein FC Bosa zurück, der gerade unter dem Uruguayer Simón González die sagradische Meisterschaft gewonnen hatte. In seiner ersten Saison als Trainer der Rot-Blauen erreichte die Mannschaft nur einen enttäuschenden siebten Platz. Nach einem durchwachsenen Start in die Folgesaison wurde De la Costa schließlich im September 1992 von seinen Aufgaben beim FC Bosa entbunden.

Erfolgsjahre in Tulis

Zu Beginn der Saison 1993/1994 kehrte De la Costa als neuer Cheftrainer zur Juvantêsa zurück, wo er auch als Spieler seine größten Erfolge gefeiert hatte. Hier baute er ein internationales Spitzenteam um die Stars Daniel Pessué, Paulo Varigell und Diego Juván auf, das 1995 schließlich die sagradische Meisterschaft gewann und 1997 im Finale des UEFA-Cups triumphierte. Damit gewann De la Costa seinen ersten internationalen Titel als Trainer.

Bereits zu Beginn der Saison 1997/1998 kündigte De la Costa an, zum Ende der Saison seine Tätigkeit als Trainer der Blau-Grünen zu beenden, da er eine Abwechslung suche. Er verabschiedete sich schließlich mit dem Gewinn der zweiten Meisterschaft in fünf Jahren als Trainer des JSC und übergab seinem Nachfolger Joán Restávio eine bereits gefestigte Mannschaft, die unter diesem schließlich 1999 das Triple aus Liga, Pokal und Meisterschaft feiern konnte und viermal in Folge sagradischer Meister wurde.

Funktionär beim FSF

Nach Vertragsende in Tulis nahm De la Costa keines der Angebote als Trainer an und wurde stattdessen zum Technischen Direktor des sagradischen Fußballverbands FSF berufen. Als solcher oblag ihm vor allem die Aufgabe, für eine einheitliche Ausbildung in den Jugendmannschaften zu sorgen und diese mit dem A-Team zu koordinieren. Nach dem Rücktritt von Nationaltrainer Francisco Nélez Clemente infolge der schwachen EURO 2004 galt De la Costa selbst als möglicher Nachfolger, verzichtete aber zugunsten von Eduardo Verrano.

Seine Tätigkeit beim Verband unterbrach De la Costa in der Saison 2001/2002 für wenige Monate, um als Interimstrainer noch einmal den FC Bosa zu betreuen. Zum Ende der Saison kehrte er jedoch zum Verband zurück. Die Tätigkeit als Technischer Direktor des FSF endete schließlich im August 2006, nachdem De la Costa von einer Ausstiegsklausel im Vertrag gebraucht gemacht hatte, die es ihm erlaubte, gegen Zahlung einer fixen Ablösesumme zu einem Verein zu wechseln.

Manager bei Atlético Semestín

Zum 1. August 2006 begann De la Costa schließlich seine Tätigkeit als Sportdirektor des sagradischen Erstligisten Atlético Semestín, wo er gemeinsam mit Startrainer Joán Restávio dafür verantwortlich zeichnete, das millionenschwere Team des russischen Klubbesitzers Maksim Fjedorow zu einer erfolgreichen Mannschaft zu formen.

Obwohl die Arbeit mit dem Trainer nicht immer reibungsfrei verlief, konnte Atlético in der Saison 2006/2007 das Ziel erreichen und erstmals überhaupt in der Vereinsgeschichte die sagradische Meisterschaft gewinnen. Nachdem die Mannschaft in der Saison 2007/2008 weit davon entfernt war, diesen Erfolg zu wiederholen, entließ der Klub Trainer Restávio im März, sodass De la Costa bis Saisonende selbst in Personalunion das Traineramt übernahm. Nachdem es aber auch zwischen dem Trainer/Manager De la Costa und der Klubführung zu Meinungsverschiedenheiten gekommen war, erklärte De la Costa zum Saisonende seinen Rücktritt von allen Ämtern bei Atlético.

Trainer und Manager in Cuernta

Völlig überraschend wurde De la Costa Anfang der Saison 2008/2009 als neuer Trainer und in Personalunion als Sportmanager des sagradischen Zweitligisten Cuernta Fútbol AS vorgestellt. In Cuernta sollte er als starker Mann ein neues ambitioniertes Team aufbauen, das in der Saison 2009/2010 schließlich den Aufstieg in die Premera Liga feiern konnte.

Unmittelbar nach dem Erreichen dieses Ziels gab De la Costa die Verpflichtung des sagradischen Rekordnationalspielers Paulo Varigell als neuen Trainer des Teams bekannt. Er selbst blieb Generalmanager des Vereins. Wenig später wurde zudem bekannt, dass De la Costa auch einen Großteil der Aktien des Vereins in Händen hält.

Zum Ende der Saison 2011/2012 schied De la Costa aus dem Management des Vereins aus. Er bleibt aber Aktionär und Mitglied des Aufsichtsrats und hat angekündigt, vorerst keinen Job bei einem anderen Verein antreten zu wollen.

Stationen als Trainer

Erfolge als Trainer

Mit Lesnário
Mit Juvantêsa
Mit Cuernta

Stationen als Manager