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| − | Als '''Sagradischer Erbfolgekrieg''' wird der militärisch ausgetragene Streit um die sagradische Krone nach dem Tod des Kindkönigs [[David II.]] im Jahr 1754 genannt, der 1756 offen ausbrach und den Auftakt zum gesamteuropäischen und in Nordamerika ausgetragenen Siebenjährigen Krieg bildete.
| + | #REDIRECT [[Sechzigjähriger Krieg]] |
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| − | === Vorgeschichte ===
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| − | Nach dem [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg von 1713-1718]] zwischen Ständen und König und der Ermordung König [[Peter II.|Peters II.]] in der [[Maiblutnacht 1721]] war es in Sagradien zum Thronfolgestreit zwischen dem von Loyalisten unterstützten [[Philipp Karl von Viça]] und den von den Ständen favorisierten [[Maria I.]] und ihrem Mann [[Johann III.]] gekommen. Dem Sieg Marias und Johanns 1722/23 folgten weitere erfolglose Operationen und Aufstände der [[Philippkarlisten]], die von Frankreich unterstützt wurden, letztmals nach dem Tod Marias I. im Jahr 1735.
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| − | Der Gegensatz zwischen dem Ständekönig Johann III. und dem absolutistischen Frankreich blieb bestehen und äußerte sich u.a. im Bündnis Johanns mit dem micolinischen König [[Karl X. von Micolinien]], der im [[Servettinischer Thronfolgekrieg|Servettiner Thronstreit 1737]] vergeblich, eine Annexion des [[Herzogtum Servette|Großherzogtums Servette]] durchzusetzen, sowie in der Beteiligung an der Pragmatischen Allianz 1740 gegen Frankreich. Der Tod Johanns III. 1749 führte in Sagradien zur anhaltenden Nachfolgekrise, die sich unter dem Kindkönig [[David II.]] (1749-54) in internen Herrschaftsstreitigkeiten, aber auch in Differenzen um die außenpolitische Bündnisorientierung äußerte.
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| − | Die im Vorfeld des Siebenjährigen Krieges entstandene neue Bündniskonstellation (''Renversement des Alliances'') führte schließlich zur Annäherung Österreichs und Frankreichs einerseits und zu einer preußisch-englischen Allianz andererseits, der auch Karl X. von Micolinien beitrat. Dieser stand nach dem [[Nantheser Ausgleich 1739]] weiterhin in Gegnerschaft zum französisch-alliierten Servette unter [[Maria I. von Servette]] und [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] und verfolgte weiterhin das Ziel einer Eroberung des Großherzogtums. Zum micolinisch-servettinischen Konflikt auf der micolinischen Halbinsel kamen englisch-französische Gegensätze in Nordamerika sowie der preußisch-österreichische Dualismus aus dem Österreichischen Erbfolgekrieg als Rahmenbedingungen des Krieges.
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