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Aktuelle Version vom 19. Januar 2026, 18:15 Uhr
Daniel Barnay (*1975) ist ein mikolinischer Politiker. Er war von 2012 bis 2024 Parteivorsitzender der rechtsliberalen UPD und von 2015 bis 2025 Staatsminister des Königreichs Mikolinien. Seit 2025 ist er mikolinischer Außenminister.
Aufstieg[bearbeiten]
Barnay trat früh in die rechtsliberale UPD ein und gehörte dort dem wirtschaftsfreundlichen liberalen Flügel an. Er engagierte sich in der UPD-Jugendorganisation Unió Jovén und wurde 1994 zu deren Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt übte er bis zum Jahr 1999 aus, ehe er ein Praktikum beim EU-Handelskommissar in Brüssel begann.
Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre verfolgte Barnay eine Karriere in der Privatwirtschaft und war unter anderem als Investmentberater tätig. Im Jahr 2005 wurde er Berater des mikolinischen Wirtschaftsministers Marc Anton Bevent, der ihn 2007 zum Generalsekretär der Kommission für Markt und Investitionen ernannte. Dieses Amt behielt er auch unter Bevents Nachfolgerin Benita Carras-Leal.
Weg ins Staatsministerium[bearbeiten]
Bei der Mikolinischen Parlamentswahl 2010 wurde Barnay erstmals in die mikolinische Abgeordnetenkammer gewählt. Dort übernahm er sofort das wichtige Amt des wirtschaftspolitischen Sprechers. Nach dem Rücktritt von Jo-Aquim Rotel infolge eines Korruptionsskandals wurde Barnay 2012 zu dessen Nachfolger im Amt des Partei- und Fraktionsvorsitzenden der UPD gewählt. Er setzte sich in einer Kampfabstimmung gegen die ehemalige Parteivorsitzende Benita Carras-Leal durch, die vom rechten Parteiflügel favorisiert worden war.
Bei der Parlamentswahl 2015 wurde die UPD unter Barnays Führung mit 23,5 Prozent der Stimmen zur stärksten Kraft in der Abgeordnetenkammer. In der Folge bildete Barnay eine "blau-rot-blaue" Koalition mit der sozialdemokratischen PSL und der liberalen DL, die sich selbst als Fortschrittskoalition positionierte. Mit 40 Jahren wurde Barnay anschließend zum jüngsten Staatsminister in der Geschichte des Königreichs ernannt. Er ist zudem der erste Vertreter der UPD sowie der erste bekennend homosexuelle Inhaber des Amtes.
Nach fünf Jahren als stärkste Regierungspartei konnte sich die UPD unter Barnays Führung bei der Parlamentswahl 2020 als größte Fraktion in der Abgeordnetenkammer behaupten. Barnay bildete daraufhin eine neue "blau-grüne" Regierungskoalition seiner UPD mit Zentrum, Liberalen und Grünen.
Rücktritt vom Parteivorsitz und Außenminister[bearbeiten]
Im Vorfeld der Mikolinischen Parlamentswahl 2025 gab Barnay das Amt des Parteivorsitzenden der UPD an die bisherige Fraktionsvorsitzende Amina Bennassim ab und verzichtete auch auf die Spitzenkandidatur zur Parlamentswahl. Nachdem die Rechtsliberalen bei den Wahlen nur auf dem dritten Platz unter den politischen Parteien gelandet waren, aber erneut in die Regierung eintraten, erklärte Barnay seine Bereitschaft, auch erneut für ein Ministeramt zur Verfügung zu stehen. Im Kabinett Lois Corinn wurde er schließlich als Minister für Internationale und Europäische Beziehungen vorgestellt. Er ist zudem 1. Stellvertreter der Staatsministerin.