Thorsten Holzhauser: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Thorsten Holzhauser''' (*1985 in [[Kaiserslautern]]) ist ein [[Deutsch|deutscher]] [[Historiker]]<ref>{{Internetquelle |url=https://geschichtedergegenwart.ch/autorin/thorstenholzhauser/ |titel=Thorsten Holzhauser Geschichte der Gegenwart |sprache=de-DE |abruf=2021-10-21}}</ref> und [[Politikwissenschaft|Politikwissenschaftler]]<ref name=":0">{{Internetquelle |url=https://www.france24.com/fr/europe/20210923-%C3%A9lections-en-allemagne-die-linke-un-peu-de-gauche-radicale-au-gouvernement |titel=Élections en Allemagne : Die Linke, un peu de gauche radicale au gouvernement ? |werk=France 24 |datum=2021-09-23 |sprache=fr |abruf=2021-10-21}}</ref>. Er gilt als Experte für die Geschichte der politischen Parteien, insbesondere der Partei [[Die Linke]], und ist Autor einer Integrationsgeschichte ihrer Vorgängerpartei [[PDS]].  
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'''Thorsten Holzhauser''' (*1985 in [[Kaiserslautern]]<ref>{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-10-26}}</ref>) ist ein [[Deutsch|deutscher]] [[Historiker]], der insbesondere zur [[Demokratie]]- und [[Parteienforschung|Parteiengeschichte]] forscht.  
  
 
== Leben ==
 
== Leben ==
Holzhauser studierte [[Geschichte]], [[Germanistik]] und [[Politikwissenschaft]] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]] und war Stidendiat der [[Studienstiftung des deutschen Volkes]]. Von 2013 bis 2020 war er [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] und Dozent an der Universität Mainz, wo er 2018 zum [[Doktor|Dr. phil]] promoviert wurde.<ref>{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2021-10-21}}</ref> Seine zeithistorische Doktorarbeit mit dem Titel ''Die "Nachfolgepartei"'' zur Integrationsgeschichte der [[Partei des demokratischen Sozialismus|Partei des demokratischen Sozialismus (PDS)]] in das [[Politisches System|politische System]] der [[Bundesrepublik Deutschland]] wurde mit dem Forschungsförderpreis der Freunde der Universität Mainz ausgezeichnet.<ref>{{Literatur |Titel=Dies Academicus. Ausgezeichnete Abschlussarbeiten 2018/2019 |Hrsg=Der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Georg Krausch |Ort=Mainz |Datum=2019-05 |Seiten=16-17}}</ref> Das 2019 vom [[Institut für Zeitgeschichte|Institut für Zeitgeschichte (IfZ)]] herausgegebene Buch wurde sowohl in der [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]<ref>{{Literatur |Autor=Mechthild Küpper |Titel=PDS: Angekommen |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/1.6714635 |Abruf=2021-01-22}}</ref> als auch im [[Neues Deutschland|Neuen Deutschland]]<ref>{{Internetquelle |autor=André Brie |url=https://www.neues-deutschland.de/artikel/1134149.pds-nachfolge-und-vorgaengerpartei.html |titel=Nachfolge- und Vorgängerpartei (neues deutschland) |sprache=de |abruf=2021-01-22}}</ref> sehr positiv besprochen.
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Nach dem Abitur in [[Kaiserslautern]] studierte Holzhauser als Stipendiat der [[Studienstiftung des deutschen Volkes]] [[Geschichte]], [[Germanistik]] und [[Bildungswissenschaften]] sowie [[Politikwissenschaft]] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]. Dort war er von 2013 bis 2020 als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] tätig. 2018 wurde er mit einer Arbeit zur Integrationsgeschichte der [[Partei des demokratischen Sozialismus|Partei des demokratischen Sozialismus (PDS)]] im vereinten Deutschland mit [[summa cum laude]] zum [[Doktor|Dr. phil.]] promoviert.<ref>{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-10-26}}</ref> Das Buch mit dem Titel ''Die "Nachfolgepartei"'' wurde vielfach positiv rezensiert und gilt als Standardwerk zur Geschichte der PDS/[[Die Linke|Linkspartei]].<ref>{{Literatur |Autor=Benjamin Höhne |Titel=Die PDS: Standardwerk mit zeithistorischem und politikwissenschaftlichem Zugriff |Sammelwerk=Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) |Band=52 |Nummer=3 |Datum=2021 |Seiten=715-717}}</ref><ref>{{Literatur |Autor=Mechthild Küpper |Titel=PDS: Angekommen |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/1.6714635 |Abruf=2022-12-29}}</ref><ref>{{Internetquelle |autor=André Brie |url=https://www.neues-deutschland.de/artikel/1134149.pds-nachfolge-und-vorgaengerpartei.html |titel=Nachfolge- und Vorgängerpartei (neues deutschland) |sprache=de |abruf=2022-12-29}}</ref><ref>{{Literatur |Autor=Michael Koß |Titel=Holzhauser, Thorsten (2019): Die „Nachfolgepartei“. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland 1990–2005 |Sammelwerk=Politische Vierteljahresschrift |Band=61 |Nummer=2 |Datum=2020-06-01 |ISSN=1862-2860 |DOI=10.1007/s11615-020-00238-2 |Seiten=393–395 |Online=https://link.springer.com/article/10.1007/s11615-020-00238-2 |Abruf=2022-12-29}}</ref><ref>{{Internetquelle |autor=Till Kössler |url=http://www.sehepunkte.de/2020/09/33837.html |titel=Rezension von: Die "Nachfolgepartei" - Ausgabe 20 (2020), Nr. 9 |werk=Sehepunkte |abruf=2022-12-29}}</ref>
  
Nach einer Gastdozentur an der [[University of Glasgow]] im Jahr 2017 bearbeitete Holzhauser von 2017 bis 2020 als [[Post Doc]] ein Forschungsprojekt zur Auseinandersetzung mit [[Nationalsozialismus|NS-Belastung]] und [[Kollaboration]] in [[Westdeutschland]], [[Österreich]] und [[Frankreich]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], das von der [[Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien|Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]] gefördert wurde.<ref>{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2021-10-21}}</ref> Seit Januar 2021 ist Holzhauser wissenschaftlicher Mitarbeiter der [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]] in [[Stuttgart]].<ref>{{Internetquelle |url=https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser |datum=2021-08-18 |sprache=de |abruf=2021-10-21}}</ref>
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Im Jahr 2017 nahm Holzhauser eine Gastdozentur als [[Gastprofessor|Teaching Fellow]] an der [[University of Glasgow]] wahr und bearbeitete danach ein Forschungsprojekt zur Auseinandersetzung mit [[Nationalsozialismus|NS-Belastung]] und [[Kollaboration]] in [[Westdeutschland]], [[Österreich]] und [[Frankreich]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], das von der [[Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien|Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]] gefördert wurde.<ref>{{Internetquelle |url=https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ |titel=Dr. Thorsten Holzhauser {{!}} Neueste Geschichte |abruf=2022-12-29}}</ref> Seit Januar 2021 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]] in [[Stuttgart]].<ref>{{Internetquelle |url=https://www.theodor-heuss-haus.de/ueber-uns/das-team/dr-thorsten-holzhauser |titel=Dr. Thorsten Holzhauser |abruf=2022-12-29}}</ref>
  
Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der [[Demokratie]], der [[Politische Partei|politischen Parteien]] und [[Soziale Bewegung|Bewegungen]] sowie die [[Kulturgeschichte]] politisch-sozialer [[Transformation|Transformationen]]. Er veröffentlichte unter anderem in den ''[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte|Vierteljahrsheften für Zeitgeschichte]]'', ''[[Geschichte und Gesellschaft]]'', ''[[Zeitschrift für Parlamentsfragen]]'' sowie in der ''[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]''<ref>{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Angekommen unter den „Etablierten“ |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/der-wandel-der-linkspartei-zu-einer-etablierten-partei-16613714.html |Abruf=2021-10-21}}</ref>, in der ''[[Die Tageszeitung|Tageszeitung (taz)]]''<ref>{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Geliebtes Feindbild |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2020-02-04 |ISSN=0931-9085 |Seiten=12 |Online=https://taz.de/!5657900/ |Abruf=2021-10-21}}</ref> und auf ''[[Geschichte der Gegenwart]]''.<ref>{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/ |titel=Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht – Geschichte der Gegenwart |sprache=de-DE |abruf=2021-10-21}}</ref> In Interviews für deutsche und internationale Medien wie [[Zeit Online]]<ref>{{Internetquelle |autor=Katharina Schuler |url=https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2F2020-01%2Fdie-linke-thueringen-cdu-sed-vergangenheit%2Fkomplettansicht |titel="Die Linkspartei setzt im Osten sozialdemokratische Politik um" |werk=ZEIT ONLINE |abruf=2021-10-21}}</ref>, [[ZDF]]<ref>{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/460ef433-7551-49ed-809a-c9100d5c69f2 |titel=Abgrenzung zu Linkspartei : Linke als Gefahr: "Diktum der CDU bröckelt" |sprache=de |abruf=2021-10-21}}</ref>, [[SWR]]<ref>{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/neue-fuehrung-alte-debatten-auf-ihrem-parteitag-waehlt-die-linke-ein-neues-fuehrungs-duo-100.html |titel=Neue Führung, alte Debatten? Auf ihrem Parteitag wählt „Die Linke“ ein neues Führungs-Duo |werk=SWR2 |sprache=de |abruf=2021-10-21}}</ref>, [[HR]]<ref>{{Internetquelle |autor= |url=https://www.hr2.de/programm/der-tag/der-tag--was-geht-mit-links-anatomie-einer-partei,epg-der-tag-522.html |titel=Der Tag {{!}} Was geht mit links? Anatomie einer Partei |werk=hr2.de |datum=2021-01-07 |sprache=Deutsch |abruf=2021-10-21}}</ref>, [[MDR]]<ref>{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/zeitreise/hat-der-osten-ein-demokratiedefizit-transformationsprozess-100.html |titel=Historiker: Zunehmende Demokratie-Skepsis kein ostdeutsches Phänomen {{!}} MDR.DE |werk=MDR |sprache=de |abruf=2021-10-21}}</ref><ref>{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/die-linke-absturz-sachsen-anhalt-thueringen-100.html |titel=Die Probleme der Linkspartei kurz vor der Bundestagswahl {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2021-10-21}}</ref>, [[Deutschlandfunk]]<ref>{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/die-linke-vor-der-bundestagswahl-zwischen.724.de.html?dram:article_id=502544 |titel=Die Linke vor der Bundestagswahl - Zwischen Fünfprozenthürde und Regierungstraum |werk=Deutschlandfunk |sprache=de-DE |abruf=2021-10-21}}</ref> und [[France 24]]<ref name=":0" /> nimmt er zudem häufiger zur Parteien- und Koalitionspolitik sowie zur ostdeutschen Transformations- und Demokratieentwicklung Stellung.
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Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der [[Demokratie]], der [[Politische Partei|politischen Parteien]] sowie politisch-sozialer [[Transformation|Transformationen]] in Europa. Neben wissenschaftlichen Fachpublikationen veröffentlicht er in Zeitungen und Magazinen wie ''[[Die Tageszeitung|Tageszeitung (taz)]]''<ref>{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Geliebtes Feindbild |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2020-02-04 |ISSN=0931-9085 |Seiten=12 |Online=https://taz.de/!5657900/ |Abruf=2022-12-29}}</ref><ref>{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Die Linke und der Ukrainekrieg: Chance auf Glaubwürdigkeit |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2022-03-17 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/!5837067/ |Abruf=2022-12-29}}</ref>, ''[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]''<ref>{{Literatur |Autor=Thorsten Holzhauser |Titel=Angekommen unter den „Etablierten“ |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/der-wandel-der-linkspartei-zu-einer-etablierten-partei-16613714.html |Abruf=2022-12-29}}</ref>, [[Merkur (Zeitschrift)|''Merkur'']]<ref>{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://www.merkur-zeitschrift.de/artikel/linien-und-spannungsfelder-linker-sicherheitspolitik-a-mr-75-6-73/ |titel=Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik |werk=Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken |datum=2021-05-25 |sprache=de-DE |abruf=2022-12-29}}</ref> und ''[[Geschichte der Gegenwart]]''<ref>{{Internetquelle |autor=Thorsten Holzhauser |url=https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/ |titel=Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht – Geschichte der Gegenwart |sprache=de-DE |abruf=2022-12-29}}</ref>. Für deutsche und internationale Medien nimmt er zudem häufiger zur Parteien- und Koalitionspolitik sowie zu demokratiepolitischen Themen Stellung.<ref>{{Internetquelle |autor=Katharina Schuler |url=https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2F2020-01%2Fdie-linke-thueringen-cdu-sed-vergangenheit%2Fkomplettansicht |titel="Die Linkspartei setzt im Osten sozialdemokratische Politik um" |werk=ZEIT ONLINE |abruf=2022-12-29}}</ref><ref>{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/zeitreise/hat-der-osten-ein-demokratiedefizit-transformationsprozess-100.html |titel=Historiker: Zunehmende Demokratie-Skepsis kein ostdeutsches Phänomen {{!}} MDR.DE |werk=MDR |sprache=de |abruf=2022-12-29}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.france24.com/fr/europe/20210923-%C3%A9lections-en-allemagne-die-linke-un-peu-de-gauche-radicale-au-gouvernement |titel=Élections en Allemagne : Die Linke, un peu de gauche radicale au gouvernement ? |datum=2021-09-23 |sprache=fr |abruf=2022-12-29}}</ref><ref>{{Internetquelle |autor=Lauren Chadwick |url=https://www.euronews.com/2021/09/23/germany-s-far-left-party-eager-to-join-coalition-while-others-steer-clear |titel=German far-left party eager to join coalition while others steer clear |datum=2021-09-23 |sprache=en |abruf=2022-12-29}}</ref> Er gilt als Experte für die Geschichte und Entwicklung der Partei [[Die Linke]].<ref>{{Internetquelle |autor=Mathias von Lieben, Johannes Kuhn |url=https://www.deutschlandfunk.de/rot-rot-gruen-oder-opposition-die-linkspartei-in-der-100.html |titel=Rot-Rot-Grün oder Opposition - Die Linkspartei in der Selbstfindungs-Schleife |werk=deutschlandfunk.de |datum=2020-05-25 |sprache=de |abruf=2022-12-29}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/die-linke-vor-der-bundestagswahl-zwischen.724.de.html?dram:article_id=502544 |titel=Die Linke vor der Bundestagswahl - Zwischen Fünfprozenthürde und Regierungstraum |werk=Deutschlandfunk |sprache=de-DE |abruf=2022-12-29}}</ref>
  
== Schriften (Auswahl) ==
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== Publikationen (Auswahl) ==
  
=== Monografien ===
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=== Bücher und Studien ===
  
* ''Demokratie, Nation, Belastung. Kollaboration und NS-Belastung als Nachkriegsdiskus in Frankreich, Österreich und Westdeutschland'' (= [[Historische Zeitschrift]], Beihefte (Neue Folge), Bd. 80). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2021, ISBN 978-3-11-069501-4.
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* ''Demokratie, Nation, Belastung. Kollaboration und NS-Belastung als Nachkriegsdiskus in Frankreich, Österreich und Westdeutschland'' (= [[Historische Zeitschrift]], Beihefte (Neue Folge), Bd. 80). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2022, ISBN 978-3-11-069501-4.
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* (Hrsg. zusammen mit Felix Lieb) ''Parteien in der "Krise". Wandel der Parteiendemokratie in den 1980er- und 1990er-Jahren'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Zeitgeschichte im Gespräch]], Bd. 33). Metropol Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-86331-620-4.
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* ''Was ist links und für wen? Die Linke im Ringen um ihre Identität'' (= ''Notes du Cerfa'', Nr. 161). [[Institut français des relations internationales]], Paris 2021, ISBN 979-10-373-0350-9 (frz. ''Quelle gauche en Allemagne? Le parti Die Linke en pleine crise identitaire'', ISBN 979-10-373-0349-3).
 
* ''Die "Nachfolgepartei". Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte]], Bd. 122). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2019, ISBN 9783110633429 (Paperback-Ausgabe 2021, ISBN 9783110763416).
 
* ''Die "Nachfolgepartei". Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte]], Bd. 122). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2019, ISBN 9783110633429 (Paperback-Ausgabe 2021, ISBN 9783110763416).
  
=== Sammelbände ===
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=== Aufsätze und Essays ===
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* ''Zwischen "Säuberung" und "Versöhnung". Politische Belastung als nationaler Ordnungsdiskurs in Westeuropa''. In: [[Zeitschrift für Geschichtswissenschaft]] 70 (2022), H. 10, S. 830-851.
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* ''Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik''. In: [[Merkur (Zeitschrift)|Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken]] 75 (2021), H. 865, S. 73-81.
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* ''Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht''. In: [[Geschichte der Gegenwart]], 7. April 2021, https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/
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* ''Neoliberalismus und Nostalgie. Politische Re-Formationen und die Entstehung der Linkspartei im vereinten Deutschland''. In: [[Geschichte und Gesellschaft]] 44 (2018), H. 4, S. 586-618.
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* ''„Niemals mit der PDS“? Zum Umgang der SPD mit der SED-Nachfolgepartei zwischen Ausgrenzungs- und Integrationsstrategie (1990-1998)''. In: [[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]] 62 (2014), H. 2, S. 285-308.
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== Auszeichnung ==
  
* (mit Felix Lieb) ''Parteien in der "Krise". Wandel der Parteiendemokratie in den 1980er- und 1990er-Jahren'' (= [[Institut für Zeitgeschichte|Zeitgeschichte im Gespräch]], Bd. 33). Metropol Verlag, Berlin 2021, ISBN: 978-3-86331-620-4.
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* 2019: Forschungsförderpreis der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]
  
=== Aufsätze und Essays ===
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== Weblinks ==
  
* ''Linien und Spannungsfelder linker Sicherheitspolitik''. In: ''[[Merkur (Zeitschrift)|Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken]]'' 75 (2021), H. 865, S. 73-81.
+
* [https://www.theodor-heuss-haus.de/die-stiftung/mitarbeiter/drthorstenholzhauser/ Thorsten Holzhauser] bei der [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]]
* ''Die Linke, la Bundeswehr et l'évolution de la politique de sécurité allemande''. In: ''[[Allemagne d'aujourd'hui]]'' 235 (2021), no 1, pp. 215-224.
+
* [https://neuestegeschichte.uni-mainz.de/personen/thorsten-holzhauser/ Thorsten Holzhauser] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]
* ''Identitätspolitik: Ohne geht es auch nicht''. In: ''[[Geschichte der Gegenwart]]'', 7. April 2021, https://geschichtedergegenwart.ch/identitaetspolitik-ohne-geht-es-auch-nicht/
+
* [https://www.clio-online.de/researcher/id/researcher-12835 Thorsten Holzhauser] auf [[Clio-online]]
* ''Erosion der Abgrenzung? Das Verhältnis der CDU zur Linkspartei in historischer Perspektive''. In: ''[[Zeitschrift für Parlamentsfragen]]'' 50 (2019), H. 1, S. 130-148.
+
* [https://www.perlentaucher.de/autor/thorsten-holzhauser.html Thorsten Holzhauser] auf [[Perlentaucher]]
* ''Neoliberalismus und Nostalgie. Politische Re-Formationen und die Entstehung der Linkspartei im vereinten Deutschland''. In: ''[[Geschichte und Gesellschaft]]'' 44 (2018), H. 4, S. 586-618.
 
* (mit Antony Kalashnikov) ''Communist Successors and Narratives of the Past: Party Factions in the German PDS and the Russian CPRF, 1990-2005''. In: Agnieszka Mrozik/Stanislav Holubec (eds.), ''Historical Memory of Central and East European Communism''. Routledge, Abingdon 2018, pp. 41-73.
 
* ''„Niemals mit der PDS“? Zum Umgang der SPD mit der SED-Nachfolgepartei zwischen Ausgrenzungs- und Integrationsstrategie (1990-1998)''. In: ''[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]'' 62 (2014), H. 2, S. 285-308.
 
  
 
== Einzelnachweise ==
 
== Einzelnachweise ==
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Aktuelle Version vom 29. Dezember 2022, 16:25 Uhr

Thorsten Holzhauser (*1985 in Kaiserslautern<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>) ist ein deutscher Historiker, der insbesondere zur Demokratie- und Parteiengeschichte forscht.

Leben[bearbeiten]

Nach dem Abitur in Kaiserslautern studierte Holzhauser als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes Geschichte, Germanistik und Bildungswissenschaften sowie Politikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Dort war er von 2013 bis 2020 als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. 2018 wurde er mit einer Arbeit zur Integrationsgeschichte der Partei des demokratischen Sozialismus (PDS) im vereinten Deutschland mit summa cum laude zum Dr. phil. promoviert.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Das Buch mit dem Titel Die "Nachfolgepartei" wurde vielfach positiv rezensiert und gilt als Standardwerk zur Geschichte der PDS/Linkspartei.<ref>Vorlage:Literatur</ref><ref>Vorlage:Literatur</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Literatur</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Im Jahr 2017 nahm Holzhauser eine Gastdozentur als Teaching Fellow an der University of Glasgow wahr und bearbeitete danach ein Forschungsprojekt zur Auseinandersetzung mit NS-Belastung und Kollaboration in Westdeutschland, Österreich und Frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg, das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert wurde.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Seit Januar 2021 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus in Stuttgart.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der Demokratie, der politischen Parteien sowie politisch-sozialer Transformationen in Europa. Neben wissenschaftlichen Fachpublikationen veröffentlicht er in Zeitungen und Magazinen wie Tageszeitung (taz)<ref>Vorlage:Literatur</ref><ref>Vorlage:Literatur</ref>, Frankfurter Allgemeine Zeitung<ref>Vorlage:Literatur</ref>, Merkur<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> und Geschichte der Gegenwart<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>. Für deutsche und internationale Medien nimmt er zudem häufiger zur Parteien- und Koalitionspolitik sowie zu demokratiepolitischen Themen Stellung.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Er gilt als Experte für die Geschichte und Entwicklung der Partei Die Linke.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Publikationen (Auswahl)[bearbeiten]

Bücher und Studien[bearbeiten]

  • Demokratie, Nation, Belastung. Kollaboration und NS-Belastung als Nachkriegsdiskus in Frankreich, Österreich und Westdeutschland (= Historische Zeitschrift, Beihefte (Neue Folge), Bd. 80). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2022, ISBN 978-3-11-069501-4.
  • (Hrsg. zusammen mit Felix Lieb) Parteien in der "Krise". Wandel der Parteiendemokratie in den 1980er- und 1990er-Jahren (= Zeitgeschichte im Gespräch, Bd. 33). Metropol Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-86331-620-4.
  • Was ist links und für wen? Die Linke im Ringen um ihre Identität (= Notes du Cerfa, Nr. 161). Institut français des relations internationales, Paris 2021, ISBN 979-10-373-0350-9 (frz. Quelle gauche en Allemagne? Le parti Die Linke en pleine crise identitaire, ISBN 979-10-373-0349-3).
  • Die "Nachfolgepartei". Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland (= Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, Bd. 122). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2019, ISBN 9783110633429 (Paperback-Ausgabe 2021, ISBN 9783110763416).

Aufsätze und Essays[bearbeiten]

Auszeichnung[bearbeiten]

Weblinks[bearbeiten]

Einzelnachweise[bearbeiten]

<references />

Vorlage:Personendaten