Lwarquín Jardel: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Lwarquín Kalifa Jardel''' (*1996 in [[Corbón]], [[Semestina-Capital]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Fußballspieler, der für den sagradischen Spitzenverein [[Tulisium Football Club]] und für die [[sagradische Fußballnationalmannschaft]] spielt. Nach ersten Anfängen als Außenverteidiger kommt Lwarquín heute vorzugsweise im zentralen Mittelfeld zum Einsatz, kann aber auch als defensiver und offensiver Mittelfeldspieler oder als Spielmacher eingesetzt werden.
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'''Lwarquín Jardel Kalifa''' (*1996 in [[Corbón]], [[Semestina-Capital]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Fußballspieler, der für Real Madrid und die [[sagradische Fußballnationalmannschaft]] spielt. Nach ersten Anfängen als Außenverteidiger kommt Lwarquín heute vorzugsweise im zentralen Mittelfeld zum Einsatz, kann aber auch als defensiver und offensiver Mittelfeldspieler oder als Spielmacher eingesetzt werden. Er gehört zu den wertvollsten Mittelfeldspielern der Welt.
  
Aus der Jugend des [[CA Semestín]] stammed, wechselte Lwarquín mit 15 Jahren zu Manchester City, wo er seine ersten Schritte im Profifußball machte. Mit 17 Jahren kehrte er nach Sagradien zurück, wo er beim [[FC Tulisium]] zum Leistungsträger und internationalen Star reifte. In seiner Karriere mit Tulisium gewann Lwarquín bisher fünfmal die [[Premera Liga]] (2015, 2018, 2019, 2020, 2021) und dreimal die [[Copa Sagradia]] (2017, 2018, 2020). In der Saison 2019/20 siegte er mit Tulisium im Finale der UEFA Champions League.  
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Aus der Jugend des [[CA Semestín]] stammend, wechselte Lwarquín mit 15 Jahren zu Manchester City, wo er seine ersten Schritte im Profifußball machte. Mit 17 Jahren kehrte er nach Sagradien zurück und reifte beim [[FC Tulisium]] zum Leistungsträger und internationalen Star. In seiner Karriere mit Tulisium gewann Lwarquín sechsmal die [[Premera Liga]] (2015, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022) und dreimal die [[Copa Sagradia]] (2017, 2018, 2020). In der Saison 2019/20 siegte er mit Tulisium zudem im Finale der UEFA Champions League und gewann damit das kontinentale "Triple". Zwei Jahre später stand der mit Tulisium erneut im Champions-League-Finale. Nach Ablauf seines Vertrags bei den Tulinesen wechselte Lwarquín im Sommer 2022 ablösefrei zum Champions-League-Sieger und spanischen Meister Real Madrid. Mit den Königlichen gewann er zum zweiten Mal in seiner Karriere die FIFA Klubweltmeisterschaft sowie die Copa del Rey 2023. In der Saison 2023/24 wurde er spanischer Meister sowie zum zweiten Mal in seiner Karriere Champions-League-Sieger.
  
Neben seiner Vereinskarriere wurde Lwarquín mit den Jugendauswahlmannschaften Sagradiens [[U-19-Fußball-Europameisterschaft 2014|U-19-Europameister 2014]] sowie [[U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2015|U-20-Vizeweltmeister 2015]]. Er ist seit 2016 [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|sagradischer A-Nationalspieler]] und nahm an der [[EURO 2016]] sowie an der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2018|Weltmeisterschaft 2018]] teil, wo er mit der "Azûr" jeweils das Achtelfinale erreichte. Bei der [[EURO 2021]] zog er mit Sagradien ins Viertelfinale ein. Zu seinen persönlichen Ehrungen zählen die Auszeichnung als Bester Spieler der [[U-19-Fußball-Europameisterschaft 2014|U-19-Europameisterschaft 2014]] und als [[Bester Nachwuchsspieler]] der [[Premera Liga 2015/2016]]. In der Triple-Saison 2019/20 wurde er zudem zum [[Spieler der Saison]] in der [[Premera Liga]] sowie anschließend zu [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] 2020 gewählt.
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Neben seiner Vereinskarriere wurde Lwarquín mit den Jugendauswahlmannschaften Sagradiens [[U-19-Fußball-Europameisterschaft 2014|U-19-Europameister 2014]] sowie [[U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2015|U-20-Vizeweltmeister 2015]]. Er ist seit 2016 [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|sagradischer A-Nationalspieler]] und nahm an der [[EURO 2016]] sowie an der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2018|Weltmeisterschaft 2018]] teil, wo er mit der "Azûr" jeweils das Achtelfinale erreichte. Bei der [[EURO 2020]] zog er mit Sagradien ins Viertelfinale ein. Zu seinen persönlichen Ehrungen zählen die Auszeichnung als Bester Spieler der [[U-19-Fußball-Europameisterschaft 2014|U-19-Europameisterschaft 2014]] und als [[Bester Nachwuchsspieler]] der [[Premera Liga 2015/2016]]. In der Triple-Saison 2019/20 wurde er zudem zum [[Spieler der Saison]] in der [[Premera Liga]] sowie anschließend zu [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] 2020 gewählt. Letztere Ehre wurde ihm im Jahr 2024 zum zweiten Mal zu eigen.
  
Lwarquíns sechs Jahre jüngerer Bruder [[Tangwín Jardel]] steht seit der [[Tulisium F.C. 2021-2022|Saison 2021/2022]] ebenfalls im [[Premera Liga]]-Kader von [[Tulisium]] und kommt als Abwehrspieler zum Einsatz. Seine Brüder ''Yann'' und ''Alwín'' sind ebenfalls als Fußballprofis aktiv.
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Lwarquíns sechs Jahre jüngerer Bruder [[Tangwín Jardel]] steht seit der [[Tulisium F.C. 2021-2022|Saison 2021/2022]] ebenfalls im [[Premera Liga]]-Kader von [[Tulisium]] und kommt als Abwehrspieler zum Einsatz. Seine Brüder ''Yann'' und ''Orwín'' sind ebenfalls als Fußballprofis aktiv.
 
   
 
   
 
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==== Karriere ====
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Mit 17 Jahren kehrte Jardel 2013 nach Sagradien zurück und schloss sich für eine Ablösesumme von 1,8 Millionen Euro dem [[Tulisium Football Club]] an. In [[Tulis]] spielte Lwarquín zunächst für die 2. Mannschaft der Blau-Grünen, wo er sich schnell als regelmäßiger Stammspieler etablieren konnte. Nach einem ersten Einsatz in der [[Copa Sagradia]] im Februar 2014 bestritt Lwarquín sein erstes Spiel in der [[Premera Liga]] im letzten Spiel der [[Premera Liga 2013/2014|Saison]] unter Trainer [[Daniel Pessué]].In der [[Premera Liga 2014/2015|Saison 2014/2015]] schaffte Lwarquín schließlich den Sprung in die Premera-Liga-Mannschaft des FC Tulisium, nachdem er sich in der Vorbereitung durch starke Leistungen angeboten hatte. Sein Ligadebüt von Beginn an gab er am 24. November 2014 im Alter von 18 Jahren, ehe er in der Rückrunde der Spielzeit häufiger eingewechselt wurde. Dabei kam er vornehmlich als Außenverteidiger oder im Mittelfeld zum Einsatz.
 
Mit 17 Jahren kehrte Jardel 2013 nach Sagradien zurück und schloss sich für eine Ablösesumme von 1,8 Millionen Euro dem [[Tulisium Football Club]] an. In [[Tulis]] spielte Lwarquín zunächst für die 2. Mannschaft der Blau-Grünen, wo er sich schnell als regelmäßiger Stammspieler etablieren konnte. Nach einem ersten Einsatz in der [[Copa Sagradia]] im Februar 2014 bestritt Lwarquín sein erstes Spiel in der [[Premera Liga]] im letzten Spiel der [[Premera Liga 2013/2014|Saison]] unter Trainer [[Daniel Pessué]].In der [[Premera Liga 2014/2015|Saison 2014/2015]] schaffte Lwarquín schließlich den Sprung in die Premera-Liga-Mannschaft des FC Tulisium, nachdem er sich in der Vorbereitung durch starke Leistungen angeboten hatte. Sein Ligadebüt von Beginn an gab er am 24. November 2014 im Alter von 18 Jahren, ehe er in der Rückrunde der Spielzeit häufiger eingewechselt wurde. Dabei kam er vornehmlich als Außenverteidiger oder im Mittelfeld zum Einsatz.
  
===== Aufstieg zum Superstar =====
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===== Durchbruch und Aufstieg zum Superstar =====
 
Seinen Durchbruch schaffte Lwarquín in der Saison 2015/2016, in der er als Vertreter des länger verletzten [[Xabier Murueta]] häufiger von Beginn an im zentralen Mittelfeld zum Einsatz kam. Am Ende der Spielzeit wurde er zum [[Spieler der Saison|besten Nachwuchsspieler]] der [[Premera Liga 2015/2016]] gewählt. Nach dem Trainerwechsel von [[Xosé Sant-Estrell]] zu [[Maurizio Corbani]] im Sommer 2016 fiel Lwarquín zunächst einer Verletzung und dann einer Systemumstellung vom 4-3-3 zum 3-4-3 zum Opfer, sodass er seinen Platz im Team vorübergehend wieder verlor. Nach seiner Genesung musste er mal in der Dreierkette, mal als rechter Außenverteidiger aushelfen und kam nur selten auf seiner Stammposition im zentralen Mittelfeld zum Einsatz.
 
Seinen Durchbruch schaffte Lwarquín in der Saison 2015/2016, in der er als Vertreter des länger verletzten [[Xabier Murueta]] häufiger von Beginn an im zentralen Mittelfeld zum Einsatz kam. Am Ende der Spielzeit wurde er zum [[Spieler der Saison|besten Nachwuchsspieler]] der [[Premera Liga 2015/2016]] gewählt. Nach dem Trainerwechsel von [[Xosé Sant-Estrell]] zu [[Maurizio Corbani]] im Sommer 2016 fiel Lwarquín zunächst einer Verletzung und dann einer Systemumstellung vom 4-3-3 zum 3-4-3 zum Opfer, sodass er seinen Platz im Team vorübergehend wieder verlor. Nach seiner Genesung musste er mal in der Dreierkette, mal als rechter Außenverteidiger aushelfen und kam nur selten auf seiner Stammposition im zentralen Mittelfeld zum Einsatz.
  
In der Saison 2017/2018 gelang es Lwarquín schließlich, sich wieder im Mittelfeld der Tulinesen zu etablieren. Nach der Rückkehr Corbanis zum 4-3-3 bildete Lwarquín ein starkes Mittelfeld-Trio mit [[David Albet]] und [[Fadel Chakri]]. Diese Rolle interpretierte er aber flexibel, tauschte häufig die Position mit [[David Albet]], drang mal zum gegnerischen Strafraum vor, oder ließ sich in die Innenverteidigung zurückfallen, um eine Drei-Mann-Defensive herzustellen. Mit seinen starken Leistungen trug Lwarquín in der Saison 2017/2018 zum Gewinn des nationalen Doubles aus Meisterschaft und Pokal bei wurde erstmals in seiner Karriere ins offizielle Team der Premera Liga-Saison gewählt.  
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In der Saison 2017/2018 gelang es Lwarquín schließlich, sich wieder im Mittelfeld der Tulinesen zu etablieren. Nach der Rückkehr Corbanis zum 4-3-3 bildete Lwarquín ein starkes Mittelfeld-Trio mit [[David Albet]] und [[Fadel Chakri]]. Diese Rolle interpretierte er aber flexibel, tauschte häufig die Position mit [[David Albet]], drang mal zum gegnerischen Strafraum vor, oder ließ sich in die Innenverteidigung zurückfallen, um eine Drei-Mann-Defensive herzustellen. Mit seinen starken Leistungen trug Lwarquín in der Saison 2017/2018 zum Gewinn des nationalen Doubles aus Meisterschaft und Pokal bei wurde erstmals in seiner Karriere ins offizielle Team der Premera Liga-Saison gewählt. Durch seine Social-Media-Präsenz, lukrative Werbeverträge und regelmäßige Wechselgerüchte stieg er zudem zum internationalen Superstar auf.
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===== Serienerfolge, Triple-Sieg und Wechselgerüchte =====
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Auch in den beiden Folgespielzeiten, in denen Tulisium seinen Meistertitel jeweils verteidigen konnte, gehörte Lwarquín zu den absoluten Leistungsträgern. In der Saison 2019/20 erlebte Lwarquín seine persönlich erfolgreichste Zeit. Er gewann mit der "Blu i Verde" das kontinentale Triple aus [[Premera Liga|Meisterschaft]], [[Copa Sagradia|Pokal]] und [[Champions League]] und konnte dem Team mit überragenden Leistungen seinen Stempel aufdrücken. Am Ende der Spielzeit wurde er zum [[Spieler der Saison]] in der [[Premera Liga]] und wenig später zum ersten Mal zu [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] gewählt.
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Nachdem Lwarquín ein schwieriges Jahr 2020/21 mit kleineren Verletzungen und anhaltenden Wechselgerüchten erlebt hatte, äußerte er im Sommer 2021 Gedanken über einen baldigen Vereinswechsel. Wochen lang berichteten internationale Medien über Interesse von europäischen Topklubs wie Real Madrid, Manchester City und Paris Saint-Germain und Angebote in Höhe von weit über 100 Millionen Euro. Nachdem der Verein wiederholt einen Verkauf seines Superstars ausgeschlossen hatte, erklärte Lwarquín nach langem Schweigen im August, die Spielzeit 2021/22 in jedem Fall im Trikot der Blau-Grünen und an der Seite seines Bruders [[Tangwín Jardel]] zu verbringen, der in der Saison in den Profikader der Tulinesen aufstieg. Nach dem Abgang von [[David Albet]] zählte der auf den Trainerstuhl der Tulinesen zurückgekehrte [[Daniel Pessué]] Lwarquín zu den Führungsspielern und beschrieb ihn als Schlüsselspieler im kreativen Mittelfeld.
  
Auch in den beiden Folgespielzeiten, in denen Tulisium seinen Meistertitel jeweils verteidigen konnte, gehörte Lwarquín zu den absoluten Leistungsträgern. Durch seine Social-Media-Präsenz, lukrative Werbeverträge und regelmäßige Wechselgerüchte stieg er zudem zum internationalen Superstar auf. In der Saison 2019/20 erlebte Lwarquín seine persönlich erfolgreichste Zeit. Er gewann mit der "Blu i Verde" das kontinentale Triple aus [[Premera Liga|Meisterschaft]], [[Copa Sagradia|Pokal]] und [[Champions League]] und konnte dem Team mit überragenden Leistungen seinen Stempel aufdrücken. Am Ende der Spielzeit wurde er zum [[Spieler der Saison]] in der [[Premera Liga]] und wenig später zum ersten Mal zu [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] gewählt.
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===== Wechsel zu Real Madrid =====
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[[Bild:JonathanIkoneRealMadrid.png|thumb|220px]]
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Nach neun Jahren im Verein und acht Spielzeiten im Erstliga-Kader von [[Tulisium]] kündigte Lwarquín im Winter 2021/22 an, seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Er schloss seine letzte Spielzeit bei Tulisium mit seinem sechsten Meisterschaftsgewinn in der [[Premera Liga]] ab und wechselte daraufhin zum frisch gebackenen spanischen Meister und Championsleague-Sieger Real Madrid. In Madrid wechselte er von seiner angestammten Rückennummer 31 zur Nummer 5, die zuvor Jesús Vallejo getragen hatte. Lwarquín trat damit in die Fußstapfen von Spielern wie Zinédine Zidane, Fernando Gago und Raphael Varane.
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In seiner ersten Saison bei Real Madrid (2022/23) wechselte sich Lwarquín gewöhnlich mit Luka Modric oder Toni Kroos auf einer der beiden Achterpositionen im Mittelfeld ab, musste vereinzelt aber auch wieder als Rechtsverteidiger aushelfen. In der Liga wurde Madrid abgeschlagen hinter dem FC Barcelona Zweiter, jedoch gewannen die Königlichen das Finale der Copa del Rey gegen CA Osasuna. In der Champions League erreichte Lwarquín mit Madrid das Halbfinale, wo er im Hinspiel gegen Manchester City eine Glanzleistung hinlegen konnte, im verlorenen Rückspiel aber verletzungsbedingt fehlte. Zudem gewannen die Madrilinen im Februar die FIFA Klubweltmeisterschaft nach einem Finalsieg gegen den saudischen Teilnehmer Al-Hilal.
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In seiner zweiten Saison in Spanien (2023/24) fiel Lwarquín aufgrund einer Muskelverletzung längere Zeit aus, gehörte, wenn er fit war, aber zum Stamm des Madrid-Teams und konnte sich vor allem in der Rückrunde zu einem der dominanten Spieler entwickeln. Auch in dieser Saison musste er häufiger als rechter Verteidiger in der Viererkette aushelfen. Mit ihm gewann Madrid die spanische Ligameisterschaft und erreichte das Champions-League-Finale, das die Königlichen mit 2:0 gegen Borussia Dortmund gewannen. Für Lwarquín war es nach 2020 und 2022 die dritte Finalteilnahme und der zweite Endspielsieg in der europäischen Königsklasse. Für seine Leistungen in der Liga und in der Champions League sowie beim [[EURO 2024|EM-Turnier im Sommer 2024]] wurde Lwarquín bei der Wahl zum Ballon d'Or 2024 auf den dritten Platz hinter Europameister Rodri und seinem Teamkollegen Vinicius Junior gewählt.
  
 
===== In der Nationalmannschaft =====
 
===== In der Nationalmannschaft =====
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Nachdem Lwarquín bei Tulisium zum absoluten Topstar und Führungsspieler gereift war, konnte er sich unter Nationaltrainer [[Daniel Pessué]] (2018-2021) schließlich auch als Stammkraft in der [[sagradischen Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft]] etablieren. Nach regelmäßigen Einsätzen in Qualifikationsspielen und in der UEFA Nations League nahm Lwarquín mit Sagradien an der [[Fußball-Europameisterschaft 2021]] teil, wo er mit Sagradien das Viertelfinale erreichte. Als einer von drei Spielern stand Lwarquín bei dem Turnier in allen Spielen über die volle Spiellänge auf dem Platz.
 
Nachdem Lwarquín bei Tulisium zum absoluten Topstar und Führungsspieler gereift war, konnte er sich unter Nationaltrainer [[Daniel Pessué]] (2018-2021) schließlich auch als Stammkraft in der [[sagradischen Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft]] etablieren. Nach regelmäßigen Einsätzen in Qualifikationsspielen und in der UEFA Nations League nahm Lwarquín mit Sagradien an der [[Fußball-Europameisterschaft 2021]] teil, wo er mit Sagradien das Viertelfinale erreichte. Als einer von drei Spielern stand Lwarquín bei dem Turnier in allen Spielen über die volle Spiellänge auf dem Platz.
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Unter dem neuen Nationaltrainer [[Luis Gracia]] gehörte Lwarquín endgültig zu den FÜhrungsspielern im sagradischen Kader. In der Saison 2022/23 erreichte das Team das [[UEFA Nations League Finals 2023|Final Four in der UEFA Nations League]], wo die "Azûr" mit Lwarquín den dritten Platz erreichte. Bei der folgenden [[EURO 2024|EM-Endrunde 2024 in Deutschland]] bestritt Lwarquín jedes Spiel über volle 90 Minuten und führte sein Team als Chef und Antreiber im Mittelfeld bis ins Halbfinale, wo gegen England erst im Elfmeterschießen Schluss war. Auch bei der folgenden [[UEFA Nations League 2025]] gehörte Lwarquín zu den Stars und führte die "Azûr" zum erstmaligen Finalsieg in dem Turnier.
  
 
==== Spielweise ====
 
==== Spielweise ====
Lwarquín gilt als "kompletter Mittelfeldspieler" und kann auf allen Mittelfeldposition sowie als Außenverteidiger eingesetzt werden. Mit den Fähigkeiten eines dynamischen Box-to-Box-Players ausgestattet, wird er bei Tulisium meist als "Achter" auf der halbrechten Mittelfeldposition eingesetzt, kann aber auch als "Sechser" im defensiven Mittelfeld spielen. Zu seinen Fähigkeiten zählen neben seiner physischen Stärke und seinen Zweikampfqualitäten auch Ballsicherheit, Schnelligkeit, Dribbling, Passspiel und Übersicht.  
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Lwarquín gilt als "kompletter Mittelfeldspieler" und kann auf allen Mittelfeldposition sowie als Außenverteidiger eingesetzt werden. Mit den Fähigkeiten eines dynamischen Box-to-Box-Players ausgestattet, wird er meist als "Achter" auf der halbrechten Mittelfeldposition eingesetzt, kann aber auch als "Sechser" im defensiven Mittelfeld spielen. Zu seinen Fähigkeiten zählen neben seiner physischen Stärke und seinen Zweikampfqualitäten auch Ballsicherheit, Schnelligkeit, Dribbling, Passspiel und Übersicht. Zu seinen Markenzeichen gehören schnelle Drehungen auf engem Raum, lange Pässe in den Lauf sowie sein Positionsspiel auf der halbrechten Mittelfeldposition, auf der er sich häufig auf die Position des rechten Verteidigers neben die Innenverteidiger abkippen lässt, um das Spiel aus der Tiefe aufzubauen.
  
 
=== Statistik ===
 
=== Statistik ===
 
==== Erfolge ====
 
==== Erfolge ====
 
===== Mit Tulisium =====
 
===== Mit Tulisium =====
* [[Premera Liga]] 2015, 2018, 2019, 2020, 2021
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* [[Premera Liga]] 2015, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022
 
* [[Copa Sagradia]] 2017, 2018, 2020
 
* [[Copa Sagradia]] 2017, 2018, 2020
* [[UEFA Champions League]] 2020
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* [[UEFA Champions League]] 2020 (Finale 2022)
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* FIFA Klubweltmeisterschaft 2020
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===== Mit Real Madrid =====
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* La Liga 2024
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* Copa del Rey 2023
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* [[UEFA Champions League]] 2024
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* FIFA Klubweltmeisterschaft 2022
  
 
===== Mit Sagradien =====
 
===== Mit Sagradien =====
 
* A-Länderspiele für [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]] (seit 2016)
 
* A-Länderspiele für [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]] (seit 2016)
* Teilnahme an der [[Fußball-Europameisterschaft 2016]] und [[Fußball-Europameisterschaft 2021|2021]]
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* Teilnahme an der [[Fußball-Europameisterschaft 2016]], [[Fußball-Europameisterschaft 2021|2021]] und [[Fußball-Europameisterschaft 2024|2024]]
* Teilnahme an der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2018]]
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* Teilnahme an der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2018]] und [[Fußball-Weltmeisterschaft 2022|2022]]
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* Teilnahme an den [[UEFA Nations League Finals 2023]] (Dritter)
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* Teilnahme an den [[UEFA Nations League Finals 2025]] (Gewinner)
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* Europameister bei der [[U-19-Fußball-Europameisterschaft 2014]]
 
* Zweiter bei der [[U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2015]]
 
* Zweiter bei der [[U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2015]]
* Europameister bei der [[U-19-Fußball-Europameisterschaft 2014]]
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* Halbfinale bei der [[U-21-Fußball-Europameisterschaft 2017]]
  
 
===== Persönliche Auszeichnungen =====
 
===== Persönliche Auszeichnungen =====
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* [[Sagradiens Nachwuchsfußballer des Jahres|Bester Nachwuchsspieler]] der [[Premera Liga 2015/2016]]
 
* [[Sagradiens Nachwuchsfußballer des Jahres|Bester Nachwuchsspieler]] der [[Premera Liga 2015/2016]]
 
* [[Spieler der Saison]] der [[Premera Liga 2019/2020]]
 
* [[Spieler der Saison]] der [[Premera Liga 2019/2020]]
* [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] 2020
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* [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] 2020, 2024
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* Dritter bei der Wahl zum Ballon d'Or 2024
  
 
==== Einsätze ====
 
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Aktuelle Version vom 8. September 2025, 15:37 Uhr

Lwarquín Jardel
JonathanIkoné3.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Lwarquín Jardel Kalifa
Geburtstag 27.01.1996
Geburtsort Corbón, Semestina-Capital
Größe 187 cm
Nummer 5
Position Zentrales Mittelfeld
Vereine in der Jugend
2003–2009 US Arocí
2009–2011 CA Semestín
2011–2013 Manchester City
Vereine als Aktiver
2013 Manchester City 0 (0)
2013–2014 Tulisium B 28 (9)
2014–2022 Tulisium 213 (35)
2022– Real Madrid
Nationalmannschaft
2016– Sagradien

Lwarquín Jardel Kalifa (*1996 in Corbón, Semestina-Capital) ist ein sagradischer Fußballspieler, der für Real Madrid und die sagradische Fußballnationalmannschaft spielt. Nach ersten Anfängen als Außenverteidiger kommt Lwarquín heute vorzugsweise im zentralen Mittelfeld zum Einsatz, kann aber auch als defensiver und offensiver Mittelfeldspieler oder als Spielmacher eingesetzt werden. Er gehört zu den wertvollsten Mittelfeldspielern der Welt.

Aus der Jugend des CA Semestín stammend, wechselte Lwarquín mit 15 Jahren zu Manchester City, wo er seine ersten Schritte im Profifußball machte. Mit 17 Jahren kehrte er nach Sagradien zurück und reifte beim FC Tulisium zum Leistungsträger und internationalen Star. In seiner Karriere mit Tulisium gewann Lwarquín sechsmal die Premera Liga (2015, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022) und dreimal die Copa Sagradia (2017, 2018, 2020). In der Saison 2019/20 siegte er mit Tulisium zudem im Finale der UEFA Champions League und gewann damit das kontinentale "Triple". Zwei Jahre später stand der mit Tulisium erneut im Champions-League-Finale. Nach Ablauf seines Vertrags bei den Tulinesen wechselte Lwarquín im Sommer 2022 ablösefrei zum Champions-League-Sieger und spanischen Meister Real Madrid. Mit den Königlichen gewann er zum zweiten Mal in seiner Karriere die FIFA Klubweltmeisterschaft sowie die Copa del Rey 2023. In der Saison 2023/24 wurde er spanischer Meister sowie zum zweiten Mal in seiner Karriere Champions-League-Sieger.

Neben seiner Vereinskarriere wurde Lwarquín mit den Jugendauswahlmannschaften Sagradiens U-19-Europameister 2014 sowie U-20-Vizeweltmeister 2015. Er ist seit 2016 sagradischer A-Nationalspieler und nahm an der EURO 2016 sowie an der Weltmeisterschaft 2018 teil, wo er mit der "Azûr" jeweils das Achtelfinale erreichte. Bei der EURO 2020 zog er mit Sagradien ins Viertelfinale ein. Zu seinen persönlichen Ehrungen zählen die Auszeichnung als Bester Spieler der U-19-Europameisterschaft 2014 und als Bester Nachwuchsspieler der Premera Liga 2015/2016. In der Triple-Saison 2019/20 wurde er zudem zum Spieler der Saison in der Premera Liga sowie anschließend zu Sagradiens Fußballer des Jahres 2020 gewählt. Letztere Ehre wurde ihm im Jahr 2024 zum zweiten Mal zu eigen.

Lwarquíns sechs Jahre jüngerer Bruder Tangwín Jardel steht seit der Saison 2021/2022 ebenfalls im Premera Liga-Kader von Tulisium und kommt als Abwehrspieler zum Einsatz. Seine Brüder Yann und Orwín sind ebenfalls als Fußballprofis aktiv.

Karriere[bearbeiten]

Jugend und Profidebüt[bearbeiten]
JonathanIkoné2.jpg

Der im semestinischen Corbón geborene Lwarquín Jardel, Sohn oguanischer Immigranten, begann seine Karriere in der Jugend der US Arocí und wurde mit 13 Jahren in die Jugendakademie des CA Semestín aufgenommen. Nur zwei Jahre später wurde der 15-jährige Jardel vom englischen Premier-League-Klub Manchester City abgeworben, wo er mit 17 Jahren erstmals für die erste Mannschaft im englischen League Cup eingesetzt wurde.

Mit 17 Jahren kehrte Jardel 2013 nach Sagradien zurück und schloss sich für eine Ablösesumme von 1,8 Millionen Euro dem Tulisium Football Club an. In Tulis spielte Lwarquín zunächst für die 2. Mannschaft der Blau-Grünen, wo er sich schnell als regelmäßiger Stammspieler etablieren konnte. Nach einem ersten Einsatz in der Copa Sagradia im Februar 2014 bestritt Lwarquín sein erstes Spiel in der Premera Liga im letzten Spiel der Saison unter Trainer Daniel Pessué.In der Saison 2014/2015 schaffte Lwarquín schließlich den Sprung in die Premera-Liga-Mannschaft des FC Tulisium, nachdem er sich in der Vorbereitung durch starke Leistungen angeboten hatte. Sein Ligadebüt von Beginn an gab er am 24. November 2014 im Alter von 18 Jahren, ehe er in der Rückrunde der Spielzeit häufiger eingewechselt wurde. Dabei kam er vornehmlich als Außenverteidiger oder im Mittelfeld zum Einsatz.

Durchbruch und Aufstieg zum Superstar[bearbeiten]

Seinen Durchbruch schaffte Lwarquín in der Saison 2015/2016, in der er als Vertreter des länger verletzten Xabier Murueta häufiger von Beginn an im zentralen Mittelfeld zum Einsatz kam. Am Ende der Spielzeit wurde er zum besten Nachwuchsspieler der Premera Liga 2015/2016 gewählt. Nach dem Trainerwechsel von Xosé Sant-Estrell zu Maurizio Corbani im Sommer 2016 fiel Lwarquín zunächst einer Verletzung und dann einer Systemumstellung vom 4-3-3 zum 3-4-3 zum Opfer, sodass er seinen Platz im Team vorübergehend wieder verlor. Nach seiner Genesung musste er mal in der Dreierkette, mal als rechter Außenverteidiger aushelfen und kam nur selten auf seiner Stammposition im zentralen Mittelfeld zum Einsatz.

In der Saison 2017/2018 gelang es Lwarquín schließlich, sich wieder im Mittelfeld der Tulinesen zu etablieren. Nach der Rückkehr Corbanis zum 4-3-3 bildete Lwarquín ein starkes Mittelfeld-Trio mit David Albet und Fadel Chakri. Diese Rolle interpretierte er aber flexibel, tauschte häufig die Position mit David Albet, drang mal zum gegnerischen Strafraum vor, oder ließ sich in die Innenverteidigung zurückfallen, um eine Drei-Mann-Defensive herzustellen. Mit seinen starken Leistungen trug Lwarquín in der Saison 2017/2018 zum Gewinn des nationalen Doubles aus Meisterschaft und Pokal bei wurde erstmals in seiner Karriere ins offizielle Team der Premera Liga-Saison gewählt. Durch seine Social-Media-Präsenz, lukrative Werbeverträge und regelmäßige Wechselgerüchte stieg er zudem zum internationalen Superstar auf.

Serienerfolge, Triple-Sieg und Wechselgerüchte[bearbeiten]

Auch in den beiden Folgespielzeiten, in denen Tulisium seinen Meistertitel jeweils verteidigen konnte, gehörte Lwarquín zu den absoluten Leistungsträgern. In der Saison 2019/20 erlebte Lwarquín seine persönlich erfolgreichste Zeit. Er gewann mit der "Blu i Verde" das kontinentale Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League und konnte dem Team mit überragenden Leistungen seinen Stempel aufdrücken. Am Ende der Spielzeit wurde er zum Spieler der Saison in der Premera Liga und wenig später zum ersten Mal zu Sagradiens Fußballer des Jahres gewählt.

Nachdem Lwarquín ein schwieriges Jahr 2020/21 mit kleineren Verletzungen und anhaltenden Wechselgerüchten erlebt hatte, äußerte er im Sommer 2021 Gedanken über einen baldigen Vereinswechsel. Wochen lang berichteten internationale Medien über Interesse von europäischen Topklubs wie Real Madrid, Manchester City und Paris Saint-Germain und Angebote in Höhe von weit über 100 Millionen Euro. Nachdem der Verein wiederholt einen Verkauf seines Superstars ausgeschlossen hatte, erklärte Lwarquín nach langem Schweigen im August, die Spielzeit 2021/22 in jedem Fall im Trikot der Blau-Grünen und an der Seite seines Bruders Tangwín Jardel zu verbringen, der in der Saison in den Profikader der Tulinesen aufstieg. Nach dem Abgang von David Albet zählte der auf den Trainerstuhl der Tulinesen zurückgekehrte Daniel Pessué Lwarquín zu den Führungsspielern und beschrieb ihn als Schlüsselspieler im kreativen Mittelfeld.

Wechsel zu Real Madrid[bearbeiten]
JonathanIkoneRealMadrid.png

Nach neun Jahren im Verein und acht Spielzeiten im Erstliga-Kader von Tulisium kündigte Lwarquín im Winter 2021/22 an, seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Er schloss seine letzte Spielzeit bei Tulisium mit seinem sechsten Meisterschaftsgewinn in der Premera Liga ab und wechselte daraufhin zum frisch gebackenen spanischen Meister und Championsleague-Sieger Real Madrid. In Madrid wechselte er von seiner angestammten Rückennummer 31 zur Nummer 5, die zuvor Jesús Vallejo getragen hatte. Lwarquín trat damit in die Fußstapfen von Spielern wie Zinédine Zidane, Fernando Gago und Raphael Varane.

In seiner ersten Saison bei Real Madrid (2022/23) wechselte sich Lwarquín gewöhnlich mit Luka Modric oder Toni Kroos auf einer der beiden Achterpositionen im Mittelfeld ab, musste vereinzelt aber auch wieder als Rechtsverteidiger aushelfen. In der Liga wurde Madrid abgeschlagen hinter dem FC Barcelona Zweiter, jedoch gewannen die Königlichen das Finale der Copa del Rey gegen CA Osasuna. In der Champions League erreichte Lwarquín mit Madrid das Halbfinale, wo er im Hinspiel gegen Manchester City eine Glanzleistung hinlegen konnte, im verlorenen Rückspiel aber verletzungsbedingt fehlte. Zudem gewannen die Madrilinen im Februar die FIFA Klubweltmeisterschaft nach einem Finalsieg gegen den saudischen Teilnehmer Al-Hilal.

In seiner zweiten Saison in Spanien (2023/24) fiel Lwarquín aufgrund einer Muskelverletzung längere Zeit aus, gehörte, wenn er fit war, aber zum Stamm des Madrid-Teams und konnte sich vor allem in der Rückrunde zu einem der dominanten Spieler entwickeln. Auch in dieser Saison musste er häufiger als rechter Verteidiger in der Viererkette aushelfen. Mit ihm gewann Madrid die spanische Ligameisterschaft und erreichte das Champions-League-Finale, das die Königlichen mit 2:0 gegen Borussia Dortmund gewannen. Für Lwarquín war es nach 2020 und 2022 die dritte Finalteilnahme und der zweite Endspielsieg in der europäischen Königsklasse. Für seine Leistungen in der Liga und in der Champions League sowie beim EM-Turnier im Sommer 2024 wurde Lwarquín bei der Wahl zum Ballon d'Or 2024 auf den dritten Platz hinter Europameister Rodri und seinem Teamkollegen Vinicius Junior gewählt.

In der Nationalmannschaft[bearbeiten]
JonathanIkoné.jpg

Als Sohn oguanischer Einwanderer war Lwarquín sowohl für Oguana als auch für Sagradien spielberechtigt, durchlief aber die Jugendauswahlteams des sagradischen Fußballverbands. Bei der U-19-Fußball-Europameisterschaft 2014 gewann Lwarquín mit Sagradien den Europameistertitel und wurde zum Spieler des Turniers benannt. Bei der anschließenden U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2015 erreichte er mit der sagradischen Nachwuchsauswahl das Finale und wurde Vize-Weltmeister. Danach lief er für die sagradische U-21-Nationalmannschaft auf und wurde für die A-Nationalmannschaft Sagradiens nominiert. Sein Debüt für die "Azûr" gab Lwarquín Jardel beim Freundschaftsspiel gegen Kroatien am 26. März 2016, ehe er von Nationaltrainer Francisco Irruabi in den Kader für die Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich berufen wurde. Dort kam er zu zwei Einwechslungen im dritten Gruppenspiel und im Achtelfinale.

In der Folge pendelte Lwarquín zwischen der U-21-Auswahl und der A-Nationalmannschaft, wo er mit Spielern wie Joaquín Nabarro, Loic Mariba, Miquel Següero, David Albet, Fran Celades und Santi Alcajón starker Konkurrenz im Mittelfeld ausgesetzt war. Nachdem er mit Sagradien bei der U-21-Fußball-Europameisterschaft 2017 das Halbfinale erreicht hatte, konnte er sich schließlich im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 auch wieder für die A-Mannschaft anbieten und wurde schließlich von Trainer Joán Restávio in den WM-Kader der "Azûr" berufen. In Russland kam Lwarquín in den ersten beiden Gruppenspielen zunächst nicht zum Zuge, wurde dann aber im dritten Gruppenspiel gegen den späteren Weltmeister Frankreich von Beginn an eingesetzt. Im Achtelfinalspiel, das Sagradien gegen den späteren Finalisten Kroatien verlor, wurde Lwarquín in der 67. Minute für Fran Celades eingewechselt.

Nachdem Lwarquín bei Tulisium zum absoluten Topstar und Führungsspieler gereift war, konnte er sich unter Nationaltrainer Daniel Pessué (2018-2021) schließlich auch als Stammkraft in der Nationalmannschaft etablieren. Nach regelmäßigen Einsätzen in Qualifikationsspielen und in der UEFA Nations League nahm Lwarquín mit Sagradien an der Fußball-Europameisterschaft 2021 teil, wo er mit Sagradien das Viertelfinale erreichte. Als einer von drei Spielern stand Lwarquín bei dem Turnier in allen Spielen über die volle Spiellänge auf dem Platz.

Unter dem neuen Nationaltrainer Luis Gracia gehörte Lwarquín endgültig zu den FÜhrungsspielern im sagradischen Kader. In der Saison 2022/23 erreichte das Team das Final Four in der UEFA Nations League, wo die "Azûr" mit Lwarquín den dritten Platz erreichte. Bei der folgenden EM-Endrunde 2024 in Deutschland bestritt Lwarquín jedes Spiel über volle 90 Minuten und führte sein Team als Chef und Antreiber im Mittelfeld bis ins Halbfinale, wo gegen England erst im Elfmeterschießen Schluss war. Auch bei der folgenden UEFA Nations League 2025 gehörte Lwarquín zu den Stars und führte die "Azûr" zum erstmaligen Finalsieg in dem Turnier.

Spielweise[bearbeiten]

Lwarquín gilt als "kompletter Mittelfeldspieler" und kann auf allen Mittelfeldposition sowie als Außenverteidiger eingesetzt werden. Mit den Fähigkeiten eines dynamischen Box-to-Box-Players ausgestattet, wird er meist als "Achter" auf der halbrechten Mittelfeldposition eingesetzt, kann aber auch als "Sechser" im defensiven Mittelfeld spielen. Zu seinen Fähigkeiten zählen neben seiner physischen Stärke und seinen Zweikampfqualitäten auch Ballsicherheit, Schnelligkeit, Dribbling, Passspiel und Übersicht. Zu seinen Markenzeichen gehören schnelle Drehungen auf engem Raum, lange Pässe in den Lauf sowie sein Positionsspiel auf der halbrechten Mittelfeldposition, auf der er sich häufig auf die Position des rechten Verteidigers neben die Innenverteidiger abkippen lässt, um das Spiel aus der Tiefe aufzubauen.

Statistik[bearbeiten]

Erfolge[bearbeiten]

Mit Tulisium[bearbeiten]
Mit Real Madrid[bearbeiten]
Mit Sagradien[bearbeiten]
Persönliche Auszeichnungen[bearbeiten]

Einsätze[bearbeiten]

Saison Klub Liga Platz Liga Pokal Kontinental Gesamt
Eins. Tore Eins. Tore Eins. Tore Eins. Tore
2012/2013 Manchester City Premier League (ENG) 2 0 0 2 0 0 0
2013/2014
2013/2014
Tulisium Football Club B
Tulisium Football Club
Terxera Liga (SAG)
Premera Liga (SAG)
28
1
9
0
2014/2015 Tulisium Football Club Premera Liga (SAG) 1 12 1
2015/2016 Tulisium Football Club Premera Liga (SAG) 3 26 4
2016/2017 Tulisium Football Club Premera Liga (SAG) 2 20 3
2017/2018 Tulisium Football Club Premera Liga (SAG) 1 31 5
2018/2019 Tulisium Football Club Premera Liga (SAG) 1 30 8
2019/2020 Tulisium Football Club Premera Liga (SAG) 1 34 7
2020/2021 Tulisium Football Club Premera Liga (SAG) 1 28 4
2021/2022 Tulisium Football Club Premera Liga (SAG) 1 31 3
Tulisium Football Club Premera Liga (SAG) Gesamt 213 35
2022/2023 Real Madrid La Liga (ESP) 2 32 4
2023/2024 Real Madrid La Liga (ESP) 1 27 4
2024/2025 Real Madrid La Liga (ESP) 2 25 2