Daniel Laponte: Unterschied zwischen den Versionen

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* 1939-1940: [[Kolonialminister]] im [[Kabinett Sants-Igualde III]] und [[Kabinett Sants-Igualde IV|IV]]
 
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Aktuelle Version vom 12. April 2025, 15:12 Uhr

PaulPainlevé.jpg

Daniel Heurêlio Laponte Igarriz (*1879; †1954) war ein sagradischer Politiker. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der nicht-katholischen Rechten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In seiner langen Karriere war er Bürgermeister von Fosa, hatte zahlreiche Ministerämter inne, amtierte zweimal als Ministerpräsident seines Landes und war danach Präsident des sagradischen Senats. Bei der Direktwahl des Staatspräsidenten 1950 war er zudem Kandidat der liberalen Rechten.

Als Vertreter der rechtsliberalen Aliança Republicana sah sich Daniel Laponte vor allem als Interessenvertreter des Besitzbürgertums und der Wirtschaft. Als solcher vertrat er einen industriefreundlichen, dezidiert antimarxistischen und antikommunistischen Kurs. Er gehörte daher zu den dezidierten Gegnern der Volksfrontregierung der dreißiger Jahre sowie der "Demokratischen" Nachkriegskoalition der vierziger Jahre. Er war zudem ein Anhänger des sagradischen Kolonialismus und stand den Dekolonialisierungsbestrebungen der Nachkriegszeit kritisch gegenüber.

Mandate[bearbeiten]

Öffentliche Ämter[bearbeiten]