Aerich der Große: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Aerich I. der Große''' (''Arrigo il Grande'', *825; †882) war im [[Sagradien]] des 9. Jahrhunderts n. Chr. ein christlicher [[Alkonen|alkonischer]] Adliger, der sich im Kampf gegen die muslimischen [[Numerer]] 857 zum [[König von Liez und Corar]] (Ober-Alconía) und zum ''König der Alkonen'' erklärte. Er gilt als Begründer der [[Arrigiden]] als Herrschergeschlecht im südsagradischen Herrschaftsgebiet.   
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'''Aerich I. der Große''' (''Arrigo le Gran'' oder ''Aeric le Gran'', *825; †882) war im [[Sagradien]] des 9. Jahrhunderts n. Chr. ein christlicher [[Alkonen|alkonischer]] Adliger, der in den Quellen als ''Dux Alconum'' und als ''[[König der Alkonen|König von Liez und Corar]]'' bezeichnet wird. Er gilt als Begründer des [[Arrigiden|arrigidischen]] Herrschergeschlechts und des [[Königreich Liez-Corar|Königreichs von Liez und Corar]] im Süden der sagradischen Halbinsel.   
  
Arrigo wurde 825 als Sohn des westalkonischen Fürsten [[Berrigo von Liez]] in [[Lemez]] (Al Hamaz) geboren. Sein Vater sagte sich schnell von der muslimischen Oberhoheit los und erklärte sich für souverän, 852 eroberte er das von Dohaz abhängige Fürstentum [[Corar]] und trat als unabhängiger ''Dux Alconum'' auf. Als er 857 starb, kam es zum Nachfolgestreit zwischen Arrigo und seinem jüngeren Bruder [[Regrigo von Liez und Corar|Regrigo]]. Arrigo rief die [[Numerer]] zuhilfe und unterwarf sich wieder ihrer Oberhoheit, sodass er mit numerischer Hilfe 859 seinen Bruder besiegen konnte. Kurz darauf widerrief er seine Lehnsabhängigkeit von den Numerern wieder und vereinte die großen seines Stammes gegen die muslimische Herrschaft.  
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Aeric wurde 825 als Sohn des westalkonischen Fürsten [[Berrigo von Liez|Beric]] geboren. Sein Vater hatte bereits erfolgreich versucht, sein Herrschaftsgebiet im alkonischen Süden Sagradiens auszuweiten und hatte in Kriegen gegen Numerer und benachbarte alkonischen Fürsten Gebiete im heutigen [[Corar]] und [[Oller]] erobert. Als er 847 starb, kam es zum Nachfolgestreit zwischen Aeric und seinem jüngeren Bruder [[Regrigo von Liez und Corar|Regric]]. Aeric rief die [[Numerer]] aus [[Duerez]] zuhilfe und konnte so seinen Bruder besiegen. Er schloss ein Bündnis mit Graf [[Olto von Oller]], eroberte später aber selbst [[l'Artir]] und [[Sácrez]] und zwang Olto, seine Oberhoheit anzuerkennen. Bei dem Versuch, 871 [[Pergía]] und das numerische ''Helqaz'' ([[San Silvestre de Croël]]) zu erobern, erlitt Aeric eine empfindliche Niederlage gegen den Numererfürsten [[Ibn Al-Menar]].  
  
861 schloss er ein Bündnis mit Graf [[Olto von Ollér]] und eroberte [[l'Artir]] (Al Hadir). Als Olto 864 wieder von Arrigo abfiel und Frieden mit Duerez schloss, eroberte Arrigo 865 [[Sácrez]] und zwang Olto, seine Oberhoheit anzuerkennen. Im Jahr 867 eroberte Arrigo zuerst [[Scola]] und dann [[Sollar]] und ließ sich darauhin in der Stadt zum ''König der Alkonen'' ausrufen. Im Jahr 870 schloss er mit dem [[Königreich Sarmay]] einen Bündnisvertrag, der Sarmay dazu veranlasste, in den Krieg gegen die Numerer einzugreifen, kurz darauf konnten die vereinigten Truppen die verlorene Stadt l’Artir wiedererobern. Bei dem Versuch, 871 [[Pergía]] und das numerische ''Helqaz'' ([[San Silvestre de Croël]]) zu erobern, erlitt Arrigo eine empfindliche Niederlage gegen den Numererfürsten [[Ibn Al-Menar]].  
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Daraufhin schloss Aeric vorübergehend Frieden mit den Numerern, die ihn nun als souveränen Fürsten anerkannten, und zog gegen das durch Thronfolgestreitigkeiten und Teilungen geschwächte [[Herzogtum Sarmay]]. 873 bereits stand er vor [[Tulis]], konnte die freie Stadt aber nicht einnehmen. 874 erreichte er die Eingliederung [[Sesín]]s und beendete seine Sarmaienkriege, um sich wiederum gegen die Numerer zu wenden. Binnen kurzer Zeit setzte Aeric den Numerern drei empfindliche Niederlagen in Oller und im [[Guarrí]] zu. Aeric war nun auf dem Höhepunkt seiner Macht angelangt und herrschte über ein großes christliches Königreich, das mit seinen Teilreichen Liez, Corar, Oller, Südpin und Sesín eine Hegemoniestellung im Süden der Halbinsel einnahm. Zentrum war die frühere Römerstadt [[Belaçón]] in [[Liez]].
  
Daraufhin schloss Arrigo vorübergehend Frieden mit den Numerern, die ihn nun als souveränen Fürsten anerkannten, und zog gegen das durch Thronfolgestreitigkeiten und Teilungen geschwächte Sarmay. 873 bereits stand er vor [[Tulis]], konnte die freie Stadt aber nicht einnehmen. 874 erreichte er die Eingliederung [[Sesín]]s und beendete seine Sarmaienkriege, um sich wiederum gegen die Numerer zu wenden, die inzwischen Artir zurückerobert hatten. Binnen kurzer Zeit setzte Arrigo den Numerern drei empfindliche Niederlagen in Ollér zu und eroberte Artir zurück. Der Numererherrscher [[Menad II.]] musste 877 den Verlust Ollérs akzeptieren und die alte ''Alkonenkrone'' ausliefern, die vom numerischen Duerez ins [[Liez|liezische]] [[Belaçón]] überführt wurden. Arrigo war nun auf dem Höhepunkt seiner Macht angelangt und herrschte über ein großes christliches Königreich, das mit seinen Teilreichen Liez, Corar, Ollér, Südpin und Sesín eine Hegemoniestellung im Süden der Halbinsel einnahm.
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[[Kategorie: Herzog der Alkonen]]
 
 
Nach Aerichs Tod 882 zerfiel sein Reich zunächst unter den Streitigkeiten seiner Söhne [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], was vorübergehend zum Verlust Sesíns und 892 zur Teilung des Reiches führte. Arrigo II. erhielt Corar und Ollér, Fildrigo Liez und Südpin. Nach dem Tod Arrigos II. 898 folgte ihm sein Sohn [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigo III.]] nach, der nach dem Tod Fidrigos 899 und neuerlichen Kämpfen mit Provinzfürsten die Macht über alle Teilreiche zurückerobern konnte.
 
 
 
[[Kategorie: König von Liez und Corar]]
 
[[Kategorie: König der Alkonen]]
 

Aktuelle Version vom 3. November 2025, 22:28 Uhr

Aerich I. der Große (Arrigo le Gran oder Aeric le Gran, *825; †882) war im Sagradien des 9. Jahrhunderts n. Chr. ein christlicher alkonischer Adliger, der in den Quellen als Dux Alconum und als König von Liez und Corar bezeichnet wird. Er gilt als Begründer des arrigidischen Herrschergeschlechts und des Königreichs von Liez und Corar im Süden der sagradischen Halbinsel.

Aeric wurde 825 als Sohn des westalkonischen Fürsten Beric geboren. Sein Vater hatte bereits erfolgreich versucht, sein Herrschaftsgebiet im alkonischen Süden Sagradiens auszuweiten und hatte in Kriegen gegen Numerer und benachbarte alkonischen Fürsten Gebiete im heutigen Corar und Oller erobert. Als er 847 starb, kam es zum Nachfolgestreit zwischen Aeric und seinem jüngeren Bruder Regric. Aeric rief die Numerer aus Duerez zuhilfe und konnte so seinen Bruder besiegen. Er schloss ein Bündnis mit Graf Olto von Oller, eroberte später aber selbst l'Artir und Sácrez und zwang Olto, seine Oberhoheit anzuerkennen. Bei dem Versuch, 871 Pergía und das numerische Helqaz (San Silvestre de Croël) zu erobern, erlitt Aeric eine empfindliche Niederlage gegen den Numererfürsten Ibn Al-Menar.

Daraufhin schloss Aeric vorübergehend Frieden mit den Numerern, die ihn nun als souveränen Fürsten anerkannten, und zog gegen das durch Thronfolgestreitigkeiten und Teilungen geschwächte Herzogtum Sarmay. 873 bereits stand er vor Tulis, konnte die freie Stadt aber nicht einnehmen. 874 erreichte er die Eingliederung Sesíns und beendete seine Sarmaienkriege, um sich wiederum gegen die Numerer zu wenden. Binnen kurzer Zeit setzte Aeric den Numerern drei empfindliche Niederlagen in Oller und im Guarrí zu. Aeric war nun auf dem Höhepunkt seiner Macht angelangt und herrschte über ein großes christliches Königreich, das mit seinen Teilreichen Liez, Corar, Oller, Südpin und Sesín eine Hegemoniestellung im Süden der Halbinsel einnahm. Zentrum war die frühere Römerstadt Belaçón in Liez.