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| − | '''Richard II.''' (von Sagradien), genannt ''der Dichterkönig'' (*1560, †1591), war [[König von Sagradien]] (1573-1591).
| + | #REDIRECT [[Richard II. von Micolinien]] |
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| − | Richard II. wurde 1560 als ältester Sohn von König [[Richard I. Jakob]] und seiner protestantischen Ehefrau Louise von Bourbon, einer Tante Heinrichs von Navarra (seit 1589 als Heinrich IV. König von Frankreich), in Novil geboren. Im Alter von dreizehn Jahren folgte er – bis dahin als Herzog von Servette bekannt - 1573 seinem Vater auf den sagradischen Thron. Seine Mutter Louise übernahm zunächst die Regentschaft und führte unter dem Einfluss ihrer hugenottischen Ratgeber die tolerante Religionspolitik seines Vaters fort. Den Protestanten, die in großer Zahl aus dem von Bürgerkriegen gebeutelten Frankreich nach Sagradien strömten, wurden zahlreiche Privilegien eingeräumt, sodass diese – oft Facharbeiter und Ausgebildete – der sagradischen Wirtschaft großen Nutzen brachten. Mit siebzehn Jahren entmachtete Richard 1577 seine Mutter und machte Kardinal Belavís zu seinem leitenden Minister, der in den Folgejahren maßgeblich die sagradische Politik bestimmte.
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| − | Richard selbst galt als melancholisch und wenig interessiert am politischen Geschehen. Zunehmend widmete er sich seiner Leidenschaft, der Poesie. Er schrieb zahlreiche Gedichte, die an seinem Hof immer wieder ausländischen Gästen und Gesandten vorgetragen wurden. Er zog die Kultur klar der Politik vor und unter seiner Regierungszeit erlebte das Goldene Zeitalter in der sagradischen Literatur einen Höhepunkt. Belavís steuerte in Abgrenzung zu Louise von Bourbon bald einen radikal antiprotestantischen Kurs und beendete die Kriege gegen die katholische Liga. Ein Versuch Louises, Belavís im Jahr 1582 zu stürzen und eine erneute Politikänderung herbeizuführen, endete mit ihrer Verhaftung. Sie konnte 1583 nach Frankreich fliehen. Belavís leitete eine Reihe von blutigen Protestantenverfolgungen ein und verbot im Edikt von Novil 1586 jede Form von Protestantismus in Sagradien. Die in Sagradien lebenden Calvinisten mussten entweder zum Katholizismus konvertieren oder wurden energisch bekämpft. Daneben legte Belavís den Grundstein für den sagradischen Absolutismus, indem er die Einflussmöglichkeiten des Adels einschränkte. Außerdem bemühte er sich um einen Ausbau des sagradischen Kolonialreiches. Seit 1588 unterstützte er Spanien im Seekrieg gegen das protestantische England sowie Frankreich.
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| − | Richard II. heiratete 1578 Luísa von Vallador, nach ihrem Tod im Jahr 1581 dann in zweiter Ehe Prinzessin Charlotte von Savoyen, die ihm die drei Söhne Gabriel (als Gabriel V. König von Sagradien), Ludwig Philipp (Herzog von Servette und Begründer der servettischen Linie des Hauses Santrori-Valier) und Michael Joseph (Begründer des Hauses Viena) gebar. Richard starb im Jahr 1591 an einer Fieberkrankheit. Sein Nachfolger wurde sein neunjähriger Sohn Gabriel. | |
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| − | [[Kategorie: König von Sagradien]]
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| − | [[Kategorie: Herzog von Servette]]
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