Verwaltungsgliederung Sagradiens: Unterschied zwischen den Versionen

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Die [[Sagradische Republik]] ist in 17 '''[[Regionen Sagradiens|Regionen]]''' und 53 '''Provinzen''' unterteilt. Die Regionen sind autonome Gebietskörperschaften mit genau definierten Selbstverwaltungsrechten und regionalen Institutionen. Sagradien übt zudem die Souveränität über fünf [[Überseegebiete]] aus, die sich weitgehend selbst verwalten.
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== Geschichte ==
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Im Mittelalter war Sagradien in verschiedene historische Länder, Landschaften und Provinzen eingeteilt, die meist als "Paises" (Länder) zusammengefasst werden. Die verschiedenen Länder verfügten über unterschiedliche Institutionen. Mit der [[Jacquel de Montevil|Montevilitischen]] Verwaltungsreform im Jahr 1859 wurde das [[Königreich Sagradien]] dann umfassend neugeordnet und in ''Provinzen'' und ''Merías'' eingeteilt, die sich bewusst von den alten historischen Landschaften unterschieden.
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Die Provinzen wurden ursprünglich als oberste Verwaltungseinheiten unterhalb der nationalen Ebene nach Vorbild der französischen Départements eingeführt und sollten lediglich Verwaltungsfunktionen innerhalb des stark zentralisierten Staates übernehmen. An ihrer Spitze stand daher auch ein von der Zentralregierung in Semest ernannter Gouverneur (''Governador'') als Vertreter der Republik. Diesem wurde jeweils ein Provinzialrat zur Seite gestellt, der nach dem Zensuswahlrecht gewählt wurde und vor allem aus lokalen Honoratioren bestand. Erst mit Einführung der Republik 1891-93 wurde für die Provinzialräte das allgemeine Männerwahlrecht eingeführt, 1919 folgte das Wahlrecht für Frauen.
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Mit der Verwaltungsreform Montevils wurde zugleich das alte, in Zentralsagradien vorherrschende Verwaltungssystem der ''Merías'' (von ''Mayoría'') vereinheitlicht und landesweit durchgesetzt. Die neu zugeschnittenen [[Mería]]s wurden als Verwaltungsbezirke unterhalb der Provinzen und oberhalb der Gemeinden eingeführt. Die neuen ''Merías'' unterschieden sich von den alten aber deutlich und die ursprünglichen Ämter verschwanden größtenteils. An ihrer Spitze stand nun ein vom provinzialen Gouverneur ernannter Vize-Gouverneur (''Vice-Governador''). Diesem wurde eine "Generaldelegation" zur Seite gestellt, die aus den verschiedenen Kommunen der Mería delegiert wurde.
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Eine weitere Neuordnung erhielt dieses System nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit Einführung der [[Regionen Sagradiens|Regionen]] als Selbstverwaltungsebene zwischen Zentralstaat und Provinz wurde eine umfassende Dezentralisierung eingeleitet. Die Merías dagegen wurden sukzessive in ihren Kompetenzen beschnitten, einerseits zugunsten der Provinzial- und der Regionalebene, andererseits zugunsten der Kommunen und der ''kommunalen Gemeinschaften'', die ihrerseits als neue kommunale Organe eingeführt wurden. Heute fungieren die Merías nur noch als Verwaltungsbezirke ohne politische Funktion und ohne politische Vertretung, die Vizegouverneure sind reine Verwaltungsbeamte.
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=== Historische Landschaften ===
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Dem historischen Entstehungsprozess der sagradischen Monarchie entsprechend gliederte sich das [[Königreich Sagradien|Sagradische Königreich]] in verschiedene historische Landschaften, die teilweise noch bis in die Neuzeit hinein über eigene Ständeversammlungen und Verwaltungen verfügten. Als historische Landschaften zählten lange Zeit wichtige frühere Grafschaften wie die [[Grafschaft Oller]], die [[Grafschaft Bosa]] oder die [[Grafschaft Rantiata]], aber auch alte historische Königreiche wie das [[Königreich Liez und Corar]], das [[Königreich Golen]] oder das [[Königreich von Malesc|Maleskanische Königreich]]. Dazu kamen ehemals unabhängige Staatsgebilde, die erst im Laufe der frühen Neuzeit zum sagradischen Staatsverband stießen wie das [[Comitat Tulis]] und das [[Fürstentum Cuentez]].
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==== Alkonien ====
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Der Süden Sagradiens bildete eine der ältesten historischen Landschaften Sagradiens, die jahrhundertelang besondere Vorrechte genoss. Im Frühmittelalter vom Stamm der [[Halkonen]] besiedelt, entstanden im 8. Jahrhundert in Auseinandersetzung mit den muslimischen [[Numerer]]n im Süden Sagradiens mehrere alkonische Königreiche. Während Niederalkonien noch bis ins späte 10. Jahrhundert numerisch beherrscht blieb, dominierte in Oberalkonien das christliche [[Königreich von Liez und Corar]].
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Durch die Eroberungen [[Martin I.|Martins I.]] und [[Philipp I.|Philipps des Großen]] wurde ganz Alkonien im Laufe des 10. Jahrhunderts ins skantisch-sagradische Königreich eingegliedert, die alkonischen Herzogtümer und Grafschaften behielten aber noch längere Zeit eine gewisse Eigenständigkeit. Vor allem die [[Graf von Oller|Grafen von Oller]] und die [[Herzog von Alconía|Herzöge von (Nieder-)Alkonien]] konnten zeitweise einflussreiche Positionen erobern. Erst durch die jahrhundertelange Dominanz des skantischen Nordens und später vor allem des sarmayischen Zentralsagradien gerieten die alkonischen Reichsteile zunehmend ins Hintertreffen. Die südliche Kultur wurde an den Rand gedrängt und auch politisch verloren die Gebiete an Einfluss und an Eigenständigkeit, ehe im 18. Jahrhundert die letzten rechtlichen Privilegien der südlichen Landesteile abgebaut wurden.
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==== Golen ====
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Über diese Privilegien wie eine eigene Ständeversammlung, die ''Corts Gools'', verfügte der Landesteil Golen als Erbe des historischen Golischen Königreichs, noch bis 1669, als die Golen infolge der Rebellion im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] ihre Selbstverwaltung verloren. Die golischsprachigen Gebiete des Königsreichs, zu denen traditionell auch die eskadischen Sprachgebiete gezählt wurden, behielten lange Zeit eine eigenständige kulturelle Prägung.
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==== Comitat Tulis ====
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Im Mittelalter verfügte das Tulinesische Comitat über eine eigene Ständeversammlung, die ''Cortes del Comtàid'', sowie eine eigene aristokratische Regierung, bestehend aus dem ''Senat'' und dem Kollegium der ''Generalitaid de Bonhomes''. In der Zeit der tulinesisch-sagradischen Union bestanden diese Strukturen zunächst fort. Infolge des Staatsstreichs von [[Philipp VI.]] gegen den gewählten Conte [[Carles Zavarri]] im Jahr 1475 wurde der Senat gesäubert und fortan nur noch selten einberufen. Die Generalitàid wurde mit sagradischen Gefolgsleuten besetzt, die Ständeversammlung blieb aber als eigenständiges Gremium bestehen. Erst im Zuge der Zentralisierungspolitik des 18. Jahrhunderts und als Folge der Haltung Tulis' im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekriegs 1756-1760]] verloren die Stände endgültig ihre Eigenständigkeit und wurden mit den Ständen Sagradiens verschmolzen, womit der alte Comitatsstaat endgültig aufhörte zu bestehen.
  
Die [[Sagradische Republik]] ist in 21 '''Regionen''' und 55 '''Provinzen''' unterteilt. Die Regionen sind Gebietskörperschaften mit genau definierten Selbstverwaltungsrechten und regionalen Institutionen. Sagradien übt zudem die Souveränität über fünf [[Überseegebiete]] aus, die sich weitgehend selbst verwalten.
 
  
 
== Übersicht ==
 
== Übersicht ==
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| [[Sagradische Regionen|Regionen]] (''Regiones'')
 
| [[Sagradische Regionen|Regionen]] (''Regiones'')
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| [[Sagradische Provinzen|Provinzen]] (''Provinças'')
 
| [[Sagradische Provinzen|Provinzen]] (''Provinças'')
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| [[Merías]] (''Merías'')
 
| [[Merías]] (''Merías'')
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| Kommunen (''Comunas'')
 
| Kommunen (''Comunas'')
 
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| [[Gemeinde]] (''Comuna'')
 
| [[Gemeinde]] (''Comuna'')
 
| '''Gemeinderat''' (''Cosellu Municipal'')
 
| '''Gemeinderat''' (''Cosellu Municipal'')
| '''Gemeindeverwaltung''' (''Prefeitura''): Bürgermeister (''Prefeito''), Beigeordnete Räte (''Coselleres Ajuntœs'')
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| '''Gemeindeverwaltung''' (''Prefeitura'') und '''Kollegium''' (''Coletxu de síndicœs''): Bürgermeister (''Mèstre de la citá''), Beigeordnete (''Síndicœs'')
 
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| Gemeindebezirk (''Distrito Comunal'')
 
| Gemeindebezirk (''Distrito Comunal'')
 
| ''Delegación del Distrito Comunal''
 
| ''Delegación del Distrito Comunal''
| ''Sûprefeito''
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| ''Baille-Distrito''
 
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== Historische Landschaften ==
 
Dem historischen Entstehungsprozess der sagradischen Monarchie entsprechend gliederte sich das [[Königreich Sagradien|Sagradische Königreich]] in verschiedene historische Landschaften, die teilweise noch bis in die Neuzeit hinein über eigene Ständeversammlungen und Verwaltungen verfügten. Als historische Landschaften zählten lange Zeit wichtige frühere Grafschaften wie die [[Grafschaft Oller]], die [[Grafschaft Bosa]] oder die [[Grafschaft Rantiata]], aber auch alte historische Königreiche wie das [[Königreich Liez und Corar]], das [[Königreich Golen]] oder das [[Königreich von Malesc|Maleskanische Königreich]]. Dazu kamen ehemals unabhängige Staatsgebilde, die erst im Laufe der frühen Neuzeit zum sagradischen Staatsverband stießen wie das [[Comitat Tulis]] und das [[Fürstentum Cuentez]].
 
 
==== Alkonien ====
 
Der Süden Sagradiens bildete eine der ältesten historischen Landschaften Sagradiens, die jahrhundertelang besondere Vorrechte genoss. Im Frühmittelalter vom Stamm der [[Halkonen]] besiedelt, entstanden im 8. Jahrhundert in Auseinandersetzung mit den muslimischen [[Numerer]]n im Süden Sagradiens mehrere alkonische Königreiche. Während Niederalkonien noch bis ins späte 10. Jahrhundert numerisch beherrscht blieb, dominierte in Oberalkonien das christliche [[Königreich von Liez und Corar]].
 
 
Durch die Eroberungen [[Martin I.|Martins I.]] und [[Philipp I.|Philipps des Großen]] wurde ganz Alkonien im Laufe des 10. Jahrhunderts ins skantisch-sagradische Königreich eingegliedert, die alkonischen Herzogtümer und Grafschaften behielten aber noch längere Zeit eine gewisse Eigenständigkeit. Vor allem die [[Graf von Oller|Grafen von Oller]] und die [[Herzog von Alconía|Herzöge von (Nieder-)Alkonien]] konnten zeitweise einflussreiche Positionen erobern. Erst durch die jahrhundertelange Dominanz des skantischen Nordens und später vor allem des sarmayischen Zentralsagradien gerieten die alkonischen Reichsteile zunehmend ins Hintertreffen. Die südliche Kultur wurde an den Rand gedrängt und auch politisch verloren die Gebiete an Einfluss und an Eigenständigkeit, ehe im 18. Jahrhundert die letzten rechtlichen Privilegien der südlichen Landesteile abgebaut wurden.
 
 
==== Golen ====
 
Über diese Privilegien wie eine eigene Ständeversammlung, die ''Corts Gools'', verfügte der Landesteil Golen als Erbe des historischen Golischen Königreichs, noch bis 1669, als die Golen infolge der Rebellion im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] ihre Selbstverwaltung verloren. Die golischsprachigen Gebiete des Königsreichs, zu denen traditionell auch die eskadischen Sprachgebiete gezählt wurden, behielten lange Zeit eine eigenständige kulturelle Prägung.
 
 
==== Comitat Tulis ====
 
Im Mittelalter verfügte das Tulinesische Comitat über eine eigene Ständeversammlung, die ''Cortes del Comtàid'', sowie eine eigene aristokratische Regierung, bestehend aus dem ''Senat'' und dem Kollegium der ''Generalitaid de Bonhomes''. In der Zeit der tulinesisch-sagradischen Union bestanden diese Strukturen zunächst fort. Infolge des Staatsstreichs von [[Jakob III.]] gegen den gewählten Conte [[Carles Zavarri]] im Jahr 1475 wurde der Senat gesäubert und fortan nur noch selten einberufen. Die Generalitàid wurde mit sagradischen Gefolgsleuten besetzt, die Ständeversammlung blieb aber als eigenständiges Gremium bestehen. Erst im Zuge der Zentralisierungspolitik des 18. Jahrhunderts und als Folge der Haltung Tulis' im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekriegs 1756-1760]] verloren die Stände endgültig ihre Eigenständigkeit und wurden mit den Ständen Sagradiens verschmolzen, womit der alte Comitatsstaat endgültig aufhörte zu bestehen.
 
  
 
== Provinzen und Merías ==
 
== Provinzen und Merías ==
Heute ist Sagradien auf mittlerer Ebene in 55 ''Provinzen'' eingeteilt, die wiederum aus mehreren ''Merías'' bestehen. Einzige Provinz, die zugleich Funktionen einer Mería übernimmt, ist die Provinz [[Ambristal und Celiso]]. Diese hat wie auch die Provinzen [[Semestina]], [[Tescano-Valoní]], [[Aziz]] und [[Cuentez]] zugleich den Status einer Region.
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Heute ist Sagradien auf mittlerer Ebene in 53 ''Provinzen'' eingeteilt, die wiederum aus mehreren ''Merías'' bestehen. Einzige Provinz, die zugleich Funktionen einer Mería übernimmt, ist die Provinz [[Ambristal und Celiso]]. Diese hat wie auch die Provinzen [[Tescano-Valoní]], [[Aziz]] und [[Cuentez]] zugleich den Status einer Region.
 
 
==== Entstehung der Provinzen und Merías ====
 
Mit der [[Jacquel de Montevil|Montevilitischen]] Verwaltungsreform im Jahr 1859 wurde das [[Königreich Sagradien]] in ''Provinzen'' und ''Merías'' eingeteilt, die sich bewusst von den alten historischen Landschaften unterschieden.
 
 
 
Die Provinzen wurden ursprünglich als oberste Verwaltungseinheiten unterhalb der nationalen Ebene nach Vorbild der französischen Départements eingeführt und sollten lediglich Verwaltungsfunktionen innerhalb des stark zentralisierten Staates übernehmen. An ihrer Spitze stand daher auch ein von der Zentralregierung in Semest ernannter Gouverneur (''Governador'') als Vertreter der Republik. Diesem wurde jeweils ein Provinzialrat zur Seite gestellt, der nach dem Zensuswahlrecht gewählt wurde und vor allem aus lokalen Honoratioren bestand. Erst mit Einführung der Republik 1891-93 wurde für die Provinzialräte das allgemeine Männerwahlrecht eingeführt, 1919 folgte das Wahlrecht für Frauen.
 
 
 
Mit der Verwaltungsreform Montevils wurde zugleich das alte, in Zentralsagradien vorherrschende Verwaltungssystem der ''Merías'' vereinheitlicht und landesweit durchgesetzt. Die neu zugeschnittenen [[Mería]]s wurden als Verwaltungsbezirke unterhalb der Provinzen und oberhalb der Gemeinden eingeführt. An ihrer Spitze stand ein vom provinzialen Gouverneur ernannter Vize-Gouverneur (''Vice-Governador''). Diesem wurde eine "Generaldelegation" zur Seite gestellt, die aus den Kommunen der Mería delegiert wurde.
 
  
 
==== Anzahl der Provinzen ====
 
==== Anzahl der Provinzen ====
Anzahl und Zuschnitt der Provinzen wurden seit Einführung des Provinzsystems mehrmals verändert. Im Zuge von Unruhen in Golen wurde die Provinz [[Escada Gólica]] 1937 aufgeteilt. Die golisch-sprachige Meria [[Pexace]] wurde mit Teilen der Provinz [[Cosêtes]] zur Provinz [[Ambristal und Celiso]] vereinigt. Aus dem Rest der Provinz Escada Gólica entstand die Provinz [[Escada-Maritím]], bei der die teilweise golischsprachige Meria [[Guillard]] verblieb.
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Anzahl und Zuschnitt der Provinzen wurden seit Einführung des Provinzsystems mehrmals verändert. Im Zuge von Unruhen in Golen wurde die Provinz [[Escada Gólica]] 1937 aufgeteilt. Die golisch-sprachige Meria [[Pexace]] wurde mit Teilen der Provinz [[Cosêtes]] zur Provinz [[Ambristal und Celiso]] vereinigt. Aus dem Rest der Provinz Escada Gólica entstand die Provinz [[Escada Maritima]], bei der die teilweise golischsprachige Meria [[Guillard]] verblieb.
  
 
==== Politische Verfassung der Provinzen ====
 
==== Politische Verfassung der Provinzen ====
 
Heute stehen dem ernannten '''Gouverneur''' (''Governador'') ein direkt gewählter '''Provinzrat''' (''Cosellu Provincial'') sowie eine von diesem gewählte '''Deputation''' (''Deputación Provincial'') zur Seite. Da der Gouverneur mit Rat und Deputation kooperieren soll, erfolgt seine Ernennung in der Praxis zwar durch den Präsidenten der Republik auf Vorschlag des Innenministers, aber unter Berücksichtigung der Mehrheitsverhältnisse im Provinzrat. Diese Entwicklung ist das Ergebnis einer informellen Demokratisierung, die sich im Laufe des 20. Jahrhunderts durchsetzte.
 
Heute stehen dem ernannten '''Gouverneur''' (''Governador'') ein direkt gewählter '''Provinzrat''' (''Cosellu Provincial'') sowie eine von diesem gewählte '''Deputation''' (''Deputación Provincial'') zur Seite. Da der Gouverneur mit Rat und Deputation kooperieren soll, erfolgt seine Ernennung in der Praxis zwar durch den Präsidenten der Republik auf Vorschlag des Innenministers, aber unter Berücksichtigung der Mehrheitsverhältnisse im Provinzrat. Diese Entwicklung ist das Ergebnis einer informellen Demokratisierung, die sich im Laufe des 20. Jahrhunderts durchsetzte.
  
In den Regionen [[Semestina-Capital]], [[Cuentez]], [[Ambristal und Celiso]], [[Tescano-Valoní]] und [[Islas d'Aziz]] werden die Befugnisse des Provinzialrats und der Deputation durch den Regionalrat bzw. die Regionalregierung ausgeübt. Die beiden bretonischen Provinzen [[Keréc-Cap Coruén]] sowie [[Pais de Nouberez]] haben ihre Befugnisse an die Regionalregierung und den Regionalrat in [[Cavalla]] abgetreten.
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In den Regionen [[Cuentez]], [[Ambristal und Celiso]], [[Tescano-Valoní]] und [[Illas d'Aziz]] werden die Befugnisse des Provinzialrats und der Deputation durch den Regionalrat bzw. die Regionalregierung ausgeübt.  
 
 
==== Abschaffung der Merías als politische Organe ====
 
Die Merías wurden dagegen nach dem 2. Weltkrieg sukzessive in ihren Kompetenzen beschnitten, einerseits zugunsten der Provinzial- und der Regionalebene, andererseits zugunsten der Kommunen und der ''kommunalen Gemeinschaften''. Heute fungieren die Merías nur noch als Verwaltungsbezirke ohne politische Funktion und ohne politische Vertretung, die Vizegouverneure sind reine Verwaltungsbeamte.
 
  
 
==== Liste der sagradischen Provinzen ====
 
==== Liste der sagradischen Provinzen ====
 
* 01 [[Aguerre]] ([[Caveza]])
 
* 01 [[Aguerre]] ([[Caveza]])
* 02 [[Airar]] ([[Napar]])
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* 02 [[Airar]] ([[Santa Luís]])
* 03 [[Alto-Bordez]] ([[Nocolônies]])
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* 03 [[Alta-Veza]] ([[Rantiata]])  
* 04 [[Alto-Ligre]] ([[Sena]])
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* 04 [[Alto-Bordez]] ([[Nocolônies]])
* 05 [[Alto-Pin]] ([[Joanaz]])
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* 05 [[Alto-Ligre]] ([[Sena]])
* 06 [[Alto-Sagonte]] ([[Vierna]])
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* 06 [[Alto-Pin]] ([[Joanaz]])
* 07 [[Alto-Sarmay]] ([[Lesta]])
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* 07 [[Alto-Sagonte]] ([[Vierna]])
* 08 [[Alta-Veza]] ([[Rantiata]])  
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* 08 [[Alto-Sarmay]] ([[Lesta]])
 
* 09 [[Artiral]] ([[Artir]])
 
* 09 [[Artiral]] ([[Artir]])
* 10 [[Semestina-Capital]] (früher [[Baixo-Liêno]]) ([[Semesta]])
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* 10 [[Baixa-Veza]] ([[San Miquel]])
* 11 [[Baixo-Ligre]] ([[Disiés]])
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* 11 [[Semestina-Capital]] (früher [[Baixo-Liêno]]) ([[Semesta]])
* 12 [[Baixo-Pin]] ([[Lemez]])
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* 12 [[Baixo-Ligre]] ([[Disiés]])
* 13 [[Baixa-Veza]] ([[San Miquel]])
+
* 13 [[Baixo-Pin]] ([[Lemez]])
 
* 14 [[Bocas de la Veza]] ([[Óstino]])
 
* 14 [[Bocas de la Veza]] ([[Óstino]])
* 15 [[Bolivas]] ([[Scola]])
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* 15 [[Bolivas-Bocas del Pin]] ([[Scola]])
 
* 16 [[Cabeza]] ([[Vallador]])
 
* 16 [[Cabeza]] ([[Vallador]])
 
* 17 [[Cofluentes]] ([[Pergía]])
 
* 17 [[Cofluentes]] ([[Pergía]])
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* 20 [[Cosêtes]] ([[Monça al Lâgu]])
 
* 20 [[Cosêtes]] ([[Monça al Lâgu]])
 
* 21 [[Cripón]] ([[Cripón-la-Villa]])
 
* 21 [[Cripón]] ([[Cripón-la-Villa]])
* 22 [[Croel]] ([[Croer-Erculéia]])
+
* 22 [[Croel-Farfalla]] ([[Croer-Erculéia]])
 
* 23 [[Cuentez]] ([[Diegue Cuentezal]])
 
* 23 [[Cuentez]] ([[Diegue Cuentezal]])
 
* 24 [[Cupazas]] ([[Illantxa]])
 
* 24 [[Cupazas]] ([[Illantxa]])
* 25 [[Escada-Maritím]] (früher [[Escada Gólica]]) ([[Valier]])
+
* 25 [[Escada Maritima]] (früher [[Escada Gólica]]) ([[Valier]])
* 26 [[Farfalla-Argente]] ([[Biniar]])
+
* 26 [[Guarrí]] ([[Malesc]])
* 27 [[Guarrí]] ([[Malesc]])
+
* 27 [[Gichot]] ([[Fidelfe]])
* 28 [[Gichot]] ([[Fidelfe]])
+
* 28 [[Illas d’Aziz]] ([[Santiago d’Aziz]])
* 29 [[Islas d’Aziz]] ([[Santiago d’Aziz]])
+
* 29 [[Keréc]] ([[Cavalla]])
* 30 [[Keréc-Cap Coruén]] ([[Monastéc]])
+
* 30 [[Laval]] ([[Pericón]])
* 31 [[Laval]] ([[Pericón]])
+
* 31 [[Liez]] ([[Belaçón]])
* 32 [[Liez]] ([[Belaçón]])
+
* 32 [[Mêdia-Scantia]] ([[Gerón]])
 
* 33 [[Mêdio-Liêno]] ([[Laquines]])
 
* 33 [[Mêdio-Liêno]] ([[Laquines]])
* 34 [[Mêdia-Scantia]] ([[Gerón]])
+
* 34 [[Mesa-Pescano]] ([[Sorà del Pesce]])
* 35 [[Mesa-Pescano]] ([[Sorà del Pesce]])
+
* 35 [[Morrœs Verdes]] ([[Limeras]])  
* 36 [[Morrœs Verdes]] ([[Limeras]])  
+
* 36 [[Nalcazal]] ([[Nalcaz]])
* 37 [[Nalcazal]] ([[Nalcaz]])
+
* 37 [[Northense]] ([[Ligre North]])
* 38 [[Northense]] ([[Ligre North]])
+
* 38 [[Noyarense]] ([[Noyar]])
* 39 [[Noyarense]] ([[Noyar]])
+
* 39 [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]])  
* 40 [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]])  
+
* 40 [[Pais Lourán]] ([[Calígoli]])
* 41 [[Pais de Nouberez]] ([[Nouberez]])
+
* 41 [[Perín]] ([[Sampiero de Perín]])
* 42 [[Pais Lourán]] ([[Calígoli]])
+
* 42 [[Pin-Saydel]] ([[Nonthí]])
* 43 [[Perín]] ([[San Piero de Perín]])
+
* 43 [[Roser-Caraçal]] ([[Rosera]])
* 44 [[Pin-Saydel]] ([[Nonthí]])
+
* 44 [[Sagonte-Mêdio-Pin]] ([[Valiana]])
* 45 [[Roser-Caraçal]] ([[Rosera]])
+
* 45 [[Sascaya]] ([[San Docién del Airar]])
* 46 [[Sagonte-Mêdio-Pin]] ([[Valiana]])
+
* 46 [[Serra d'Oller]] ([[Corbieta]])
* 47 [[Sascaya]] ([[San Docién del Airar]])
+
* 47 [[Soler i Veza]] ([[Samartiega]])
* 48 [[Serra d'Oller]] ([[Corbieta]])
+
* 48 [[Tescano-Valoní]] ([[Tesqué]])
* 49 [[Soler i Veza]] ([[Samartiega]])
+
* 49 [[Valescano]] ([[Valesc]])
* 50 [[Tescano-Valoní]] ([[Tesqué]])
+
* 50 [[Vesaeyal]] ([[Vesaey]])
* 51 [[Valescano]] ([[Valesc]])
+
* 51 [[Viaza]] ([[Duerez]])
* 52 [[Vesaeyal]] ([[Vesaey]])
+
* 52 [[Viçano-Serra d'Armôria]] ([[Viça]])
* 53 [[Viaza]] ([[Duerez]])
+
* 53 [[Valles d’Ambrís i de Celiso]] ([[Pexace]]), 1937 neu errichtet
* 54 [[Viçano-Serra d'Amôria]] ([[Viça]])
 
* 55 [[Valles d’Ambrís i de Celiso]] ([[Pexace]]), 1937 neu errichtet
 
  
 
==== Liste der sagradischen [[Merías]] ====
 
==== Liste der sagradischen [[Merías]] ====
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[[Bild:Merias.jpg|thumb|200px]]
 
Unterhalb der Ebene der [[Provinzen]] ist Sagradien in 175 Verwaltungsbezirke, sogenannte '''Merías''', unterteilt. Davon bilden die 18 Großstädte [[Semest]], [[Artir]], [[Ostino]], [[Tulis]], [[Duerez]], [[Gerón]], [[Ligre North]], [[Bosa]], [[Portofín]], [[Biniar]], [[Nocolônies]], [[Lesta]], [[Viça]], [[Laquines]], [[Noyar]], [[Lemez]], [[Vesaey]], [[Sollar]] und [[Nalcaz]] eigene ''Merías Urbanas''.
 
Unterhalb der Ebene der [[Provinzen]] ist Sagradien in 175 Verwaltungsbezirke, sogenannte '''Merías''', unterteilt. Davon bilden die 18 Großstädte [[Semest]], [[Artir]], [[Ostino]], [[Tulis]], [[Duerez]], [[Gerón]], [[Ligre North]], [[Bosa]], [[Portofín]], [[Biniar]], [[Nocolônies]], [[Lesta]], [[Viça]], [[Laquines]], [[Noyar]], [[Lemez]], [[Vesaey]], [[Sollar]] und [[Nalcaz]] eigene ''Merías Urbanas''.
  
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* IL: Illantxa
 
* IL: Illantxa
 
* IR: Iruera
 
* IR: Iruera
* JB: San Joán de Bordez
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* JB: Sanjoán de Bordez
 
* JO: Joanaz
 
* JO: Joanaz
 
* JS: Joanesca
 
* JS: Joanesca
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* KO: Korcalla
  
 
* L: Ligre North (Stadt)
 
* L: Ligre North (Stadt)
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* P: Portofín (Stadt)
 
* P: Portofín (Stadt)
 
* PA: Prícipe d'Alconía
 
* PA: Prícipe d'Alconía
* PC: San Piero de Ceundâlia
+
* PC: Sampiero de Ceundâlia
 
* PE: Pearet de Farfalla
 
* PE: Pearet de Farfalla
 
* PF: Portofín (Land)
 
* PF: Portofín (Land)
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* PL: Plareta
 
* PL: Plareta
 
* PN: Pericón
 
* PN: Pericón
* PO: Porto d'Óstino
+
* PO: Porto-Ostera
* PP: San Piero de Perín
+
* PP: Sanmpiero de Perín
 
* PR: Praita
 
* PR: Praita
 
* PS: Porto Silvestre
 
* PS: Porto Silvestre
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* RI: Ridea
 
* RI: Ridea
 
* RO: Rosera
 
* RO: Rosera
* RV: Islas Revanyas i Verdanyas
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* RV: Illas Revanyas i Verdanyas
  
 
* S: Semesta (Stadt)
 
* S: Semesta (Stadt)
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== Regionen ==
 
== Regionen ==
==== Geschichte ====
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siehe [[Regionen Sagradiens]]
Nach der [[Jacquel Montevil|Montevilitischen]] Verwaltungsreform des Jahres 1859 und der Einführung von 52 Provinzen ähnlicher Größe gab es in Sagradien zunächst keine politischen Regionen oberhalb der Provinzen mehr. Lediglich für statistische und andere informelle Zwecke wurden verschiedene regionale Einteilungen benutzt, die sich vor allem an den historischen Landschaften (''Provinças Históricas'') des Königreichs orientierten. 
 
 
 
Auch nach dem Übergang zur Republik Ende des 19. Jahrhunderts blieben die Provinzen die höchsten Gebietskörperschaften innerhalb Sagradiens. Es traten im Zuge der Demokratisierung lediglich ein direkt gewählter Provinzrat und eine von diesem delegierte Provinzdeputation hinzu.
 
 
 
===== Erste Autonomieregelungen =====
 
Jedoch kam es zu Diskussionen um die Einführung bestimmter Selbstverwaltungsrechte für Provinzen an der Peripherie und für sprachliche und kulturelle Minderheiten. Im Zuge der Irischen Unabhängigkeit 1922 erhielt auch in der Bretagne eine nationalistische Bewegung Auftrieb, die sich für mehr Freiheiten für die keltische Kultur in der Region einsetzte.
 
 
 
Ähnliche Entwicklungen gab es auch in den golischsprachigen Gebieten der Republik. Akut wurde dies im Zuge der [[Golenkrise 1936/1937]], in deren Folge die bisherige Provinz [[Escada Gólica]] aufgeteilt wurde. Um ein Überschwappen des in Mikolinien gewaltsam auftretenden golischen Separatismus auf Sagradien zu verhindern, wurden der golischsprachigen Bevölkerung der neu begründeten Provinz [[Ambristal und Celiso]] begrenzte kulturelle Sonderrechte zugestanden. Das umfangreiche Gesetzespaket der [[Volksfront]]regierung wurde als [[Golenpaket]] bekannt und bedeutete den Beginn eines langsamen Dezentralisierungsprozesses in Sagradien, der den zentralistischen Einheitsstaat allmählich verwandelte.
 
 
 
Nach lang anhaltenden Diskussionen und Verhandlungen erhielt [[Ambristal und Celiso]] 1947 ein eigenes Autonomiestatut, in dem der Provinz weitreichende Selbstverwaltungsrechte zuerkannt wurden. Das Autonomiestatut für die Provinz [[Cuentez]] trat kurze Zeit später, im Januar 1948, in Kraft. Beide Provinzen durften sich fortan als ''Autonome Regionen'' bezeichnen, über einen Großteil der eigenen Steuern befinden, eigene Akte mit Gesetzeskraft erlassen und eigene regionale Institutionen wie eine Versammlung und eine Regierung bestellen.
 
 
 
===== Verfassungsrevision 1949 =====
 
Mit der Verfassungsrevision des Jahres 1949 wurden in Sagradien schließlich wieder flächendeckend Regionen als politische Gebietskörperschaften eingeführt. An der Spitze einer Region sollte ein ''Regionalrat'' stehen. Dessen Zusammensetzung und die genauen Kompetenzen wurden jedoch nicht in der Verfassung festgelegt, ebensowenig wie der Zuschnitt der einzelnen Regionen, der dem Gesetzgeber vorbehalten blieb. In jeder Region sollte aber ein ''Regierungskommissar'' als Vertreter des Zentralstaats eingesetzt werden.
 
 
 
Daneben wurde im Verfassungstext von 1949 neben den beiden autonomen Gebieten [[Ambristal und Celiso]] und [[Cuentez]] auch der Grenzregion [[Westbretagne]] weitreichende Autonomierechte zugestanden. Wie das Ambristal und Cuentez zuvor erhielten die beiden bretonischen Provinzen [[Keréc-Cap Coruén]] und [[Pais de Nouberez]] das Recht, eine gemeinsame Versammlung zu wählen und eine eigene "Regierung" zu bestellen, die von den staatlichen Gouverneuren unabhängig sein sollte. 
 
 
 
===== Einrichtung der Regionen =====
 
In einem Ausführungsgesetz aus dem Jahr 1950 wurden auf dem sagradischen Festland neben den drei autonomen Gebieten weitere 16 ''Regionen'' errichtet, die sich an den historischen Regionen orientierten, aber zugleich die Grenzen der bestehenden Provinzen beachteten: [[Tescano-Valoní|Tescano und Valonie]], [[Alta-Scantia|Oberskanten]], [[Ligre-Scantia|Niederskanten]], [[Amôria]], [[Ceundâlia]], [[Lojandía]], [[Ostinense]], [[Sarmay|Altsarmay und Sagonte]], [[Bordez]], [[Niederalkonien]], [[Oller]], [[Liez und Corar]], [[Sur-Pinial]], [[Sesin]], [[Comtàid-Perín|Comtàid und Perín]] und [[Eskada]]. Die [[Inseln von Aziz]] verblieben zunächst im Status einer Provinz, während die Provinz [[Bâixo Liêno]] um die Hauptstadt [[Semest]] einen Teil der Region [[Sarmay]] bildete. Die per Verfassungstext autonomen Regionen [[Ambristal und Celiso]], [[Cuentez]] und [[West-Bretagne]] wurden als ''Gebiete mit Autonomiestatut'' geführt und den Regionen gleichgestellt.
 
 
 
Mit dem bretonischen Autonomiestatut, das 1952 in Kraft trat, wurde auf dem Boden der beiden Grenzprovinzen schließlich die [[Autonome Region West-Bretagne]] begründet. Im Zuge der [[Golenverträge]] 1955 wurden zudem die Autonomierechte der Provinz [[Ambristal und Celiso]] auf den Gebieten der Kultur-, Erziehungs-, Sprach- und auch der Finanzpolitik zusätzlich gestärkt.
 
 
 
Im Jahr 1953 fanden erstmals [[Regionalwahlen]] in den 16 nicht-autonomen Regionen statt, die jedoch noch nicht direkt erfolgten. Stattdessen wurden die ''Regionalräte'' aus den zuvor gewählten Provinzräten sowie aus den Gemeindevertretungen gewählt. Es handelte sich bei den Regionalräten also noch um abgeleitete Organe. Nichtsdestotrotz erhielten sie gewisse Selbstverwaltungsrechte und konnten einen eigenen ''Beigeordneten Rat'' (''Cosellu Ajunto'') als regionale Exekutive wählen, an dessen Spitze ein ''Präsident'' (''Presidente-Coseller'') stand.
 
 
 
===== Verwaltungsreform 1967 =====
 
Eine erste größere Verwaltungsreform wurde 1967 durchgeführt. Wichtigster Bestandteil war eine Demokratisierung der regionalen Institutionen: Angefangen mit den [[Regionalwahlen 1969]] wurden die Regionalräte nicht mehr delegiert, sondern direkt von allen männlichen und weiblichen Einwohnern über 18 Jahren gewählt. Die Wahl erfolgte nach Vorbild der [[Abgeordnetenkammer|Kammerwahlen]] nach dem Verhältniswahlrecht mit einer Sperrklausel von drei Prozent. Außerdem wurden die regionalen ''Beigeordneten Räte'' fortan als ''Regierungsräte'' bezeichnet.
 
 
 
Um auf zunehmende separatistische Bestrebungen auf den [[Inseln von Aziz]] zu reagieren, die als integraler Bestandteil der sagradischen Republik betrachtet wurden, erhielten die Inseln nach einem erfolgreichen Referendum den Status einer ''Autonomen Region'' mit einem eigenen Autonomiestatut, einer ''Regionalversammlung'' und einem regionalen ''Exekutivrat''.
 
 
 
Ebenfalls 1967 wurde mit dem ''Semestín-Gesetz'' zum 1. Januar 1968 die bisherige Provinz ''Baixo-Liêno'' aus dem Regionalverband ''Sarmay'' ausgegliedert. Als [[Semestina-Capital]] erhielten die Hauptstadt und ihre Umgebung den Status einer ''Region'' mit eigenen regionalen Institutionen.
 
 
 
===== Verwaltungsreform 1999 =====
 
Mit der Verwaltungsreform des Jahres 1999 wurden die Selbstverwaltungsrechte der Regionen vor allem in finanzieller Hinsicht gestärkt und an den Status der Autonomiegebiete angenähert. Die Kompetenzen der Provinzen wurden demgegenüber beschnitten. Das Amt des regionalen ''Regierungskommissars'' wurde abgeschafft und seine Aufgaben stattdessen den Regionalpräsidenten übertragen.
 
 
 
==== Politik ====
 
Jede Region Sagradiens verfügt über ein Regionalstatut, das die Kompetenzen der regionalen Institutionen und die Beziehungen dieser untereinander und zur Zentralregierung in [[Semest]] definieren.
 
 
 
Jede der 21 Regionen Sagradiens besitzt eine eigene Volksvertretung auf regionaler Ebene, im Normalfall als '''Regionalrat''' (''Cosellu Regional'') bezeichnet, die alle vier Jahre durch die wahlberechtigten Einwohner der jeweiligen Region direkt nach dem Verhältniswahlrecht (bei einer Sperrhürde von 3%) gewählt wird. Der Regionalrat ist vor allem für die Ausarbeitung und Verabschiedung regionaler Erlasse verantwortlich und bildet demnach das Legislativorgan der Region. Den Vorsitz hat der ''Presidente del Pleno'' inne.
 
 
 
Als Exekutive wählt der Regionalrat aus seinen Reihen einen '''Regierungsrat''' (''Cosellu de Governo''), dem mehrere ''Beigeordnete Räte'' (''Coselleres Ajuntœs'') mit verschiedenen Zuständigkeiten angehören. Höchster Repräsentant der Region und der Regierung ist der '''Ratspräsident''' (''Presidente-Coseller'').
 
 
 
==== Autonome Regionen ====
 
Als Parlament der Autonomen Region [[Westbretagne]] fungiert die ''Versammlung'' (bret. ''Vodadenn ar Emrenerezh''). Als Exekutive fungiert der ''Rat'' (''C'huzul ar Emrenerezh''), dem der  ''Prezidant ar Emrenerezh'' (sagr. ''Presidente de la Región Autónoma'') vorsteht.
 
 
 
Der Regionalrat der [[Islas d'Aziz|Inseln von Aziz]] wird als''Regionalversammlung'' (''Asamblea Regional'') bezeichnet, die Regierung ''Exekutivrat'' (''Cosellu Executivo''), der Regierungschef  ''Erster Rat'' (''Premer-Coseller'').
 
 
 
Als regionale Versammlung der Autonomen Region [[Ambristal und Celiso]] fungiert die ''Generalversammlung'' (''Esemblëe Xeneral de lus Valjs''). Der regionalen ''Regierung'' (''Gobern de lus Valjs'') steht ein ''Regierungspräsident'' (''President de Gobern'') vor.
 
 
 
Als Parlament der autonomen Insel [[Cuentez]] fungiert der ''Rat von Cuentez'' (''Cosèllu de Cüentiz''). Der Rat wählt eine ''Xunta Gobernante'', der ein ''Presidente-Gobernador'' vorsteht.
 
 
 
==== Regionen nach Einwohnerzahl ====
 
 
 
{|class="wikitable"
 
|-class="hintergrundfarbe1"
 
| Platz
 
| Region
 
| Hauptstadt
 
| Provinzen
 
| Einwohnerzahl
 
| Senatoren
 
| Abgeordnete
 
|-
 
||
 
|-bgcolor=EDEDED
 
| 1
 
| '''[[Sarmay]]'''
 
| [[Noyar]]
 
| [[Alto-Pin]], [[Alto-Sagonte]], [[Alto-Sarmay]], [[Noyarense]], [[Sagonte-Mêdio-Pin]]
 
| 7,6 Millionen
 
||
 
||
 
|-bgcolor=EDEDED
 
| 2
 
| '''[[Semestina-Capital]]'''
 
| [[Semest]]
 
| frühere ''[[Provinz Bâixo Liêno]]''
 
| 5,2 Millionen
 
||
 
||
 
|-bgcolor=EDEDED
 
| 3
 
| '''[[Ostinense]]''' (''Region Ostino'')
 
| [[Ostino]]
 
| [[Bocas de la Veza]], [[Croel]]
 
| 4,9 Millionen
 
||
 
||
 
|-bgcolor=EDEDED
 
| 4
 
| '''[[Bordez]]'''
 
| [[Biniar]]
 
| [[Alto-Bordez]], [[Cofluentes]], [[Farfalla-Argente]]
 
| 4,9 Millionen
 
||
 
||
 
|-bgcolor=EDEDED
 
| 5
 
| '''[[Comtàid-Perín]]'''
 
| [[Tulis]]
 
| [[Perin]], [[Cordêsa-Tulinês]]
 
| 4,8 Millionen
 
||
 
||
 
|-bgcolor=EDEDED
 
| 6
 
| '''[[Ligre-Scantia]]''' (''Niederskanten'')
 
| [[Ligre North]]
 
| [[Baixo-Ligre]], [[Laval]], [[Northense]], [[Sascaya]]
 
| 4,2 Millionen
 
||
 
||
 
|-bgcolor=EDEDED
 
| 7
 
| '''[[Alconía]]''' (''Niederalkonien'')
 
| [[Duerez]]
 
| [[Cupazas]], [[Guarrí]], [[Nalcazal]], [[Viaza]]
 
| 4,0 Millionen
 
||
 
||
 
|-bgcolor=EDEDED
 
| 8
 
| '''[[Oller]]'''
 
| [[Artir]]
 
| [[Artiral]], [[Serra d'Oller]]
 
| 3,5 Millionen
 
||
 
||
 
|-bgcolor=EDEDED
 
| 9
 
| '''[[Lojandía]]''' (''Lohanden'')
 
| [[Laquines]]
 
| [[Cabeza]], [[Mêdio-Liêno]], [[Roser-Caraçal]], [[Soler i Veza]]
 
| 3,2 Millionen
 
||
 
||
 
|-bgcolor=EDEDED
 
| 10
 
| '''[[Alta-Scantia]]''' (''Oberskanten'')
 
| [[Gerón]]
 
| [[Cosêtes]], [[Mêdia-Scantia]], [[Mesa-Pescano]], [[Valescano]]
 
| 2,5 Millionen
 
||
 
||
 
|-bgcolor=EDEDED
 
| 11
 
| '''[[Escada]]''' (''Eskada'')
 
| [[Bosa]]
 
| [[Escada Maritím]], [[Morrœs Verdes]], [[País Bosanês]]
 
| 2,3 Millionen
 
||
 
||
 
|-bgcolor=EDEDED
 
| 12
 
| '''[[Ceundâlia]]'''
 
| [[Portofín]]
 
| [[Aguerre]], [[Alta-Veza]], [[Baixa-Veza]], [[Gichot]]
 
| 2,1 Millionen
 
||
 
||
 
|-bgcolor=EDEDED
 
| 13
 
| '''[[Sur-Pinial]]'''
 
| [[Lemez]]
 
| [[Baixo-Pin]], [[Bolivas]]
 
| 2,0 Millionen
 
||
 
||
 
|-bgcolor=EDEDED
 
| 14
 
| '''[[Sesín]]'''
 
| [[Vesaey]]
 
| [[País Lourán]], [[Pin-Saydel]], [[Vesaeyal]]
 
| 1,9 Millionen
 
||
 
||
 
|-bgcolor=EDEDED
 
| 15
 
| '''[[Amôria]]''' (''Amorien'')
 
| [[Santa Luís]]
 
| [[Airar]], [[Alto-Ligre]], [[Viçano-Serra d'Amôria]], [[Cripón]]
 
| 1,6 Millionen
 
||
 
||
 
|-bgcolor=EDEDED
 
| 16
 
| '''[[Liez i Corar]]''' (''Liez und Corar'')
 
| [[Sollar]]
 
| [[Corar]], [[Liez]]
 
| 1,5 Millionen
 
||
 
||
 
|-bgcolor=EDEDED
 
| 17
 
| '''[[Cuentez]]'''
 
| [[Diegue Cuentezal]]
 
| frühere ''[[Autonome Provinz Cuentez]]''
 
| 1,2 Millionen
 
||
 
||
 
|-bgcolor=EDEDED
 
| 18
 
| '''[[Bretânia-Oêste]]''' (''Autonome Region West-Bretagne'')
 
| [[Cavalla]]
 
| frühere Provinzen [[Keréc-Cap Coruén]] und [[Pais de Nouberez]]
 
| 900.000
 
||
 
||
 
|-bgcolor=EDEDED
 
|
 
| '''[[Tescano-Valoní]]''' (''Teskano-Valonie'')
 
| [[Tesqué]]
 
| frühere ''[[Provinz Tescano-Valoní]]''
 
| 900.000
 
||
 
||
 
|-bgcolor=EDEDED
 
| 20
 
| '''[[Islas d'Aziz]]''' (''Autonome Region Aziz'')
 
| [[Santiago d'Aziz]]
 
| ''in zwei Inselgruppen geteilt''
 
| 800.000
 
||
 
||
 
|-bgcolor=EDEDED
 
| 21
 
| '''[[Valles d'Ambrís i de Celiso]]''' (''Autonome Region Ambristal und Celiso'')
 
| [[Pexace]]
 
| ''frühere [[Autonome Provinz Ambristal und Celiso]]''
 
| 200.000
 
||
 
||
 
|-class="hintergrundfarbe1"
 
|}
 
 
 
==== Regionalregierungen <small>(Stand: Mai 2016)</small> ====
 
 
 
{|class="wikitable"
 
|-class="hintergrundfarbe1"
 
| Region
 
||
 
| Presidente-Coseller
 
| im Amt seit
 
| Regionalregierung
 
| letzte Wahl
 
|-bgcolor=#F8E0E0
 
| [[Alconía]] (AL)
 
! style="background-color: #ee1122"|
 
| [[Cristina Areja]] ([[ASUL]])
 
| seit 2015
 
| [[ASUL]], [[V]], [[LIB]]
 
| [[Regionalwahl in Alconía 2017|2017]]
 
|-bgcolor=#D2E4ED
 
| [[Alta-Scantia]] (AS)
 
! style="background-color: #18395A"|
 
| [[Daniel Ambrôsio]] ([[PPC]])
 
| seit 2000
 
| [[PPC]], [[UPAS]]
 
| [[Regionalwahl in Alta-Scantia 2013|2013]]
 
|-bgcolor=#F8E0E0
 
| [[Amôria]] (AM)
 
! style="background-color: #ee1122"|
 
| [[Jeán Armanác]] ([[ASUL]])
 
| seit 2013
 
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]
 
| [[Regionalwahl in Amôria 2013|2013]]
 
|-bgcolor=#D2E4ED
 
| [[Bordez]] (BO)
 
! style="background-color: #18395A"|
 
| [[Martín Josebal]] ([[PPC]])
 
| seit 2017
 
| [[PPC]], [[PSP]], [[LIB]], [[PRG]]
 
| [[Regionalwahl in Bordez 2017|2017]]
 
|-bgcolor=#F7F8E0
 
| [[Bretânia-Oêste]] (BZ)
 
! style="background-color: #D8F781"|
 
| [[Ywán Guerenéc]] ([[UDB]])
 
| seit 2015
 
| [[V]]/[[UDB]], [[ASUL]], [[SDU]], [[RAD]]
 
| [[Bretonische Regionalwahl 2015|2015]]
 
|-bgcolor=#D2E4ED
 
| [[Ceundâlia]] (CE)
 
! style="background-color: #18395A"|
 
| [[Paulo Coëllo]] ([[PPC]])
 
| seit 2006
 
| [[PPC]], [[PSP]]
 
| [[Regionalwahl in Ceundâlia 2016|2016]]
 
|-bgcolor=#F8E0E0
 
| [[Comtàid-Perín]] (CP)
 
! style="background-color: #ee1122"|
 
| [[Joana Estiarte]] ([[ASUL]])
 
| seit 2014
 
| [[ASUL]], [[Comtàid Solidâriu|CS]]-[[SDU]], [[V]]
 
| [[Regionalwahl in Comtàid-Perín 2017|2017]]
 
|-bgcolor=#F8E0E0
 
| [[Cuentez]] (CU)
 
! style="background-color: #ee1122"|
 
| [[Luis Couarís]] ([[ASUL]])
 
| seit 1999
 
| [[ASUL]], [[Nòu Cüentiz|NÒU]], [[V]]
 
| [[Regionalwahl in Cuentez 2015|2015]]
 
|-bgcolor=#D2E4ED
 
| [[Escada]] (ES)
 
! style="background-color: #18395A"|
 
| [[Joana Lebizabal]] ([[PPC]])
 
| seit 2015
 
| [[PPC]], [[UDS]], [[RAD]], [[V]]
 
| [[Eskadische Regionalwahl 2015|2015]]
 
|-bgcolor=#CEFAFA
 
| [[Islas d'Aziz]] (AZ)
 
! style="background-color: #99CCFF" |
 
| [[Joanina Montserrat]] ([[FXA]])
 
| seit 2012
 
| [[FXA]], [[Partíu Socialista d'Aziz|PSA]]
 
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2017|2017]]
 
|-bgcolor=#D2E4ED
 
| [[Liez i Corar]] (LC)
 
! style="background-color: #18395A"|
 
| [[Alfonso Mato]] ([[PPC]])
 
| seit 2012
 
| [[PPC]], [[LIB]], [[RAD]]
 
| [[Regionalwahl in Liez und Corar 2017|2017]]
 
|-bgcolor=#F8E0E0
 
| [[Ligre-Scantia]] (LS)
 
! style="background-color: #ee1122"|
 
| [[Enrico Ánibal Cardoso]] ([[ASUL]])
 
| seit 2005
 
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]
 
| [[Regionalwahl in Ligre-Scantia 2013|2013]]
 
|-bgcolor=#F8E0E0
 
| [[Lojandía]] (LO)
 
! style="background-color: #ee1122"|
 
| [[Francisco Helguerra]] ([[ASUL]])
 
| seit 2009
 
| [[ASUL]], [[V]], [[SDU]], [[RAD]]
 
| [[Regionalwahl in Lojandía 2013|2013]]
 
|-bgcolor=#F8CDCD
 
| [[Oller]] (OL)
 
! style="background-color: #B40404"|
 
| [[Laura Irruain]] ([[SDU]])
 
| seit 2013
 
| [[SDU]], [[ASUL]], [[V]]
 
| [[Regionalwahl in Oller 2013|2013]]
 
|-bgcolor=#D6F9E6
 
| [[Ostinense]] (OS)
 
! style="background-color: #0C8048"|
 
| [[Miquel Planas]] ([[Ostinense Citadano|OSC]])
 
| seit 2017
 
| [[PPC]], [[Ostinense Citadano|OSC]]-[[Progresistas|P]], [[LIB]], [[RAD]]
 
| [[Regionalwahl in Ostinense 2017|2017]]
 
|-bgcolor=#F8E0E0
 
| [[Sarmay]] (SY)
 
! style="background-color: #ee1122"|
 
| [[Jorge Ferrero Nadal]] ([[ASUL]])
 
| seit 2010
 
| [[ASUL]], [[V]], [[SDU]], [[RAD]]
 
| [[Regionalwahl in Sarmay 2014|2014]]
 
|-bgcolor=#D2E4ED
 
| [[Semestina-Capital]] (SE)
 
! style="background-color: #18395A"|
 
| [[Laura d'Alejandro-Fabil]] ([[PPC]])
 
| seit 2014
 
| [[PPC]]/[[Progresistas|P]], [[UDS]], [[RAD]]
 
| [[Semestiner Regionalwahl 2014|2014]]
 
|-bgcolor=#D2E4ED
 
| [[Sesín]] (SN)
 
! style="background-color: #18395A"|
 
| [[Francisca Durro Martínez]] ([[PPC]])
 
| seit 2004
 
| [[PPC]], [[UDS]]
 
| [[Regionalwahl in Sesin 2016|2016]]
 
|-bgcolor=#D2E4ED
 
| [[Sur-Pinial]] (SP)
 
! style="background-color: #18395A"|
 
| [[Sellesi Minieta]] ([[PPC]])
 
| seit 2013
 
| [[PPC]], [[UDS]], [[RAD]]
 
| [[Regionalwahl in Sur-Pinial 2013|2013]]
 
|-bgcolor=#D2E4ED
 
| [[Tescano-Valoní]] (TV)
 
! style="background-color: #18395A"|
 
| [[Dián Albirretxe]] ([[PPC]])
 
| seit 2008
 
| [[PPC]]/[[Unión del Pôpolo Tescano|UPT]]/[[Citadanœs Valonés|CV]], [[CTV]]
 
| [[Regionalwahl in Tescano-Valoní 2016|2016]]
 
|-bgcolor=#EEEEEE
 
| [[Valles d'Ambrís i de Celiso]] (VA)
 
! style="background-color: #000000"|
 
| [[Francêsq Santxaber]] ([[Cŏalitiò Embrisàin|CE]])
 
| seit 2014
 
| [[Cŏalitiò Embrisàin|CE]], [[Uniò de Cilìse|UdC]]
 
| [[Ambresanische Regionalwahl 2016|2016]]
 
|-
 
||
 
|-class="hintergrundfarbe1"
 
|}
 
  
 
== Überseegebiete ==
 
== Überseegebiete ==
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|-bgcolor=#A9E2F3
 
|-bgcolor=#A9E2F3
 
| rowspan=3|SG-1 Nort-Oêste
 
| rowspan=3|SG-1 Nort-Oêste
| '''[[Ligre-Scantia]]''' (''Niederskanten'')
+
| '''[[Ligre-Scantia]]''' (''Ligrisch-Skanten'')
 
| SG-LS
 
| SG-LS
 
| [[Ligre North]]
 
| [[Ligre North]]
 
| [[Baixo-Ligre]], [[Laval]], [[Northense]], [[Sascaya]]
 
| [[Baixo-Ligre]], [[Laval]], [[Northense]], [[Sascaya]]
| 4,2 Millionen  <br><small>(27.626 km²)</small>
+
| 3,6 Millionen  <br><small>(27.626 km²)</small>
| rowspan=3|7,6 Millionen
+
| rowspan=3|6,45 Millionen
 
|-bgcolor=#A9E2F3
 
|-bgcolor=#A9E2F3
 
| '''[[Alta-Scantia]]''' (''Oberskanten'')
 
| '''[[Alta-Scantia]]''' (''Oberskanten'')
Zeile 821: Zeile 428:
 
| [[Gerón]]
 
| [[Gerón]]
 
| [[Cosêtes]], [[Mêdia-Scantia]], [[Mesa-Pescano]], [[Valescano]]
 
| [[Cosêtes]], [[Mêdia-Scantia]], [[Mesa-Pescano]], [[Valescano]]
| 2,5 Millionen <br><small>(36.823 km²)</small>
+
| 2,1 Millionen <br><small>(37.823 km²)</small>
 
|-bgcolor=#A9E2F3
 
|-bgcolor=#A9E2F3
 
| '''[[Tescano-Valoní]]''' (''Teskano-Valonie'')
 
| '''[[Tescano-Valoní]]''' (''Teskano-Valonie'')
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| [[Tesqué]]
 
| [[Tesqué]]
 
| frühere ''[[Provinz Tescano-Valoní]]''
 
| frühere ''[[Provinz Tescano-Valoní]]''
| 900.000 <br><small>(6.734 km²)</small>
+
| 750.000 <br><small>(6.734 km²)</small>
 
|-bgcolor=#F5D0A9
 
|-bgcolor=#F5D0A9
| rowspan=4|SG-2 Nort-Este
+
| rowspan=3|SG-2 Nort-Este
 
| '''[[Lojandía]]''' (''Lohanden'')
 
| '''[[Lojandía]]''' (''Lohanden'')
 
| SG-LO
 
| SG-LO
 
| [[Laquines]]
 
| [[Laquines]]
 
| [[Cabeza]], [[Mêdio-Liêno]], [[Roser-Caraçal]], [[Soler i Veza]]
 
| [[Cabeza]], [[Mêdio-Liêno]], [[Roser-Caraçal]], [[Soler i Veza]]
| 3,2 Millionen <br><small>(21.408 km²)</small>
+
| 2,5 Millionen <br><small>(21.408 km²)</small>
| rowspan=4|7,8 Millionen
+
| rowspan=3|8,3 Millionen
 
|-bgcolor=#F5D0A9
 
|-bgcolor=#F5D0A9
 
| '''[[Ceundâlia]]'''
 
| '''[[Ceundâlia]]'''
 
| SG-CE
 
| SG-CE
| [[Portofín]]
+
| [[Óstino]]
| [[Aguerre]], [[Alta-Veza]], [[Baixa-Veza]], [[Gichot]]
+
| [[Aguerre]], [[Alta-Veza]], [[Baixa-Veza]], [[Bocas de la Veza]], [[Gichot]]
| 2,1 Millionen <br><small>(25.733 km²)</small>
+
| 3,2 Millionen <br><small>(29.589 km²)</small>
 
|-bgcolor=#F5D0A9
 
|-bgcolor=#F5D0A9
| '''[[Amôria]]''' (''Amorien'')
+
| '''[[Armôria]]''' (''Armorien'')
 
| SG-AM
 
| SG-AM
| [[Santa Luís]]
+
| [[Viça]]
| [[Airar]], [[Alto-Ligre]], [[Viçano-Serra d'Amôria]], [[Cripón]]
+
| [[Airar]], [[Alto-Ligre]], [[Viçano-Serra d'Armôria]], [[Cripón]], [[Keréc]]
| 1,6 Millionen <br><small>(26.583 km²)</small>
+
| 2,6 Millionen <br><small>(34.583 km²)</small>
|-bgcolor=#F5D0A9
 
| '''[[Bretânia-Oêste]]''' (''Autonome Region West-Bretagne'')
 
| SG-BZ
 
| [[Cavalla]]
 
| ''frühere Provinzen [[Keréc-Cap Coruén]], [[Pais de Nouberez]]''
 
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| SG-SN
 
| [[Vesaey]]
 
| [[Vesaey]]
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| [[Corar]], [[Liez]]
 
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| SG-7 Aziz
 
| SG-7 Aziz
| '''[[Islas d'Aziz]]''' (''Autonome Region Aziz'')
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| '''[[Illas d'Aziz]]''' (''Autonome Region Aziz'')
 
| SG-AZ
 
| SG-AZ
 
| [[Santiago d'Aziz]]
 
| [[Santiago d'Aziz]]

Aktuelle Version vom 14. Januar 2026, 14:23 Uhr

SG Verwaltung.jpg

Die Sagradische Republik ist in 17 Regionen und 53 Provinzen unterteilt. Die Regionen sind autonome Gebietskörperschaften mit genau definierten Selbstverwaltungsrechten und regionalen Institutionen. Sagradien übt zudem die Souveränität über fünf Überseegebiete aus, die sich weitgehend selbst verwalten.

Geschichte[bearbeiten]

Im Mittelalter war Sagradien in verschiedene historische Länder, Landschaften und Provinzen eingeteilt, die meist als "Paises" (Länder) zusammengefasst werden. Die verschiedenen Länder verfügten über unterschiedliche Institutionen. Mit der Montevilitischen Verwaltungsreform im Jahr 1859 wurde das Königreich Sagradien dann umfassend neugeordnet und in Provinzen und Merías eingeteilt, die sich bewusst von den alten historischen Landschaften unterschieden.

Die Provinzen wurden ursprünglich als oberste Verwaltungseinheiten unterhalb der nationalen Ebene nach Vorbild der französischen Départements eingeführt und sollten lediglich Verwaltungsfunktionen innerhalb des stark zentralisierten Staates übernehmen. An ihrer Spitze stand daher auch ein von der Zentralregierung in Semest ernannter Gouverneur (Governador) als Vertreter der Republik. Diesem wurde jeweils ein Provinzialrat zur Seite gestellt, der nach dem Zensuswahlrecht gewählt wurde und vor allem aus lokalen Honoratioren bestand. Erst mit Einführung der Republik 1891-93 wurde für die Provinzialräte das allgemeine Männerwahlrecht eingeführt, 1919 folgte das Wahlrecht für Frauen.

Mit der Verwaltungsreform Montevils wurde zugleich das alte, in Zentralsagradien vorherrschende Verwaltungssystem der Merías (von Mayoría) vereinheitlicht und landesweit durchgesetzt. Die neu zugeschnittenen Merías wurden als Verwaltungsbezirke unterhalb der Provinzen und oberhalb der Gemeinden eingeführt. Die neuen Merías unterschieden sich von den alten aber deutlich und die ursprünglichen Ämter verschwanden größtenteils. An ihrer Spitze stand nun ein vom provinzialen Gouverneur ernannter Vize-Gouverneur (Vice-Governador). Diesem wurde eine "Generaldelegation" zur Seite gestellt, die aus den verschiedenen Kommunen der Mería delegiert wurde.

Eine weitere Neuordnung erhielt dieses System nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit Einführung der Regionen als Selbstverwaltungsebene zwischen Zentralstaat und Provinz wurde eine umfassende Dezentralisierung eingeleitet. Die Merías dagegen wurden sukzessive in ihren Kompetenzen beschnitten, einerseits zugunsten der Provinzial- und der Regionalebene, andererseits zugunsten der Kommunen und der kommunalen Gemeinschaften, die ihrerseits als neue kommunale Organe eingeführt wurden. Heute fungieren die Merías nur noch als Verwaltungsbezirke ohne politische Funktion und ohne politische Vertretung, die Vizegouverneure sind reine Verwaltungsbeamte.

Historische Landschaften[bearbeiten]

Dem historischen Entstehungsprozess der sagradischen Monarchie entsprechend gliederte sich das Sagradische Königreich in verschiedene historische Landschaften, die teilweise noch bis in die Neuzeit hinein über eigene Ständeversammlungen und Verwaltungen verfügten. Als historische Landschaften zählten lange Zeit wichtige frühere Grafschaften wie die Grafschaft Oller, die Grafschaft Bosa oder die Grafschaft Rantiata, aber auch alte historische Königreiche wie das Königreich Liez und Corar, das Königreich Golen oder das Maleskanische Königreich. Dazu kamen ehemals unabhängige Staatsgebilde, die erst im Laufe der frühen Neuzeit zum sagradischen Staatsverband stießen wie das Comitat Tulis und das Fürstentum Cuentez.

Alkonien[bearbeiten]

Der Süden Sagradiens bildete eine der ältesten historischen Landschaften Sagradiens, die jahrhundertelang besondere Vorrechte genoss. Im Frühmittelalter vom Stamm der Halkonen besiedelt, entstanden im 8. Jahrhundert in Auseinandersetzung mit den muslimischen Numerern im Süden Sagradiens mehrere alkonische Königreiche. Während Niederalkonien noch bis ins späte 10. Jahrhundert numerisch beherrscht blieb, dominierte in Oberalkonien das christliche Königreich von Liez und Corar.

Durch die Eroberungen Martins I. und Philipps des Großen wurde ganz Alkonien im Laufe des 10. Jahrhunderts ins skantisch-sagradische Königreich eingegliedert, die alkonischen Herzogtümer und Grafschaften behielten aber noch längere Zeit eine gewisse Eigenständigkeit. Vor allem die Grafen von Oller und die Herzöge von (Nieder-)Alkonien konnten zeitweise einflussreiche Positionen erobern. Erst durch die jahrhundertelange Dominanz des skantischen Nordens und später vor allem des sarmayischen Zentralsagradien gerieten die alkonischen Reichsteile zunehmend ins Hintertreffen. Die südliche Kultur wurde an den Rand gedrängt und auch politisch verloren die Gebiete an Einfluss und an Eigenständigkeit, ehe im 18. Jahrhundert die letzten rechtlichen Privilegien der südlichen Landesteile abgebaut wurden.

Golen[bearbeiten]

Über diese Privilegien wie eine eigene Ständeversammlung, die Corts Gools, verfügte der Landesteil Golen als Erbe des historischen Golischen Königreichs, noch bis 1669, als die Golen infolge der Rebellion im Asumarischen Krieg ihre Selbstverwaltung verloren. Die golischsprachigen Gebiete des Königsreichs, zu denen traditionell auch die eskadischen Sprachgebiete gezählt wurden, behielten lange Zeit eine eigenständige kulturelle Prägung.

Comitat Tulis[bearbeiten]

Im Mittelalter verfügte das Tulinesische Comitat über eine eigene Ständeversammlung, die Cortes del Comtàid, sowie eine eigene aristokratische Regierung, bestehend aus dem Senat und dem Kollegium der Generalitaid de Bonhomes. In der Zeit der tulinesisch-sagradischen Union bestanden diese Strukturen zunächst fort. Infolge des Staatsstreichs von Philipp VI. gegen den gewählten Conte Carles Zavarri im Jahr 1475 wurde der Senat gesäubert und fortan nur noch selten einberufen. Die Generalitàid wurde mit sagradischen Gefolgsleuten besetzt, die Ständeversammlung blieb aber als eigenständiges Gremium bestehen. Erst im Zuge der Zentralisierungspolitik des 18. Jahrhunderts und als Folge der Haltung Tulis' im Erbfolgekriegs 1756-1760 verloren die Stände endgültig ihre Eigenständigkeit und wurden mit den Ständen Sagradiens verschmolzen, womit der alte Comitatsstaat endgültig aufhörte zu bestehen.


Übersicht[bearbeiten]

NUTS-Ebenen[bearbeiten]

Staat NUTS 1 NUTS 2 NUTS 3 LAU 1 LAU 2
Sagradien SG Großregionen (Grandes Regiones) 7 Regionen (Regiones) 17  Provinzen (Provinças)  53  Merías (Merías) 176 Kommunen (Comunas)

Verwaltungsebenen und Institutionen[bearbeiten]

Ebene Bezeichnung Versammlung Verwaltung Gerichtsbarkeit
1 Sagradische Republik (República Sagradêsa) Nationalversammlung (Asamblea Nacional): Senat (Senàu), Abgeordnetenkammer (Câmara de Deputadœs) Präsident der Republik (Presidente de la República), Ministerrat (Cosellu de Ministrœs): Ministerpräsident (Presidente del Cosellu), Minister (Ministroes) Nationale Gerichte
2 Verwaltungsregionen ("Großregionen") keine politischen Organe
3 Region (Región) Regionalrat (Cosellu Regional) Regionalregierung (Cosellu de Governo): Präsident der Regionalregierung (Presidente-Coseller), Beigeordnete Räte (Coselleres Ajuntœs)
4 Provinz (Provinça) Provinzialrat (Cosellu Provincial) Gouverneur (Governador) und Deputation (Deputación) Provinzialgerichte
5 Meria (Merías) keine politischen Organe Vice-Governador Distriktgerichte
6 Kommunale Gemeinschaft (Comunitá Comunal) Rat der Gemeinschaft (Cosellu de la Comunitá) Präsidentschaft der Gemeinschaft (Presidença de la Comunitá): Präsident der Gemeinschaft (Presidente de la Comunitá), Delegierte (Delegadœs)
7 Gemeinde (Comuna) Gemeinderat (Cosellu Municipal) Gemeindeverwaltung (Prefeitura) und Kollegium (Coletxu de síndicœs): Bürgermeister (Mèstre de la citá), Beigeordnete (Síndicœs)
8 Gemeindebezirk (Distrito Comunal) Delegación del Distrito Comunal Baille-Distrito
9 Historischer Stadtteil (Barrí) keine politischen Organe

Provinzen und Merías[bearbeiten]

Heute ist Sagradien auf mittlerer Ebene in 53 Provinzen eingeteilt, die wiederum aus mehreren Merías bestehen. Einzige Provinz, die zugleich Funktionen einer Mería übernimmt, ist die Provinz Ambristal und Celiso. Diese hat wie auch die Provinzen Tescano-Valoní, Aziz und Cuentez zugleich den Status einer Region.

Anzahl der Provinzen[bearbeiten]

Anzahl und Zuschnitt der Provinzen wurden seit Einführung des Provinzsystems mehrmals verändert. Im Zuge von Unruhen in Golen wurde die Provinz Escada Gólica 1937 aufgeteilt. Die golisch-sprachige Meria Pexace wurde mit Teilen der Provinz Cosêtes zur Provinz Ambristal und Celiso vereinigt. Aus dem Rest der Provinz Escada Gólica entstand die Provinz Escada Maritima, bei der die teilweise golischsprachige Meria Guillard verblieb.

Politische Verfassung der Provinzen[bearbeiten]

Heute stehen dem ernannten Gouverneur (Governador) ein direkt gewählter Provinzrat (Cosellu Provincial) sowie eine von diesem gewählte Deputation (Deputación Provincial) zur Seite. Da der Gouverneur mit Rat und Deputation kooperieren soll, erfolgt seine Ernennung in der Praxis zwar durch den Präsidenten der Republik auf Vorschlag des Innenministers, aber unter Berücksichtigung der Mehrheitsverhältnisse im Provinzrat. Diese Entwicklung ist das Ergebnis einer informellen Demokratisierung, die sich im Laufe des 20. Jahrhunderts durchsetzte.

In den Regionen Cuentez, Ambristal und Celiso, Tescano-Valoní und Illas d'Aziz werden die Befugnisse des Provinzialrats und der Deputation durch den Regionalrat bzw. die Regionalregierung ausgeübt.

Liste der sagradischen Provinzen[bearbeiten]

Liste der sagradischen Merías[bearbeiten]

Merias.jpg

Unterhalb der Ebene der Provinzen ist Sagradien in 175 Verwaltungsbezirke, sogenannte Merías, unterteilt. Davon bilden die 18 Großstädte Semest, Artir, Ostino, Tulis, Duerez, Gerón, Ligre North, Bosa, Portofín, Biniar, Nocolônies, Lesta, Viça, Laquines, Noyar, Lemez, Vesaey, Sollar und Nalcaz eigene Merías Urbanas.

  • A: Artir (Stadt)
  • AC: Arocí
  • AJ: Sant'Alejandro
  • AL: Allécapo
  • AM: Amoreta
  • AN: Antoneras
  • AP: Aziz-Piâce
  • AR: Artir (Land)
  • AS: Aziz-Santiago
  • AT: Sant'António
  • B: Bosa (Stadt)
  • BA: Barrestre
  • BC: Crespa-Belavís
  • BE: Benarra
  • BI: Biniar (Stadt)
  • BL: Belaçón
  • BN: Biniar (Land)
  • BO: Bosa (Land)
  • BR: Bragas
  • CA: Santián-Canareta
  • CB: Corbón
  • CC: Carace
  • CD: La Cordí
  • CE: Croer-Erculéa
  • CG: Calígoli
  • CH: Challón
  • CI: Cripón
  • CL: Colón
  • CM: Comer
  • CN: Citanova
  • CO: Comotá
  • CP: Copón
  • CR: Citareal
  • CS: Corbieta-Sadoa
  • CT: Cantara
  • CU: Cuentra
  • CV: Cavalla
  • CZ: Caveza
  • DC: Diegue-Cuentezal
  • DI: Disiés
  • DN: San Docién
  • DO: Dorell
  • DP: Del Piey
  • DR: Dourán
  • DU: Dupontes
  • EC: Elchestré
  • EL: Elano
  • ER: Errexeta
  • FA: Fabena
  • FB: Fabreste
  • FC: Ferracil
  • FE: Feniestre
  • FI: Fidelfe
  • FO: Fosa
  • FR: Francovil
  • G: Gerón (Stadt)
  • GA: Garret
  • GD: Guillard
  • GE: Gerón (Land)
  • GL: Glôria
  • IL: Illantxa
  • IR: Iruera
  • JB: Sanjoán de Bordez
  • JO: Joanaz
  • JS: Joanesca
  • KO: Korcalla
  • L: Ligre North (Stadt)
  • LA: Laquines (Land)
  • LC: Laçón
  • LE: Lesta (Stadt)
  • LE: Lesta (Land)
  • LI: Linesc
  • LL: Lavallano
  • LM: Limeras
  • LN: Ligre North (Land)
  • LO: Lodea
  • LQ: Laquines (Stadt)
  • LS: Liscez
  • LU: Lusinià
  • LV: Lavaza
  • LZ: Lemez (Stadt)
  • LZ: Lemez (Land)
  • MB: Morrœs Blancœs
  • MC: Monastec
  • ME: Meném
  • MI: Miyón-Belarça
  • ML: Malesc
  • MN: Menar
  • MO: Monça al Lâgu
  • MQ: San Miquel
  • MR: Monreal
  • MS: Mesarque
  • MY: Santa May
  • MZ: Martinez
  • N: Noyar (Stadt)
  • NA: Napar
  • NB: Nouberez
  • NC: Nocolônies (Stadt)
  • NC: Nocolônies (Land)
  • NO: Nonthí
  • NV: Novil-Vapaís
  • NY: Noyar (Land)
  • NZ: Nalcaz (Stadt)
  • NZ: Nalcaz (Land)
  • O: Óstino (Stadt)
  • OS: Óstino (Land)
  • P: Portofín (Stadt)
  • PA: Prícipe d'Alconía
  • PC: Sampiero de Ceundâlia
  • PE: Pearet de Farfalla
  • PF: Portofín (Land)
  • PG: Pergía
  • PI: Pinaret
  • PL: Plareta
  • PN: Pericón
  • PO: Porto-Ostera
  • PP: Sanmpiero de Perín
  • PR: Praita
  • PS: Porto Silvestre
  • PT: Ponteréi
  • PV: Porto Valés
  • PX: Pexace
  • PZ: Peronez
  • RA: Rantiata
  • RE: Resales
  • RG: Rigora
  • RI: Ridea
  • RO: Rosera
  • RV: Illas Revanyas i Verdanyas
  • S: Semesta (Stadt)
  • SA: Santana
  • SB: Sebaste
  • SC: Scola
  • SD: Siedéa
  • SE: Semesta (früher)
  • SF: San Filipe
  • SG: Sidegia
  • SI: Síniza
  • SJ: San José
  • SL: Santa Luís
  • SM: Samartiega
  • SN: Sena
  • SO: Sollar (Stadt)
  • SO: Sollar (Land)
  • SP: Sorá del Pesce
  • SR: Sagrera
  • SS: San Silvestre
  • ST: Santestefán
  • SV: Selva
  • SZ: Sácrez
  • T: Tulis (Stadt)
  • TA: Tantallas
  • TE: Tesqué
  • TI: Tiçano
  • TO: Torell
  • TL: Trulla
  • TR: Triara
  • TS: Tulis (Land)
  • UR: Uresta
  • V: Viça (Stadt)
  • VA: Valier
  • VB: Velleçano de Braga
  • VC: Viça (Land)
  • VD: Videça
  • VE: Vesaey (Stadt)
  • VE: Vesaey (Land)
  • VF: San Vicente del Fornat
  • VG: Verde-Guarrí
  • VI: Vierna
  • VL: Vallador
  • VM: Valmonça
  • VN: Valiana
  • VQ: Vequia
  • VR: Varistante
  • VS: Valesc
  • VT: Vitoria
  • VZ: Viadez
  • XE: Xenópolis

Regionen[bearbeiten]

siehe Regionen Sagradiens

Überseegebiete[bearbeiten]

siehe Sagradische Überseegebiete

Übersicht: Verwaltungseinheiten Sagradiens[bearbeiten]

Stat. Großregion Region ISO 3166-2 Hauptstadt Provinzen Einwohnerzahl (Fläche) Einwohnerzahl
SG-1 Nort-Oêste Ligre-Scantia (Ligrisch-Skanten) SG-LS Ligre North Baixo-Ligre, Laval, Northense, Sascaya 3,6 Millionen
(27.626 km²)
6,45 Millionen
Alta-Scantia (Oberskanten) SG-AS Gerón Cosêtes, Mêdia-Scantia, Mesa-Pescano, Valescano 2,1 Millionen
(37.823 km²)
Tescano-Valoní (Teskano-Valonie) SG-TV Tesqué frühere Provinz Tescano-Valoní 750.000
(6.734 km²)
SG-2 Nort-Este Lojandía (Lohanden) SG-LO Laquines Cabeza, Mêdio-Liêno, Roser-Caraçal, Soler i Veza 2,5 Millionen
(21.408 km²)
8,3 Millionen
Ceundâlia SG-CE Óstino Aguerre, Alta-Veza, Baixa-Veza, Bocas de la Veza, Gichot 3,2 Millionen
(29.589 km²)
Armôria (Armorien) SG-AM Viça Airar, Alto-Ligre, Viçano-Serra d'Armôria, Cripón, Keréc 2,6 Millionen
(34.583 km²)
SG-3 Oêste Comtàid-Perín SG-CP Tulis Perin, Cordêsa-Tulinês 4,0 Millionen
(9.245 km²)
6,98 Millionen
Escada (Eskada) SG-ES Bosa Escada Maritima, Morrœs Verdes, Pais Bosanês 1,8 Millionen
(12.952 km²)
Cuentez (Autonome Region Cuentez) SG-CU Diegue frühere Autonome Provinz Cuentez 1,0 Millionen
(4.393 km²)
Valles d'Ambrís i de Celiso (Autonome Region Ambristal und Celiso) SG-VA Pexace frühere Autonome Provinz Pexace und Ambristal 180.000
(2.906 km²)
SG-4 Cientro Sarmay SG-SY Noyar Alto-Pin, Alto-Sagonte, Alto-Sarmay, Noyarense, Sagonte-Mêdio-Pin, Semestina-Capital 9,5 Millionen
(24.954 km²)
9,5 Millionen
SG-5 Sur-Este Bordez SG-BO Biniar Alto-Bordez, Cofluentes, Croel-Farfalla 4,5 Millionen
(15.668 km²)
8,0 Millionen
Alconía (Niederalkonien) SG-AL Duerez Cupazas, Guarrí, Nalcazal, Viaza 3,5 Millionen
(25.012 km²)
SG-6 Sur-Oêste Oller SG-OL Artir Artiral, Serra d'Oller 3,7 Millionen
(8.184 km²)
7,8 Millionen
Sur-Pinial SG-SP Sollar Baixo-Pin, Bolivas-Bocas del Pin, Corar, Liez 2,6 Millionen
(30.447 km²)
Sesín (Sessin) SG-SN Vesaey Pais Lourán, Pin-Saydel, Vesaeyal 1,5 Millionen
(17.367 km²)
SG-7 Aziz Illas d'Aziz (Autonome Region Aziz) SG-AZ Santiago d'Aziz in zwei Inselgruppen geteilt 800.000
(3.756 km²)
800.000